TV - Tipps Mai 2008

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Alexander
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TV - Tipps Mai 2008

Beitrag von Alexander »

01.05.2008
ZDF 00:35-01:20, Arabien unverschleiert, Die Golfstaaten zwischen Hightech und Tabus. Luc Walpot berichtet aus Saudi-Arabien, Bahrain und Katar.
PHOENIX 06:00-06:45, Tag X, 1. 30 Juni 1520 - Der Untergang der Azteken. Von Christian Feyerabend
PHOENIX 06:45-07:30, Tag X, 2. 12. September 1683 - Die Türken vor Wien.
PHOENIX 08:15-09:00, Wüsten im Vormarsch, 1. Chinas Kampf gegen den Sand. Von Ingo Herbst, Ralf Dilger und Klaus Feichtenberger.
PHOENIX 14:30-20:00, In 50 Jahren um die Welt, Die lange Nacht der Auslandskorrespondenten. Von Tina Hassel und Fritz Pleitgen.
ARTE 18:00-19:00, WunderWelten, Sierra Leone - Hilfe durch Fußball. Von Sergi Agusti unter anderem Wiederholung: 08.05., 14:00.
wdr 18:05-18:50, Himmlische Safari - Buschpilot im Okavango-Delta, Von Klaus Kunde-Neimöth. Wiederholung: 02.05., 05:35.
ZDF 19:30-20:15, Duell am Okawango, Von Beverly und Dereck Joubert.

02.05.2008
wdr 10:35-11:05, Zucker für den Affen, Wer rettet Indonesiens Orang Utans? Weltweit-Reportage von Timur Diehn und Tom Friedl.
MDR 10:35-11:20, Vulkaninseln im Wüstenwind, Die Kapverden. Von Walter Sigl.
rbb 11:00-11:15, Schätze der Welt - Erbe der Menschheit, Masada - Israel. Eine Geschichte vom Überleben. Auch: 11.05., 3sat, 16.05., 00:00 und 14:45.
3sat 11:30-12:00, Aus anderer Sicht, "Der steinige Weg zum Mosesberg" - Im Rollstuhl durch Ägypten. Von Anita Knochner.
NDR 11:30-12:15, Madagaskar, In den Wäldern der Lemuren. Von Dirk Blumenberg und Telse Meyer.
NDR 13:00-14:00, Eisenbahnromantik, Auf den Spuren des Orient-Express. / Tausendundeine Dampfwolke.
Hessen 14:15-15:00, Unter Stelzenläufern und Regenpfeifern, Reinhard Künkel berichtet aus Tansania.
3sat 15:45-16:30, Sandrosen, Mysterien der Wüste. Von Ingeborg Koch-Haag.
3sat 16:30-17:15, Alexander der Große - Kriegsheld und Lebemann, Helen Fitzwilliam stellt den Eroberer vor, der sein Reich von Ägypten bis nach Indien ausdehnte.
ARTE 18:05-19:00, WunderWelten, Äthiopien - Eine neue Frau für den Wunderheiler. Von John Bulmer.
PHOENIX 18:30-19:15, Reisewege – Marokko, 4. Im Bann des Hohen Atlas. Von Martin Bosboom und Susanne Müller-Hanpft.
3sat 21:30-22:00, 3satbörse Thema: Neue Landwirtschaft: Steigende Nahrungsmittelpreise sind hierzulande ärgerlich, in den Entwicklungsländern machen sie die tägliche Ernährung unbezahlbar. Wege aus der globalen Versorgungskrise scheint es nur durch verbesserte Anbaumethoden zu geben. Düngemittel-, Traktoren- und Saatguthersteller erleben deshalb eine Renaissance, auch an der Börse. - "3satbörse" über die Global Player im Kampf gegen den Hunger. Moderation: Peter Nemec.

03.05.2008
ARTE 13:00-13:25, Zapping International, Das Fernsehen der Kameruner. Von Sylvie Deleule. Wiederholung: 04.05., 07:00, 23.05., 11:25.
ARD 16:00-16:30, Weltreisen, Caprivi - ein Zipfel Afrikas. Ein wenig bekanntes Stück Namibias. Von Richard Klug.
Hessen 16:30-17:00, Horizonte, Lieber sterben als zurück. Massenflucht aus dem Irak. Von Ingelis Gnutzmann. Wiederholung: 04.05., 06:10, 05.05., 09:55, 08.05., 05:55.
PHOENIX 19:15-19:45, Hochzeit im Niemandsland zwischen Syrien und Israel, Von Peter Dudzik.
BAYERN 20:15-21:45, Sharon, Dokumentation von Dror Moreh über den "Helden des Sechstagekrieges", der als Hardliner galt und trotzdem 2003 im Parlament einen Friedensplan durchbrachte, der auf den Abriss von 21 jüdischen Siedlungen im Westjordanland und dem Gazastreifen hinauslief. Auch: 08.05., 23:45, Südwest.
BAYERN alpha 21:00-22:00, Persepolis - Bühne der Könige, Schauplätze der Weltkulturen.

04.05.2008
NDR, 00:45-01:30, Auf der Datumsgrenze durch die Südsee, 1. Vom Maori Berg nach Pukapuka. Von Klaus Scherer.
NDR 01:30-02:15, Auf der Datumsgrenze durch die Südsee, 2. Von Pukapuka nach Hawaii.
NDR 02:15-02:45, Neukaledonien, Frankreichs Inselparadies im Pazifik. Von Marion von Haaren.
Hessen 02:15-02:45, Das gefährlichste Meer der Welt, Piraten in der Straße von Malakka. Auslandsreporter.
NDR 02:45-03:15, Die Königin der Südsee, Tonga zwischen Travestie und Demokratie. Von Mario Schmidt.
NDR 03:15-03:45, Mantas, Marmor und Mangroven, Unterwegs im Südsee-Paradies Palau. Von Klaus Scherer.
BAYERN 03:15-03:20, Planet Erde, Afrika: Kilimandscharo.
NDR 03:45-
PHOENIX 08:30-09:00, Abrahams zerstrittene Kinder, Spurensuche in Hebron. Von Uri Schneider. Auch: 15.05., 23:30, und 16.05., 14:15, BR-alpha.
PHOENIX 09:00-09:45, Fanatisch, fundamentalistisch, fromm, Von Thomas Berbner, Patrick Leclercq und Uri Schneider.
Hessen 10:00-10:45, Die alten Ägypter (3), Der Mord im Tempel. Von Ben Goold und Tony Mitchell.
3sat 15:00-15:30, Dem Himmel so nah, Äthiopiens steinerne Weltwunder. Von Birgit Virnich.
3sat 15:30-16:00, 50 Cent für einen Engel, Eine Klofrau hilft den Kindern Ghanas. Von Birgir Virnich.
3sat 16:00-16:30, hitec: Gegen den Strom, Der neue Bosporus-Tunnel. Von Wolfram Giese.
ZDF 18:30-19:00, Kleines Land, starke Frauen, Israel wird 60. Von Karin Storch.
PHOENIX 21:00-21:45, Israel - die Besatzungsmacht, Alltag im Westjordanland. Von Gerd Helbig.
BAYERN 23:15-00:30, 9 Sterne Hotel, Dokumentation von Ido Haar über illegale palästinensische Bauarbeiter in Israel.
ZDF 23:40-00:40, ZDF-History mit Guido Knopp, Zwei Tage im Mai. Israels schwierige Geburt. Von Dietmar Schulz. / Im Schatten der Schuld. Deutschlands besondere Verantwortung für Israel. Von Eberhardt Piltz.

05.05.2008
PHOENIX 04:00-04:45, Bis zum letzten Tropfen, Kenia - die feindliche Oase. Von Peter Kunz.
PHOENIX 05:30-06:15, Bis zum letzten Tropfen, Israel - Blut für Wasser. Von Rolf Pflücke.
rbb 12:45-13:00, Vor uns die Sintflut? Die Bedrohung des Menschen durch Naturkräfte.
3sat 16:15-17:00, einfachluxuriös - zwei Frauen unterwegs, Marokko. Mit Anna Maier und Andrea Jansen.
ARTE 18:05-19:00, WunderWelten, Palästina - Samariter auf Brautschau. Von Alexander Shabataev unter anderem Wiederholung: 12.05., 14:00.
wdr 23:15-00:50, WDR-dok: Schatten über dem Kongo, Dokumentation von Pippa Scott. Im Jahr 1885 wurde auf der Kongo-Konferenz in Berlin der belgische König Leopold II als Herrscher des Kongo-Staates eingesetzt. Damit begann eine beinahe beispiellose Geschichte von Ausbeutung, Verfolgung und millionenfachem Mord an der einheimischen Bevölkerung. Denn Leopold verwandelte das an Bodenschätzen reiche Land in ein gigantisches Arbeitslager. Als man ihm den Kongo 1908 wieder entzog, hatte er schätzungsweise über eine Milliarde Dollar Gewinn aus seiner Kolonie gezogen, rund 10 Millionen Menschen verloren dabei ihr Leben. Edmund Morel, Kontorist einer Schifffahrtslinie, erkannte als Erster das Ausmaß des Terrors und gründete die erste große Menschenrechtsbewegung des 20. Jahrhunderts, die Congo Reform Association. Doch bis heute hat sich das Land nicht völlig von den Folgen der Schreckensherrschaft erholt. Denn die meisten der nachfolgenden Herrscher regierten das Land weiter im Stil der alten Kolonialherren. Erst 2006 konnte das Volk nach vielen von Diktatur und Bürgerkrieg geprägten Jahrzehnten wieder einen demokratischen Präsidenten wählen. Der Film entstand nach dem Buch "King Leopolds Ghost" des amerikanischen Schriftstellers Adam Hochschild. Die Regisseurin Pippa Scott hat daraus eine bewegende Dokumentation auf höchstem filmischen Niveau gemacht, die exemplarisch die Ursachen vieler Probleme des afrikanischen Kontinents aufzeigt.
BAYERN 23:40-00:10, Jerusalems erste Adresse, Das King David Hotel macht Geschichte. Von Richard C. Schneider. Auch: 06.06., 00:05, rbb.

06.05.2008
PHOENIX 00:45-01:30, Die Odyssee des Menschen, Es begann in Afrika. Von Manfred Baur und Hannes Schuler.
PHOENIX 01:30-02:15, Die Odyssee des Menschen, Das Geheimnis der Drachenknochen.
NDR 11:30-12:15, Schicksalsfluss der Serengeti - Der Mara, Von Peter Glaub.
MDR 14:30-15:30, LexiTV - Wissen für alle, Israel. Wiederholung: 07.05., 07:45.
ARTE 18:05-19:00, WunderWelten, Die Länder der Verheißungen. Fred Florey schildert den Konflikt zwischen jüdischen Siedlern und Beduinen in der Negev. Wiederholung: 13.05., 14:00.
PHOENIX 18:30-19:15, Tropenfieber, 2. Vorstoß am Orinoco - Humboldts Entdeckungen in Südamerika. Von Petra Höfer und Freddie Röckenhaus.
NDR 21:45-22:30, Campingwelten (2), Die Wohnmobilkarawane. Im eigenen Bett nach Marrakesch. Von Wolfgang Klauser.
SW III 23:30-00:00, Schätze der Welt - Erbe der Menschheit, Pilgerstätten in Ägypten. Das Katharinenkloster und Abu Mena. Von Horst Brandenburg und Wolfram Giese.

07.05.2008
rbb 00:30-01:00, Das andere Gesicht des Feindes, Amira Hass - Eine israelische Journalistin im Westjordanland. Von Wiltrud Kremer.
3sat 14:25-15:00, Thalassa, 12. Der blaue Marsch. Fischfang vor der Küste der Sahara. Von Nicolas Raynaud.
ARTE 18:00-19:00, WunderWelten, Israel: Eshbal - Auf Bewährung. Ziv Even Tsur besucht ein Kibbuz, in dem äthiopische Einwandererkinder resozialisiert werden. Wiederholung: 14.05., 14:00.
PHOENIX 18:30-19:15, Tropenfieber, 3. Wagnis im Dschungel - Mary Kingsley unter Kannibalen.
BAYERN 19:00-19:45, Stationen, Israel, der Papst und die Juden. Von Richard C. Schneider.
ARTE 20:15-21:00, Legendäre Zugreisen, Turksib - Die Seidenstraße auf Schienen. Von Stephan Kühnrich. Wiederholung: 14.05., 12:00.
ARTE 21:00-21:50, Erez Israel, heim ins gelobte Land! Dokumentation von Alan Rosenthal. Wiederholung: 13.05., 09:55.
3sat 21:40-
22:10 Brandherd Nordirak - Eine aktuelle Spurensuche, Halim Hosny besucht das Kandilgebirge nahe der Grenze zur Türkei, eine Region, in der die Stellungen der "Arbeiterpartei Kurdistans" (PKK) liegen und die deshalb immer wieder von der türkischen Armee bombardiert wird, angeblich ohne zivile Opfer.
SW III 22:30-23:00, Auslandsreporter, Abenteuer Amazonien. Eine Reise durch den Regenwald. Von Stefan Schaaf berichtet über den Kampf der indianischen Völker und von Umweltschützern gegen die ökologische Zerstörung Amazoniens. In den riesigen Naturschutzgebieten mitten im Regenwald haben sich internationale Ölfirmen eingenistet und fördern den kostbaren Rohstoff. "Weine nicht um den Amazonas, du tankst Texaco" steht als Graffiti an den Hauswänden in der Hauptstadt Quito - die Ölförderung zieht verheerende Umweltschäden nach sich, doch Ölfirmen wie Texaco weigern sich, die Schäden zu beseitigen. Teil 2: 14.05., 22:30.

08.05.2008
BAYERN alpha 08:15-08:30, Kinder Afrikas, Leben auf der Straße (Mosambik).
wdr 10:20-11:05, Himmlische Safari - Buschpilot im Okavango-Delta, Von Klaus Kunde-Neumöth.
Hessen 12:00-12:30, Wissen und mehr, Die Juden - Geschichte eines Volkes (2). Fall des Tempels.
Hessen 14:15-15:00, Schatzkammer Madagaskar, Von Andrew Young und Dominic Weston.
ARTE 18:05-19:00, WunderWelten, Israel - Schwarze Beduinen an der Kamera. Von Uri Rosenwaks. Wiederholung: 15.05., 14:00.
BAYERN 19:00-19:45, Zuhause bin ich in Israel, Schicksale bayerischer Auswanderer. Von Bettina Stummeyer.
BAYERN 22:30-23:15, 60 Jahre Israel, Wir haben überlebt! Israels Staatspräsident Shimon Peres im Gespräch mit Richard C. Schneider.

09.05.2008
rbb 00:00-00:45, 60 Jahre Israel, Die Kunst des Überlebens. Von Amir Har-Gil.
BAYERN 01:25-01:30, Planet Erde, Mali: Fluss Niger.
wdr 09:50-10:35, Reisewege Türkei: In den Armen des Mäander - Von der Quelle nach Ephesus und Milet, Von Christian und Dorlie Fuchs.
rbb 11:00-11:15, Schätze der Welt - Erbe der Menschheit, Tel Aviv - Israel. Die weiße Stadt. Auch: 15.05., 00:00 und 14:45, BR-alpha.
Hessen 13:30-
3sat 15:45-16:30, Der Himmel über Syrien, Auf christlichen Spuren vom Euphrat ans Mittelmeer. Von Susanne Gebhardt und Norbert Bandel.
3sat 16:30-17:15, Teotihuacan - Pyramidenstadt der Götter, Von Jonathan Halperin. Wunderbare Welt.
PHOENIX 19:15-20:00, Israel - die Besatzungsmacht, Alltag im Westjordanland. Von Gerd Helbig.

10.05.2008
SW III 06:30-07:00, Planet Schule: Klänge der Welt (1), Mali.
PHOENIX 09:45-10:30, Tropenfieber, 2. Vorstoß am Orinoco - Humboldts Entdeckungen in Südamerika. Von Petra Höfer und Freddie Röckenhaus.
PHOENIX 10:30-11:15, Tropenfieber, 3. Wagnis im Dschungel - Mary Kingsley unter Kannibalen.
PHOENIX 11:30-12:00, Hochzeit im Niemandsland zwischen Syrien und Israel, Von Peter Dudzik.
PHOENIX 12:00-12:45, Israel - die Besatzungsmacht, Alltag im Westjordanland. Von Gerd Helbig. mein ausland. Wiederholung: 11.05., 07:30 und 18:00.
ARD 16:00-16:30, Weltreisen, Der lange Weg ins Glück - Traumsuche quer durch Mali. Von Birgit Virnich. Wiederholung: 14.05., 04:05.
PHOENIX 19:15-19:45, Horrortrip in Afrika, Von Birgit Virnich.
BAYERN alpha 21:00-22:00, Syriens Norden (1), Unterwegs nach Aleppo. Schauplätze der Weltkulturen.
ARTE 22:45-00:15, Schatten der Wüste, Fernsehfilm von Merzak Allouache, Frankreich 2007. Wiederholung: 16.05., 03:00. Ein französisches Werbeteam reist in die algerische Sahara, um eine Kampagne für eine neue Eismarke zu realisieren. In der auf den ersten Blick idyllischen Landschaft spielen sich jedoch dramatische Szenen ab. Starfotograf Philippe beschließt, sein Können und seinen Namen für die Flüchtlinge aus Mali einzusetzen und gerät in Konflikt mit der algerischen Polizei ...

11.05.2008
ARTE 09:10-09:45, Wo Du herkommst ... Marokko, Von Mark Galloway. Wiederholung: 17.05., 09:10.
SW III 09:30-10:45, Kein Platz für wilde Tiere, Dokumentation von Bernhard und Michael Grzimek.
SW III 10:45-12:05, Serengeti darf nicht sterben, Dokumentation von Bernhard Grzimek.
ARTE 10:45-11:40, Africa Live 2005 - Didier Awadi and Friends, The Roll Back Malaria Concert.
3sat 14:35-16:00, Momella - Eine Farm in Afrika, Zweiteiliges Doku-Drama von Bernd Reufels nach einer authentischen Lebensgeschichte.
ARTE 20:45-00:20, Themenabend: Sahara - Wüste der Leidenschaft
ARTE 23:25-00:20, Sahara, das versunkene Paradies, Dokumentation von Michael Schlamberger, der auf den Spuren des Grafen Almásy die libysche Wüste bereist. Wiederholung: 14.05., 05:00, 17.10., 14:00.

