Picco in Ruanda und Uganda 2013

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picco
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Re: Picco in Ruanda und Uganda 2013

Beitrag von picco »

Kurz nach sieben treffen wir uns zum Fruhstück, das zwar offenbar erst angepflanzt werden muss, aber kurz vor acht dann doch noch kommt!
Und was für ein Frühstück!!!

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Beim Kaffee kann man sogar zwischen 'normal' und 'stark' wählen, wobei stark auch eine starke Übertreibung ist, aber er hat Geschmack und er weckt trotz fehlender Stärke den schläfrigsten Lebensgeist!
Und wenn's nicht der Kaffee war, dann hat mich die wunderschöne Umgebung wachgerüttelt!!!

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Oben und unten: Vögel!!! :-D

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Oben: Blick zum Gemüse-Markt des Dorfes...

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Oben: Der hat heute auch noch keinen Kamm gesehen...

Um 08:00 hätte unsere Stadtbesichtigung starten sollen, aber Paul ist noch nicht da und unser Frühstück ja eben erst gekommen.
Um kurz vor neun ruf ich Paul mal an, er fragt ganz erstaunt ob wir denn noch nicht gestartet sind, der Manager der Lodge hätte einen Guide stellen sollen der uns in die Stadt bringt und sie uns zeigt...
Beim Manager erweist sich die Unterhaltung etwas schwirig, da er nicht gut englisch spricht, aber...wir haben mit Lucien noch ein Ass im Ärmel, er spricht nämlich wie der Manager fliessend französisch!
Nach ewigem hin und her bietet sich ein Angestellter an mit uns zu den heissen Quellen hier im Dorf zu gehen...ist zwar nicht eine Stadttour, aber passt auch!
Der Manager hinterlässt bei mir aber einen negativen Eindruck...
...der sich noch verfestigen sollte!
Wir latschten also bald mal mit unserem Guide los ins Dorf, am Gemüsemarkt vorbei, quer durch die Brauerei, über einen Hügel und schon sind wir bei den heissen Quellen, wo einige Leute Kleider waschen und Kinder abwechselnd in den Quellen und im See baden.
picco
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Re: Picco in Ruanda und Uganda 2013

Beitrag von picco »

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Oben: Sieht doch gar nicht so heiss aus...dabei kann man da drin Eier kochen!!!

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Oben: Vor dem blauen Dach erkennt man noch knapp das Paradise Malahide Hotel...im Vordergrund die typischen zu dritt zusammengebundenen Fischerboote

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Danach geht's wieder zurück zur Lodge, wo wir es uns gemütlich machen und Vögel, Echsen usw fotografieren.
Es war ein schöner Spaziergang, aber keine Tour in die Stadt, für die wir ja schon bezahlt hatten, dieser Guide war weder vom Tour-Operator noch von der Lodge bezahlt, er hatte nur unser Trinkgeld...

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Oben: Offensichtlich war der Vogel nicht so scharf wie die Blüte dahinter...

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Nach dem späten Mittagessen geht's dann auf die halbtägige Bootstour, auf der wir eine Kaffeeinsel besuchen würden und einen fantastischen Blick auf den Nyragongo hätten...zumindest sollte es so sein!
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Re: Picco in Ruanda und Uganda 2013

Beitrag von picco »

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Der Bootsführer rudert raus zum Boot...

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Stellt sein Paddel ins Boot und löst es von der Verankerung, was das Boot sofort zur Flucht nutzt...inkl. Paddel, excl. Bootsführer!!! :-D

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...und den Bootsführer somit nötigt, mit den Händen als Paddel dem Boot nachzupaddeln...herrlich, ich lach mich krumm!!! :-D

Effektiv wars eine fünfminütige Überfahrt zu einer Lodgeeigenen Insel, der Besichtigung der vieleicht 3000m2 grossen Insel...
Und als wir so dastanden hab ich gefragt wo man denn den Nyragongo sehen würde...
Die Antwort war dass man den von hier nicht sehen kann, wir aber gleich die heissen Quellen und das Fischerdorf, das wir am Morgen durchquert hatten, besichtigen würden...
Auf unsere Einwände, dass das nicht die versprochene Bootstour war wurde nicht eingegangen, so haben wir die Tour abgebrochen, denn die Bootsfahrt war klar um den Nyragongo und den Lake Kivu vom Boot aus zu sehen eingeplant worden.
Etwas angesäuert haben wir Paul überredet uns zu einem Aussichtspunkt zu fahren, von wo wir den Vulkan sehen können, was er nach einem Gespräch mit dem Manager der Lodge betreffend der Bootstour auch gemacht hat.

