Mud Terrains doch nicht so schlecht im Sand?

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Manfred Franz
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Registriert: So 11. Sep 2005, 17:55

Re: Mud Terrains doch nicht so schlecht im Sand?

Beitrag von Manfred Franz »

Bin ich vollkommen mit einverstanden - im Sand bei wenig Luft.
Aber auf nasser Straße katastrophal! Das muß man berücksichtigen!
BJH
Beiträge: 14
Registriert: Mi 20. Sep 2006, 16:38

Re: Mud Terrains doch nicht so schlecht im Sand?

Beitrag von BJH »

Hallo,

habe auch lange gehadert ob ich auf meinen 110er wieder ATs oder MTs aufziehen soll. Es ging mir auch um einen recht guten Kompromiss zum Reisen, Sand, Geröll, Piste, selbstverständlich auch Asphalt. Ich habe mich dann nach intensiver Beratung durch Reifen Pfaff für den Cooper Discoverer ST entschieden - ist ein Zwischending zwischen MT und AT (leicht zum MT tendierend). Bis dato bin ich recht zufrieden mit dem Reifen, bin allerdings noch nicht großartig gereist. Nach den kommenden vier Wochen Marokko weiss ich aber mehr.

Preislich sind die Cooper auch etwas attraktiver als die BFGs.

Gruß
Christine
Beiträge: 50
Registriert: Di 2. Aug 2005, 13:58
Wohnort: Westlich vom Äquator

Re: Mud Terrains doch nicht so schlecht im Sand?

Beitrag von Christine »

Der Dueler hat einen entscheidenden Nachteil: Er ist nicht in der gängigen 255/85er Dimension lieferbar. Der Loadindex haut einen auch nicht aus den Schuhen, für unser Dickschiff käme er jedenfalls nicht in Frage. Unsere BFGs liefen tlw. an die 100000 km/Satz, kann der Dueler da mithalten?
Der BFG MT ist auf Nässe sicherlich nicht toll, aber darauf kann man sich einstellen, wir benutzen die Dinger seit Jahren als normale Strassenbereifung und das bisher unfallfrei. Früher fuhr praktisch die gesamte Saharafraktion die legendären Michelin Sand- und Pistenreifen und auch damit kam man wieder nach Hause (im Vergleich zu diesen Reifen fährt sich der MT bei Nässe geradezu traumhaft).
Weichsand ist zumeist der Untergrund, der den grössten Spass bringt oder bei falscher Bereifung eben auch die grössten Probleme machen kann. Ergo ist es doch sinnvoll, seine Bereifung in dieser Richtung zu optimieren. Wir haben über viele Touren hinweg mit dem BFG MT die besten Erfahrungen gemacht, sowohl was die Fahreigenschaften auf Sand und Geröll als auch die Haltbarkeit angeht.
Wir hätten evtl mit dem neuen Cooper STT geflirtet, der war aber in der o.g. Dimension bisher nicht zu bekommen, somit sind es auch diesmal wieder die MTs geworden.
Gruss
Christine
winter
Beiträge: 90
Registriert: Sa 7. Jan 2006, 08:22

Re: Mud Terrains doch nicht so schlecht im Sand?

Beitrag von winter »

@Christine:
100 % Zustimmung meinerseits. :wink: :D

Viele Grüße!
AndreasAK110
Beiträge: 3
Registriert: Do 30. Nov 2006, 11:02

Re: Mud Terrains doch nicht so schlecht im Sand?

Beitrag von AndreasAK110 »

Erstmal ein Hallo in die Runde, ich bin der Neue :)

Einige Bekannte habe ich ja auch schon entdeckt @Jan :wink:

Meine Frage, die mich seit einiger Zeit beschäftigt ist die der Reifenbreite. MTs sind gut im Sand, wenn sie mit wenig Luft gefahren werden damit sich die Aufstandsfläche erhöht. Dann wäre doch eigentlich die Konsequenz: Je breiter der Reifen, desto größer die erreichbare Aufstandsfläche. Jetzt sehe ich aber immer wieder schmale Reifen auf Wüstenschiffen und eben nicht die breiten. Hängt das mit dem erhöhten Kraftaufwand zusammen?
Andreas

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...hier sind ja auch alle gleich :-)

Bild
winter
Beiträge: 90
Registriert: Sa 7. Jan 2006, 08:22

Re: Mud Terrains doch nicht so schlecht im Sand?

Beitrag von winter »

Hallo,

viel mehr als die ReifenBREITE bringt die ReifenGRÖSSE, also der Durchmesser: Bei der Breite gewinnst Du vergleichsweise wenig zusätzliche Fläche, beim Durchmesser, der sich auf die LÄNGE der Aufstandsfläche auswirkt, gewinnst Du am meisten. Daher ist z.B. auch auf dem Defender die dieale Reifengröße 255-85-16.

Viele Grüße!
liphpip
Beiträge: 482
Registriert: Fr 11. Nov 2005, 21:48

Re: Mud Terrains doch nicht so schlecht im Sand?