12.05.2008
PHOENIX 05:30-07:00, Abenteuer Ägypten - Mit Dietmar Ossenberg unterwegs, Gottkönige, Goldschätze und Grabräuber. / Mumien, Metropolen und Minarette.
BAYERN alpha 06:15-09:15, alpha-Forum: Zum 60. Jahrestag der Staatsgründung Israels, Stéphane Mosès (verstorben). Literaturwissenschaftler, Ruth Tauber. Israelische Pionierin, Moshe Zimmermann. Historiker, Shimon Stein. Politiker und Diplomat.
PHOENIX 09:00-10:00, Die Pyramide - Ein Weltwunder entsteht, Von Jonathan Stamp. Wiederholung: 13.05., 00:45.
PHOENIX 10:00-10:54, Jordanien - Im Felsenlabyrinth von Petra, Von Mouhcine El Ghomri. Wiederholung: 13.05., 01:45.
PHOENIX 11:30-12:15, Apokalypse in der Bronzezeit, Das Ende der ersten Hochkulturen. Von Marcy Masuki. Wiederholung: 13.05., 03:15.
BAYERN alpha 13:15-13:45, Unterwegs auf der Parfümstraße, Eine Reise durch die Negev-Wüste. Weltreisen.
BAYERN alpha 13:45-14:00, Die Wüstenstädte im Negev, An der Weihrauchstraße der Nabatäer.
BAYERN alpha 14:00-14:30, Auf Schatzsuche in Israel, Unter Wasser und unter der Erde. Weltreisen.
BAYERN alpha 14:30-15:30, Abschied vom Kibbuz, Menschen und Straßen.
BAYERN alpha 16:00-17:00, Unter Politikern und Spionen, King David Hotel, Jerusalem.
PHOENIX 17:00-17:45, Nubien - Antike Supermacht am Nil, Von Dethlev Cordts und Nicola von Oppel. Wiederholung:13.05., 04:00.
BAYERN alpha 17:15-18:45, Ich kam nach Palästina, Der andere Weg.
PHOENIX 17:45-18:30, Teotihuacan - Pyramidenstadt der Götter, Von Jonathan Halperin.
3sat 18:00-18:15, Zwei Völker - ein Geschmack, Wie Hummus Israelis und Palästinenser eint. Von Karin Storch.
PHOENIX 18:30-19:15, Geheimnisse der Maya, In den Dschungelruinen von Mexiko. Von Lothar Zimmermann. Wiederholung: 13.05., 06:15.
PHOENIX 19:15-20:00, Goldpyramiden im Inka-Reich, Von Gisela Graichen und Michael Tauchert. Wiederholung: 13.05., 07:00.
ARTE 20:15-21:00, Paläste der Macht - Herrscher des Orients, Das jordanische Königshaus und der Aga Khan. Von Gero von Boehm. Wiederholung: 19.05., 12:00.
PHOENIX 22:30-23:00, Im Schatten der Schuld, Deutschlands besondere Verantwortung für Israel. Von Eberhard Piltz.
PHOENIX 23:00-23:45, Spurensuche in Jerusalem, Orte des Friedens entdecken. Von Stefan Zanev.

13.05.2008
3sat 00:00-03:30, Fernweh: Zug um Zug, Fünf Folgen der 7-teiligen Reihe führen unter anderem nach Indien, Madagaskar, Patagonien, Jordanien, Südafrika und Bolivien.
ARTE 20:15-21:00, Paläste der Macht - Herrscher des Orients, Die Herrscherhäuser von Kuwait und Saudi-Arabien. Von Gero von Boehm. Wiederholung: 20.05., 12:00.
PHOENIX 21:00-21:45, War made easy, Wie Amerikas Präsidenten lügen. Von Loretta Alper und Jeremy Earp.
SW III 22:30-23:00, Schlaglicht, Der arabische Patient - Geschäfte mit dem Medizintourismus. Von Caroline Wenzel.

14.05.2008
Hessen 02:50-03:20, Bananen für Palästina - die geheime Flotte der Juden, Von Myriam Halberstam.
Hessen 03:20-04:15, Wir haben überlebt! Israels Staatspräsident Shimon Peres im Gespräch mit Richard C. Schneider.
3sat 13:15-14:00, Von Bamako nach Timbuktu, Eine Reise durch Mali. Von Renata Schmidtkunz. Wiederholung: 15.05., 03:55.
3sat 14:00-14:30, Thalassa, 13. Die Muschelmillionäre von Südafrika. Von Cathérine Monfajon und Yvon Dodin.
Hessen 14:15-15:00, Löwen gegen Krokodile, Jagdszenen am Luangwafluss. Peter Lamberti berichtet aus Sambia.
SW III 21:00-21:45, 1001 Traum, Mit der Bagdadbahn durch den Orient. Von Susanne Gebhard.
ARD 23:30-00:15, Das Erste 1948 - Jüdischer Traum, arabisches Trauma, Wie der Staat Israel entstand. Von Gabriela Hermer. Wiederholung: 15.05., 03:05.

15.05.2008
3sat 11:45-12:15, Orientierung, Das Religionsmagazin des ORF. Schwerpunkt: Die Situation in Afrika und Lateinamerika.
Hessen 12:00-12:30, Die Juden - Geschichte eines Volkes (3), Halbmond und Kreuz.
NDR 15:15-16:00, Der verborgene Fluss der Maya, Mexicos unerforschte Unterwelt. Von Tim Scoones.
PHOENIX 20:15-21:00, Paläste der Macht, 3. Die Herrscherhäuser von Kuwait und Saudi-Arabien. Von Gero von Boehm. Wiederholung: 16.05., 08:15.
The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.

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Götz Krieger
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Re: TV - Tipps Mai 2008

Beitrag von Götz Krieger »

Donnerstag, 1. Mai
11.30-12.00 3sat
Aus anderer Sicht  "Der steinige Weg zum Mosesberg" - Im Rollstuhl durch Ägypten
Ein Film von Anita Knochner
Ägypten ist seit Jahren für deutsche Touristen ein beliebtes Reiseziel, sowohl für Bildungshungrige als auch für solche, die Entspannung suchen. Immer häufiger bieten Reiseveranstalter auch Ägypten-Reisen für Menschen mit Behinderung an. Mit ein bisschen Experimentierfreude und Improvisation erleben Rollstuhlfahrer eine aufgeschlossene Bevölkerung, ein faszinierendes Land und ein abwechslungsreiches Freizeitangebot - so die Reiseveranstalter. Doch ganz so einfach ist das nicht. Die Erfahrung hat jedenfalls die behinderte Journalistin Anita Knochner gemacht. Sie hat sich mit einem Kamerateam nach Ägypten begeben und stößt dort immer wieder auf Barrieren, auch in den Köpfen der Menschen. Denn eine behinderte Frau, die selbstbestimmt ihr Leben organisiert, ist dort in vielerlei Hinsicht ungewöhnlich. Anita Knochner berichtet von ihren Erfahrungen.

18.00-19.00 Arte
WunderWelten: Sierra Leone - Hilfe durch Fußball
Freetown, Sierra Leone. Amadou, Sidike und Patrick waren noch Kinder, als ihnen während des fürchterlichen Bürgerkrieges in dem krisengeschüttelten westafrikanischen Land herumstreifende Banden auf grausamste Weise die Gliedmaßen amputierten. Viele der Opfer sind Waisenkinder. Die Dokumentation berichtet darüber, wie ein Sportprogramm der UN ihnen half, über ihre schrecklichen Verletzungen hinwegzukommen.
Sierra Leone hat jetzt Mannschaften mit amputierten Fußballspielern, und die Nationalmannschaft ist bei einem extra World Cup in Brasilien angetreten. Doch in dieser bewegenden Dokumentation geht es nicht nur um Sport. Die Opfer sprechen offen über ihre furchtbaren Erfahrungen, ihr jetziges Leben und ihre Hoffnungen.

18.30-19.15 Phoenix
Reisewege - Marokko (4/4): Im Bann des Hohen Atlas
Ein Film von Martin Bosboom und Susanne Müller-Hanpft, SR/2003

Freitag, 2. Mai

18.05-19.00 Arte
WunderWelten: Äthiopien - Eine neue Frau für den Wunderheiler
Die Me'enit leben in Westäthiopien nahe der Grenze zum Südsudan, aus dem sie im 18. Jahrhundert vor Krieg und arabischen Sklavenhändlern flohen. Dort gehörten sie zu der Gruppe der Surma. Kurdi stammt aus einer Häuptlingsfamilie, die allerdings in der kommunistischen Ära Äthiopiens diese traditionelle Funktion nicht ausüben durften. Seitdem die Stammesordnung wieder zugelassen ist, übt Kurdi die Häuptlingsfunktion als Staatsbeamter aus. Auch Lontido, der Medizinmann des Stammes, darf erst seit Ende der kommunistischen Herrschaft seinen Beruf wieder offen ausüben.
"Äthiopien - Eine neue Frau für den Wunderheiler" gibt durch die Geschichten von Kurdi und Lontido einen differenzierten Einblick in das Leben der Me'enit. Lontido, der bereits zwei Frauen hat, möchte ein dritte, Longia, heiraten, doch der Blick in die Eingeweide eines geschlachteten Ochsens, eine Art archaisches Orakel, prophezeit nur Unglück für diese Ehe. Kurdi wiederum muss als Regierungsbeamter mit harten Konflikten zurechtkommen und hat bereits vier Frauen. Was die Regierung von Kurdi verlangt - unter anderem das Eintreiben von Steuern -, liegt nicht unbedingt im Interesse der Stammesmitglieder. Deren Anliegen ist es vor allem, den Einfluss der Likörhändler zu mindern.
Höhepunkt der Dokumentation ist die Beerdigung von Longias Mutter, drei Wochen nach ihrem Tod. Die Beerdigungsrituale sind in diesem Stamm besonders aufwändig; sie beginnen mit der Totenwache und enden mit dem Schlachten eines weiteren Ochsen, aus dessen Eingeweiden erneut die Zukunft gelesen werden muss.

Samstag, 3. Mai

06.45-07.30 Hessen3
Die Droge Kaffee - Ein Welterfolg: Kaffee - Die Kulturgeschichte einer Bohne
Ein Film von Halil Gülbeya
Der Film spürt im Rahmen einer kleinen Kulturgeschichte den Fragen nach, woher der Kaffee kommt und warum er so erfolgreich ist. Dabei ranken sich auch Legenden um dieses Getränk, nicht nur Fakten. Allgemein akzeptiert ist, dass der Geburtsort des Kaffees die Region Caffa in Äthiopien ist. Bald eroberte er von hier aus die arabische Halbinsel, wo er Kahva - das Aufweckende, Erregende - genannt wurde. Über Syrien gelangte er schließlich nach Istanbul, wo 1554 das erste Kaffeehaus eröffnet wurde. Es folgten legendäre Kaffeehäuser, vor allem in Europa - etwa das "Café Hawelka" in Wien, das "Martinho da Arcada" in Lissabon, das "Caffè Greco" in Rom oder in Venedig das "Caffè Florian". Sie prägten eine regelrechte Kaffeekultur. Inzwischen ist der Kaffee in jedem Haushalt zu finden, als alltägliches Getränk. Der Film erzählt über Ersatzkaffee in Krisenzeiten und viele weitere kleinen Geschichten über das Lieblingsgetränk der Deutschen.

13.00-13.25 Arte
Zapping International: Das Fernsehen der Kameruner
Wer in Kamerun durch das Fernsehprogramm zappt, stößt zwangsläufig auf Suzanne Kala-Lobé und ihre Sendung "Canal Presse" auf Canal 2. In der Diskussionsrunde mit Journalisten nimmt die 50-jährige Feministin, selbst Tochter eines bekannten Journalisten, kein Blatt vor den Mund. Die Situation des Landes ist paradox: Eine politische Opposition gibt es nicht mehr, doch die Menschen sind sehr politikinteressiert. Das Fernsehen macht sich zum Sprachrohr der immer virulenteren Kritik der Kameruner an den Regierenden. Denen ging der Sender Equinox TV offensichtlich zu weit, denn er wurde vor kurzem schlichtweg abgeschafft.

Zur Unterhaltung sehen sich die Kameruner gerne südamerikanische Telenovelas an, am liebsten im Kreis der Familie oder mit Nachbarn. Auch der Humor kommt im kamerunischen Fernsehen nicht zu kurz. Besonders gerne nehmen einheimische Humoristen wie Fingon Tralala, Edoudoua und Tagne Kondom Frankreich aufs Korn. In ihren Sketchen sprechen sie dabei eine köstliche Mischung aus Kamerunisch, Französisch und Englisch.

16.00-16.30 Das Erste
Weltreisen: Expedition in die Wildnis. Der Niassa-Nationalpark in Mosambik
Ein Film von Richard Klug
An der nördlichen Grenze Mosambiks, am Grenzfluss Rovuma, der die ehemalige portugiesische Kolonie von Tansania trennt, liegt der Niassa-Nationalpark. Dieses Schutzgebiet beherbergt Afrikas letzte echte Wildnis, unberührte Natur. Der Park ist nahezu unpassierbar. Es gibt kaum Wege hinein, Teerstraßen schon gar nicht, es gibt keine luxuriösen Unterkünfte für Touristen, keine begleiteten Safaris. Im Niassa-Nationalpark zu reisen ist wie auf eine Expedition des 19. Jahrhunderts zu gehen - zugegebenermaßen mit etwas besserer technischer Ausrüstung. Löwen und Leoparden bevölkern den Tierpark, mehr als 12 000 Elefanten leben hier, Zehntausende von Antilopen, Büffeln und Zebras. Mitten im Park sind aber auch menschliche Ansiedlungen, kleine Dörfer von Zäunen umgeben.

Sonntag, 4. Mai

15.00-15.30 3sat
Dem Himmel so nah - Äthiopiens steinerne Weltwunder
Ein Film von Birgit Virnich
Es war einmal ein christlicher König. Der hieß Lalibela und regierte um das Jahr 1250 das Hochland Äthiopiens. Im Traum erhielt er den göttlichen Auftrag, ein "neues Jerusalem" zu schaffen, hoch oben auf dem Dach Afrikas. Tausende von Steinmetzen meißelten daraufhin ein Weltwunder aus dem roten Basalt: elf Felsenkirchen, die bis heute ein Wallfahrtsort für koptische Christen sind. Besonders zum Timkat-Fest strömen Gläubige in großen Scharen nach Lalibela, das dann eine besonders fromme Festung wird im zunehmend moslemisch geprägten Ostafrika. Auch das noch ältere Aksum, Hort der sagenumwobenen Bundeslade, ist als heilige Stätte der äthiopischen Kirche dem urchristlichen Himmel ganz nah. Birgit Virnich erzählt die Geschichte des UNESCO-Welterbes und zeigt in faszinierenden Bildern die Felsenkirchen der äthiopischen Christen.

15.30-16.00 3sat
50 Cent für einen Engel. Eine Klofrau hilft den Kindern Ghanas
Ein Film von Birgit Virnich
Sie putzt Klobrillen, um Kinder in ihrem Heimatland Ghana von der Straße zu holen: Harriet Bruce Annan. Seit 17 Jahren lebt sie in Deutschland. Tagsüber hält sie die Toiletten der Düsseldorfer Messe sauber, abends geht es mit dem Wischmob in eine Altstadtkneipe. Was auf ihrem Trinkgeld-Teller landet, sammelt sie für ,,ihre Kids'' in Accra. Ihre Trinkgelder und Spenden geben dort 26 Mädchen und Jungen aus den Armenvierteln ein Zuhause und eine Schulausbildung. Bereits im August 2007 wurde Harriets Hilfsprojekt in einem Film vorgestellt. Seitdem hat sich viel getan rund um ihr Kinderhaus in Accra. Eine Reportage über die Forschritte des ungewöhnlichen Hilfsprojekts von Harriet Bruce Annan.

22.15-23.15 Phoenix
Journalisten im Exil
Ein Film von Bénédicte Banet und Sylvie Banuls, Arte / WDR/2007
Die Liste der Länder, in denen die Pressefreiheit mit den Füßen getreten wird, ist lang. Viele Journalisten müssen ihr Land verlassen, um Verhaftung und Folter zu entgehen. Das "Maison des Journalistes" in Paris ist ein Zufluchtsort für verfolgte Journalisten. Die Dokumentation zeigt Schicksale von Journalisten aus aller Welt, die hier Unterschlupf gefunden haben und für das freie Wort kämpfen - ein Plädoyer für die Pressefreiheit.

Montag, 5. Mai

16.15-17.00 3sat
einfachluxuriös - zwei Frauen unterwegs: Marokko
Für die Reisesendung "einfachluxuriös" reisen jeweils zwei Frauen zu beliebten Tourismusdestinationen weltweit. Während eine der beiden im Luxus schwelgt, reist die andere auf einfache Weise ohne großen Komfort. Im märchenhaften Marokko hat Anna Maier das Luxus-Los gezogen, während Andrea Jansen den Rucksack schultert.

Anna Maier wohnt im Hotel "Amanjena", zu Deutsch "Friedliches Paradies", dem einzigen Amanresort Afrikas. Mit dem Haus- und Gartengestalter Abdellatif Ait Ben Abdallah besucht sie den mystischen Garten des ehemaligen Paschas von Marrakesch. Der Schweizer Architekt Björn Conerdings zeigt ihr sein farbenprächtiges Haus - und wo man das beste Schaffleisch essen kann.Vom Biologen Jolil Belkamel, der seine Therapie- und Massageöle in die ganze Welt verkauft, bekommt sie ein Fußbad und eine Einführung in die Aromatherapie. Dass auch Luxusreisende sparen können, beweist Anna Maier in Essaouira. Dort handelt sie mit einem Teppichverkäufer, als hätte sie nie etwas anderes gemacht.

Andrea Jansen bereist Marokko mit dem Rucksack. Mit dem Bus überquert sie den Hohen Atlas, und auf dem Rücken eines Kamels erkundet sie die Wüste. Ein Berber zeigt ihr die unterirdischen Straßen von Tamegroute und besucht mit ihr eine traditionelle Großfamilie. In Marrakesch taucht Andrea Jansen ein in die typischen Märkte, die Souks, und lernt, wie man mit einer Hand richtig Couscous isst. In Essaouira erfährt sie schließlich alles über den traditionellen Bootsbau und die Fischerei - unter anderem, wie die Fische an den Haken kommen.