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Im Bild Links Goma (DR Congo) und Gisenyi (Ruanda), beide mit eigenem Flughafen...die Grenze verläuft mitten durch die zusammengebauten Städte, etwa auf Höhe der kleinen Halbinsel...hinten rechts der Vulkan 'Nyiragongo', der den weltweit grössten Lavasee beherbergt...
Irgendwann übernachten wir dort oben mit Blick auf den Lavasee, irgendwann...sobald die DR Congo mal zur Ruhe kommt...falls das mal passiert...


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Im Hintergrund und leider im Dunst der 'Nyiragongo', den wir so gerne schon in dieser Tour bestiegen hätten...aber es herscht Krieg, und die Kampflinie (sofern man von so was sprechen kann) verläuft ziemlich genau dort... :-(

Zurück in der Lodge begann das Trauerspiel mit dem Preis der Bootstour... Am Morgen noch hiess es dass die Tour 14'000 RFr kosten würde, nun erzählte der Manager etwas von 20'000 RFr, auf die er uns weil wir nicht zufrieden waren 5'000 RFr Rabatt geben würde...
Tolles Kerlchen!
Schlussendlich war's Paul's Geld, unsere Bootstour bekamen wir sowieso nicht so wie besprochen, also versuchte ich mich nicht aufzuregen ob dieses Deppen von einem Manager...Versuch fehlgeschlagen!!!

Wir würden zwar unser Geld zurückbekommen, aber das hat uns die Tour, auf die wir uns so gefreut haben, nicht ersetzt...
Um halb sechs hat dann ein Gewitter zugeschlagen, so dass wir nicht draussen sitzen konnten und lieber duschen und im Bungalow rumhängen gingen als hier beim Manager. Dabei hab ich nochmals alles durchgelesen was Douglas uns verrechnet hat und gesehen dass uns dreien 150 Dollar plus 10% Gewinn = 165 Dollar für die Bootstour verrechnet wurden!!!
20'000 RFr sind aber nur etwa 30 Dollar!!!
Nun weiss ich echt nicht wer uns da verarscht, Douglas, Paul oder der Hotelmanager...wobei wenn der es war Paul auch nichts von den 165 Dollar wissen dürfte...das gilt's herauszufinden! (Schlussendlich wars der Hotelmanager...wie sich später herausstellte)
Und nun kotzt mich die Situation richtig an!!!
Vor dem Abendessen spreche ich Bianca und Lucien darauf an, sie beide sind dann auch etwas angesäuert...
Nach dem Abendessen noch ein Bier und ab ins Bett, um fünf geht's weiter!
Gute Nacht!

(Fuss-, Boot- und Auto-Fahrstrecke 23,4km)

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Re: Picco in Ruanda und Uganda 2013

Beitrag von picco »

Tag 8 : Besuch bei Diane Fossey

Toll, nicht mal zwei Stunden Schlaf und ich liege wach und ärgere mich über die Verarschung mit dem Stadttripp und der Bootstour, die genau so wichtig war wie das Chimp-Trecking, zumindest für Bianca und mich!!!
Keine Chance wieder einzuschlafen, und heute wandern wir ja noch!
Paul sagte wir müssen wieder um fünf losfahren...ich hoffe mal für ihn dass sich das auch wirklich als notwendig erweist...
Wir packen also unser Frühstück und den Lunch ins Auto, versuchen dabei möglichst nichts zu vergessen (dass ich meine Wanderschuhe erst nach der Schlüsselabgabe geholt hab wird mir erstaunlicherweise als 'Wanderschuhe vergessen einzupacken' ausgelegt...
...diese Luxemburger immer, tststs...) und das auch noch im Dunkeln und nicht zu langsam...wie im Arbeitslager!

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Wir fahren los und erreichen über ganz brauchbare Strassen mit viel Asphalt und wenig Schlaglöchern die Diane Fossey-Basisstation, wo wir erst mal etwas The trinken und uns über die Menschenmassen und deren Kleidung wundern...
Turnbeschuhte Amis, Modepüppchen mit Modepüppchenfreund sowie Rentner, die schon beinahe am Stock gehen, es aber trotzdem wagen zu den Gorilla's, einem der Vulkane oder wie wir zu Diane Fossey's Grab und den kläglichen Überresten der Forschungsstation auf 3111müM zu wandern.
Zu uns Dreien gesellt sich noch ein für die Ärzte ohne Grenzen in der DR Kongo arbeitender Japaner namens Otschi (wohl anders geschrieben) und unsere Guidin Daisy.

