16.01.2011 - 14:00 Uhr - D - Köln, Rautenstrauch-Joest-Museum
Goldgelbe Savanne, so weit das Auge reicht. Antilopen- und Zebraherden, die in der Kühle des Morgens grasend über die Ebene ziehen. Eine Erdmännchenfamilie, die verschlafen in der Sonne steht, um sich aufzuwärmen. Zwei Geparden, nach erfolgloser Jagd im ausgetrockneten Flussbett auf der Suche nach einem schattigen Ruheplatz. Elefanten am Wasserloch, die im Gegenlicht der untergehenden Sonne einen durstigen Schakal vertreiben. Mächtiges Löwengebrüll in der sternenklaren Nacht, unterbrochen vom Kichern der Hyänen, die sich mit den Löwen um die Beute streiten. Das ist die Kalahari, das Afrika der Mythen und Legenden. Ein Jahr reisen Judith Burri und Lorenz Fischer durch das riesige, mit Sand gefüllte Becken im südlichen Afrika. Vom Norden Südafrikas geht es über Botswana, Ost-Namibia bis nach Zimbabwe, Zambia, Angola und Kongo. Mit atemberaubenden Bildern, eingebettet in Originaltöne und afrikanische Rhythmen, nehmen sie ihr Publikum zu den Orten, wo Afrika wild geblieben ist. Sie erzählen von tausendköpfigen Büffelherden, den größten Löwinnen Afrikas oder den legendären Buschleuten, die als Jäger und Sammler seit über 30.000 Jahren das südliche Afrika durchstreifen. Tauchen Sie ab in die Wildnis Afrikas, in der nicht die Menschen, sondern noch die Tiere das Sagen haben.
Wildes Afrika - von und mit Judith Burri und Lorenz Fischer
29.01.2011 - 10:30 Uhr - D - Köln, Rautenstrauch-Joest-Museum
Savanne, so weit das Auge reicht. Antilopen- und Zebraherden, jagende Löwen, davor reckt sich eine Erdmännchenfamilie verschlafen in der Sonne. Es ist ein gewaltiger Natur-Epos, den die Kalahari da aufführt. Anpassungen an die Trockenheit und die unermüdliche Suche nach Wasser bestimmen das Leben von Mensch und Tier in diesem Sandbecken, das drei Mal so groß wie Deutschland ist. Wo Nass zutage tritt, trifft man auf eine atemberaubende Vielfalt afrikanischer Großtiere und einige der faszinierendsten Landschaften unserer Erde: An den Salzseen der Makgadikgadi-Pfannen brüten hunderttausende Wasservögel. Und bei den Victoriafällen stürzt der Zambezi auf einer Breite von fast zwei Kilometern in eine über hundert Meter tiefe Schlucht. Das Sumpfgebiet des Okavango Deltas schließlich gehört zu den artenreichsten Naturwundern dieser Erde. Ist es da ein Wunder, dass Lorenz Fischer und Judith Burri in der Kalahari vor 10 Jahren ihr Herz verloren? Seit damals kehren die Schweizer immer wieder zurück. Und so ist ihre Livereportage genau das: eine fotografische Liebeserklärung, mit vielfach prämierten Bildern des europäischen Naturfotografen 2006.