23.15-00.50 WDR
WDR-dok: Schatten über dem Kongo
Ein Film von Pippa Scott
"Schatten über dem Kongo" erzählt die Geschichte eines fast vergessenen Völkermordes. Im Jahr 1885 wurde auf der Kongo-Konferenz in Berlin der belgische König Leopold II als Herrscher des Kongo-Staates eingesetzt. Damit begann eine beinahe beispiellose Geschichte von Ausbeutung, Verfolgung und millionenfachem Mord an der einheimischen Bevölkerung. Denn Leopold verwandelte das an Bodenschätzen reiche Land in ein gigantisches Arbeitslager. Als man ihm den Kongo 1908 wieder entzog, hatte er schätzungsweise über eine Milliarde Dollar Gewinn aus seiner Kolonie gezogen, rund 10 Millionen Menschen verloren dabei ihr Leben.
Dem couragierten Einsatz eines Einzelnen war es zu verdanken, dass Leopold seine "Privatkolonie" wieder abgeben musste: Edmund Morel, Kontorist einer Schifffahrtslinie, erkannte als Erster das Ausmaß des Terrors und gründete die erste große Menschenrechtsbewegung des 20. Jahrhunderts, die Congo Reform Association. Doch bis heute hat sich das Land nicht völlig von den Folgen der Schreckensherrschaft erholt. Denn die meisten der nachfolgenden Herrscher regierten das Land weiter im Stil der alten Kolonialherren. Erst 2006 konnte das Volk nach vielen von Diktatur und Bürgerkrieg geprägten Jahrzehnten wieder einen demokratischen Präsidenten wählen.
Der Film "Schatten über dem Kongo" entstand nach dem gleichnamigen Buch des amerikanischen Schriftstellers Adam Hochschild. Die Regisseurin Pippa Scott hat daraus eine bewegende Dokumentation auf höchstem filmischen Niveau gemacht, die exemplarisch die Ursachen vieler Probleme des afrikanischen Kontinents aufzeigt. Wie der englische Originaltitel "King Leopolds Ghost" andeutet: Der Schatten des Kolonialismus liegt noch immer über vielen Ländern Afrikas.

Dienstag, 6. Mai

08.20-09.20 WDR
Planet Wissen: Reis - Seine Körner ernähren Milliarden
Der Reis zählt zu den ältesten Kulturpflanzen der Menschheit und steht noch immer ganz oben auf der Liste der meist verzehrten Nahrungsmittel. Für mehr als die Hälfte der Menschheit ist Reis das wichtigste Grundnahrungsmittel. Reis ist eine ausgesprochen robuste Pflanze. Sie gedeiht nicht nur in den feuchten Überschwemmungsgebieten der Tropen und Subtropen, sondern auch in den afrikanischen Savannen und sogar in den Höhenlagen des Himalaya. China und Indien sind nach wie vor die größten Reisproduzenten der Welt. Verschwindend gering sind daneben die Erträge, die in den hoch subventionierten Reisanbaugebieten Europas - in Italien, Spanien, Frankreich und sogar der Schweiz geerntet werden. Im oberitalienischen Piemont wird Reis schon seit dem Mittelalter angebaut. Von hier kommt der typische Rundkornreis, der dem italienischen Risotto den einzigartigen Geschmack verleiht. Knapp 650 Millionen Tonnen Reis wurden im vergangenen Jahr weltweit geerntet. Viel zu wenig, um künftig die beängstigend rasch wachsende Weltbevölkerung zu ernähren. Lässt sich eine gigantische Hungersnot noch vermeiden und kann die Biotechnik mit Gen verändertem Saatgut für größere Erträge sorgen und die Pflanzen besser vor Schädlingen schützen? Fragen, die Planet Wissen u.a. zusammen mit Prof Dr. Folkard Asch beantwortet wird. Als Agrarökologe an der Uni Hohenheim forscht er an Reis-Pflanzentypen, die auch in ungünstigen Regionen der Dritten Welt wachsen.

21.45-22.30 NDR
Campingwelten (2): Die Wohnmobilkarawane. Im eigenen Bett nach Marrakesch
Ein Film von Wolfgang Klauser
Das Rentnerpaar Edith und Achim Panteleit aus Bremen sucht noch einmal das ganz große Abenteuer: Mit ihrem Wohnmobil wollen sie erst quer durch Europa und dann weiter nach Marokko reisen. Durch Frankreich und Spanien trauen sich die beiden noch allein zu fahren, aber vor dem "großen Sprung" nach Afrika gruselt ihnen dann doch. Deshalb haben sie gemeinsam mit sieben anderen Wohnmobil-Paaren eine geführte Tour durch das westafrikanische Land gebucht.
Manfred Franz führt seit über 20 Jahren Camper durch Marokko, und er kennt seine Pappenheimer genau. Das erste Problem ist meist die Reihenfolge der Fahrzeuge im Konvoi. Wer als Letzter fährt, muss den ganzen Staub der anderen schlucken. Und wer in der Mitte fährt, sieht weder vorne etwas, noch im Rückspiegel. Auf jeder Reise sind das die ersten Punkte für kleine Streits untereinander, denn Camper sind zwar gesellig, aber auch eigenwillig. Auch die Campingplätze in Marokko sind für den normalen deutschen Camper gewöhnungsbedürftig. Wasser zum Waschen muss man sich oft aus Tonnen schöpfen, und wenn es irgendwo aus der Leitung kommt, ist es natürlich kalt und auch noch dreckig.
Die Tour führt die Camper ins Landesinnere bis nach Marrakesch und weiter an den Rand des Atlasgebirges. Eine fremde Welt für die meisten deutschen Campingfreunde und ihre Wohnmobile. Jeden Abend versucht die Wohnmobilkarawane, einen Campingplatz zu erreichen. Hier stellen die Camper ihre Fahrzeuge im Kreis auf, damit sie nach außen hin abgeschottet sind. Man ist gerne unter sich, grillt Thüringer Bratwürste und trinkt ein deutsches Bier, auch in Afrika.

23.30-00.00 SWR
Schätze der Welt - Erbe der Menschheit: Pilgerstätten in Ägypten. Das Katharinenkloster und Abu Mena
Filme von Horst Brandenburg und Wolfram Giese
"Am dritten aber, als es Morgen wurde, entstand ein Donnern und Blitzen ... Der Berg Sinai aber war ganz in Rauch gehüllt, weil der Herr im Feuer auf ihn herabgefahren war ... und er berief Moses auf den Gipfel. Der stieg hinauf und der Herr redete zu ihm ..." Was so im Alten Testament erzählt wird, gehört zu den Grundlagen des christlichen Glaubens und der Welt-Philosophie. Moses erhielt, so die Legende, die zehn Gebote. Seitdem gehört der Berg Sinai zu den heiligsten Stätten der christlichen Glaubenswelt. An seinem Fuß liegt das Kloster St Katherina, ein griechisch-orthodoxes Zentrum, das seit dem 6. Jahrhundert besteht. Mohammed, arabische Kalifen, türkische Sultane und Napoleon, die ägyptischen Könige und die heutigen Staatspräsidenten, alle stellen das Kloster unter ihren Schutz und bewahren es so vor Plünderung und Zerstörung.
Abu Mena war der größte christliche Pilgerort in Ägypten. Es entstand im 5. Jahrhundert. Mit dem Siegeszug des Islam geriet die Stadt im 11. Jahrhundert in Vergessenheit. Erst 1905 fand der Frankfurter Archäologe Kaufmann den Ort. Für ägyptische Christen, die Kopten, ist Abu Mena seitdem wieder der wichtigste Wallfahrtsort. Doch durch die Kanalisierung des Nils wird Abu Mena überschwemmt. Das Unesco-Denkmal steht auf der roten Liste.

Donnerstag, 8. Mai

00.45-01.30 Phoenix
Könige in Afrika: Karawanen nach Kano
Ein Film von Wolfgang Ebert, ZDF/1996

01.30-02.15 Phoenix
Könige in Afrika: Märchenland Marokko
Ein Film von Wolfgang Ebert, ZDF/1996

02.15-03.00 Phoenix
Könige in Afrika: Der Löwe der Zulu
Ein Film von Peter Arens, ZDF/1996

08.15-08.30 Br-Alpha
Kinder Afrikas (9/10): Leben auf der Straße (Mosambik)

14.00-14.55 Arte
WunderWelten: Sierra Leone - Hilfe durch Fußball
(Wh. v. 01.05.08)

Samstag, 10. Mai

06.30-07.00 SWR
Planet Schule - Klänge der Welt (1/3): Mali
Modibo ist Koraspieler in Bamako, der Hauptstadt Malis im tropischen Südwesten des Landes. Seine Familie gehört seit Generationen zum Stand der Griots - der Musiker und Geschichtenerzähler, die schon in den glanzvollen Zeiten des Königreichs der Malinke für Unterhaltung sorgten. In Modibos Heimatdorf werden Mais, Hirse, Erdnüsse und Baumwolle angebaut, ein Hauptexportgut Malis. Die Lieder der Griots loben die Arbeit der Bauern und besingen die Ernte. Sie mahnen, die üppige Natur und die Bäume zu schützen, da sonst Dürre drohe.
Eine Landschaft fast ohne Vegetation ist die Heimat des Griots Abasse, 1.000 Kilometer weiter nördlich. Dort liegt am Rande der Sahara die legendäre Wüstenstadt Timbuktu. Abasse besingt die Verdienste einer Karawane, die seit 16 Tagen durch die Wüste unterwegs ist, um Salzplatten aus den 800 Kilometer entfernten Minen der Oase Taouedenni nach Timbuktu zu transportieren. Diese Arbeit sicherte den Tuareg jahrhundertelang den Lebensunterhalt. Doch das Leben in der Wüste wird schwerer. Das Wetter wird unberechenbarer, es gibt weniger Wasser - eine Bedrohung auch für die Kamele, die von jeher die Lasten trugen. Viele Lieder der Tuareg handeln von diesem Leben in einer extremen Landschaft.

16.00-16.30 Das Erste
Weltreisen: Der lange Weg ins Glück - Traumsuche quer durch Mali
Ein Film von Birgit Virnich
Überall träumt die Dorfjugend von der großen weiten Welt - auch in Afrika, am Rande der Sahara. Afrikakorrespondentin Birgit Virnich begleitet einen jungen Mann, der sein Felsendorf mitten im Dogon-Land verlässt. In Malis ferner Hauptstadt Bamako will er einen Job zu suchen, und es später vielleicht bis nach Europa schaffen. Zum Abschied lassen Familie und Nachbarn für ihn die berühmten Tierfiguren der Dogon tanzen. Seine lange Reise führt durch die Hafenstadt Mopti am Niger, wo Tuareg-Karawanen ihre Salzplatten umschlagen. Weiter geht es flussabwärts, bis der Dorfjunge sich endlich im Großstadtgewühl von Bamako wiederfindet. Der lange Weg ins ungewisse Glück ist eine packende Reise quer durchs unbekannte Mali.

Sonntag, 11. Mai

09.10-09.45 Arte
Wo Du herkommst ... Marokko
Eine Dokumentationsreihe, Großbritannien 2006, ARTE F, Erstausstrahlung
Rym Aloui ist acht Jahre alt und hat ihr ganzes Leben im Süden von London, in Mordon, verbracht. Ihr Reiseziel ist Marokko, das Land aus dem ihre Eltern stammen. Erste Station der Reise ist das Atlas-Gebirge. Auf dem Rücken eines Maultiers entdeckt sie das Land und lernt dabei auch Khadeja kennen. Ihre neue Freundin zeigt ihr, welche Arbeiten Kinder ihres Alters in Marokko erledigen müssen, wie beispielsweise Kleiderwaschen, Gersteschneiden oder Kühemelken.
Jugendliche zwischen acht und 13 Jahren auf ihrer ersten Reise in das Herkunftsland ihrer Eltern oder Großeltern: Indien, Bangladesch, St. Kitts, Mauritius, Marokko, Jordanien, Türkei, Uganda, Bulgarien, Kolumbien.
Die preisgekrönte Dokumentarreihe begleitet Jugendliche auf der Suche nach ihren kulturellen und religiösen Wurzeln. Jede Reise ist ein persönlicher, unbefangener Blick auf ein Land mit seinen Lebensgewohnheiten, vertraut und fremd zugleich, ein Blick, der den Kontrast zu dem Land zeigt, in dem die Jugendlichen aufgewachsen sind.
Gemeinsam ist ihnen, dass sie nicht britischer Herkunft sind, aber in Großbritannien geboren und aufgewachsen sind und das Land ihrer Eltern nicht kennen. Sie reisen zum ersten Mal in ihr Herkunftsland, um zu erfahren, wie man dort lebt. Jeder Film der Reihe begleitet einen Jugendlichen in sein jeweiliges Land. Und jeder Film ist eine einfühlsame und humorvolle Reise in ein anderes Land mit seinen Sehenswürdigkeiten und seiner Kultur, seiner Religion und seinen Lebensgewohnheiten.

14.35-15.30 3sat
Momella - Eine Farm in Afrika (1/2): Die Pioniere
Ein zweiteiliges Doku-Drama von Bernd Reufels
Margarete Trappe ist seit der Kindheit fasziniert vom Leben auf dem schwarzen Kontinent: Sie zwingt ihren Mann Ulrich, in die Schutztruppe nach Deutsch-Ostafrika zu wechseln - und beginnt für ihre Familie und ihre Farm einen zähen Kampf. 1907 ziehen die Trappes auf der Suche nach einem Stück Land mit einer kleinen Expedition durch den Norden Tansanias. An einem paradiesischen Platz am Fuß des Kilimandscharos lassen sie sich nieder. Landerwerb ist leicht - jeder kann so viel Land abstecken, wie er will.
Die Bewohner reagieren unterschiedlich - die Wameru friedlich, die Massai erst einmal feindselig. Doch Margarete erringt schnell den Respekt auch der Schwarzen und geht daran, die Farm gemeinsam mit deren Hilfe aufzubauen. Die Weltgeschichte beeinflusst das Leben am Kilimandscharo immer wieder: Im Ersten Weltkrieg wird Ulrich eingezogen und nach Kämpfen für vermisst erklärt. Margarete macht sich mit ihrem Pferd Comet auf den Weg, im Feindesland ihren Mann zu suchen. Als die englischen Truppen kurz vor Momella stehen, treibt Margarete allein ihre Herden mit über 1.000 Tieren quer durch den Busch zur deutschen Kompanie. Nach dem Sieg der Engländer will die couragierte Deutsche beim kommandierenden General die Rückkehr nach Momella erkämpfen.
Die Farm ist inzwischen jedoch in einem jämmerlichen Zustand - die einzige Chance, sich und ihre Kinder am Leben zu halten, sieht Margarete bald als Wilddiebin. 1920 erfolgt völlig überraschend doch die Ausweisung. Nach 13 Jahren härtester Arbeit müssen die Trappes ihr kleines Paradies verlassen. Margarete ist zutiefst verstört: Wird es ihr gelingen, zurückzukehren?
Das zweiteilige Doku-Drama "Momella" über das Leben einer starken Frau wurde mit Christine Neubauer als Margarete Trappe verfilmt.

15.20-16.00 3sat
Momella - Eine Farm in Afrika (2/2): Das Schicksal
Ein zweiteiliges Doku-Drama von Bernd Reufels
Nach der Ausweisung aus Afrika 1920 arbeitet Margarete Trappe fünf Jahre lang für die Rückkehr nach Momella - mit einem Trick gelingt ihr dies. Die Familie ist nun hoch verschuldet, doch ihren Traum von einer Farm in Afrika hat sich Margarete aufs Neue erfüllt. Auf Momella kommt ihr viertes Kind zur Welt. Bei der Geburt ist eine Elefantenherde in der Nähe - und beim ersten Laut des Neugeborenen heben die Elefanten die Rüssel und stimmen trompetend in das Geschrei ein. Von nun an jagt Margarete keine Elefanten mehr.
Nach ihrer Scheidung 1928 lebt sie mit ihren Kindern allein auf der Farm und verdient Geld mit Jagdsafaris. Fürsten und reiche Unternehmer vertrauen sich der erfahrenen Jägerin an, um begehrte Trophäen zu schießen. Die Massai verehren die weiße Frau inzwischen als Zauber-Heilerin - zu jeder Tages- und Nachtzeit reitet sie los, um kranken Menschen oder Tieren zu helfen. Im Zweiten Weltkrieg werden ihr ihre deutschen Wurzeln wieder zum Verhängnis. Nach und nach gehen alle in Internierungslager der Engländer - die Familie verliert erneut die Farm und wird 1945 wieder einmal ausgewiesen. Mit allen Mitteln kämpft Margarete gegen die Ausweisung an und erreicht mit Hilfe einflussreicher Engländer schließlich das Bleiberecht.
Zum dritten Mal beginnt der Aufbau der verwahrlosten Farm. Auch diesmal helfen Jagd-Safaris das Überleben zu sichern, inzwischen geführt von Sohn Rolf. Als Margarete 1957 auf Momella stirbt, steht drei Tage lang eine Elefantenherde vor der Tür. Mit einer kleinen Schule, die ihr Enkel Emil gegründet hat, bleiben das Vermächtnis Margarete Trappes und ihr Traum von der Farm in Afrika lebendig.
Das zweiteilige Doku-Drama "Momella" über das Leben einer starken Frau wurde mit Christine Neubauer als Margarete Trappe verfilmt.

Mittwoch, 14. Mai

14.00-14.30 3sat
Thalassa (13/39): Die Muschelmillionäre von Südafrika
Eine Reportage von Cathérine Monfajon und Yvon Dodin
Benannt nach der Meeresgöttin Thalassa aus der griechischen Mythologie beschäftigt sich die mehrteilige Serie mit Themen rund um das Meer. Das Spektrum erstreckt sich über Tiere, Wirtschaft, Politik bis hin zur Geografie.
Diese Folge führt nach Südafrika, wo man mit der Abalone-Seeschnecke richtige Geschäfte machen kann. Die schmackhaften Seeohren erzielen außerordentliche Preise auf dem legalen und dem illegalen Markt. Für die Menschen an der Küste eine gute, oft die einzige Einnahmequelle. Von Kapstadt aus gehen die Seeschnecken in verschiedenster Form in alle Welt, vor allem aber als Aphrodisiakum nach China. Im Gegengeschäft liefern die chinesischen Triaden Rauschgift. Ob die Spirale aus Überfischung, Geschäft und Gewalt noch zu stoppen ist, wird sich innerhalb von wenigen Jahren zeigen.