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Zuerst gehts mal eine dreiviertel Stunde über schlimmste Strassen mit dem Auto zum Startpunkt und von da geht's zu Fuss durch den Regenwald den Berg hoch. Damit das besser geht wurde ein Weg bestehend aus grossen und vollen Torfsäcken gelegt, auf dem man nicht gleich wegrutscht. Es ist feucht und steil, wir gehen geschätzt knapp zwei Stunden bis wir beim Besucherunterstand ankommen. Etwas weiter folgen die spärlichen Überreste des Arbeiterhauses, des Restaurants, des Sportplatzes, des Gästehauses, Diane Fossey's Haus mit
der Büffeltränke, mit der sie kurz bevor sie ermordet wurde noch Büffel habituieren wollte und zum Schluss die Gräber von ihr zusammen mit den von ihr habituierten Gorilla's.
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Beitrag von picco »

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Oben: Die Überreste des Angestelltenhauses...für 30 Leute!!!

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Oben: Hier wohnte Diane Fossey und hier wurde sie ermordet...

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Oben: Hier hat Diane Fossey kurz vor ihrem Tod versucht, Büffel an Menschen zu gewöhnen, zu 'habitieren'...

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Oben: Der Friedhof der Gorilla's...und...

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Hat irgendwie Gänsehautcharakter...

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Wärend wir im Unterstand sind kommt ein Buschbock daher und beäugt uns einige Minuten in vieleicht 10m Entfernung, anschliessend gehts wieder über die Säcke nach unten, wo ich beim Trinkgeldverteilen einem der Ranger, die zum Schutz vor den Büffeln mitgehen (2 vorne, einer sowie ein weiterer Begleiter hinten), klar machen musste dass die 20$-Note, die wir in Ermangelung kleinerer Noten gegeben haben,
auch mit dem Begleiter geteilt werden soll, was bei ihm auf harten Widerstand stiess. Aber ich hab solange drauauf beharrt bis er laut und für alle hörbar versprach auch dem Begleiter seinen Viertel zu geben...
So Ranger in Militäruniformen und Kalaschnikov in der Hand können schon eindrücklich (wortlos) argumentieren, dem möchte ich nicht Nachts begegnen!!!
Unten angekommen zeigte uns Otschi noch zwei, drei Video's seines Gorillatreckings, was unsere Vorfreude nur noch mehr steigerte!
Bald schon gings dann aber weiter in Richtung Uganda, wobei wir 'unsere' Rangerin, die natürlich auch ein Trinkgeld bekam, in ihrem Dorf absetzten.
Der Grenzübertritt war halt afrikanisch kompliziert...
Zuerst mussten wir zum Einen Schalter auf Ruanda-Seite, dort das ebennfalls dort erhältliche Formular ausgefüllt mit dem Pass abgeben, so dass er einen 'Ausgereist'-Stempel machen konnte, dann rüber auf die andere Strassenseite, aber immer noch in Rwanda, den abgestempelten Pass zeigen, dann über die Strasse und nach Uganda, dort einem Soldaten die Pässe zeigen, dann zu einem Typen, der Formulare verteilt und von dort zu einem Polizeiposten, der die Pässe kontrolliert und dumme Fragen zum Beruf stellt, dann wieder in Richtung Rwanda, aber kurz vor der Grenze nochmals zum Formularverteiler, das Formular ausfüllen und ins Büro hinter ihm, wo einer hinter Gittern die Visa verteilt, einkassiert und die Stempel in die Pässe hämmert...und Paul hat mit dem Auto noch mehr Stationen hinter sich zu bringen! ;-)
Afrika halt!!! :-)
Ach ja, irgendwer hat an der Uhr gedreht, und fehlt plötzlich eine Stunde! ;-)
Und die Strasse wurde gleich auch noch gedreht...links ist plötzlich rechts und umgekehrt...tststs...
Kaum in Uganda fällt uns auf wie vermüllt das Land im Vergleich zu Rwanda ist...dabei habe ich als ich erstmals in Uganda war mich noch gewundert, wie sauber Uganda im Vergleich zu Tanzania und erst recht Kenya ist!
Alles ist halt Relativ, aber in Sachen Sauberkeit braucht sich Rwanda nicht hinter der Schweiz zu verstecken!!!
Kurz hinter der Grenze ist schon unser Heim für die nächsten 2 Tage, das Travellers Inn in Kisoro mit seinen schönen, aber nicht ganz leisen Zimmern und dem grosszügigen Garten inkl. (Getränke-)Restaurant.
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Re: Picco in Ruanda und Uganda 2013

Beitrag von picco »

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Oben: Der blaue Eimer ist um das Wasser aufzufangen, das aus der Warmwasserleitung ausfliesst bis endlich warmes Wasser kommt...damit wird der Garten bewässert!
Nicht schlecht!!!


