Gefahr für Marokko-Reisende ?????
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hubert nierer
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Gefahr für Marokko-Reisende ?????
servus,fahren im mai nach marokko,bevorzugt region südlich des atlas,linie erg chebbi-tafraoute.einige pisten sind nah an algerien.gibts da schon aktuelle info über evtl. übergriffe oder sonstigen gerüchten?soll ich die supertour etwa sausen lassen und mich lieber im sand von bibione tummeln??hubi 
trotz " harz 5 " DER ARMUT KEINEN LAUF LASSEN, und das leben genießen!!!!
Re: Gefahr für Marokko-Reisende ?????
Ich nehme mal an, dass die aktuelle Entführung dein Gewissen beunruhigt. Marokko ist ein anderes Land als z.B Tunesien oder Algerien, auch entlang der Grenze gibt es viele Dörfer und Militärposten. Dass nichts passiert kann dir natürlich keiner garantieren, dass etwas passiert aber auch nicht. Soll heißen: Es hat sich nichts geändert und du kannst beruhigt deines Weges ziehen! Aufpassen solltest du bei Anreise höchstens, dass du das GPS nicht in Südspanien oder Genua im Fenster liegen lässt, da ist die Chance wohl größer das etwas passiert.
Gruß Flo
Gruß Flo
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Roger-Tecumseh
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Re: Gefahr für Marokko-Reisende ?????
Hallo H.N.,
potentiell ist der enge Grenzbereich dort (z.B. Oued Draa) nicht harmlos, da der Grenzverlauf seit Jahrzehnten umstritten ist. Dies hat natürlich zur Folge, daß auch für den Reisenden die Situation nicht übersichtlich ist. Ich würde inzwischen diesen Bereich meiden, obwohl gerade er sehr schön ist, da man dort ein wenig Wüstenatmophäre ahnen kann.
Die ungeklärten Probleme mit der Polisario schlummern zwar - im Augenblick ein wenig unruhig - (neben etlichen anderen Aktivitäten, über die ja ausführlich berichtet wird), sind aber immer wieder dicht vor einer Verschärfung. Nicht ohne Grund sind die Landgrenzen zu Algerien seit ca. zehn Jahren dicht - was erhebliche wirtschaftliche Konsequenzen für den Handel zwischen beiden Ländern hat.
Bis Mai kann sich noch viel ereignen - oder auch nicht und das Land ist groß!
Fazit: Reisevorbereitungen fortsetzen, als sei alles in Butter - und bereit sein, den Reiseroutenplan im letzten Moment zu ändern.
(So jedenfalls, mache ich es im Augenblick.)
Gruß
potentiell ist der enge Grenzbereich dort (z.B. Oued Draa) nicht harmlos, da der Grenzverlauf seit Jahrzehnten umstritten ist. Dies hat natürlich zur Folge, daß auch für den Reisenden die Situation nicht übersichtlich ist. Ich würde inzwischen diesen Bereich meiden, obwohl gerade er sehr schön ist, da man dort ein wenig Wüstenatmophäre ahnen kann.
Die ungeklärten Probleme mit der Polisario schlummern zwar - im Augenblick ein wenig unruhig - (neben etlichen anderen Aktivitäten, über die ja ausführlich berichtet wird), sind aber immer wieder dicht vor einer Verschärfung. Nicht ohne Grund sind die Landgrenzen zu Algerien seit ca. zehn Jahren dicht - was erhebliche wirtschaftliche Konsequenzen für den Handel zwischen beiden Ländern hat.
Bis Mai kann sich noch viel ereignen - oder auch nicht und das Land ist groß!
Fazit: Reisevorbereitungen fortsetzen, als sei alles in Butter - und bereit sein, den Reiseroutenplan im letzten Moment zu ändern.
(So jedenfalls, mache ich es im Augenblick.)