Donnerstag, 15. Mai

21.00-22.40 Arte
Exil (Exils)
Ein Spielfilm, Frankreich 2004, ARTE F, Synchronfassung
Regie: Tony Gatlif; Buch: Tony Gatlif; Kamera: Céline Bozon; Schnitt: Monique Dartonne; Musik: Tony Gatlif, Delphine Mantoulet; Produzent: Tony Gatlif, Laurent Dusothoit, Matilde Rubio; Produktion: Princes Films, Pyramide, Cofimage15, Canal+, TPS, TV5 Monde, Nikkatsu, Naïve
Mit: Romain Duris - (Zano), Lubna Azabal - (Naïma), Leïla Makhlouf - (Leïla), Habib Cheik - (Habib), Zouhir Gacem - (Saïd)
Naïma und Zano, beide algerischer Abstammung, leben in einem der ärmlichen Pariser Vororte und wissen nichts mit ihrem Leben anzufangen. Um der Desillusion und der Langeweile zu entfliehen, schlägt Zano seiner Freundin eine verrückte Reise vor. So begeben sich die zwei jungen entwurzelten Menschen auf die Suche nach ihren Ursprüngen. Mit nichts weiter als ihrer Musik im Gepäck, durchqueren sie Frankreich und Spanien, um in ihre frühere Heimat Algerien zu kommen.
Auf der Reise begegnen ihnen heimatlose Tagelöhner, verarmte Zigeunerfamilien und illegale Migranten aus dem Maghreb, die vergeblich nach ihrem Platz im Leben suchen. Sie konfrontieren Naïma und Zano mit ihrer eigenen Heimatlosigkeit, die sie lediglich in Sevilla für kurze Zeit vergessen können, denn in Algier erwartet die zwei Reisenden eine ernüchternde und schmerzhafte Erkenntnis.
Tony Gatlifs Film "Exil" erzählt von der Verlorenheit zweier junger Menschen, die in frühen Kindheitstagen ihrer Heimat beraubt wurden. Naïmas Einsicht "Ich bin eine Fremde, überall", die sie bei der Ankunft in Algerien äußert, benennt das Leitthema des dokumentarisch angelegten Films.
Der 1948 in Algier geborene Regisseur, der seine Heimat Anfang der 60er Jahren verlassen musste, weiß, wovon er erzählt. Er kennt das Leben der heimatlosen algerischen Immigrantenkinder, die in den tristen Pariser Vororten ein neues Zuhause finden müssen. Als Jugendlicher suchte Gatlif häufig Zuflucht in den Pariser Kinos, die für ihn nicht nur Unterhaltung bedeuteten, sondern auch ungestörten Schlaf im Warmen. Nachdem er ein Kunststudium absolviert hatte und als Schauspieler und Drehbuchautor aktiv war, wechselte der 27-Jährige hinter die Kamera. 1975 drehte er seinen ersten Film "La tête en ruine", der jedoch wenig Beachtung fand. Drei Jahre später erschien sein zweiter Film "La terre au ventre", in dem er sich mit dem algerischen Krieg und seinen Folgen für die algerische Bevölkerung auseinander setzte. Der Durchbruch gelang ihm jedoch erst einige Jahre später mit "Les Princes" (1982), einem Film, der vom Elend der sesshaft gemachten Zigeuner erzählt. Ohne Pathos schilderte Gatlif das trostlose Leben des einstigen Wandervolks in den Pariser Vorstädten.
In seinen Filmen setzt sich Gatlif häufig mit der Heimatlosigkeit seiner Vorfahren auseinander, zu denen neben Algeriern auch Roma zählten. Sein jüngster Film "Transylvannia" aus dem Jahr 2006 zeugt von der tiefen Verbundenheit und der Liebe des Regisseurs zum Volk der Roma und zu ihrer Kultur.
Für "Exil" erhielt Tony Gatlif 2004 auf dem Filmfestival von Cannes den Preis für die beste Regie. Im gleichen Jahr wurde die vom Regisseur eigens komponierte Musik für den César nominiert. Der Ausspruch der Hauptfigur Zano, "Meine Religion ist die Musik", verdeutlicht, wie bedeutend die Musik für die Aussage des Films ist. Sie ergänzt und erweitert die Dialoge, verschafft ihnen Tiefe. Parallel zum Aufbruch der zwei entwurzelten Jugendlichen geht auch die Musik auf die Reise. Wie die Protagonisten sucht sie nach ihren Ursprüngen und findet sie vorübergehend in den traditionellen Flamencoklängen der Manzanitas in Sevilla. Aus den aggressiven Technoklängen zu Anfang des Films werden energische, kraftvolle Flamencorhythmen, die ein Gefühl von Aufbruch, Hoffnung und Zusammengehörigkeit vermitteln. Die Musik fungiert somit auch als Trostspender für die verletzten, heimatlosen Seelen. Sie vermittelt ein Gefühl von Heimat, wo es keine Heimat gibt.
"Exil" ist nicht nur ein hoch aktueller, sondern auch ein zutiefst berührender Film, der von der herausragenden schauspielerischen Leistung der beiden Hauptdarsteller Romain Duris und Lubna Azabal lebt.
Götz Krieger
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Re: TV - Tipps Mai 2008

Beitrag von Götz Krieger »

Samstag, 17. Mai
11.30-12.00 Phoenix
Horrortrip in Afrika
Ein Film von Birgit Virnich, WDR/2006

12.15-13.00 NDR
Weltreisen: Wo die Geister wohnen. Malawi - die Wiege der Menschheit
Ein Film von Jochen Hütte

Sonntag, 18. Mai
06.35-07.05 Hessen3
Tausendundein Tag: Jung sein in Marokko
Ein Film von Edith Lange
Mohammed ist zwölf Jahre alt und sieht aus wie ein Prinz. Er lebt in der alten sagenumwobenen Königsstadt Fes, aber in seinen Träumen verlässt er Marokko. Mohammed steht mit seinen Füßen jeden Tag in den ungeklärten Abwässern der Stadt. Es riecht schrecklich, und trotzdem sieht es wunderschön aus. Er arbeitet in der alten Gerberei der Stadt unter freiem Himmel. Hunderte von weißen Farbfässern sind in die Erde eingelassen. Sie leuchten blau, gelb und rot - die Farben, mit denen Millionen von Fellen gegerbt werden, aus denen später Schuhe und Taschen werden.

Ibthisam ist schon 25 Jahre alt. Auch sie lebt im mittelalterlichen Fes. Sie spricht an drei Telefonen gleichzeitig, in einem alten, kachelgeschmückten Palast, und dirigiert viele Mitarbeiter. Ibthisam leitet die Organisation des berühmten Festivals der Sakralen Musik in Fes. Alle sprechen mit ihr: Musiker, Politiker, Schriftsteller, alle kennen Ibthisam. Sie ist nicht verheiratet, trotzdem lebt sie bei ihrer Familie und springt jeden Tag zwischen traditionell muslimischer und moderner Welt hin und her. Rashid hat seinen Weg schon gemacht. Er läuft. Er ist der schnellste Leichtathlet Marokkos. Bei den Weltmeisterschaften 2005 in Helsinki hat er die Goldmedaille über 800 und 1.500 Meter gewonnen. Er läuft durch den hohen Atlas und wohnt in Rabat. Aber Marokko hat ihn nicht ausreichend unterstützt. Deshalb ist Rashid nun auch ein Staatsbürger Bahreins. Der reiche Golfstaat hat ihm ein dollarschweres Angebot gemacht.

Dienstag, 20. Mai
19.00-19.45 Arte
Jagdriten in Westafrika
Dokumentation, Frankreich 2007, ARTE F, Synchronfassung, Erstausstrahlung
Die "Bruderschaft der Jäger" gewinnt in ganz Westafrika an Einfluss. Ihre Ursprünge reichen in die Zeit des Mandingo-Reichs zurück. Dessen Gründer verfassten bereits im Jahr 1222 eine Charta, die gelegentlich auch als die weltweit erste Erklärung der Menschenrechte bezeichnet wird. 800 Jahre später ist die "Bruderschaft der Jäger" immer noch lebendig. Die Dokumentation erzählt die Geschichte der Initiation des Mitglieds Yacouba durch seinen Meister Diakaridia. Diakaridia wird sein gesamtes Wissen an den Schüler Yacouba weitergeben, der dem Meister bei all seinen Aufgaben zur Seite steht. Yacouba unterstützt ihn beim Jagen, um die Dorfbewohner, die unter einer schlechten Ernte leiden, mit Fleisch zu versorgen. Die beiden Männer gewinnen Pulver aus Salpeter, schützen die Herden vor Viehdieben und bereiten die Bestattungsfeierlichkeiten für Diakaridias einstigen Meister Bourama vor. Die Beobachtung von Meister und Schüler bietet tiefe Einblicke in die Bruderschaft und die Mandingo-Weltanschauung, die die Grenzen moderner Staaten überwindet.

21.00-23.00 Arte
Themenabend: Klimawandel - Eine Gefahr für den Frieden
Die Erde erwärmt sich. Der Klimawandel wird unseren Planeten bestenfalls neu gestalten und schlimmstenfalls zerstören. Wenn die Temperatur auf dem gesamten Globus nur um ein oder zwei Grad steigt, ist eine Katastrophe für den Erdball nicht ausgeschlossen. Dass Untergangsvisionen für die kommenden Jahrzehnte nicht ganz unrealistisch sind, behaupten nicht mehr nur Umweltschützer. Auch Wissenschaftler, Politiker und sogar die eher vorsichtigen Militärs gestehen mittlerweile ein, dass der Klimawandel den Weltfrieden gefährdet. Gestern entschieden der Kalte Krieg, Unabhängigkeitskämpfe und große ideologische Auseinandersetzungen über die internationale Sicherheit. Heute, zu Beginn des 21. Jahrhunderts, scheint der Klimawandel diese Rolle übernommen zu haben.
Im Norden wirkt sich die Veränderung des Weltklimas auf die Lebensqualität und die Wirtschaft aus. Im Süden hingegen vernichtet der Klimawandel Lebensraum und vertreibt die Menschen aus ihrer Heimat. Doch es handelt sich nicht mehr um eine in nord-südlicher Richtung, sondern quer durch die Industrie- und die Schwellenländer verlaufende Grenze. Die Veränderungen werden überall Ungleichheiten, Ungerechtigkeiten verschärfen und die soziale Kluft vertiefen. Die angekündigte Krise wird niemanden verschonen. Sie stellt schon jetzt ein Problem für die gesamte Menschheit dar.
Der Themenabend untersucht Brennpunkte des Klimawandels: die Barentssee mit ihren Gasvorkommen, die erodierten Ufer in Bangladesch, die amerikanische Militärakademie West Point und das von Überschwemmungen bedrohte Südfrankreich.Durch den Abend führt Annie-Claude Elkaim. Reportagen, Beiträge von renommierten internationalen Fachleuten (unter anderen H. Kempf, H. Vedrine, P. Schwartz) sowie Simulationen helfen, die Bedrohungen durch den Klimawandel zu verstehen und deutlich zu machen.

21.45-22.00 3sat
Schätze der Welt - Erbe der Menschheit: Lamu, Kenia - Die magische Steinstadt
Ein Film von Christian Romanowski
Die Insel Lamu liegt vor der ostafrikanischen Küste im Indischen Ozean und ist geprägt von afrikanischen, arabischen und indischen Einflüssen. Schon im 9. Jahrhundert traten arabische Kaufleute mit den Küstenbewohnern in Handelsbeziehungen, ließen sich nieder und bauten ein Fernhandelsnetz auf. Dass durch sie nicht nur Wohlstand, sondern auch der Islam nach Lamu kam, bezeugt der orientalische Baustil der Häuser aus jener Zeit, die mit schönen Innenhöfen und offenen Räumen ausgestattet sind. Heute ist die Altstadt jedoch vom Verfall bedroht. Ein Film über die Altstadt von Lamu und ihre Geschichte.

Mittwoch, 21. Mai
13.15-14.00 3sat
Nil - Fluss der Götter
Eine Dokumentation von Michael McKinnon und Klaus Feichtenberger
Von den Quellen im Hochland von Äthiopien und Zentralafrika bis zur Mündung ins Mittelmeer sorgen gewaltige Katarakte, Papyrussümpfe und die flache Sandwüste für eine kontrastreiche Landschaft entlang des Nils. Herodot nannte Ägypten ein "Geschenk des Nils". Jährliche Überschwemmungen düngten das Land, ganzjährig stand genügend Wasser für die ersten landwirtschaftlichen Bewässerungssysteme zur Verfügung. Für die Ägypter war der Fluss ein Geschenk des Himmels, für das sie ihren Göttern dankten - unabhängig von wechselnden Religionen. Der Film stellt den "Fluss der Götter" vor.

18.05-19.00 Arte
WunderWelten: Namibia - Im Land der Himba
Sie tragen einen Lendenschurz, das Haar ist zu kleinen Zöpfen geflochten und zum Schutz gegen die Hitze verleihen sie ihren Körpern mit einer speziellen Creme eine braunrote Farbe: Das Hirtenvolk der Himba kämpft im Nordwesten Namibias, im Kaokoveld, um die Bewahrung seiner traditionellen Lebensweise - ein Kampf, der durch ein verändertes Lebensumfeld und das Vordringen der Immunschwächekrankheit Aids aussichtslos zu sein droht. Es gibt heute schätzungsweise nur noch 7.000 Menschen, die dem Stamm der Himba angehören.
Über mehrere Monate hinweg nimmt "WunderWelten" am Leben einer Himba-Sippe teil. Die Himba leben in einfachen Lehmhütten und ihre Existenzgrundlage sind die Viehzucht beziehungsweise das Verkaufen kleiner Andenken an Touristen. Bei der Bewältigung des nicht immer einfachen Alltags beweisen drei Frauen aus drei verschiedenen Generationen ihre Stärke.Offen geben sie Auskunft über ihre Probleme und Nöte, aber auch die kleinen Freuden dieses Lebens, das über Generationen geprägt war von gemeinsamen Werten und Tugenden, die in der Zukunft zum Verschwinden verurteilt sind. Weitab von jeder Infrastruktur und Unterstützung ringen die Himba der Natur gerade so viel ab, dass sie in Übereinstimmung mit ihrer überlieferten Lebensart eine überaus sympathische Würde ausstrahlen.

19.00-19.45 Arte
Gärten der Meere: Seegraswiesen in Mosambik
"Die Seegraswiesen sind unbekannte Gärten. Dabei sind sie sehr viel größer als die Korallengärten. Auf den ersten Blick scheinen die Seegräser zwar nicht so attraktiv zu sein wie die Korallen, doch bei näherem Betrachten sind viele Menschen fasziniert davon", sagt Almeida Guissamulo, Meeresbiologe an der Universität Maputo, der Hauptstadt von Mosambik. Er setzt sich seit Jahren für den Erhalt der Seegräser an der Küste des südostafrikanischen Landes ein.
Seegraswiesen gehören zu den produktivsten Ökosystemen der Welt. Doch in vielen Regionen sind die einzigartigen Biotope durch natürliche und menschliche Einflüsse gefährdet. Taifune und starke Strömungen können Seegräser entwurzeln und verdriften. In der Nordsee und im Atlantik sind durch Algenbefall, Überdüngung und Sedimentablagerungen hektargroße Flächen verschwunden. Durch Ankerplätze, Deichbau, Abwassereinleitungen, Fisch- und Shrimps-Farmen sind weltweit rund ein Drittel der Seegraswiesen in ihrer Existenz bedroht.
Auch in Mosambik ist das Seegras auf dem Rückzug. Nach einer Studie der Vereinten Nationen von 2002 hat es sich dort um ein Drittel verringert. Almeida Guissamulo richtet sein Augenmerk nicht nur auf die Seegraswiesen, sondern auch auf eine seltene und höchst scheue Tierart, die sich ausschließlich von Seegras ernährt. Dugongs oder Seekühe stehen auf der roten Liste der bedrohten Tierarten. Forscher gehen davon aus, dass es in diesem Gebiet noch 60 bis 100 Dugongs gibt. Sie sind die einzigen Meeressäuger, die sich ausschließlich vegetarisch ernähren. Durch den Rückgang der Seegraswiesen ist ihr Überleben ungewiss.
Um die Zusammenarbeit von Almeida Guissamulo mit ausländischen Wissenschaftlern voranzutreiben, ist sein deutscher Kollege Ralf Schwamborn nach Mosambik gekommen. Der Meeresbiologe vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven ist ausgewiesener Kenner der Seegrasflora. Almeida Guissamulo nimmt ihn mit auf eine Forschungsreise zum Bazaruto Archipel. Dieser wurde schon vor 35 Jahren zum Nationalpark erklärt. Hier sind unter dem Markenzeichen des "Ökotourismus" mehrere Ferienanlagen auf der Inselgruppe entstanden. Es bleibt abzuwarten, ob der Tourismus für die unterentwickelte Region ein Segen oder eher eine Bedrohung sein wird. Schon heute gibt es Konflikte zwischen lokalen Fischern und dem Nationalpark-Team. Schleppnetze gefährden Seegras und Dugongs. Die Fischer verstehen zwar die Absichten und das Engagement der Wissenschaftler, aber die Sorge um ihre Familien ist größer.

Donnerstag, 22. Mai
05.40-05.55 3sat
Schätze der Welt - Erbe der Menschheit: Djoudj, Senegal - Wasserwildnis am Rande der Sahara
Ein Film von Thomas Willers
Über 5.000 Pelikanpaare treffen sich jedes Jahr im Winter zur Brutzeit auf einer kleinen Insel inmitten der Wasserwildnis des Djoudj Vogelparks im Delta des Senegal zur Brut und bilden eine der größten Vogelkolonien Afrikas. Immer wieder überqueren sie von Tamarisken gesäumte Flussarme, die mit bunten Teppichen aus Lotusblumen überzogen sind. Ein blühendes Paradies voller Tiere in einem wüstenhaften Land: Warzenschweine wühlen im Ufersaum nach schmackhafter Nahrung, an jeder Flussbiegung trifft man auf Störche und Reiher, die im flachen Wasser nach Beute Ausschau halten. Die kleinen Flussarme münden in große Lagunen, an denen sich Millionen Wintergäste versammelt haben. Für die Sing- und Wasservögel aus Europa und den Weiten Sibiriens ist der Djoudj Park überlebenswichtig, denn er bietet eine der wenigen Möglichkeiten nach Überquerung der Sahara endlich wieder Wasser und Nahrung aufzunehmen. So ist es nicht verwunderlich, dass der Djoudj Park erst unter Schutz gestellt und dann von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt wurde. Das Erbe zu bewahren war nicht einfach, denn Afrika verändert sich schnell. Sperrwerke und Deiche am Senegalfluss hatten das Schutzgebiet von den herbstlichen Überflutungen fast abgeschnitten. Doch mit neu errichteten Schleusen gelang es, die Überschwemmungen wieder herzustellen. Die einzigartige Wasserwildnis des Djoudj Vogelparks scheint heute gesichert. Der Film stellt den Djoudj Nationalpark vor.