Beitrag von liphpip »

hallo,
fahre die bfg mt (255er) auch ganz jährig auf dem 110 defender.

wer auf regennassen oder verschneiten strassen zu schnell fährt ist selber schuld. der mt ist sicher nicht der optimale reifen im winter aber man kann sich drauf einstellen und dementsprechend fahren.
ich hatte im winter und auf nasser fahrbahn schon schlechtere reifen als den bfg mt.
gruß liphpip
desertrover
Beiträge: 159
Registriert: Mi 14. Dez 2005, 09:51
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Re: Mud Terrains doch nicht so schlecht im Sand?

Beitrag von desertrover »

Salut´samme,
ich fahr seit 1994 ununterbrochen 255/85 BFG MT auf meinem LR 90 V8 4.6 und so schlecht empfinde ich sie bei Regen oder Winter auch nicht.
Man muß halt etwas vorausschauender fahren.
Grüße und happy rovering
Stephan
winter
Beiträge: 90
Registriert: Sa 7. Jan 2006, 08:22

Re: Mud Terrains doch nicht so schlecht im Sand?

Beitrag von winter »

Hallo,

bei der durchschnittlichen Fahrweise und Reisegeschwindigkeit des Defender sind MT's bei Nässe - meine Erfahrung - völlig unproblematisch. Habe definitiv keinen Unterschied (im Sinne von "Verschlechterung") gegenüber AT's bzw. Serienbereifung feststellen können. Der MT von BFG bietet zudem deutlich mehr Fahrkomfort, da er eine Dämpfungsschicht eingearbeitet hat. Er läuft "weicher" und schluckt Unebenheiten besser, als es 80:20 Straßenreifen tun...

Viele Grüße!
ThomasNoack
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Re: Mud Terrains doch nicht so schlecht im Sand?

Beitrag von ThomasNoack »

Ich kann mich glücklich schätzen beide Reifen zur Auswahl zu haben,nämlich den Michelin XS F in 7,50 und den BFG MT 255/85 ,ich finde den BFG bei Nässe im Vergleich um Michelin um Welten besser.
Was im Sand besser ist ,ist schwer zu sagen ,der Durchmesser ist fast gleich groß ,wobei die Auflagefläche beim BFG größer ist.
Von der Stabilität gibt es keine Frage ,da ist der Michelin unereichbar.
Gruß Thomas
ThomasNoack
Beiträge: 4
Registriert: So 13. Aug 2006, 14:55
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Re: Mud Terrains doch nicht so schlecht im Sand?

Beitrag von ThomasNoack »

Noch was ,der Michelin ist deutlich lauter und wenn der Sand etwas feucht ist auch viel besser"!!
ThomasNoack
Beiträge: 4
Registriert: So 13. Aug 2006, 14:55
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Re: Mud Terrains doch nicht so schlecht im Sand?

Beitrag von ThomasNoack »

ThomasNoack hat geschrieben:Noch was ,der Michelin ist deutlich lauter und wenn der Sand etwas feucht ist auch viel besser"!!
Der BFG ist besser im feuchten Sand meinte ich
OliverM
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Registriert: Di 28. Nov 2006, 16:21
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Re: Mud Terrains doch nicht so schlecht im Sand?

Beitrag von OliverM »

Hallo , ich fahre seit 1987 ausschließlich MT´s auf meinen Wagen . Zur Zeit 33 X 12,5 R 15 General Grabber auf einem LR 90 und 35 X12, 5 R 15 BfG auf einem Defender 110 . Bei Regenfahrten sind bei beiden bisher keine Probleme aufgetreten ( im Gegensatz zu Michelin XS und Silverstone) . Die Seitenwände beim MT sind im Vergleich zum AT wesendlich stabiler und Schnittfester . Aufgrund seines Aufbaus der Karkasse kann man den MT auch noch mit sehr wenig Reifendruck dauerhaft Schadfrei fahren . Bisher hatte ich bei sämtlichen gefahrenen Kilometern On- und Offroad erst einen Reifenschaden , durch ein abgerissenes Ventil . Wenn ich beim 110er den Reifendruck auf +/- 0,8 Bar absenke fährt man wie auf Ketten .
...ich muß jetzt schnell los , und auf Holz klopfen , da es im Januar für 5-6 Wochen nach Libyen geht und ich nicht plane , meine Zeit mit Reifenreparaturen zu verbringen.

Grüße
Oliver
Stef
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Re: Mud Terrains doch nicht so schlecht im Sand?

Beitrag von Stef »

Hy Oli,
"da es im Januar für 5-6 Wochen nach Libyen geht"...
Du bist echt... spitze!!!
Vielen Dank, das Du mich auch mal gefragt hast ob ich mit kommen möchte... Du bist ein echter Kumpel !!! :evil: :evil: :evil:

Stef
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OliverM
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Re: Mud Terrains doch nicht so schlecht im Sand?

Beitrag von OliverM »

..Aaaaahhhhh Stef lebt noch . Ich habe mir sagen lassen , daß du nur noch mit G-schädigten ins Gelände fährst :mrgreen:

Den Trip nach Libyen habe ich erst letzte Woche angeleiert , da mir mein Huhn auf den Sack gegangen ist , und ich mir gedacht habe , daß eine Auszeit in einer Region ohne Handy-Netz jetzt genau das Richtige wäre .
Da ist mir auf die Schnelle nur Libyen eingefallen .


Grüße
Oliver
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