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Oben: Ausblick aus dem Zimmer in den Innenhof...mit Hofhund, der aber zum Glück schnell begreift wenn man nicht's von ihm will...und ich bin ja kein Hundefan... ;-)

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Oben: Blümchen-Gruppen-Sex??? Und erst noch öffentlich im Garten???

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Oben: Direkt hinter dem Roller der Durchblick durch mein Zimmer zur Strasse...

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Oben: Unser 'Znacht', zumindest der Hauptgang dessen...und es war wesentlich leckerer als er aussah!!! Echt gute Küche!!!

Wir checken kurz ein, gehen unter die Dusche und hocken uns mit der Pizza, die wir eigentlich für's Mittagessen hatten, in den Garten.
Da es aber dank der Zeitverschiebung schon halb fünf ist halt ich mich zurück, in der Hoffnung was Gutes zum Abendessen zu bekommen!
Und nach zwei meiner geliebten 'Stoney Tangawizi' wird meine Hoffnung tatsächlich erfüllt: Das Abendessen ist ein mehrgängiges Menue und sehr, sehr lecker!!!
Da wir alle ja schon um vier aufgestanden sind und die 1000 Höhenmeter zu Diane rauf noch in unseren Knochen steckten hüpften wir direkt nach dem Essen Fix und Foxy ins Bett, gute Nacht!
(Fuss- und Auto-Fahrstrecke 163km, davon 16,1km Trecking zu Diane Fossey's Grab mit total ca. 1500m Höhendifferenz {je ca.750m Auf und Ab})

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Re: Picco in Ruanda und Uganda 2013

Beitrag von picco »

Tag 9 : Der Berg ruft: 'Aufi, aufi muss er geh'n!' ;-)

Wir wurden uns am Vorabend nicht einig ob wir heute eine halbe Stunde länger schlafen oder doch ebendiese früher aufstehen müssen... ;-)
Auswirkungen des gestrigen Zeitensprungs von Ruanda nach Uganda...
Unsere Abfahrt zum Mount Muhabura war auf 06:15 angesetzt, also trafen wir uns um 05:30 zum Frühstück.
So richtig fitt war niemand, und wir waren uns aufgrund diverser Gespräche vom Vortag nicht mal sicher, welchen Berg wir denn besteigen werden, zumal die über 2300 Höhenmeter, die wir gestern für die geplante Tour errechneten zumindest bei einem 4100er nicht in einem Tag zu machen sind, zumindest nicht wenn's auch am selben Tag wieder runter gehen soll!

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Oben: Etwas unscharf, aber in Wirklichkeit wars ja auch noch dunkel, die Dämmerung hat eben erst eingesetzt...

Beim Parkplatz des Nationalparks entfacht sich eine rege Diskusion, da die Zeitangabe von 8-9 Stunden für eine 2300m-Besteigung mit Ziel in über 4000m.ü.M. und anschliessendem Abstieg am selben Tag völlig unrealistisch ist und wir nicht da raufkraxeln wenn wir gemäss unserer Schätzung erst im Dunkeln runtersteigen können!
Paul überredet ums wenigstens bis zum Hauptquartier zu gehen, das etwas oberhalb des Parkplatzes liegt.
Dort erzählt uns der Chef dass es nur etwas über 1700 Höhenmeter wären und nicht über 2300, wie wir errechnet haben.
Das klingt auch bei einem 4100er knapp machbar!
Und tatsächlich, mein GPS zeigt mir schon 2357müM am Start an!
Also los!
Hüpfen wir mal rauf! :-D
Zu uns Dreien gesellte sich noch eine Taiwanesin und ihr Guide, mit denen zusammen wir den Berg unter die Füsse nahmen.
Am Anfang gingen wir mit (zu) flottem Tempo, aber schon bald haben wir den Guide genügend eingebremst.
Es war steil, teilweise so steil dass Holzleitern gelegt werden mussten um hochzukommen, und es war schwül!