06.05-06.50 3sat
Amadou & Mariam - Aufzeichnung vom New Pop Festival 2005
Sie sind das Traumpaar der westafrikanischen Musikszene und in Frankreich die Entdeckung des Jahres aus der ehemaligen Kolonie Mali. Ausgezeichnet mit dem "Victoire de la Musique" - dem französischen "Echo" - haben sich Amadou & Mariam unter anderem mit ihrem Album "Dimanche à Bamako" einen Namen weit über die Grenzen ihrer Heimat hinaus gemacht. Produziert wird die Musik des Duos von Manu Chao. Bereichert durch seinen tanzbaren Groove, besitzt die Musik von Amadou & Mariam durchaus Nähe zu Reggae und Dance-Hall. Wie kaum eine zweite Gruppe, schlagen Amadou & Mariam die Brücke zwischen westafrikanischer Musik und europäischen Hörgewohnheiten. Beim New Pop Festival 2005 spielten sie im barocken Theater Baden-Baden.
Arm, chaotisch, krisengeschüttelt - Afrika weckt meist negative Assoziationen. Dabei ist der Kontinent vielfältig und vielgesichtig. Mit seinem Thementag "Echt Afrika" begibt sich 3sat auf Entdeckungsreise in diesen oft verkannten Teil der Erde. Politik, Gesellschaft, Kultur - mehr als 20 Reportagen, Dokumentationen und Spielfilme laden ein, den Kontinent mit anderen Augen zu sehen.

06.50-07.35 3sat
Die Kunst der Griots
Ein Film von Wolfgang Hamm und Wilfried Kaute
Griots sind nicht nur Barden und Epensänger, sondern auch Geschichtenerzähler und Chronisten sowie Verkünder von politischen und religiösen Beschlüssen oder Ereignissen. Die über Generationen vererbte gesellschaftliche Rolle der Griots als wortgewaltige Mittler zwischen den Menschen reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück. Sie geht jedoch in dem Maß verloren, wie sich die afrikanische Gesellschaft verwestlicht. Viele Griots wandern vom Land in die Städte, wo sie sich der aufblühenden Konsumindustrie anpassen müssen. Oder sie gehen nach Paris. In der heimlichen Hauptstadt der afrikanischen Musik möchten sie internationale Karriere machen. Doch viele Griots leben in Paris nur von kleinen Auftritten in der Metro oder in den Restaurants und Wohnheimen der afrikanischen Viertel. Der Film stellt die traditionelle westafrikanische Musik der Griots am Beispiel der ländlich-traditionellen Griot-Familie Suso, des in Gambia und international erfolgreichen Griots Malamini Jobateh und des in Paris lebenden Griots Mamadou Sacho vor.

07.35-09.00 3sat
Yaaba - Großmutter (Yaaba)
Spielfilm, Burkina Faso 1989
"Yaaba" ist Mooré und bedeutet in der Sprache der Mossi in Burkina Faso "Großmutter". Bila, ein zwölfjähriger Junge, nennt so die alte Sana, die bei den Dorfbewohnern als Hexe gilt und aus der Gemeinschaft verstoßen wurde. Langsam fassen der Junge und die einsame Greisin Vertrauen zueinander. Bila setzt sich sogar für sie ein und gerät dadurch mit den Dorfbewohnern in Konflikt. Als Bilas Cousine Nopoko an Tetanus erkrankt, wird Sanas "böser Blick" dafür verantwortlich gemacht. Bila bittet die alte Frau um Hilfe. Während sie zum Heiler Taryam unterwegs ist, zündet ein Mann aus dem Dorf ihre Hütte an.
Der liebevoll gestaltete Film erzählt auf poetisch-märchenhafte Weise vom Erwachsenwerden. Dabei lässt Regisseur Idrissa Ouédraogo Aspekte des alltäglichen Lebens einfließen. Er vermittelt ein vielfältiges Bild der sozialen Beziehungen bis hin zu Streitigkeiten unter Eheleuten nicht nur in Bilas Familie, dem Umgang im Dorf mit dem Säufer Noah, der Ausgestaltung eines großen Festes. Durch den ruhigen Erzählrhythmus gibt der Film dem Betrachter Gelegenheit, einen Eindruck von der Schönheit der Steppe Westafrikas zu bekommen. Besonders zieht die unbekümmerte Spielfreude der Kinder in den Bann. Bei den Darstellern handelt es sich ausnahmslos um Laiendarsteller, die überwiegend aus dem Dorf stammen, das als Drehort diente. Die alte Frau, die die Rolle der Sana spielt, hatte in ihrem Leben zudem nie zuvor einen Film gesehen. Einfühlsam und gleichnishaft plädiert "Yaaba" für mehr Toleranz und eine vorurteilsfreie Weltsicht.

09.00-09.45 3sat
Kenia - Mangatas Traum: Die Wunderläufer der Kalenjiin
Ein Film von Lisa Eder
Der Afrikaner Mangata Ndiwa läuft, seit er denken kann. Schon als kleiner Junge hütete er das Vieh der Familie und rannte den Tieren hinterher. Und dann waren da die Wettläufe in die Schule. Denn wer zu spät kam, musste Strafrunden laufen. Seit er denken kann, träumt Mangata davon, zu den besten Läufern der Welt zu gehören. Viel roten Staub muss der 18-Jährige schlucken, wenn er während des Trainings in der Trockenzeit über unbefestigte Pisten fegt. Mangata lebt in der Hochebene des Rift Valley im Nordwesten von Kenia. Er gehört zu der Volksgruppe der Kalenjiin, genau wie seine Idole Peter Rono, Moses Kiptanui und Wilson Kipketer. Die Kalenjiin gelten als die weltweit besten Läufer. Macht ihre Körperbeherrschung und Unbeschwertheit sie zu den Königen der Langstrecken? Oder ist es ihr Glaube, der ihnen hilft, den Dingen ihren Lauf zu lassen? Wissenschaftler haben immer wieder versucht, den Grund herauszufinden, bis heute erfolglos. Lisa Eder begleitet Mangata während der Vorbereitung zu einem wichtigen Wettbewerb. An der St. Patrick's Highschool in Iten trainiert er täglich fünf Stunden. Der Druck, der auf ihm lastet, ist hoch. Er weiß, dass er siegen muss, weil er die einzige Hoffnung der Familie ist.

09.45-11.00 3sat
Grenzenlos - Mit Hubert von Goisern in Westafrika
Ein Film von Christel Priemer
Im März und April 2002 tourte Hubert von Goisern mit seiner Band durch Westafrika. Seine Absicht: "Ich will Freunde finden, den musikalischen Austausch suchen, fremde Welten entdecken, ihnen begegnen, mich inspirieren lassen." Er traf Musiker auf den Kapverdischen Inseln, im Senegal sowie in Burkina Faso und erlebte einen Austausch, der in der gemeinsamen Sprache der Musik kaum Barrieren kennt. Der Film dokumentiert Hubert von Goiserns musikalische Reise durch Westafrika, aber auch die Schwierigkeiten, die sich ergeben, wenn europäische und afrikanische Mentalität aufeinandertreffen.

11.00-11.45 3sat
Deutsche Kolonien: Vom Entdecker zum Eroberer
Ein Film von Gisela Graichen und Peter Prestel
Die Kolonialpolitik Deutschlands fand mit dem Ersten Weltkrieg ein rasches Ende. Mit dem Versailler Vertrag erlosch jeder Anspruch Deutschlands auf seine ehemaligen Übersee-Territorien. Die Sehnsucht nach den Kolonien lebte jedoch weiter. Kolonialausstellungen, Völkerschauen und Spielfilme zielten auf die nostalgische Verklärung der deutschen Kolonialzeit. Auch die Nazis bemächtigten sich des Themas. Schon früh forderten einige führende Köpfe die Rückgabe der Kolonien - eine taktische Möglichkeit, um andere außenpolitische Ziele zu erreichen. Bei vielen der in den ehemaligen Kolonien verbliebenen Deutschen fiel diese Rhetorik auf fruchtbaren Boden. Mit Beginn des Zweiten Weltkriegs erlebte der koloniale Gedanke dann einen letzten, kurzen Aufschwung: Spielfilme wie "Carl Peters" und "Germanin" feierten die Taten deutscher Kolonialpioniere und dienten zugleich der Propaganda gegen den Kriegsgegner England. Nach Stalingrad und den Niederlagen der deutschen Truppen an vielen Fronten gab Hitler 1943 endgültig seine Pläne für Afrika auf. Der Traum der Kolonialrevisionisten von einem deutschen Reich in Afrika war endgültig ausgeträumt. Ein Rückblick auf die deutsche Kolonialgeschichte.

11.45-12.45 3sat
Thomas Sankara - der Ché Afrikas: Erster Staatschef von Burkina Faso
Ein Film von Robin Shuffield
Thomas Sankara, von 1983 bis 1987 Präsident von Burkina Faso, kam mit 33 Jahren an die Macht und wollte sein Land reformieren. Er war zuvor Informationsminister und dann Premierminister der Regierung von Jean-Baptiste Ouédraogo. Im Mai 1983 wurde Sankara verhaftet, was im Volk große Proteste hervorrief. Blaise Compaoré, Sankaras Freund und Weggefährte aus Militärzeiten, organisierte einen Staatsstreich - Sankara wurde am 4. August 1983 Chef eines Nationalen Revolutionsrates und fünfter Präsident von Obervolta, wie das Land vor der Unabhängigkeit hieß. Er war ein sozialistischer Revolutionär, der sich von Fidel Castro und Kuba inspirieren ließ und ebenso von Jerry Rawlings, dem damaligen Präsidenten Ghanas. Aus Obervolta wurde am 4. August 1984 Burkina Faso, auf Deutsch "das Land der Aufrechten".

Sankara nahm den Kampf gegen Hunger und Korruption auf, setzte sich für die Verbesserung des Gesundheits- und Bildungssystems ein sowie für die Wiederaufforstung seines Landes. Außerdem machte er sich für die Rechte von Frauen stark, verbot die Beschneidung von Mädchen und verurteilte Polygamie. In seiner Regierung befanden sich so viele Frauen wie nie zuvor in einem afrikanischen Staat. Während seiner Amtszeit setzte er das Projekt der planwirtschaftlichen und sozialistischen Entwicklung des Landes um. Wie viele linksgerichtete Regierungschefs der Periode des Kalten Krieges unterschätzte er jedoch die Stabilität der Blöcke und vernachlässigte es, sich Freunde und Verbündete zu schaffen, die Zahl seiner Feinde wuchs. Am Ende war Sankara völlig isoliert und wurde am 15. Oktober 1987 während eines erneuten Putsches in Ouagadougou ermordet. Anführer des Putsches und neuer Präsident war Sankaras Freund und Weggefährte Blaise Compaoré, Staatschef von 1987 bis heute. Anhand von Archivbildern sowie Berichten von Verwandten, Freunden, Mitarbeitern und Politikern zeichnet der Film das Porträt des charismatischen Staatsmanns Thomas Sankara, der wegen seiner politischen Ideen auch als der "Che Guevara Schwarzafrikas" bezeichnet wird.

12.45-13.40 3sat
Fragen an mein Heimatland
Ein Film von Samba Félix Ndiaye
Nach Jahrzehnten des Exils kehrt der Filmregisseur Samba Félix Ndiaye in seine Heimat Senegal zurück. Er erkennt Dakar, die Stadt seiner Jugend, kaum wieder. 40 Jahre nach der Unabhängigkeitserklärung Senegals hat sich Dakar im Zuge eines überstürzten und unkontrollierten Wachstums völlig verändert. Ndiayes Aufenthalt in der Stadt, seine Reise quer durch das Land und den Kontinent verwandelt sich in einen Albtraum. Er sucht nach Erklärungen bei alten Freunden, Kampfgefährten, Wirtschaftswissenschaftlern, Intellektuellen und Mitgliedern internationaler Organisationen. Sie alle zeichnen ein wenig optimistisches Bild der Stadt.

13.40-14.30 3sat
Ghana - St. Gallen retour: Ein Mann und seine Eisenbahn
Ein Film von Bruno Moll
Ebenezer Mireku aus Ghana kehrt 1990 nach dem Studium der Ökonomie an der Universität St. Gallen zurück in seine Heimat. Er ist voller Tatendrang und fühlt sich verpflichtet, seinen Teil zur Verbesserung der Lebensumstände Ghanas beizusteuern. Nach einigen Rückschlägen gelingt es Mireku 1995, in der Nähe von Accra, einen Steinbruch ab- und ein Kieswerk aufzubauen. Heute beschäftigt er 70 Personen. Seit einigen Jahren hegt Mireku aber einen Traum: Er will die gesamte Eisenbahn Ghanas neu bauen. Denn das kleine Netz der Ghana Railway Corporation befindet sich seit Jahren in einem bedenklichen Zustand. Der Neubau soll die Regionen erschließen und auch das Binnenland Burkina Faso mit den wichtigen Seehäfen Ghanas verbinden. Ein funktionierendes Eisenbahnnetz wäre für das Gedeihen der ghanaischen Wirtschaft von großer Bedeutung. Bruno Moll gibt Einblick in eine Erfolgsgeschichte, die in der Schweiz ihren Anfang genommen hat.

14.30-16.15 3sat
Das ungewöhnliche Schicksal der Madame Brouette (L'extraordinaire destin de Madame Brouette)
Spielfilm, Frankreich/Senegal/Kanada 2002
Mati, geschieden und Mutter einer kleinen Tochter, verdient ihren Lebensunterhalt als fliegende Händlerin. Mit einer klapprigen Schubkarre zieht sie durch die Straßen Dakars und verkauft Lebensmittel. Dieses ärmliche Dasein nimmt Mati in Kauf, um selbstständig und nicht von männlicher Macht und Willkür abhängig zu sein, wie ihre Freundin Ndaxte. Doch die Verführungskünste des Polizisten Naago, der sein Gehalt durch das Eintreiben von Schutzgeldern aufbessert, durchkreuzen ihren freiheitsorientierten Lebensplan: Mati verliebt sich in Naago und wird schwanger. Schon bald zerplatzt ihr Traum von einer harmonischen Beziehung, denn Naago ist ein skrupelloser Schürzenjäger und verstrickt sich immer tiefer in korrupte Machenschaften. Mati versucht, sich nicht beirren zu lassen und ihren Weg der Emanzipation weiter zu verfolgen. Sie träumt davon, gemeinsam mit Ndaxte einen Imbiss mit Meerblick zu eröffnen. Um diesen Schritt in die Unabhängigkeit verwirklichen zu können, sind die beiden Frauen zu allem bereit.
Moussa Sene Absa macht sich in seinem Film für den Befreiungskampf der Frauen seiner Heimat, dem Senegal, stark und verfolgt damit ein politisches Anliegen. Auch heute noch verhindern Polygamie, staatliche Willkür und patriarchalisch geprägte Rollenmodelle die Gleichberechtigung und Unabhängigkeit der afrikanischen Frau. Moussa Sene Absa inszenierte den Geschlechterkampf als bittersüßes Drama, das neben der persönlichen Geschichte universelle Fragen aufwirft. Absa gilt nicht nur als einer der talentiertesten Filmemacher des Senegal, sondern hat sich darüber hinaus als Maler einen Namen gemacht - ein Talent, das dem Film "Das ungewöhnliche Schicksal der Madame Brouette" zugute kommt: Er zeichnet sich durch seine ästhetische Bildsprache aus. Beim Paris Film Festival wurde Moussa Sene Absa mit dem Spezialpreis der Jury geehrt, auf der Berlinale 2003 wurde der Film mit dem Silbernen Bären ausgezeichnet.

16.15-16.40 3sat
Hab und Gut in aller Welt - Mali
Eine Dokumentarfilm von Gerlinde Böhm, Deutschland 2002
"Hab und Gut in aller Welt" ist eine ungewöhnliche Reise zu Familien in aller Welt und deren Lebenssituationen. Eine dokumentarische Reihe, die Alltagssituationen weltweit vergleicht und sie durch Nahaufnahmen von den Gesichtern, Gedanken und Sehnsüchten von zehn Familien aus zehn verschiedenen Ländern unseren eigenen Lebenskonzepten gegenüberstellt. "Hab und Gut in aller Welt" vergleicht Armut und Reichtum, Glück und Unglück.
Diese Folge porträtiert eine Familie aus Mali. Laut dem "Bericht über die menschliche Entwicklung" der UNO gehört Mali zu den ärmsten Ländern der Erde. Yacuba ist mit zwei Frauen verheiratet, Astan und Mastan. Mit beiden hat er je sechs Kinder. Die Familie lebt von der Landwirtschaft, sie baut Reis, Hirse, Erdnüsse und Bohnen an. Daneben betreibt sie eine kleine Obstplantage mit Mango- und Orangenbäumen. Der größte Teil der Ernte gehört der Großfamilie, aber jeder der 19 Brüder Yacubas darf einen kleinen Teil als Privatbesitz abzweigen. Das, was die Frauen mit der Bearbeitung von Reis, mit der Herstellung von Seife oder mit Zöpfe-Flechten in der Nachbarschaft verdienen, gehört ihnen selbst. Von diesem Geld kaufen sie Kleidung und Medikamente, wenn eines der Kinder krank wird. Astan und Mastan wechseln sich im zweitägigen Rhythmus ab bei der Essenszubereitung und der Feldarbeit. Wer mit dem Kochen an der Reihe ist, teilt auch nachts das Bett mit dem Ehemann. Jammern ist Yacuba, Mastan und Astan fremd. Sie wissen, dass sie - verglichen mit den Menschen in den reichen Ländern der Welt - sehr wenig besitzen. Aber sie schämen sich nicht, sondern sind im Gegenteil stolz auf Yacubas Motorrad und vor allem auf den Fernseher. Ihr Dorf ist noch immer nicht an das staatliche Elektrizitätsnetz angeschlossen, aber mithilfe von Solarzellen auf dem Dach ihres Lehmhauses können sie abends das einzige Fernsehprogramm Malis empfangen.

16.40-17.30 3sat
Megacitys: Lagos - Das tägliche Wunder
Ein Film von Walter Heinz
"Niemand kann mit uns mithalten. Wir haben mehr Energie, besseren Geschäftssinn, auch mehr Geld als irgendwer sonst in Afrika": Das sagt Ernest Shonekan im Park seiner Villa, von Marmorskulpturen und farbenprächtigen Pfauen umgeben, und er meint es ernst. Der 71-jährige Chef eines Wirtschaftsimperiums ist in Lagos, Nigeria, geboren und alt geworden. Er liebt seine Stadt. Auf die Frage, wie reich er denn sei, antwortet der Dollarmilliardär: "Mir selber hat nie etwas gefehlt im Leben, aber meiner Stadt fehlt noch so manches." In der Tat: Zwar gibt es nirgendwo sonst in Afrika so viele Luxusautos, und die Luxus-Villen auf Victoria Island und Ikoyi, oft mit einer Hubschrauberplattform ausgestattet, sind wahre Paläste. Doch zu den circa 17,5 Millionen Menschen, die bereits in Lagos leben, kommen jeden Tag 6.000 weitere hinzu. Sie schlafen unter den Lagunenbrücken oder machen die über 100 Slums der Stadt noch voller. Die Menschen dort leben im Müll und sterben daran.