Gruß
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Frank der 4x4 sprinter
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- Registriert: Sa 5. Jan 2008, 16:46
Re: Gefahr für Marokko-Reisende ?????
hi,
ich habe mir auch schon die Frage gestellt ob diese Route noch sicher ist. Wir weren aber trotzdem am nächsten Mittwoch dorthin starten, denn ich denke, dass dir überall was passieren kann nicht nur in Marokko. Ich kann dir dann vielleicht in 3 Wochen erzählen wie es mir dort ergangen ist und ob die Leute immer noch so gastfreundlich sind wie alle sagen. Wir wollen genau die selbe Route fahren wie du ( Erg Chebbi-Taouz-M'hamid-Foum-Zguid).
Gruß Kevin
ich habe mir auch schon die Frage gestellt ob diese Route noch sicher ist. Wir weren aber trotzdem am nächsten Mittwoch dorthin starten, denn ich denke, dass dir überall was passieren kann nicht nur in Marokko. Ich kann dir dann vielleicht in 3 Wochen erzählen wie es mir dort ergangen ist und ob die Leute immer noch so gastfreundlich sind wie alle sagen. Wir wollen genau die selbe Route fahren wie du ( Erg Chebbi-Taouz-M'hamid-Foum-Zguid).
Gruß Kevin
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MartinDerAustralier
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- Wohnort: Bodensee
Re: Gefahr für Marokko-Reisende ?????
theoretisch würde dieser sachverhalt ja für besonere sicherheit dort sprechen, weil beide parteien (marokko + algerien) dort verstärkt mit militär unterwegs sind. und vom militär geht ja imho keine bedrohung aus, sofern man nicht die (strittige) grenzlinie überschreitet.Roger-Tecumseh hat geschrieben:...
potentiell ist der enge Grenzbereich dort (z.B. Oued Draa) nicht harmlos, da der Grenzverlauf seit Jahrzehnten umstritten ist. Dies hat natürlich zur Folge, daß auch für den Reisenden die Situation nicht übersichtlich ist. ....
viele gehen natürlich das risiko des illegalen grenzübertritts ein, weil sie nach immer noch einsameren gegenden östlich der pisten suchen.
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Ralf Kiefer
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Re: Gefahr für Marokko-Reisende ?????
Ein Teil der vielbefahrenen Pisten, erkennbar an den vielen "Auberge", zwischen Taouz und M'Hamid/Zagora geht vermutlich über algerischen Boden, so die Quintessenz aus den nachträglichen Betrachtungen meiner Reiseroute vor 2 Jahren, die beginnend in Taouz den Ort bereits südlich umfährt. Wo dort überall das marokkanische Militär sitzt, blieb mir verborgen.MartinDerAustralier hat geschrieben: viele gehen natürlich das risiko des illegalen grenzübertritts ein, weil sie nach immer noch einsameren gegenden östlich der pisten suchen.
Etwas anders ist's im Draa-Tal südwestlich von M'Hamid: dort ist die Militärpräsenz deutlich sichtbar und präsent.
Gruß, Ralf
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jan/desperado
- Beiträge: 57
- Registriert: So 2. Okt 2005, 12:07
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Re: Gefahr für Marokko-Reisende ?????
hallo,
ich persönlich würde die gefahr entlang der marokkanisch-algerischen grenze zwischen taouz und foum el hassane als relativ gering einschätzen. dort sind überall militärposten zu finden, zum teil sehr dicht beieinander (vor allem zwischen mhamid und tata). zudem patrouillieren die marokkaner mit fahrzeugen. damit scheuchen sie nicht nur banditen, sondern auch touristen auf - wie ich bereits häufiger erleben konnte...
für einen überfall eignet sich diese gegend also vergleichsweise schlecht, das risiko "erwischt" zu werden, dürfte ziemlich hoch sein. zumal die algerier mit sicherheit ebenfalls reichlich militär entlang dieser grenze stationiert haben!
wer auf der beliebten strecke taouz-zagora ausreichend militärpräsenz vermisst, muss nur einmal abstecher in richtung süden machen - dort wird man sehr schnell fündig...