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Ohne auf die agressiven Waldelefanten oder die auch nicht netteren Büffel, jedoch auf einen Black Fronted Dukier zu stossen erreichten wir etwas über 3300müM, wo ich massiv Probleme mit meinem Gleichgewicht bekam...ein manchmal auftauchendes Überbleibsel meines im 2011 angebrochenen Genick's...lästig!!!
Merke: Genickbruch lohnt sich nicht!!!
Ich war zwar auch sonst am Leiden, aber ich hab effektiv wegen des Gleichgewichtes aufgegeben und den Rückzug angetreten!
Ohne verlässliches Gleichgewicht an einem steilen Berg rumkraxeln geht gar nicht!
Einer der beiden 'Notfall'-Träger und Paul haben mich nach unten begleitet...und sind wie ich in den Hagel (am Aequator!!!) gekommen!
Nun war also der Boden und die Holzleitern nass = extrem rutschig und immernoch sehr steil, toll!!!
Und ohne Gleichgewicht gleich noch toller!
Auf dem Weg runter haben wir's deshalb gemütlich genommen und auch vermehrt nach Tieren Ausschau gehalten.
Aber neben einem Turako, einem schon wieder vergessenen Vogel und dem Black Fronted Dukier von vorhin sahen wir nur Büffel- und Elefantenkacke...
...somit wusste ich wenigstens dass der Guide mit Gewehr in diesem Park gerechtfertigt und nicht nur Show ist!
Unten angekommen gabs noch einen Eintrag ins Gästebuch und schon brachte mich Paul zurück ins Travellers Inn, wo es sofort unter die Dusche ging.
Währenddem ich erst mein Genick mit einigen vom Chiropraktiker angegebenen Übungen therapierte, etwas las und ein 'Stoney Tangawizi' trank stapften Bianca und Lucien weiter den Berg durch Regen und Hagel hoch, bei gut 3800müM war dann aber auch bei ihnen Schluss, da sie für die restlichen 300 Höhenmeter gemäss der immer sehr optimistischen Zeitangaben des Guides da noch eine Stunde gebraucht hätten und dadurch den Schluss des nicht ganz einfachen Abstiegs im Dunkeln und ohne Stirnlampe hätten machen müssen...ein 'no go'...
Also hat das 'winning Team' (Paul bezeichnete uns und wohl auch alle anderen Klienten immer so) voll versagt: drei sind gestartet, keiner oben angekommen, trotz oder vieleicht genau wegen unserer Hochgebirgserfahrung mit mindestens 5350müM...
Darauf ein Bier (@Anja: das hab ich wie gewünscht auf Dich getrunken!)!

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Es gab wieder ein sensationelles Abendessen und da jeder von uns ca.3700 bzw. ca.4700 Höhenmeter in den letzten zwei Tagen gemacht hat ging's auch wieder sehr früh ins Bett...
Gute Nacht!
...oder doch nicht???
Kurz vor Mitternacht erwache ich weil jemand an meiner Türe rummacht!!!
Offensichtlich gibt's nicht nur in Ruanda Leute die in mein Zimmer einbrechen wollen währenddem ich drinn liege...toll!
Ich steh also auf und versuch erstmals aus dem Fenster zu schauen ob ich was sehe und tatsächlich seh ich jemanden vor meiner Türe knien...
Und nein, es ist leider keine hübsche Blondine die zu mir rein will sondern ein Mann, aber immerhin allein!
Ich also zur Türe, drehe schnell den Schlüssel und reisse sie auf, den Fuss zum Zutreten bereit...
...
...da schaut mich ein völlig Besoffener etwa 60 jähriger Engländer vom Nebenzimmer mit grossen Augen und offenem Mund an, seinen Schlüssel noch immer so in der Hand wie er ihn ins Schloss stecken wollte! :-D
Ich musste mir mein Grinsen verkneifen und hab nur gesagt 'next door please' und hab die Türe wieder geschlossen...
Er brachte nur ein 'ou, sorry' hervor und torkelte dann zu seinem Zimmer, nicht ohne über einen der da stehenden Stühle zu fallen...ein Riesenlärm!
Und nun nochmal: Gute Nacht!
(Fuss- und Auto-Fahrstrecke 30,7km, davon für mich 9,5km Trecking mit 2180m Höhendifferenz {rauf und runter je 1090m})

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picco
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Re: Picco in Ruanda und Uganda 2013

Beitrag von picco »

Tag 10 : Fahrt zum Bwindi Impenetrable National Park

06:41 Uhr!
Hilfe, verschlafen!!!!?
Aber...moment mal...nein, heute gehts nicht schon im Dunkeln los, sondern erst um elf! :-D
Also mal alles gemütlich zusammenpacken, die Augen zusammensetzen, eine dringliche Sitzung leiten und... Bemerken dass kurz darauf
kein Wasser mehr aus dem Hahn kommt...
Also doch wieder ohne zu duschen zum Frühstück...