Auch das hohe Verkehrsaufkommen ist ein noch ungelöstes Problem: Die Staus in Lagos sind länger als in jeder anderen Megacity. Zu jeder Tages- und Nachtzeit wälzen sich Blechlawinen in alle Himmelsrichtungen, und ein paar Millionen Pendler zwischen Victoria Island und dem Festland verbringen täglich bis zu sechs Stunden in überfüllten Uralt-Minibussen. Doch es gibt Grund zur Hoffnung: Inzwischen haben sich Straßenkomitees gebildet, die für Ordnung und Sicherheit sorgen, Architekten denken über Slumsanierungen nach, und sogar Milliardäre investieren "aus Selbstschutz" in die Stadtsanierung. Und zum ersten Mal seit Jahrzehnten sucht die Regierung nach Lösungen. In nur drei Jahren will sie den Moloch Lagos in wirtschaftsautonome Einzelstädte aufgliedern. "Wir müssen es schaffen, und der Westen, seine Investoren, sollten uns helfen", sagt der neue Gouverneur. "Denn wenn es Lagos schlecht geht, geht es ganz Westafrika schlecht. Und damit würdet ihr Europäer auch Probleme kriegen." Ein Film über eine Megacity und ihre Entwicklung.

17.30-18.15 3sat
Movement (R)evolution Africa
Eine Dokumentation von Joan Forsch und Alla Kovgan
Vom Senegal nach Südafrika: Neun Choreografen inszenieren zeitgenössischen afrikanischen Tanz. Sie setzen sich mit dem Afrika des 21. Jahrhunderts auseinander, mit seiner Schönheit und Tragik. Denkweisen und Empfindungen verwandeln sie in Bilder jenseits von Stereotypen und Traditionen.
Der Film vermittelt ein differenziertes Bild der afrikanischen Tanzszene. Die Choreografen und ihre Compagnien stammen aus den unterschiedlichsten Regionen Afrikas. Mit dabei sind die Frauen-Compagnie TschéTsché von der Elfenbeinküste und die nur aus Männern bestehende Gruppe Kongo Ba Téria aus Burkina Faso, die mit ihrem Tanz bis an ihre physischen Grenzen geht.

18.15-18.30 3sat
Schätze der Welt - Erbe der Menschheit: Timbuktu - Der Weg ist das Ziel (Mali)
Ein Film von Jens Dücker
Timbuktu galt im Europa des 19. Jahrhunderts als Zentrum islamischer Gelehrsamkeit. Viel mehr war über die Stadt in Mali nicht bekannt. Einer, der den mythischen Ort in die Realität holte, war Heinrich Barth. Ende des 19. Jahrhunderts lebte der deutsche Afrikaforscher zwei Jahre in Timbuktu, beschrieb die Lebensweise der Menschen und die Architektur der Stadt, die aus Mangel an anderen Materialen ganz aus Lehm gebaut war. Teile Timbuktus wurden 1989 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Die Lehmmoscheen bestimmen noch immer das traditionelle Stadtbild, die islamische Universität hat allerdings nicht mehr die Bedeutung früherer Jahrhunderte. Heute ist man stolz auf den Forscher Heinrich Barth, der Timbuktu dem Westen erschloss. Der Film begibt sich auf die Spuren des Afrikaforschers Heinrich Barth in Timbuktu.

18.30-19.00 3sat
nano spezial: Wissen in Afrika
Bildung ist ein Menschenrecht - und das aus gutem Grund: Sie eröffnet dem Einzelnen bessere Lebenschancen, zum Beispiel Chancen auf eine bessere Arbeit und Bezahlung. Wissen und Bildung spielen aber auch eine Schlüsselrolle für die ökonomische und soziale Entwicklung eines Landes. In den afrikanischen Ländern südlich der Sahara sind 45 Millionen Kinder vom Schulbesuch ausgeschlossen: Ihre Eltern sind so arm, dass sie zu Hause nicht auf die Mitarbeit ihrer Kinder verzichten können, geschweige denn Geld für Schulmaterialen aufbringen können. Daraus folgt, dass in Afrika auch weniger junge Menschen eine Hochschule besuchen als anderswo. In einer wissensbasierten globalen Ökonomie bedeutet das, dass Afrika zwangsläufig immer weiter abgehängt wird. Und deshalb wandern auch noch die wenigen gebildeten jungen Leute ins europäische Ausland oder in die USA ab. "Brain drain" nennen Experten das. Derzeit arbeiten schon mehr Ärzte und Krankenpfleger außerhalb Afrikas als in ihren Heimatländern. Ein Teufelskreis. Die Kehrseite der Bildungsbemühungen: Der Modernisierung nach westlichem Vorbild fallen traditionelle Formen der Wissensvermittlung zum Opfer, Schätze afrikanischer Kulturen.

20.15-21.00 3sat
Das afrikanische Jahrzehnt: Hoffnung für den schwarzen Kontinent
Eine Dokumentation von Peter Zurek
Die kleine senegalesische Stadt Point Sarène liegt am Atlantik. Dort, wo die Strömung weniger gefährlich ist, warten bis zu 20.000 Afrikaner auf eine illegale Überfahrt zu den Kanarischen Inseln. Hunderte haben im letzten Jahr diese gefährliche Reise in eine vermeintlich bessere Zukunft nicht überlebt. Um ihrer Stadt wieder eine Perspektive zu geben, haben sich 240 Frauen zusammen getan und eine Kooperative gegründet. Sie verkaufen den Fisch, den ihre Männer in der Nacht fangen. Das Geschäft geht so gut, dass die Produktion verdoppelt und Geld auf die Seite gelegt werden konnte. Inzwischen vergeben die Frauen von Point Sarène Kredite an ihre Männer, die damit Treibstoff und Boote anschaffen können. Mittlerweile ist so viel Geld im Umlauf, dass eine kleine Bank im Ort gebaut werden musste. Nun hoffen die Menschen, dass der neue, relative Wohlstand zu einem Umdenken bei den jungen Leuten führt. Denn es sind die Jungen, die nachts die seeuntüchtigen Boote in Richtung Europa besteigen.
Afrika ist seit Langem der Kontinent mit der schlechtesten Presse. Doch zu Beginn des neuen Jahrtausends schlossen sich zahlreiche afrikanische Staatsführer zusammen, um ein anderes Bild des krisengeschüttelten Kontinents zu vermitteln: ein erwachendes Afrika, das Wege aus der Krise sucht. Point Sarène ist nur ein Beispiel für Konzepte, die fernab der westlichen medialen Aufmerksamkeit für ein neues afrikanisches Selbstbewusstsein stehen. Peter Zurek stellt in fünf afrikanischen Staaten Projekte vor, die trotz aktueller Krisenherde Anlass zur Hoffnung geben. So wurden in Mali, einem der ärmsten Länder der Welt, in den letzten zwölf Jahren die Ausgaben für das Schulwesen verdoppelt, 2.000 neue Lehrer eingestellt und 700 zusätzliche Schulen eröffnet, und im südafrikanischen Durban hat sich in einer Siedlung am Stadtrand eine Selbstverwaltung etabliert, die die Interessen der Bewohner gegenüber den Behörden vertritt, für Wasseranschlüsse sorgt und das Transportwesen aufrecht erhält.

Freitag, 23. Mai
00.40-01.40 3sat
Lost Children
Ein Film von Oliver Stoltz und Ali Samadi Ahadi
Es ist der längste Krieg Afrikas: Seit fast 20 Jahren findet unter den Augen der Weltöffentlichkeit im Norden Ugandas ein unvorstellbares, systematisches Morden statt. Die Mitglieder der fanatisch-religiösen Lord's Resistence Army (LRA) entführen Kinder aus ihren Dörfern und zwingen sie zum Töten, auch ihrer eigenen Familienangehörigen. Opfer werden zu Tätern gemacht und einem Volk werden über Generationen hinweg Lebensgrundlage und Zukunft genommen.
"Lost Children" ist das Porträt von vier Kindersoldaten zwischen acht und 14 Jahren, die nach gelungener Flucht aus den Buschlagern der Rebellen nur eines wollen: wieder Kind sein und leben. Es ist eine ungewöhnliche Nahaufnahme jenseits der Fernsehnachrichten - ein Film, der engagiert Partei ergreift. Er hat unter anderem 2005 den Publikumspreis bei der Berlinale erhalten, den UNICEF Film Award und den Menschenrechtspreis beim Chicago International Documentary Festival. 2006 wurde er mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet.

02.25-03.55 3sat
Africa Live - Eine Konzert-Kampagne gegen Malaria
Eine Konzert-Dokumentation von Idéale Audience
Der senegalesische Musiker Youssou N'Dour initiierte in Dakar ein Musik-Event, bei dem im März 2005 die bekanntesten afrikanischen Künstler aus allen Ländern - darunter Angélique Kidjo, Baaba Maal, Awilo Longomba, Tiken Jah Fakoly und Rokia Traore - eine Woche lang vor 40.000 begeisterten Zuschauern spielten. Das Event fand im Demba-Diop-Stadion unter dem Motto "Roll Back Malaria" statt und war Teil einer weltweiten Kampagne zur Bekämpfung von Malaria.
Bisher wurden die meisten Aufnahmen afrikanischer Künstler in Europa und vor europäischem Publikum aufgenommen. Diese Konzertmitschnitte aber entstanden im Heimatland der Protagonisten, vor den Menschen, von denen die Texte handeln. Eine Woche lang wurde das Treffen der besten Musiker Afrikas und deren gemeinsamer Kampf gegen die Malaria aufgezeichnet.

05.20-05.50 3sat
Schätze der Welt - Erbe der Menschheit: Steinernes Horn von Afrika. Fasil Ghebbi und die Felsenkirchen von Lalibela, Äthiopien
Filme von Rüdiger Lorenz
Kaiser Fasilidas bestieg 1632 den äthiopischen Thron. Die Sage erzählt, dass ihm am Tana-See ein Mann erschien, der ihm befahl, ein Schloss zu bauen. Ganz in der Tradition seiner Vorgänger gehorchte Fasilidas und ließ einen Palast mit vier Ecktürmen und einer großen Repräsentationshalle bauen. Die Nachfolger Fasilidas, die Gondar-Kaiser, bauten die Stadt Fasil Ghebbi und den Palast weiter aus. Es ist eine Hochzeit der äthiopischen Geschichte, eine Zeit der politischen Geschlossenheit und eine Zeit des hochentwickelten Handwerks.

Andere bemerkenswerte Bauwerke in Äthiopien sind die Felskirchen von Lalibela. Engel sollen am Bau beteiligt gewesen sein, weil keiner sich vorstellen konnte, dass Menschen derartiges zu schaffen fähig sind. Abgelegen, auf 2.600 Meter Höhe, begannen vor über 800 Jahren unbekannte Handwerker auf Geheiß eines christlichen Königs, mehrstöckige Kirchen in die rote Basaltlava zu meißeln. Überliefert sind nur die Legenden, die bis nach Europa von einem sagenhaften christlichen Reich am Horn von Afrika kündeten. Ein zweites Jerusalem verberge sich hinter den äthiopischen Bergen. Bis heute pilgern fromme Christen nach Lalibela. Feindliche Invasoren, die Äthiopien zu verschiedenen Zeiten überrollten, haben die verdeckten Kirchen relativ unbeschadet überstanden. Ihre originale Ausstattung mit Gemälden, Fresken und Handschriften ist noch in vielen Teilen erhalten. Sie erzählen die Geschichte des ältesten, christlichen Staatswesens, das allen Bekehrungsversuchen widerstand. Der Film stellt Fasil Ghebbi und die Felsenkirchen von Lalibela vor.

18.05-19.00 Arte
WunderWelten: Soweto - Gestorben wird immer!
In Südafrika schreitet die Immunschwächekrankheit Aids unaufhaltsam voran. Der makabere Anblick von Leichenwagen, die die Straßen Südafrikas blockieren, gehört hier zum Alltag. Das Land hat um die 46 Millionen Einwohner, 350.000 sterben jährlich an den Folgen von Aids. Die Anzahl der HIV-Infizierten in Südafrika nimmt ständig zu. Man geht derzeit von 6,3 Millionen aus; 2003 waren es noch 5,3 Millionen. Die Bestattungsbranche profitiert davon, allein in Soweto gibt es über hundert Leichenhallen. In Avalon, Sowetos ältestem und größtem Friedhof, werden jeden Samstag um die 800 Menschen beigesetzt. Die meisten Beisetzungen finden samstags statt, wenn die berufstätigen Familienangehörigen frei haben.
Elizabeth Molefe ist die Leiterin des kleinen Bestattungsunternehmens "Rebafeti Funeral Parlour", das pro Woche gerade einmal vier Beisetzungen ausrichten kann. Bafana Sihlali hingegen ist ein regelrechter Großunternehmer: Er leitet das "Kay Vee Funeral Home" und hat jede Menge zu tun. Circa 80 Beerdigungen richtet seine Firma an einem gewöhnlichen Samstag aus. Über gute Beziehungen kam er außerdem an einen lukrativen Vertrag mit der Regierung und ist jetzt für die Beisetzung anonymer Aids-Opfer verantwortlich: Unzählige Aidskranke werden stigmatisiert und verarmen völlig, in vielen anderen Fällen können die Angehörigen für eine Beerdigung einfach nicht aufkommen. Sihlali holt die Leichname in Krankenhäusern und Polizeistationen ab und beerdigt sie. Dabei verdient er 395 Rand - das sind umgerechnet um die 50 Euro pro Kopf - nicht gerade wenig für ein Loch im Boden und eine Blitzbestattung.
Und was bedeutet die Allgegenwart von Krankheit und Tod für die jungen Südafrikaner? Die 16-jährige Minky und die 17-jährige Peaches sind zwei Zulu-Mädchen aus Soweto. Die verheerenden Auswirkungen von Aids bekommen sie jeden Tag zu sehen. Beide sagen, dass sie keine Zukunftspläne haben und das Leben einfach genießen, solange es geht. Angesichts der fehlenden Gesundheitserziehung könnte ihnen diese Einstellung schon bald zum Verhängnis werden - und sie sehr schnell nach Avalon bringen. Die Dokumentation begleitet den Alltag von Angestellten in mehreren Bestattungsunternehmen und zeigt, wie insbesondere die jungen Menschen in Südafrika mit der ständigen Präsenz von Krankheit und Tod umgehen.

Samstag, 24. Mai
23.45-00.30 Br-Alpha
Zum 15. Jahrestag der Unabhängigkeit Eritreas: Die drei Wünsche der Sharifa - Bei den Kunama in Eritrea

Sonntag, 25. Mai
06.00-06.15 3sat
Schätze der Welt - Erbe der Menschheit : Lamu, Kenia - Die magische Steinstadt
Ein Film von Christian Romanowski
(Wh. vom 20.5.2008)

06.45-07.00 NDR
Schätze der Welt: Die Reisterrassen der Ifugao - Stufen zum Himmel, Philippinen
Ein Film von Elke Werry

10.15-11.00 MDR
Natürlich Afrika: Am wachsenden See - Begegnungen am Lake Beseka in Äthiopien
Ein Film von Oliver Jähnel
Als Ende des 19. Jahrhunderts der Bau der ersten und bis heute einzigen Bahnlinie am Horn von Afrika begann, war von einem Lake Beseka noch nichts zu ahnen. Doch dann gab es hier plötzlich einen kleinen stinkenden Sumpf, der sich binnen eines halben Jahrhunderts in ein 35 Quadratkilometer großes Gewässer verwandelte. Um 1990 ratterten die Züge von der Hauptstadt Addis Abeba nach Dschibuti am Roten Meer noch entlang des nördlichen Seeufers. Heute führt die Trasse mitten durch den Lake Beseka.
Ein See, der wächst - und das in der heißen Tiefebene des Großen Afrikanischen Grabenbruchs. Eigentlich ein Segen, wenn man denn das Wasser trinken oder wenigstens zur Bewässerung der Felder nutzen könnte. Doch dafür ist es zu salzig. Michelangelo Maraviglia, halb Italiener, halb Karaju, der auf seinem Grundstück am Ufer einen landwirtschaftlichen Musterbetrieb aufbauen wollte, musste die Erfahrung machen, dass sogar der Boden rund um den See versalzen ist. Nun versucht er sein Glück mit einem kleinen Café.
Viel Land haben auch die Karaju durch den Lake Beseka verloren. Ihre großen Rinder- und Kamelherden werden kaum noch satt. Der nahe liegende Awash-Nationalpark ist für diese Tiere zwar verboten, aber den Halbnomaden bleibt kaum eine andere Wahl, als sie immer wieder dorthin zu bringen. Konflikte mit der Parkverwaltung sind abzusehen. Den oft schnell zu den Waffen greifenden Afar, die ihr Vieh ebenfalls im Nationalpark weiden lassen, weichen die Parkwächter lieber gleich aus. Auch für die Wissenschaftler von der Freiberger Bergakademie, die seit Jahren gemeinsam mit Geologen von der Universität Addis Abeba nach dem Grund für das rätselhafte Wachstum suchen, kommt es im Afar-Land immer wieder zu brenzligen Situationen.