gruß
ich persönlich würde die gefahr entlang der marokkanisch-algerischen grenze zwischen taouz und foum el hassane als relativ gering einschätzen. dort sind überall militärposten zu finden, zum teil sehr dicht beieinander (vor allem zwischen mhamid und tata). zudem patrouillieren die marokkaner mit fahrzeugen. damit scheuchen sie nicht nur banditen, sondern auch touristen auf - wie ich bereits häufiger erleben konnte...
für einen überfall eignet sich diese gegend also vergleichsweise schlecht, das risiko "erwischt" zu werden, dürfte ziemlich hoch sein. zumal die algerier mit sicherheit ebenfalls reichlich militär entlang dieser grenze stationiert haben!
wer auf der beliebten strecke taouz-zagora ausreichend militärpräsenz vermisst, muss nur einmal abstecher in richtung süden machen - dort wird man sehr schnell fündig...
gruß
Re: Gefahr für Marokko-Reisende ?????
[quote] und vom militär geht ja imho keine bedrohung aus,
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Das würde ich so nicht unterschreiben,denn ohne korrupten Zoll,Militär u.s.w würde der rege"Zollfreie "Warenaustausch an den Grenzen dieser Länder sicher nicht funktionieren.
Geschweige denn die Menschenschlepper welche ihre Transportlinien richtung Europa sicher über die grüne Grenze laufen lassen haben so ihre Ruhe.
Und in diesem Geschäft geht es um Milionen von Euros.
Warum sollte nicht auch hier der eine oder andere schlecht bezahlte Ofizier schwach werden.
Besonders in DZ.Da kann schon mal ein verdächtiger Pickup übersehen werden.
Wer kann schon sicher sein in welcher Ecke Osamar und seine "Lizenznehmer" als nächstes zuschlagen,habt ihr es vergessen,die Absage der Dakkar war erst vor wenigen Wochen.
Klar werden sich Sicherheitsleute nicht direkt an den Entführungen beteiligen aber das "wegsehen" hilft den bösen Buben schon sehr bei der Flucht in ihre Rückzugsgebiete
Terror will finanziert sein darauf läuft auch diese Entführung hinaus.
Denn die Forderung an die Regierungen, die Terroristen freizulassen ist absolut überhöht und unrealistisch, ich glaube das wissen auch die Entführer.
Nun wird eine lange Zeit des Verhandelns beginnen in welcher eine Lösung gefunden werden muß die keine der Parteien das Gesicht verlieren lässt.
In der hoffentlich keine Partei die Nerven verliert und Unbedacht zum Schaden der Entführten vorgeht.
Denn die Beiden sind nur Mittel zum Zweck und somit das schwächste Glied in der Kette.
Klaus-
hubert nierer
- Beiträge: 62
- Registriert: So 25. Nov 2007, 19:51
- Wohnort: Bayern
beruhigend
ja erst mal danke,sehr beruhigend,besonders für meine bessere hälfte
da ich schon mal in marokko war,mit enduro 97´, weiss ich was mich erwartet.allerdings nicht was die aktuelle stimmung angeht.aber ich war auch kurz vor dem anschlag in dahab,sinai 2006,mit dem radl unterwegs.dort hat sich in keinster weise etwas derartiges angekündigt.der sinai galt bis auf den norden in dieser hinsicht als relativ sicher.und als relativ sicher gilt auch marokko.was ist nun zu tun?militär schreckt jedenfalls nicht ab,vermittelt aber sicherheit.trügerische???wir werden sehen.plane jedenfalls weiter,fiebere weiter und wehre mich gegen das unwissende nachgeplapper meiner kollegen,dass zum
ist.sorry,aber dieses problem habt ihr sicher auch.gruss
trotz " harz 5 " DER ARMUT KEINEN LAUF LASSEN, und das leben genießen!!!!
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Roger-Tecumseh
- Beiträge: 2066
- Registriert: Mi 6. Jun 2007, 16:37
Re: Gefahr für Marokko-Reisende ?????
Roger-Tecumseh hat geschrieben:Die ungeklärten Probleme mit der Polisario schlummern zwar - im Augenblick ein wenig unruhig - (neben etlichen anderen Aktivitäten, über die ja ausführlich berichtet wird), sind aber immer wieder dicht vor einer Verschärfung.
