Florian Harms und Lutz Jäkel
Live-Reportage
18.01.2009, 15:00 h - Köln, Alte Feuerwache
Grüne Berghänge und Sandmeere, feuchte Nebelschwaden und glühende Sonnenhitze, ein dicht besiedelter Norden und die grenzenlose Weite des Südens - Libyens Seele offenbart sich in Kontrasten. Nach dem Ende der Konfrontation mit dem Westen ist im viertgrößten Staat Afrikas ein neues Zeitalter angebrochen, das die Bewohner der Mittelmeer-Städte ebenso wie ihre Landsleute in den isolierten Oasensiedlungen mit Hoffnung erfüllt. Immense Ölvorkommen und einzigartige Schätze aus 12.000 Jahren Kulturgeschichte locken nun Investoren und Touristen nach Libyen. Nur 500 Kilometer südlich von Sizilien öffnet sich ihnen eine Wunderkammer mit einzigartigen Naturerscheinungen, wie dem Vulkanmassiv des "Wau an-Namuus", dessen Krater in den Regenbogenfarben schimmert oder die Mandara-Seen in den Dünen der Sahara. Unzählige Orte des Landes atmen Geschichte - ob Leptis Magna, die besterhaltene römische Stadt Nordafrikas, die griechischen und byzantinischen Städte in der Kyrenaika, verwunschene Karawanenstationen in der Sahara - oder gar die über 8.000 Jahre alten Felszeichnungen im Akakus-Gebirge. Doch seinen unverwechselbaren Charme verdankt Libyen vor allem Gastfreundschaft, Humor und Traditionsverbundenheit seiner Menschen.
Journalist Florian Harms und Fotograf Lutz Jäkel publizieren in namhaften Zeitungen und Magazinen. Die Islamwissenschaftler betreiben zudem einen Informationsdienst für Politik und Kultur des arabischen Raums. Ihrer Leidenschaft fürs Kochen verdankt die Welt "Kulinarisches Arabien", ein preisgekröntes Kochbuch im Bildbandformat.
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Birgitt