13.15-14.00 MDR
Zuflucht am Viktoriasee - Nashörner, Schimpansen und Schuhschnäbel in Entebbe
Ein Film von Oliver Jähnel
Nach drei Monaten Quarantäne im Zoo von Entebbe trifft das Schimpansenkind Onapo wieder auf Artgenossen. Seine Mutter ist im Budongo Forest, einem dichten Regenwald im Osten Ugandas, getötet worden. Onapo wird nun an die Gruppe im Zoo gewöhnt. Zunächst lernt er die Schimpansenkinder Aluma und Pearl kennen. Etwas schwieriger gestaltet sich der erste Kontakt mit Zakayo, dem unumschränkten Chef auf Afrikas größter Schimpansen-Freianlage. Weil für die vielen Affen, die eine Zuflucht brauchen, das Gehege trotz seiner 3.000 Quadratmeter nicht ausreicht, hat der Zoo eine Insel im Viktoriasee gekauft. Auf Ngamba Island leben mittlerweile rund 40 Schimpansen. Mehrere internationale Tierschutzorganisationen, darunter das Jane-Goodall-Institut, sind an dem einzigartigen Projekt zur Rettung dieser Menschenaffen beteiligt.
"Abu Markub" - "Vater des Schuhs" - nennen die Araber den überaus seltenen Schuhschnabel, über den man bis heute nicht viel weiß. Zusammen mit Nilwaranen und Webervögeln bewohnen hier zwei der über einen Meter großen Vögel ein geräumiges Aviarium, das die Tierwelt der Feuchtgebiete Ugandas präsentiert. In der nahe gelegenen Savannenanlage teilen sich Afrikanischer Büffel, Pinselohrschwein und Warzenschwein eine riesige Anlage. Sie verstehen sich gut miteinander und so zieht das Trio oft gemeinsam durch die Zoo-Steppe. Mooby, das Warzenschwein liebt besonders erfrischende Schlammbäder. Diese Leidenschaft teilt es mit den beiden Nashörnern Sherino und Kabira. Sie kamen 2001 nach Entebbe und sind bislang die einzigen Breitmaulnashörner Ugandas.
Mit der Umgestaltung zum "Uganda Wildlife Education Centre" Mitte der 1990er-Jahre ist am Ufer des Viktoriasees ein einzigartiger, moderner Heimatzoo geschaffen worden. Für die meisten Ugander die einzige Möglichkeit, die Tierwelt ihres Landes kennen zu lernen. Mit 130.000 Besuchern pro Jahr verzeichnet der Zoo von Entebbe mehr Zulauf als alle ugandischen Nationalparks zusammen.

22.00-23.00 MDR
Natürlich Afrika: KAZA - ein Megapark für Elefanten
Ein Film von Cornelia Volk und Jürgen Jozefowicz
Sie wandern über viele Kilometer, bis sie Wasser finden - und wenn es sein muss, jedes Jahr an einen anderen Ort. Im letzten Jahrhundert haben Grenzen, Zäune, Siedlungen oder vermintes Gelände die Elefanten dabei fast überall in Afrika behindert. Damit sie wieder auf ihren alten Routen ziehen können, richten jetzt fünf Länder im Süden Afrikas eine gigantische Schutzzone ein: Die Kavango-Zambesi Transfrontier Conservation Area, kurz KAZA.
Schutzgebiete in Namibia, Angola, Botswana, Simbabwe und Sambia werden durch grüne Korridore zu einem Megapark verbunden. Sie sollen den Elefanten, die vor allem in Botswana zu viele geworden sind, zukünftig ermöglichen, unbehelligt zu Wasser und Weidegründen in den Nachbarländern zu gelangen. Angola, wo bis 2002 ein blutiger Bürgerkrieg tobte und kaum noch Elefanten leben, könnte dann mit den Grauen Riesen Touristen anziehen. Die traditionellen Stammesoberhäupter im Caprivi-Zipfel in Namibia sorgen bereits dafür, dass die Menschen mit den zurückkehrenden wilden Tieren zusammenleben und von ihnen profitieren.

Montag, 26. Mai
03.30-04.00 MDR
EineWeltBilder: Angola
Angola ist eines der ärmsten Entwicklungsländer unserer Welt. Die einstige portugiesische Kolonie in Südwest-Afrika ist gewiss kein Reiseland im herkömmlichen Sinne. Noch immer sind die Folgen jahrelangen Bürgerkrieges spürbar. Über die Armut der Bevölkerung können auch das geschäftige Treiben auf den Märkten und die zunehmende Motorisierung in den größeren Städten nicht hinwegtäuschen. Unverkennbar sind aber die hoffnungsvollen Anzeichen für die Rückkehr von Normalität und Leben. Nicht nur die Menschen richten sich wieder ein in dem geschundenen Land, auch die Tiere erobern sich Stück für Stück ihren alten Lebensraum zurück.

15.30-16.00 MDR
Bulthaupt in Botswana
Botswana liegt im südlichen Teil Afrikas und ist eines der am dünnsten besiedelten Länder der Welt. Gerade mal 1,7 Millionen Menschen leben auf einer Fläche, die groß ist wie Frankreich. Axel Bulthaupt erkundet Botswana per Geländefahrzeug, Einbaum und Buschflieger und erzählt spannende Geschichten aus diesem recht unberührten Land. Im Chobe-Nationalpark verrät ihm eine Deutsche, wo man afrikanische Wildtiere aus nächster Nähe beobachten kann. Beim Flug in das Okavango-Delta entkommen der Weltenbummler und sein Team nur knapp einer Katastrophe. Der Flieger muss wegen eines Motorschadens auf einer Autopiste mitten im Busch notlanden - aber alles geht gut. Bei einem Besuch in einem Dorf lernt er, wie Hirse gemahlen wird und wie das traditionelle Instrument Siwarawara, eine Art afrikanische Maultrommel, gespielt wird. Botswana ist rund zehn Flugstunden von Deutschland entfernt. Das Land hat sich vor allem auf den teuren, exklusiven Safari-Tourismus spezialisiert. Aber auch Individualreisende kommen bei sorgfältiger Planung auf ihre Kosten.

Dienstag, 27. Mai
16.50-17.35 Arte
Jagdriten in Westafrika
Eine Dokumentation
(Wh. vom 20.05.2008)

22.00-22.30 3sat
Charity Business - Die Schattenseiten der Wohltäter
Ein Dokumentation von Frederik Dupois
Das Jahr 2007 hat es erneut gezeigt: In der globalisierten Welt geht die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auf. Erfolgreiche Geschäftsleute werden immer reicher und mächtiger und übernehmen inzwischen auch Aufgaben, die eigentlich Sache der Regierungen wären: den Kampf gegen Aids und Armut oder das Eintreten für Menschenrechte zum Beispiel. Milliardäre wie Bill Gates und Warren Buffet spenden riesige Summen für gute Zwecke - und lassen sich auch gern als die neuen Retter der Welt feiern. Was steckt wirklich hinter ihrer Großzügigkeit, welche Motive treibt diese "Achse des Guten" an? Keineswegs reine Menschenliebe, sondern auch Imagepflege und beinharte Geschäftsinteressen.
Der französische Journalist Frederik Dupois schaut hinter die Kulissen des großen Spenden-Business.

Mittwoch, 28. Mai
04.25-05.00 Arte
Zapping International: Das Fernsehen der Kameruner
Eine Dokumentationsreihe
(Wh. vom 03.05.2008)

13.15-14.00 MDR
Natürlich Afrika: Das grenzenlose Paradies - Afrikas Traum vom größten Tierreservat der Welt
Ein Film von Cornelia Volk und Jürgen Jozefowicz
Es wirkt wie ein gut choreographierter Seiltanz, wenn die Männer und Frauen von Game Capture im Krüger-Nationalpark die Giraffe einfangen und auf den speziell angefertigten Transporter lotsen. Bis zum Augenblick ihrer Freilassung in einem mosambikanischen Schutzgebiet ein gefährliches Unterfangen für alle Beteiligten. Erst wenn die Giraffe in die endlose Weite ihrer neuen Heimat trabt, können die Tierfänger aufatmen. Elefant und Nashorn, Löwe, Büffel und Leopard - seit rund 100 Jahren locken die "Big Five" Menschen aus der ganzen Welt in den Krügerpark.
m benachbarten Mosambik gibt es Dickhäuter, Huftiere und Großkatzen längst nicht mehr. Kriege und Wilderei haben dort eine Wildnis ohne wildes Leben zurückgelassen. Jetzt werden Tausende Elefanten, Giraffen, Zebras, Antilopen aus Südafrikas überbevölkertem Tierparadies in den Anrainerstaat umgesiedelt - Kernstück eines waghalsigen Projektes, das den Namen "Great Limpopo Transfrontier Peace Park" trägt. Im südlichen Afrika sollen für das größte zusammenhängende Naturreservat der Welt koloniale Grenzen und Zäune aus Zeiten des Kalten Krieges fallen, die seit Jahrzehnten die natürlichen Wanderrouten der Savannenbewohner zerschneiden.
Milliarden sind nötig, um dem gigantischen Park von der Größe der Niederlande Leben einzuhauchen. Die Osterweiterung eines der faszinierendsten Wildlife-Angebote bietet gleichzeitig die Chance, im von der Natur reich gesegneten, aber bitterarmen Mosambik den Tourismus zu fördern. Straßen und Camps müssen gebaut sowie Manager und Wildhüter ausgebildet werden. Möglichst schnell sollen die ersten Besucher ihre Devisen in Mosambik lassen und den skeptischen Menschen in den Dörfern des Reservates überzeugende Beweise liefern, dass die wilden Tiere ihr größtes Kapital sind. Gelingt dies nicht, warnt Anton Rupert, südafrikanischer Multimillionär und Begründer der Peace-Park-Idee, wird der Traum vom größten Naturschutzgebiet der Welt platzen. Das wäre eine Katastrophe für die Tiere und ein herber Rückschlag auf dem Weg zu einem neuen, friedlichen Afrika.

14.00-14.55 Arte
WunderWelten: Namibia - Im Land der Himba
Eine Dokumentation
(Wh. vom 21.05.2008)

16.50-17.35 Arte
Gärten der Meere: Seegraswiesen in Mosambik
Eine Dokumentation
(Wh. vom 21.05.2008)

19.00-19.45 Arte
Südafrika - Naturschutz am Kap
Eine Dokumentation, Deutschland 2008, SWR, Erstausstrahlung
Kapstadt gehört zu den touristischen Topzielen in Afrika. Umspült vom Atlantik, liegt die Millionenstadt zu Füßen des 1.000 Meter hohen Tafelbergs. Hier findet man eine der artenreichsten Tier- und Pflanzenwelt der Erde. Neben 250 Land- und rund 40 Meeressäugetierarten gibt es in Südafrika fast ein Zehntel aller weltweit bekannten Blütenpflanzen, etwa 24.000 Arten. Das sind weit mehr, als in ganz Europa vorkommen. Auf der Halbinsel um Kapstadt existiert sogar eines von sechs Florenreichen der Erde: Capensis, das kleinste und artenreichste von allen.
Doch die natürliche Vielfalt ist bedroht. Daher wurden bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts erste Schutzzonen in Kapstadt eingerichtet. Mehr als 20 Parks und Naturreservate sind seitdem in und um die Stadt entstanden. Da die Parks nicht eingezäunt sind, ist der Schutz der Tiere und Pflanzen eine besondere Herausforderung. Zusätzlich erschwerend wirkt der massive Zustrom von Flüchtlingen, die mit provisorischen Hütten jegliche Freiflächen in und um die Townships besiedeln. Wie also schaffen die Kapstädter konkret den Spagat zwischen Naturschutz auf der einen und Stadtentwicklung auf der anderen Seite?
Da ist zum Beispiel Jenni Trethowan aus Kapstadt. Die 46-Jährige leitet die Tierschutzorganisation "Baboon Matters". Mit einem Team aus 30 Wildhütern ist die Tierschützerin permanent im Einsatz, um Paviane aus Wohngebieten fernzuhalten. Rund 350 von ihnen leben noch am Kap, Tendenz fallend. Durch zunehmende Verstädterung kommt es immer häufiger zu Konflikten zwischen Menschen und Affen. Mülltonnen werden geplündert, und auch ein Besuch der Affen in den Wohnhäusern ist nicht selten. Viele Betroffene versuchen, sich mit Gift oder Waffengewalt des Problems zu entledigen. Zwischen zehn und 15 Affen kommen dabei pro Jahr ums Leben. Um aufzuklären, organisiert Jenni Trethowan geführte Touren zu den Pavianen. Und sie ist nur ein Beispiel für den konkreten Natur- und Tierschutz am Kap.

Donnerstag, 29. Mai
08.15-08.30 Br-Alpha
schulfernsehen Kinder Afrikas (10/10): Der Ruf der Ahnen (Swasiland)

Freitag, 30. Mai
14.00-14.50 Arte
WunderWelten: Soweto - Gestorben wird immer!
Eine Dokumentation
(Wh. vom 23.05.2008)

21.45-22.15 Phoenix
Das Fußball-Wunder vom Kap
Ein Film von Richard Klug, Nashoo Zalk, SWR/2008
Clinton Emmanuel aus Südafrika nennt sich "Figo" nach dem berühmten portugiesischen Fußballspieler. Er wollte aus seinem Elendsviertel in Kapstadt ausbrechen und der Fußball sollte ihm zur Flucht verhelfen. Es gelang ihm, heute spielt er in der ersten südafrikanischen Liga.

22.15-22.30 Phoenix
Schätze der Welt - Erbe der Menschheit: Gebel Barkal, Sudan - Der heilige Berg der schwarzen Pharaonen
Ein Film von Rüdiger Lorenz, SWR/2007
Beinahe 2000 Jahre beeinflusste der Mythos um den Gebel Barkal die Geschichte am Nil. Als die schwarzen Pharaonen um 750 Jahre v.Chr. in Memphis einzogen und für mehrere Dynastien ganz Ägypten beherrschten, nahmen sie ihre Legitimation vom Gebel Barkal. Zahlreiche Bauten spiegeln die Verehrung für diesen Ort wider.
Alexander
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Re: TV - Tipps Mai 2008

Beitrag von Alexander »

18.05.2008
Hessen 06:35-07:05 Tausendundein Tag, Jung sein in Marokko. Von Edith Lange.
ARTE 09:15-09:45 Wo Du herkommst ... Jordanien, Wiederholung: 24.05., 09:15.
BAYERN 10:15-11:00 Stationen, Das versprochene Land - 2. Heimweh in Israel. Von Rob Hof.
3sat 15:00-16:00 Die Maya - Mythos und Wirklichkeit (1), Von Klaus Dexel.
BAYERN 17:05-17:30, Fernweh: Die türkische Ägäis, Auch: 24.05., 17:00, BR-alpha.
SW III, 17:15-18:00, Nepal - Im Land der Sherpa, Von Peter Weinert und Dieter Glogowski.
ARD 17:30-18:00 Gott und die Welt, Josephines Traum. Ein Müllkind in Manila. Von Martin Buchholz.
ZDF 19:30-20:15, Troja ist überall - Der Siegeszug der Archäologie, Das Rätsel von Machu Picchu. Von Marc Brasse und Saskia Weisheit.
BAYERN alpha, 19:45-20:00 Valparaiso (Chile), Eine Stadt wie ein Regenbogen. Schätze der Welt - Erbe der Menschheit.
PHOENIX 21:00-21:45 Minderheiten im Iran, Von Peter Mezger. Wiederholung: 23.05., 19:15, 24.05., 09:00, 25.05., 07:30 und 18:00.
ARD 23:30-01:00 Crossing the Bridge - The Sound of Istanbul, Von Fatih Akin.

19.05.2008
NDR 11:30-12:15 Termiten zum Frühstück, Südamerikas Ameisenbären. Von Marion Pöllmann und Rainer Bergomaz.
3sat, 14:00-14:45, Inseln, Rapa Nui - die Osterinsel. Von Christine Kruchen und Thomas Höpker.
BAYERN alpha 14:15-15:00, Zum 60. Jahrestag der Staatsgründung Israels: Zwischen zwei Welten, Wo Deutsche und Israelis zusammenfinden.
3sat 14:45-15:30 Die Insel Robinson Crusoe, Von Christine Kruchen und Thomas Höpker.
rbb 15:15-16:00 Inseln - Puerto Rico, Kai Henkel besucht den Karibiktraum, bis vor kurzem Amerikas größter Militärstützpunkt in Lateinamerika. Auch: 20.05., 13:30, hr fernsehen.
PHOENIX 18:30-19:15 Die Rückkehr der Plagen, 1. Blutiges Wasser. Johannes Backes beobachtet die Auswirkungen giftiger Algen in den Gewässern der Welt.
3sat 20:15-21:00 Tibet - Reise durch ein verbotenes Land, 2. Das Kloster der versteckten Kinder. Von Steffen Bayer. Wiederholung: 20.05., 13:15.

20.05.2008
PHOENIX 01:30-02:10 ZDF-Expedition, Königin der Karawanen - Das Geheimnis von Saba. Von Jens Dücker.
PHOENIX 02:10-02:55, ZDF-Expedition, Taklamakan - Land ohne Wiederkehr. Von Jon Jerstad und Viktor Stauder.
ZDF 02:45-03:25 Vor 30 Jahren - Robinson und seine Inseln,
Von Heinz Dieckmann. Schauplätze der Weltliteratur. Auch: 29.05., 00:25, 3sat.
PHOENIX 02:55-03:40 ZDF-Expedition - Unterwegs mit der Starship, Im Sog der Delphine - Von Alaska bis Argentinien. Von Kevin McCarey.
PHOENIX 03:40-04:20 ZDF-Expedition - Unterwegs mit der Starship, Venezuela - Mission zum grünen Planeten. Von Michael Gies und Susanne Hillmann.
PHOENIX 04:20-05:05 ZDF-Expedition - Unterwegs mit der Starship, Panama - Im Reich der Affenadler. Von Thomas Radler.
PHOENIX 05:05-05:50 ZDF-Expedition - Unterwegs mit der Starship, Galapagos - Die Insel der Drachen. Von David Parer und Elizabeth Parer-Cook.
PHOENIX 06:35-07:15 Jordanien - Im Felsenlabyrinth von Petra, Film von Mouhcine El Ghomri. Wiederholung: 05.06., 07:30.
PHOENIX 07:15-07:30 Türkei, Nadelöhr am Bosporus. Von Stephan Hallmann.
NDR 11:30-12:15 Giganten der Savanne, Afrikas Elefanten am Kilimandscharo. Von Jens-Uwe Heins und Holger Schulz.
Hessen 14:15-15:00. Amboseli - Savanne der Elefanten. Von Ulrich und Verena Nebelsiek.
PHOENIX 18:30-19:15 Die Rückkehr der Plagen, 2. Gefährliche Stiche. Herbert Ostwalts Film beschäftigt sich mit Insekten, die als Überträger von Krankheitserregern weltweit für Millionen Tote sorgen.
ARTE 19:00-19:45 Jagdriten in Westafrika, Von Alexandre Bonche unter anderem Wiederholung: 27.05., 16:50.
ZDF 20:15-21:00 Kieling - Expeditionen zu den Letzten ihrer Art (2), Andreas Kieling bereist in dieser Folge Indonesien, Kanada und Ruanda.
ARTE 21:00-23:00 Themenabend: Klimawandel - Eine Gefahr für den Frieden, Dokumentation von Olivier D'Angely. Wiederholung: 05.06., 09:55.
3sat 21:45-22:00 Schätze der Welt - Erbe der Menschheit, Lamu, Kenia. Die magische Steinstadt. Von Christian Romanowski.
Hessen 23:00-23:45 Zwei Völker, ein Land, kein Frieden, Die Gründung des Staates Israel. Von Gabriela Hermer.
Hessen 23:45-00:15 Weltreisen, Dem Himmel so nah. Äthiopiens steinerne Weltwunder. Von Birgit Virnich.