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Da gabs wieder zuerst einen Teller voll Früchte, die in Afrika einfach hammermässig schmecken!!!
Und als zweiten Gang hab ich mir nicht das schon gestern genossene 'Spanish Omelette' sondern einen Bananen-Pancake gewünscht!
Und wohl weil ich so nett bin wurde mir der Wunsch gewährt! ;-)
Sensationell!!!
Wir nahmen's gemütlich, hatten wir doch noch massig Zeit bis Paul uns abholen kam.
Aber mit duschen oder WC-Spühlen wurde es nichts mehr...bis wir losfuhren gabs kein Wasser mehr...die armen Zimmermädchen!!!

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Oben: Wer müde ist findet immer ein Bett...

Die Fahrt führte während etwa zweieinhalb Stunden über übelste Pisten, teilweise nass und schlammig, Durchschnittsgeschwindigkeit gut 10 km/h...

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Oben und unten: Das Grün ist immer wieder überwältigend grün!!!

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Oben: OK, manchmal ist das Grün auch einfach nur grün...

Vorbei an etlichen Hügeln mit wunderschönen Seen, durch viele Dörfer und tiefen Schluchten entlang...
Wie schon auf der ganzen Reise begleiteten uns 'Mzungu-Mzungu' rufende und winkende Kinder.
Als es zu regnen begann waren wir schon beinahe am Ziel!
Im 'Wagtail Eco Camp' angekommen dachten wir vom Parkplatz her wir wären in einer viertklassigen Absteige gelandet, beim Betreten der Rezeption merkten wir aber bald dass das Camp den Pelz nach innen trägt...ok, keinen Nerz, aber Kaninchen!
Was mir ja eh lieber ist.
Einfach, hübsch und funktionell!

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Oben: Die Einfahrt in das Wagtail Eco Camp (Zur Bewertung und mehr Infos klick mich!)

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Oben: Die Rezeption...

Die Begrüssung durch den Chef war herzlich und anektotenreich, den Mann muss man erlebt haben, sonst hat man ihn nicht erlebt! ;-)

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Oben und unten: Klein, fein, mein!
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...ok...nur für zwei Nächte 'mein'...


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Kuno
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Re: Picco in Ruanda und Uganda 2013

Beitrag von Kuno »

Sehr schoene Einblicke gewaehrst du uns da, Picco. Ich finde es auch gut, dass man ab und zu ein Foto von ausserhalb der tierparks zu sehen bekommt - gibt einen besseren Eindruck, wie es im Land aussieht.
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Re: Picco in Ruanda und Uganda 2013

Beitrag von picco »

Hoi Kuno

Danke für Dein Feedback, mach ich doch gerne!
Ich hab ja auch hier im Forum Infos zu Ruanda erhalten, da geb ich gerne einen Reisebericht zurück, vieleicht hilft er ja jemandem...
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Re: Picco in Ruanda und Uganda 2013

Beitrag von picco »

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Oben: Der Wegweiser zu meinem Bungalow...
...Ich hatte die Habinyanja-Gruppe als Pate für meine Hütte...


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Oben: Der Bungalow von Bianca und Lucien heist genau wie die Gorillagruppe, die wir besuchen werden: Shongi!

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Oben und unten: Es hat da auch die grossen Safari-Zelte...ich liebe die Dinger, aber lieber in der Natur als hier im Dorf...

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Oben und unten: Das Restaurant des Camps, oben von aussen und unten...von innen!

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Oben: Unsere Zwischenmalzeit, leckere Sandwichbrötchen mit Früchten und Salat, wau!!!

Den Rest des Tages verbrachten wir uns ausruhend im Camp, auf die angebotenen Ausflüge verzichteten wir, zumal wir alle unsere Muskeln wieder zum Funktionieren bringen mussten... ...denn am nächsten Tag ist das Gorilla-Trecking angesagt!
Um halb acht das Abendessen, wir sassen im seitlich offenen Restsurant und es war schweinisch kalt und es regnete in Strömen...ok, schweinisch kalt wenn man bedenkt dass man am Aequator ist...halt 15-18 Grad...
Erstmals isst auch Paul mit uns am Tisch, er und Bianca schlottern um die Wette und der Chef des Restaurants stellt den beiden eine Schale glühender Kohlen unter den Tisch!

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Oben: Handy-Foto der glühenden Kohlen unterm Tisch...am Aequator!!!

Nach einer heissen Gemüsesuppe, einem Steak mit Pommes-Frittes sowie Gemüse und für unsere zwei Schlotterer noch je zwei Pancakes zum Dessert gehts schon bald in den Schlafsack, denn es ist mir zu kalt für die Decke!
Gute Nacht!
(Auto-Fahrstrecke 26km)

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Re: Picco in Ruanda und Uganda 2013

Beitrag von picco »

Tag 11 : Gorilla's in the Ice???

