kleiner Zwischenbericht von ÄGYPTEN
Unsere grosse Reise rund um Afrika
Ägypten zum 2.
Die Tankstellen rund um Assuan waren trocken, nach einer kleinen Odysse landeten wir wieder in Assuan im Zentrum, dort erhielten wir Diesel und , da die Zeit nun schon etwas fortgeschritten war, machten wir noch Ölwechsel und gingen zurück auf’s Adam Home Camp, wo wir eine weitere Nacht verbrachten.
Dafür konnten wir am nächsten Morgen auch direkt Richtung Idfu starten.
Die Strasse ist ziemlich schlecht, viele Speedbraker und lästiger Verkehr.
Eigentlich wollten wir auf dem Parkplatz der Horus Tempel übernachten, da dies aber nicht erlaubt wurde und der Platz auch nicht so gemütlich ist, vor all den Verkaufsständen, so entschieden wir uns, nach Besichtigung des Tempels, Richtung Marsa Alam zu fahren.
Zuvor holten wir uns noch ein feines Poulet und schlenderten im sehenswerten Souk herum.
Aus der Stadt raus und der Verkehr wurde merklich weniger, ein paar km weiter suchten wir einen schönen Platz in einem Wadi zwischen Berg und Düne.
Die Sonne ging langsam unter, wir verspeisten unser Poulet und schauten dem aufgehenden Mond von der Düne aus zu, wieder mal ein traumhafter Abend in der Wüste.
Nach einer ruhigen Nacht, die Reste des Poulets wurden in der Nacht von einem Fennek abgeholt, so konnten wir unseren Lagerplatz wieder verlassen wie wir ihn angetroffen haben.
Am Morgen, zurück zur Strasse und weiter nach Marsa Alam.
An der Strasse sieht man das Schild einer Goldmine , auch hier wird Gold geschürft.
Die Stadt ist eine riesige Baustelle, wie übrigens dem ganzen roten Meer entlang bis nach Safaga.
Ein Hotelkomplex , mehrheitlich im Rohbau, reiht sich an den anderen, dazwischen immer wieder schöne Strandabschnitte mit türkisblauem Meer .
Marsa Alam, das an den Erfolg von Hurghada anknüpfen will, war enttäuschend, frage mich wo die jemals die vielen Touristen her nehmen wollen.
Dafür ist die Versorgung hier gut, die alteTankstelle hatte Diesel und einen gut sortierten Supermarkt und ganz in der Nähe ein Ölshop, die führen auch für moderne Motoren geeignete Ölsorten .
Wir verliessen Marsa Alam Richtung Norden um zwischen den Hügeln wieder ein Buschcamp zu machen, der Platz war zwar nicht ganz so schön wie der am Vortag, aber ruhig und uneinsehbar!
Weiter nach Norden suchten wir ein angebliches Hotel mit Campmöglichkeit, die Eco Lodge Shagra Village , wir schauten uns die Preisliste an, ist ok, bis man uns sagte dass die Preise nicht ägyptische Pfund sondern Euro sind.
Für Hundert Euro für uns zwei, mit dem „Chischtli“ hinter den bestehenden Zelten stehend, nein Danke.
Die Strasse führt immer entlang des roten Meeres links die Wüste bzw. Hügel und überall umgewühlter Untergrund, in der Gegend wird Phosphat abgebaut, man sieht schon von weitem die Staubwolken, die die Sonne in einen Nebelschleier legen.
In Quisier haben wir den alten Stadtteil mit Hafen ein wenig näher angeschaut, mit einem Wort gesagt, ein Dreckloch, Abfall wohin man schaut, die Promenade bzw der dortige Strand total vermüllt wie der Rest der Stadt.
In Safaga, in einer kleinen Lodge, haben wir dann einen schönen Platz gefunden, der im übrigen allen Travellern zu empfehlen ist.
Die Sun Beach Orca Lodge N 26° 47. 707 E 033° 56. 194
Ist mit 5 € pP auf dem Stellplatz hinter der Beach ein Platz um ein paar Tage zu verweilen.
Hier kann man auch als Hotelgast im Häuschen, direkt am Meer einen ruhigen, vom Massentourismus abgeschirmten , Relaxurlaub machen, einfach mit Erni Kontakt aufnehmen.
Für Flughafentransfer von Hurghada aus wird gesorgt, sind auch nur 58 km, dafür aber Welten dazwischen!
Email: erni.hoge@orca-diveclubs.com
Erni kommt aus Tübingen und lebt seit 20 Jahren hier unten.
Im Restaurant an der Beach bekommt man schmackhaften Fisch und auch andere Gericht zu einem günstigen Preis und der Strand lädt zum Baden ein.
Das Personal ist überaus freundlich und hilfsbereit.
Stina brachte wieder mal die Wäsche auf Vordermann,
ich den Iveco, dazwischen ein kühles Bier am Strand, was will man mehr?
Grüsse aus Safaga
Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!