Tour 2009
26.09.2009 - D - Paderborn, Kulturwerkstatt
27.09.2009 - D - Aachen, Altes Kurhaus
01.10.2009 - D - Gütersloh, Apostelkirche
02.10.2009 - D - Detmold, Aula der Alten Schule am Wall
03.10.2009 - D - Bonn, Brotfabrik
05.10.2009 - D - Kempen, Kulturforum Franziskanerkloster - Paterskirche
06.10.2009 - D - Hattingen, DGB Bildungswerk - Tagungszentrum
07.10.2009 - D - Herford, Stadttheater
08.10.2009 - D - Wuppertal, Thomaskirche
09.10.2009 - D - Remscheid, Teo Otto Theater
10.10.2009 - D - Bochum, Bahnhof Langendreer
11.10.2009 - D - Gelsenkirchen, Bleckkirche
12.10.2009 - D - Münster, Theater im Pumpenhaus
13.10.2009 - D - Hamm, Lutherkirche
14.10.2009 - D - Köln, DOMFORUM
16.10.2009 - D - Essen, Kulturzentrum Grend e.V.
20.10.2009 - D - Hagen, Offene Lutherkirche
21.10.2009 - D - Düsseldorf, Jazzschmiede
23.10.2009 - D - Dortmund, Dietrich-Keuning-Haus
Kamilya Jubran stammt aus dem Dorf Al-Rameh, gelegen im palästinensischen Gebiet von 1948, dessen Bewohner die israelische Staatsangehörigkeit besitzen. Als Sängerin wurde sie von klein auf durch Musik beeinflusst. Ihr Vater Elias, ein Instrumentenbauer, gab im Haus der Familie Musikunterricht. Mit vier Jahren begann Kamilya Jubran auf der Oud und dem Qanun, der orientalischen Knieharfe, zu spielen. Mit 19 Jahren stieß sie zur legendären palästinensischen Band „Sabreen“, deren Musik sie bis 2002 entscheidend beeinflusste.
Kamilya Jubran sucht das musikalische Abenteuer, um dabei in ein für arabische Interpreten schwer zugängliches Terrain vorzudringen. So gab es bisher nur wenige arabische Vokalisten, die sich an den Gesang auf Hocharabisch und an die Vertonung zeitgenössischer arabischer Gedichte herangewagt haben. Kamilya Jubran nimmt diese Herausforderung an und sie übersetzt und vertont auch Poesie aus anderen Kulturen ins Arabische. Durch ihre künstlerischen Experimente, drückt sie das Leid der Palästinenser nicht in der bekannten Form aus, sondern versucht ihm ein neues, tiefgründigeres Gesicht zu geben, das Gesicht von Liebe und Frieden.
Im Jahr 2000 entschied sie sich von Jerusalem nach Europa zu übersiedeln, um als universelle Künstlerin zu wirken, jenseits des in den Medien präsentierten ideologischen Widerstandskanons von „Steinewerfen“, „Blutvergießen“, „Mord“ oder „Märtyrertum“. Ihr gesamtes Schaffen steht für das Streben, sich von den musikalischen Konventionen zu lösen, mit denen sie aufgewachsen ist und denen sich der arabische Gesang verpflichtet sieht. Damit steht sie in der Tradition einer experimentellen Bewegung innerhalb der arabischen Musikwelt, die in den 70er Jahren ihren Anfang nahm.
www.kamilyajubran.com
Gruß
Birgitt
Kamily Jubran auf Tournee
Moderator: Moderatoren