Fazit: Reisevorbereitungen fortsetzen, als sei alles in Butter - und bereit sein, den Reiseroutenplan im letzten Moment zu ändern.
(So jedenfalls, mache ich es im Augenblick.)
Da ich darauf angesprochen wurde, hier ein zusätzlicher Informationsversuch:
Seit Anfang der Woche finden ja in S-Marokko (Raum Aousserd, Dakhla) sehr ausgedehnte Militärmanöver statt, an denen alle Gattungen der Streitkräfte beteiligt sind. Der RASD-Präsident Mohamed Abdelaziz hat daraufhin die internationalen Alarmglocken betätigt. Er befürchtet, Marokko könnte die Manöver zum Ernstfall gegen die Sahraoui mutieren lassen.
Kürzlich hat Marokko mit den USA (24 F-16 und neuestes elektronisches Gerät) und Frankreich (Raketen und anderes Material) im Wert mehrerer Milliarden $ abgeschlossen.
Die RASD besteht nun seit 32 Jahren und ist immerhin von rund 80 Staaten anerkannt. Möglicherweise will Abdelaziz für die morgen bei New York beginnenden erneuten Verhandlungen politisch pokernd seine Position stärken. Andererseits äußerte auch Präsident Bouteflika gerade seine deutliche Sorge über die Situation, die im Moment eine kritische Phase durchläuft. (Die Tatsache der geschlossenen Grenze zwischen Marokko und Algerien beschrieb er mit dem gewohnten abwartenden Bedauern. Das deutet nicht auf gegenwärtige Lösungsversuche.)
Re: Gefahr für Marokko-Reisende ?????
Moin Moin
ich bin im Januar dort gewesen um mir die Dakar anzugucken :-(( Auf dern oben beschriebenen beschriebenen Route bin ich von Süden gekommen und nur im Bereich östlich von Tagounite hat das Militär die grenznahe Piste nach Norden gesperrt.
Alle Posten nett und freundlich, selbst einen Posten den wir versehentlich umfahren wollten, hat deshalb kein Aufheben gemacht und die Entschuldigung loker angenommen.
Die Marrokaner sind sauer, daß wg. der Vorfälle in Mauretanienn die Rallye abgesagt wurde, weil es für die betroffenen Etappenpunkte ein großer Verlust ist und man sich in den Vorbereitungen in Vorleistungen begeben hat.
Gruß
Peter
ich bin im Januar dort gewesen um mir die Dakar anzugucken :-(( Auf dern oben beschriebenen beschriebenen Route bin ich von Süden gekommen und nur im Bereich östlich von Tagounite hat das Militär die grenznahe Piste nach Norden gesperrt.
Alle Posten nett und freundlich, selbst einen Posten den wir versehentlich umfahren wollten, hat deshalb kein Aufheben gemacht und die Entschuldigung loker angenommen.
Die Marrokaner sind sauer, daß wg. der Vorfälle in Mauretanienn die Rallye abgesagt wurde, weil es für die betroffenen Etappenpunkte ein großer Verlust ist und man sich in den Vorbereitungen in Vorleistungen begeben hat.
Gruß
Peter
Die schnellste Verbindung zwischen 2 Punkten ist nicht zwingend eine Gerade
Marokko Westsahara Nr 2
Manöver in der Westsahara - Marokko
zwischen Dakhla, Aousserd, Zak/Smara und Tifariti muss im Moment mit mehr Militärpräsenz gerechnet werden
http://www.lexpressiondz.com/article/2/ ... 50790.html
http://www.spsrasd.info/fr/detail.php?id=1063
Gruss
Ursula
zwischen Dakhla, Aousserd, Zak/Smara und Tifariti muss im Moment mit mehr Militärpräsenz gerechnet werden
http://www.lexpressiondz.com/article/2/ ... 50790.html
http://www.spsrasd.info/fr/detail.php?id=1063
Gruss
Ursula
Re: Marokko Westsahara Nr 2
Hallo Ursula,
Was mich irritiert ist der zweimalige Hinweis auf Touristen in Marokko bei der neuen Affaire: Einmal im frz. Video (france24.com) und in dem erneuten Schreiben
Oder sind Googles Übersetzung respektive meine Sprachkenntnisse überarbeitungswürdig?
