03.05.2010 - D - Köln, Studio 672 Stadtgarten
04.05.2010 - D - Karlsruhe, Tollhaus
07.05.2010 - D - Frankfurt a.M., Nachtleben
08.05.2010 - D - Mülheim a.d. Ruhr, Ringlokschuppen
09.05.2010 - D - Berlin, Admiralspalast
Hindi Zahra trägt nicht nur einen außergewöhnlichen Namen, die 30-jährige Sängerin mit der sanften, leicht melancholischen Stimme legt mit „Hand Made" eines der wohl außergewöhnlichsten Debütalben vor, die auf Blue Note in den letzten Jahren erschienen sind. Nicht genug, dass die Künstlerin mit den französisch-marokkanischen Wurzeln alle Songs selbst komponiert hat, sie hat sie auch quasi im Alleingang arrangiert und produziert.
Geboren wurde die heute 30-jährige Hindi Zahra weitab der traditionellen musikalischen Hotspots in der Provinz Khouribgha im Süden von Marokko. Doch die Berberin verehrt gleichermassen die Soundtracks von Bollywood wie die Musik Yma Sumacs oder Ella Fitzgeralds; und sie mag elektrische Gitarren. Hindi Zahra nabelt sich von ihrer Heimat ab, übersiedelt in jungen Jahren nach Paris. Ihre eigenen Lieder singt sie auf Französisch, Englisch und Berberisch. Es sind Lieder, die von der Liebe handeln und vom Freigeist einer kulturellen Nomadin. Zuweilen werden sie von linder Psychedelik umschmeichelt, mal mengen sich Spuren aus dem Gipsy-Jazz ins Geschehen, und über allem thront diese atemberaubende Stimme mit ihrem jazzigen Timbre. Das könnte eine Liebe auf Dauer werden.
Hindi Zahra hat sich viel Zeit gelassen für ihr Debütalbum, das mit einer ebenso einzigartigen wie eigenwilligen Mischung aus Blues, World Music, Folk und Jazz aufwartet - spartanisch, verträumt, magisch, intim, vielsprachig, poetisch ...
Hindi Zahra - Website
Dazu schreibt "Die Presse" am 26.02.2010
Gruß
Birgitt