Nach einer unruhigen Nacht, in der ich irgendwann Hunde bellen und dann etwas fauchen gehört habe, rattert der Wecker los...
Fit ist definitiv anders!
Auch der Generator macht noch keinen Mucks, ist wohl noch müde von den dreieinhalb Stunden gestern Abend...
Aber rechtzeitig zum Frühstück soll er wieder vor sich hin surren. Weit genug entfernt dass man von surren sprechen kann ist er ja.
Um 06:30 gibts Frühstück mit vielen Früchten und Spanish Omelette, um 07:00 fahren wir los. Nach etwa 30 Minuten Fahrt erreichen wir den Rangerposten, wo wir uns inklusive Passnummer einschreiben lassen und dann gebrieft werden. Nebst uns sind vor allem Ami's da, alle mit Turnschuhen, einige mit Leggins und Rüschensöckchen...
Echt, wissen Die nicht was sie vor haben???
Na ja, nach dem T-Shirt-Kauf gehts zur Gruppenaufteilung, wir Drei, eine Amerikanerin in Turnschuhen und ihre Schwester, eine Schwedin (ja, ich weiss, aber so haben sie es uns gesagt) in Wanderschuhen sind der Gorillagruppe namens 'Nshongi' zugeteilt, der Gruppe, die im Moment am weitesten entfernt ist.
Also gehen wir los über Trampelpfade in den Urwald hinein, immer wieder durch kleine Schlammpfützen, Rinnsale und über Wurzeln und Steine, mal auf, mal ab.

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Dabei sahen wir auch die einen oder anderen Affen rumturnen, aber hauptsächlich sahen wir den Boden, denn mann musste schon recht trittsicher sein um sich nicht flach hinzulegen...
Nach etwas über einer Stunde gings dann erst richtig ins Grüne, da war das Durchkommen ohne Buschmesser schon schwierig, aber da wir ja die Frau mit den Turnschuhen dabei hatten konnten/mussten wir uns ja Zeit lassen.
Und dann kam sie: die Durchquerung des Nshongi-River!!!
Und nein, da war keine Brücke, kein Baumstamm, nicht mal eine Fähre!!!
Wir mussten über die Steine, die bis knapp unter die Wasseroberfläche reichten, balancieren, was mit Hilfe des Guides und der Porter (Bianca und ich leisteten uns einen, nicht weil wir unsere 3-4 Kilo nicht tragen könnten, sondern weil die Leute den Job brauchen!) allen gelang...allen ausser mir, denn ich verpasste als einziger einen Stein, den man nicht sehen konnte und schwupps war ich bis übers Knie im Wasser!
Toll!

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Weiter gings steil, matschig und schlipfrig durchs Gebüsch rauf, bis unser Guide uns aufforderte alles ausser einer Kamera und einer Flasche Wasser stehen zu lassen...was nichts anderes bedeutete als dass wir sehr nah an den Gorilla's dran waren!!!
Und tatsächlich, nach vieleicht noch 50m durchs Gestrüpp sah ich einen kleinen Gorillamann, fast noch ein Baby, dastehen und sich breitbeinig auf die Brust zu trommeln!!! :-D
Leider konnte das niemand fotografieren, es war zu schnell fertig!
Aber eine Hammerbegrüssung!!! :-D
Bei Bianca flossen sofort Glückstränen! :-)
Und schon sahen wir einen zweiten jungen Gorilla, aber klar kein Baby mehr, der im Gebüsch rumturnte und posierte bis der Ast an dem er turnte brach! :-)

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Beim Versuch im steilen Gelände nicht abzurutschen entdeckte ich vor meinen Füssen noch den hier:

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Aber die Raupe wurde schnell wieder ignoriert, denn da turnten zwei Gorilla's rum!!!

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Und dann der Blick auf die Gruppe: der Silberrücken und zwei Damen beieinander, eine dritte Dame im Gebüsch!
Also total 6 Mitglieder in dieser Gruppe, sehr übersichtlich und weit entfernt von dem was wir schon gehört/gelesen haben betreffend der Gruppengrösse im Süden des Bwindi (3 Gruppen mit 18, 24 und 30 Mitgliedern, aktuell im Oktober 2013 sinds durch Aufspaltung 5 Gruppen), aber auch wunderbar!!!
Das muss man mal erlebt haben, trotz des hohen Preises lohnt es sich definitiv!!!
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Der Kleine hat zwischenzeitlich zu Papa und Mama zurück gefunden und turnt da rum inkl. diversen Stürzen vom Ast, der vom abgebrochenen Ast bleibt für uns unsichtbar im Gebüsch, die Anderen inkl. Silberrücken sitzen etwas rum...wobei wir den Silberrücken die erste Zeit kaum sehen.