Gruss Hajo
Die erneute Mobilmachung gegen die Fronte Polisario geht wohl schon etwas laenger (vergl. UEHs Hinweis auf Panzerminen im November 2007).ursula hat geschrieben:Manöver in der Westsahara - Marokko
zwischen Dakhla, Aousserd, Zak/Smara und Tifariti muss im Moment mit mehr Militärpräsenz gerechnet werden
Was mich irritiert ist der zweimalige Hinweis auf Touristen in Marokko bei der neuen Affaire: Einmal im frz. Video (france24.com) und in dem erneuten Schreiben
.Also, we call on Western tourists because avoid visiting Islamic countries Morocco and has hereby warned of.
Oder sind Googles Übersetzung respektive meine Sprachkenntnisse überarbeitungswürdig?
Gruss Hajo
Re: Gefahr für Marokko-Reisende ?????
Hallo Hajo
Wahrscheinlich sind das Google-Fehler. Das arabische Original schreibt wohl von den "Ländern des islamischen Maghreb", wie ja auch die Truppe Al Qaida des islamischen Maghreb heisst. (Maghreb = arabisch auch Marokko)
Der im desert-info von U. Hanel veröffentlichte 2. Bekennerbrief (original!) bringt ja auch die Drohung für Touristen in Marokko, meint aber wohl auch den ganzen Maghreb.
Diese Aussagen, ohne die einzelnen Texte noch einmal studiert zu haben..
Gruss
Hei
Wahrscheinlich sind das Google-Fehler. Das arabische Original schreibt wohl von den "Ländern des islamischen Maghreb", wie ja auch die Truppe Al Qaida des islamischen Maghreb heisst. (Maghreb = arabisch auch Marokko)
Der im desert-info von U. Hanel veröffentlichte 2. Bekennerbrief (original!) bringt ja auch die Drohung für Touristen in Marokko, meint aber wohl auch den ganzen Maghreb.
Diese Aussagen, ohne die einzelnen Texte noch einmal studiert zu haben..
Gruss
Hei
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Roger-Tecumseh
- Beiträge: 2066
- Registriert: Mi 6. Jun 2007, 16:37
Re: Gefahr für Marokko-Reisende ?????
Heinrich hat geschrieben:... veröffentlichte 2. Bekennerbrief (original!) bringt ja auch die Drohung für Touristen in Marokko, meint aber wohl auch den ganzen Maghreb.Hei
Expressis verbis wurden in der jetzigen Affäre von den Entführern Marokko, Algerien, Tunesien genannt. Und es stimmt auch, daß der Begriff Maghreb gelegentlich weiter gefaßt wird, er umfaßt dann auch Mauretanien.
Wichtig scheint mir aber im Zusammenhang ein kurzer Rückblick auf die Äußerungen des "zweiten" Mannes (so stellt sich seine Funktion jedenfalls für Terror-Experten dar) von Al Quaida, der vor einigen Wochen alle Europäer (auch Reisende) vor einem Aufenthalt in nordafrikanischen Ländern warnte und zugleich erklärte, "alle vom Islam verlorenen Gebiete bis einschließlich Andalusien" zurückerobern zu wollen.
Mir erscheint es nun wenig sinnvoll, propagandistische Erklärungen dieser Art als Hinweis dafür zu betrachten, wohin man denn in dieser Zone überhaupt noch fahren könne. Denn einen noch größeren Irrtum würde man begehen, wenn man ein nicht ausdrücklich drohend erwähntes Land in diesem Bereich für gänzlich sicher hielte. Es gibt diese zweifelsfreie Sicherheit dort im Moment einfach nicht. Und genau so wenig kann man eine Art "Reiseerlaubnis", durch internationale Terroristen ausgestellt, auch nur im Ansatz diskutieren oder gar akzeptieren!




