09.02.-04.03.2012 - D - München, Glashalle des Gasteig
Informationen zur Ausstellung
Der erste Teil der Ausstellung reflektiert das Leben in einem Township von Harare in den 1980er und 1990er Jahren. Der zweite Part fragt nach Facetten von Identität, (Staats-)Bürgerschaft, kulturellem Erbe und Liebe. Porträtiert sind deutsche Familien, die Kinder aus anderen Kulturen adoptiert haben. Eine dritte Serie befasst sich mit der Annäherung des Fotografen an Europa, der - zu einem "Perspektivenwechsel" eingeladen - erstmals eine europäische Stadt besucht und das Leben der Menschen dort mit seiner Kamera dokumentiert. Der letzte und jüngste Teil der Ausstellung handelt von einer Zeit, in der einen nur noch die Hoffnung aufrecht erhält.
"Meine Fotografien fragen nach den Beziehungen, nach dem unsichtbaren roten Faden, der die Menschen verbindet, nach dem metaphysischen Raum, der sie anzieht und abstößt."
Calvin Dondo
Calvin Dondo, geboren 1963 in Zimbabwe, gehört zu den renommierten Fotografen Afrikas und bekam zahlreiche Preise, so 2007 den Grand Prix der bedeutenden Bamako-Biennale für Fotografie in Mali. Im zimbabwischen Pavillon der Kunst-Biennale von Venedig 2011 war Calvin Dondo mit Bildern aus seinem Zyklus "New German Families" vertreten, die 2008 vom Kulturreferat erstmals gezeigt wurden. Ausgewählte Fotografien aus dem Projekt werden in der jetzigen Ausstellung ebenfalls zu sehen sein.
Weitere Termine findet ihr wie immer in unserem
Gruß
Birgitt