Und nun folgt ein Gorilla-Foto-Marathon...ich hätte auch 100 Fotos reinstellen können, die Auswahl war mehr zufällig:

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Oben: Endlich sieht man mehr vom Silberrücken...dem das Baby auf den Kopf steigt! :-D

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Oben: Und hier erstmals mit Gesicht: Tatataaaaa!!!! Ich präsentiere: Der Silberrücken!!! :-D
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Oben: Die stolze Mama mit Baby!!!

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Re: Picco in Ruanda und Uganda 2013

Beitrag von picco »

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Oben: 'Lasst mich mal in Ruhe!!!' odrr so...

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Oben: DER (Silber-)Blick!!!
(Eine meiner favoritisierten Aufnamen!!!


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Oben: ...nun noch das Profil....danke!

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Oben: Auch die sich versteckende Dame hab ich noch erwischt! :-D

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Oben: ...und schon das letzte Gorilla-Bild...

Und nun noch was zum Geniessen:

Klick mich um ein 13-Minütiges Video zu sehen...

Bianca und ich posieren mit unseren Kipepeo-Clothing-T-Shirt's (klick mich) vor den Gorillas, wir filmen einige Szenen und wir fotografieren wie vom Teufel geritten! Bei Bianca sind's über 200, bei mir über 300 Fotos, wobei viele dasselbe zeigen...
Nach einer Stunde und zehn Minuten müssen wir die Gruppe wieder verlassen und uns auf den Rückweg machen, was wesentlich besser geht als der Hinweg!
Aber am Fluss sind die Rollen nun vertauscht: die Amerikanerin stampft voll rein, Bianca kämpft gegen die zu aufdringliche Hilfe
und ich komm ohne Füsse tauchen rüber, versenke da aber einen ganzen Schuh im Schlamm...
Pffffff-Plopp machts beim Rausziehen.. ;-)
Da es schon nach 12 ist setzen wir uns hin uns essen unseren Lunch und sehen dabei auf der anderen Talseite eine Antilope...

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Oben: Ein Ruwenzori Schwarzstirn-Ducker / Cephalophus nigrifrons rubidus / Ruwenzori red duiker

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Oben: Unzug in den neuen Ameisenbau...

Zurück brauchen wir trotz Mittagessen mit genau zwei Stunden nur 10 Minuten länger als hin, total waren wir genau fünf Stunden am trecken, und damit so wie's ausschaut die Truppe, die am weitesten gehen musste, denn wir waren die Letzten!
Nach der Urkundsverteilung gabs noch eine gemeinsane Foto unserer Truppe...

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...und dann noch ein besonderes Schmackerl: ein
Dreihorn-Chameleon mit Weibchen!!!
Wie blöd rannten wir alle um den Baum in den die beiden sassen, selbst die Ranger und unser Guide fotografierten wie verrückt!

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So was sieht man nicht alle Tage!
Zurück in der Lodge hat man uns den Wunsch, duschen zu gehen schnell ausgeredet, da es kein warmes Wasser habe...was dann später plötzlich zu 'kein Wasser' gekürzt wurde!
Also die zweite Lodge in Uganda und die zweite in Uganda ohne Wasser!
Was haben wir nur verbrochen???
Zum Trost schickt uns der Chef der Lodge einen Typen vorbei der uns etwas unterhalten soll, ein ruandischer Flüchtling mit Instrument...
Ob die Darbietung nun hörenswert ist oder nicht sei mal dahingestellt, wir haben den schrägen Typen genossen!
Nach zwei 'Liedern' hat er sich verbeugt und dann von uns allen Dreien einen Dollar erhalten, was dann zu einer Zugabe führte...
Er war noch nicht weg da stand schon der Nächste da der die Anwesenheit von Mzungu's benutzen wollte...wir haben ihn zwar reden lassen, gingen aber nicht auf seine Unterstützungsvorschläge ein. Man kann nicht alles unterstützen...
Und schon kam wieder einer, ich wollte ihn schon abwimmeln, da hab ich bemerkt dass es der Koch ist der uns die Vorschläge für's Abendessen brachte.
Die haben wir uns dann natürlich gerne angehört! :-)
Und später auch gegessen!
Gute Nacht!

(Fuss- und Auto-Fahrstrecke 33,7km, davon 13,6km Gorilla-Trecking)

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