21.05.2008
PHOENIX 00:45-01:30 Chinas wilder Westen, Erben der Seidenstraße. Von Klaus Kastenholz.
PHOENIX 01:30-02:15 Chinas wilder Westen, Nachbarn der Wüste.
ARTE 09:50-12:00 Welt am Abgrund?
Die zerstörte Arche. Thematinée. Nie zuvor in der Geschichte der Menschheit verschwanden in so kurzer Zeit so viele Pflanzen und Tiere wie in den letzten 100 Jahren. Nach Informationen von Tier- und Umweltschutzverbänden sterben täglich bis zu 150 Tier- und Pflanzenarten aus. Damit hat die Zerstörung und Bedrohung der biologischen Vielfalt weltweit unvorstellbare Dimensionen erreicht. Doch nur wenigen ist bewusst, dass die Vielfalt auf unserer Erde für den Menschen unverzichtbar ist und dass der Mensch diese Misere selbst verursacht. Die Thematinée richtet den Blick unter anderem auf die Ursachen des Klimawandels und die Folgen, die er auf das Artensterben hat.
ARTE 09:50-11:05 Geklonte Kreaturen: Artenschutz der Zukunft, Dokumentation von Matthias Heeder und Monika Hielscher.
3sat 13:15-14:00 Nil - Fluss der Götter, Von Michael McKinnon und Klaus Feichtenberger. Wiederholung: 22.05., 04:55.
BAYERN alpha 15:00-16:00 Planet Wissen, "Istanbul - Metropole zwischen Morgen- und Abendland. Wiederholung: 21:45. Auch: 15:00 und 23.05., 06:20, WDR sowie 15:00 und 22.05., 04:00, Südwest
3sat 15:00-15:45 Terra X: Der Fluch des Pharao, Das Geheimwissen der alten Ägypter. Von Arno R. Peik und Eberhard Thiem.
3sat 15:45-16:30 Terra X: Audienz bei der Königin von Saba, Verschollene Wüstenreiche im Orient. Von Volker Panzer.
3sat 16:30-17:15 Terra X: Die Weihrauch-Connection, Expedition im Jemen. Von Helga Lippert.
ARTE 18:05-19:00 WunderWelten, Namibia - Im Land der Himba. Von Erez Laufer. Mehrfach preisgekrönt. Wiederholung: 28.05., 14:00.
BAYERN 19:00-19:45 Stationen, Mein Gott - dein Gott. Was Christen und Muslime voneinander wissen sollten. Von Christian Hardtke.
ARTE 19:00-19:45 Gärten der Meere, Seegraswiesen in Mosambik. Von Ivonne Schwamborn und Holger Preusse. Wiederholung: 28.05., 16:50.
PHOENIX 19:15-20:00 Die Rückkehr der Plagen, 3. Tödliches Wetter. Johannes Backes untersucht die Folgen der sich verändernden Wetterlage.
ARTE 21:00-22:30 Ariel Sharons letzter Kampf, Dokumentation von Michaël Prazan. Wiederholung: 27.05., 03:00, 03.06., 09:55.
SW III 22:30-23:00 Auslandsreporter, Abenteuer Amazonien. Eine Reise durch den Regenwald. Von Thomas Aders.

22.05.2008
3sat 00:40-01:40, Lost Children, Preisgekrönte Dokumentation von Oliver Stoltz und Ali Samadi Ahadi über Kindersoldaten in Uganda.
PHOENIX 00:45-02:15, Abenteuer Mongolei, 1. Goldrausch in der Gobi. / 2. Die Rückkehr des Dschingis Khan. Von Joachim Holz.
3sat, 01:40-02:25, Tanz den Voodoo, Der Kosmos des Koffi Kôkô. Von Christoph Dreher und Rotraut Pape.
3sat 02:25-03:55 Africa Live - Eine Konzert-Kampagne gegen Malaria,
3sat 05:20-05:50 Schätze der Welt - Erbe der Menschheit, Steinernes Horn von Afrika. Fasil Ghebbi und die Felsenkirchen von Lalibela, Äthiopien. Von Rüdiger Lorenz.
3sat 05:40-05:55 Schätze der Welt - Erbe der Menschheit, Djoudj, Senegal. Wasserwildnis am Rande der Sahara. Von Thomas Willers.
3sat 06:05-06:50 Amadou und Mariam, das Traumpaar der westafrikanischen Musikszene
3sat 06:50-05:50 Echt Afrika - Ein Thementag in 3sat,
3sat 06:50-07:35 Die Kunst der Griots, Von Wolfgang Hamm und Wilfried Kaute.
3sat 07:35-09:00 Yaaba – Großmutter, Spielfilm von Idrissa Ouedraogo, Burkina Faso 1989.
3sat 09:00-09:45 Kenia - Mangatas Traum, Die Wunderläufer der Kalenjin. Von Lisa Eder.
3sat 09:45-11:00 Grenzenlos - Mit Hubert von Goisern in Westafrika, Von Christel Priemer.
3sat 11:00-11:45 Deutsche Kolonien: Vom Entdecker zum Eroberer, Von Gisela Graichen und Peter Prestel.
3sat 11:45-12:45 Thomas Sankara - der Che Afrikas, Erster Staatschef von Burkina Faso. Von Robin Shuffield.
3sat 12:45-13:40 Fragen an mein Heimatland, Nach jahrzehntelangem Exil kehrt Regisseur Samba Félix Ndiaye in den Senegal zurück.
3sat 13:40-14:30 Ghana - Sankt Gallen retour, Ein Mann und seine Eisenbahn. Von Bruno Moll.
3sat 14:30-
3sat 16:15-16:40 Hab und Gut in aller Welt – Mali, Von Gerlinde Böhm.
3sat 16:40-17:30 Megacitys: Lagos - Das tägliche Wunder, Von Walter Heinz.
3sat 17:30-18:15 Movement (R)evolution Africa, Film von Joan Forsch und Alla Kovgan über neuen afrikanischen Tanz.
3sat 18:15-18:30 Schätze der Welt - Erbe der Menschheit, Timbuktu - Der Weg ist das Ziel (Mali). Von Jens Dücker.
3sat 18:30-20:15 nano spezial: Wissen in Afrika
PHOENIX 18:30-19:15 Die Rückkehr der Plagen, 4. Gefräßige Heuschrecken. Johannes Backes und Christiane von Schwind beobachten Heuschrecken, die vor allem in Afrika und Australien ganze Ernten vernichten.
ARTE 19:00-19:45 Europas wilder Osten,
Der Nationalpark Lagodechi in Georgien. Von Matthias Freude.
BAYERN alpha 19:15-20:00 Mein Stein spricht, Dokumentation über den Genozid in Ruanda 1994.
3sat 20:15-21:00 Das afrikanische Jahrzehnt, Hoffnung für den schwarzen Kontinent. Von Peter Zurek.
3sat 21:00-22:45 Darwin's Nightmare, Dokumentation von Hubert Sauper.
ARTE 23:55-01:25 Eine Pipeline durch den Kaukasus, Dokumentation von Nino Kirtadze.

23.05.2008
NDR 11:30-12:15, Der Artenjäger vom Amazonas, Zwergaffen und Riesenschweine. Von Lothar Frenz.
Rbb 14:15-15:15 Planet Wissen, Israel heute - Zwischen Hightech und heiligen Stätten.
ARTE 18:05-19:00 WunderWelten, Soweto - Gestorben wird immer! Von Lies Niezen und Lee-Ann Cotton. Wiederholung: 30.05., 14:00.
PHOENIX 18:30-19:15 Die Rückkehr der Plagen, 5. Fatale Finsternis. Johannes Backes berichtet über verheerende Sandstürme und sich ausbreitende Wüsten.
ARTE 20:15-21:00 Der Zucker-Code, Geheimwaffe gegen Krebs und Malaria? Von Dirk Pohlmann. Wiederholung: 30.05., 12:00.
PHOENIX 22:45-23:00 Zauberland Kappadokien, Deutsche im Herzen der Türkei. Von Susanne Hillmann.

24.05.2008
PHOENIX 01:15-02:00 Kinder ohne Kindheit, Uganda - Der Krieg der Knirpse. Von Walter Heinz.
PHOENIX 03:45-04:30 Im Bann der Grünen Götter, Die Ärzte der Pharaonen. Von Gisela Graichen und Peter Prestel.
PHOENIX 04:30-05:15 Im Bann der Grünen Götter, Die Ärzte der Maharadschas. Von Gisela Graichen und Peter Prestel.
PHOENIX 05:15-06:00 Im Bann der Grünen Götter, Die Ärzte der Maya-Könige. Von Gisela Graichen und Andreas Orth.
PHOENIX 06:00-06:45 Im Bann der Grünen Götter, Die Ärzte der Kalifen. Von Gisela Graichen und Thomas Hies.
MDR 11:40-12:25 Natürlich Afrika, Mein Leben mit Löwen. Als Tierfilmer im Krüger-Nationalpark. Von Tarina und Jürgen Jozefowicz.
ARTE 11:45-12:00 Mit offenen Karten, Erwärmung der Erdatmosphäre. Wiederholung:
BAYERN alpha 23:45-00:30 Zum 15. Jahrestag der Unabhängigkeit Eritreas: Die drei Wünsche der Sharifa, Bei den Kunama in Eritrea.

25.05.2008
3sat 06:00-06:15, Schätze der Welt - Erbe der Menschheit, Lamu, Kenia. Die magische Steinstadt. Von Christian Romanowski. Wiederholung: 26.05., 12:45.
MDR 06:35-07:55 Natürlich Afrika, Sirga - Die Löwin. Französischer Spielfilm von Patrick Grandperret.
MDR 10:15-11:00 Natürlich Afrika, Am wachsenden See. Begegnungen am Lake Beseka in Äthiopien. Von Oliver Jähnel.
3sat 15:00-16:00 Die Maya, Mythos und Wirklichkeit. 2. Teil. Von Klaus Dexel.
MDR 22:00-23:00 Natürlich Afrika, KAZA - ein Megapark für Elefanten. Von Cornelia Volk und Jürgen Jozefowicz. Wiederholung: 30.05., 09:35.

26.05.2008
PHOENIX 00:15-01:00 Grandioser Sieg - bittere Niederlage, Das heilige Land - 40 Jahre nach dem Sechs-Tage-Krieg. Von Richard C. Schneider.
PHOENIX 01:00-01:30 Römische Provinzen im Orient, Palmyra und Bosra. Von Horst Brandenburg und Jens Dücker.
PHOENIX 01:30-02:30 Arabische Nacht der Pferde, Ein Fest für den Sultan. Von Alexander von Sallwitz.
PHOENIX 02:30-03:30 1001 Hoffnung, Demokratie für Allahs Völker. Von Dietmar Ossenberg und Ulrich Tilgner.
MDR 03:30-04:00 Natürlich Afrika, EineWeltBilder: Angola. Wiederholung: 30.05., 02:15.
PHOENIX 03:30-04:00 Tel Aviv - Weißer Traum am Mittelmeer, Von Gerd Helbig.
PHOENIX 04:45-05:30 Metropolis - Die Macht der Städte, 2. Alexandria - Das Zentrum des Wissens. Von Hannes Schuler und Manfred Baur.
PHOENIX 05:30-06:15 Metropolis - Die Macht der Städte, 3. Karthago - Die Stadt der Seefahrer.
MDR 06:25-06:55 Natürlich Afrika,
Bens Ranger Tagebuch (1+2). Ein Nashorn zum Liebhaben. Zwölfteilige MDR-Doku-Serie für Kinder. Von Frank Feustle. Forts. Di., 06:20, Mi., 06:15, Do., 06:15, Fr. 06:15.
rbb 11:00-11:30 Weltreisen, Zwischen Kairo und Kapstadt. Unterwasserwelten. Reportagen aus Ägypten, Kenia und Namibia.
3sat 14:45-15:30 Inseln, Tropenfieber: Mission Südland. Petra Höfer und Freddie Röckenhaus berichten von der Insel Bougainville, auf der wegen der Gold- und Kupfermine Panguna über zehn Jahre lang Krieg herrschte.
MDR 15:30-16:00 Natürlich Afrika, Bulthaupt in Botswana.
3sat 16:15-17:00 einfachluxuriös - zwei Frauen unterwegs, Kenia. Mit Andrea Maier und Mona Vetsch.

27.05.2008
PHOENIX 02:15-03:45 Abenteuer Ägypten - Mit Dietmar Ossenberg unterwegs,
Gottkönige, Goldschätze und Grabräuber. / Mumien, Metropolen und Minarette.
PHOENIX 06:50-07:30 Unterm Kreuz des Südens, Kap des Schreckens. Von Günter Klein.
MDR 07:50-08:50 Natürlich Afrika, LexiTV - Wissen für alle. Abenteuer Tierwelt.
BAYERN alpha 11:45-12:00 Kinder Afrikas (10), Der Ruf der Ahnen (Swasiland).
MDR 13:15-15:00 Natürlich Afrika, Rastlose Staatsdiener - Termiten in Afrika. Von Hiltrud Jäschke und Jürgen Jozefowicz.
NDR 15:15-16:00 Mit dem Zug ans Ende Europas, Von Athen nach Istanbul. Von Peter Moers.
Hessen 23:45-00:15 Weltreisen, Zwischen Kairo und Kapstadt. Leben mit den Toten in Ägypten, Madagaskar und Sambia. Von Patrick Leclercq, Birgit Virnich und Richard Klug.

28.05.2008
ARTE 04:25-04:50 Zapping International, Das Fernsehen der Kameruner.
Wdr 08:05-08:20 Total phänomenal - Treibhaus Erde, Wiederholung: 04.06., 08:05.
3sat 13:15-14:00 Memphis - Hauptstadt Ägyptens, Auf der Jagd nach der Mumie des Apurel. Von Denis Moriarty. Wiederholung: 29.05., 04:10.
MDR 13:15-14:00 Natürlich Afrika, Das grenzenlose Paradies. Afrikas Traum vom größten Tierreservat der Welt. Von Cornelia Volk und Jürgen Jozefowicz.
3sat 15:00-15:45 Terra X: Im Schatten der Pharaonen, Sensationen in Ägyptens Wüste. Von Renate Beyer.
3sat 15:45-16:30 Terra X: Lawrence von Arabien, Archäologie in geheimer Mission. Von Richard Andrews und Georg Graffe.
3sat 16:30-17:15 Terra X: Flammen über Qatna, Ein versunkener Palast in Syrien. Von Jens Afflerbach.
ARTE 19:00-19:45 Südafrika, Naturschutz am Kap. Von Jochen Frank. Wiederholung: 04.06., 16:50.

29.05.2008
PHOENIX 00:45-01:30 Könige in Afrika, Karawanen nach Kano. Von Wolfgang Ebert.
PHOENIX 01:30-02:15 Könige in Afrika, Märchenland Marokko. Von Wolfgang Ebert.
PHOENIX 02:15-03:00 Könige in Afrika, Der Löwe der Zulu. Von Peter Arens.
PHOENIX 03:00-03:45 Humboldts Erben, 1. Der Jäger des Killervirus. Von Gisela Graichen.
PHOENIX 04:25-05:10 Humboldts Erben, 3. Atlantis der Wüste. Von Gisela Graichen und Marc Eberle.
PHOENIX 05:10-05:55 Humboldts Erben, 4. Im Reich der Chagga. Von Gisela Graichen und Peter Prestel.
3sat 06:00-06:45 Mein afrikanisches Herz: Arabella in Ghana, Von Thomas Rilk.
ARTE 09:50-10:45 Muammar al-Gaddafi oder Das libysche Paradox, Dokumentation von Guy Seligmann. Wiederholung: 08.06., 05:00.
ARTE 10:45-11:35 Begegnungen in Tripolis, Dokumentation von Philippe Fréling.
MDR 12:30-13:00 Natürlich Afrika, Die Räuber vom Hwange-Nationalpark. Hyänen, Löwen und Hyänenhunde. Von Wilfried Joachim Lachmann.

30.05.2008

rbb 12:30-13:00 WissensZeit, Fortsetzung folgt - die Doku. 1. Die Kamelkarawane. Durch das Land der Massai.
PHOENIX 18:30-19:15 Ägypten - Das Rätsel um Grab 33, Von Thomas Weidenbach.
PHOENIX 20:15-21:45 Im Luxuszug durch Afrika (1+2), Von Claudius Gehr. Wiederholung Teil 1: 31.05., 07:30, Teil 2: 31.05., 08:15.
PHOENIX 22:15-22:30 Schätze der Welt - Erbe der Menschheit, Gebel Barkal, Sudan - Der heilige Berg der schwarzen Pharaonen. Von Rüdiger Lorenz.
PHOENIX 22:30-23:00 Lutz, der Buschpilot, Ein himmlischer Job am Okavango. Von Klaus Kunde-Neimöth.

31.05.2008
PHOENIX 02:40-04:10 Königinnen vom Nil, 1. Hatschepsut / 2. Mord, Macht und Leidenschaft - die Ptolemäerinnen. Von Michael Gregor und Wolfram Giese.
PHOENIX 04:10-04:40 Der Zauber der Wüste, Mit den Tuareg unterwegs. Von Edith Lange.
PHOENIX 04:40-05:20 Verborgene Welten, Hüter des heiligen Feuers - Die letzten Nomaden Namibias. Von Jürgen Schneider.
PHOENIX 06:05-06:50 Verborgene Welten, Im Reich des schwarzen Mondes - Eine Reise zu den Voodoo-Göttern Afrikas. Von Jeanette Riesch.
MDR 06:50-07:20 Natürlich Afrika, Bens Ranger Tagebuch (11+12).
PHOENIX 06:50-07:30 Jordanien - Im Felsenlabyrinth von Petra, Von Mouhcine El Ghomri.
3sat 08:15-08:40 Schätze der Welt - Erbe der Menschheit, Wo Tansania am schönsten ist. Der Nationalpark Serengeti und das Naturschutzgebiet Ngorongoro. Von Jens Dücker.
MDR 11:40-12:25 Natürlich Afrika, Der Flug des Nashorns. Von Christian Herrmann und Udo A. Zimmermann.
3sat 14:30-15:15 Sahara - Vorstoß ins Ungewisse, Film von Uta von Borries.
ARTE 20:00-20:10 Mit offenen Karten: Waffenhandel, Wiederholung: 01.06., 05:45, 03.06., 11:30, 06.06., 06:50, 07.06., 14:50, 12.06., 06:50.
The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.

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