Nördliche Umgehung Nigeria - durch Niger und Tschad
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werner-peter
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Nördliche Umgehung Nigeria - durch Niger und Tschad
Hallo,
wir haben wegen der weithin gekannten Probleme und negativer eigener Erfahrung Nigeria nördlich umfahren.
Also die Route Niamey - Zinder -Diffa - Nguigmi (Grenze zum Tchad) -
Rig Rig - Nokou - Mao - Massakori nach NDjamena gewählt.
Der erste Teil durch den Niger ist unproblematisch; Polizisten alle korrekt, Straßen gut bis sehr gut, Leute freundlich, "relativ" gute Versorgungslage.
Vor Nguigmi gibt es einige schwierige Sandfelder in denen man stecken bleiben kann, aber es gibt LKW's , also Hilfe möglich.
Wir sind dann quer durch den ehemaligen Tchad-See in Richtung Rig Rig
gefahren. Da sind wirklich einige schwere Passagen dabei, Sandbleche und Kompressor dürfen nicht fehlen, sonst bleibt man hängen und das Gasgeben nie vergessen.
Von Nakou bis Mao das ist ein riesiger Sandkasten und die sog. Pisten drum herum sind auch nicht ohne. In Richtung Massakori ca. 120 km hinter Mao fängt eine schlechte Lateritpiste an (es gibt auch wieder Autos) und 60 km vor Massakori gibt es eine nigel-nagel-neue Asphaltstraße bis NDamena vom Feinsten.
In Rig Rig sind die Kinder wirklich wie die Pest, hängen sich an's Auto, schlagen nachts dagegen, verbiegen Antenne und Spiegel und reissen einem alles aus den Händen und..... die Erwachsenen schauen ungerührt zu.
Zusammenfassung:
Bis kurz vor Nguigmi alles bestens,kann man empfehlen, danach schwierig, Nguigmi - Rig Rig - Nakou - Mao und bis 100 km danach schwer zu fahren, man sollte nicht alleine reisen, es gibt kaum Hilfe.
Autos (4 einheimische Landcruiser in Mao) habe ich auf der Stecke Rig Rig -Nakou - Mao und 100 km danach nur in Mao gesehen. Sprit sollte man ausreichend mitnehmen, in Mao gibt es Diesel aus der Flasche. Diffa ist die letzte wirkliche Tankstelle und dann erst wieder in Massakori.
Verspätete Weihnachtsgrüße (wegen der Sandkastenspiele) aus
NDJAMENA
wir haben wegen der weithin gekannten Probleme und negativer eigener Erfahrung Nigeria nördlich umfahren.
Also die Route Niamey - Zinder -Diffa - Nguigmi (Grenze zum Tchad) -
Rig Rig - Nokou - Mao - Massakori nach NDjamena gewählt.
Der erste Teil durch den Niger ist unproblematisch; Polizisten alle korrekt, Straßen gut bis sehr gut, Leute freundlich, "relativ" gute Versorgungslage.
Vor Nguigmi gibt es einige schwierige Sandfelder in denen man stecken bleiben kann, aber es gibt LKW's , also Hilfe möglich.
Wir sind dann quer durch den ehemaligen Tchad-See in Richtung Rig Rig
gefahren. Da sind wirklich einige schwere Passagen dabei, Sandbleche und Kompressor dürfen nicht fehlen, sonst bleibt man hängen und das Gasgeben nie vergessen.
Von Nakou bis Mao das ist ein riesiger Sandkasten und die sog. Pisten drum herum sind auch nicht ohne. In Richtung Massakori ca. 120 km hinter Mao fängt eine schlechte Lateritpiste an (es gibt auch wieder Autos) und 60 km vor Massakori gibt es eine nigel-nagel-neue Asphaltstraße bis NDamena vom Feinsten.
In Rig Rig sind die Kinder wirklich wie die Pest, hängen sich an's Auto, schlagen nachts dagegen, verbiegen Antenne und Spiegel und reissen einem alles aus den Händen und..... die Erwachsenen schauen ungerührt zu.
Zusammenfassung:
Bis kurz vor Nguigmi alles bestens,kann man empfehlen, danach schwierig, Nguigmi - Rig Rig - Nakou - Mao und bis 100 km danach schwer zu fahren, man sollte nicht alleine reisen, es gibt kaum Hilfe.
Autos (4 einheimische Landcruiser in Mao) habe ich auf der Stecke Rig Rig -Nakou - Mao und 100 km danach nur in Mao gesehen. Sprit sollte man ausreichend mitnehmen, in Mao gibt es Diesel aus der Flasche. Diffa ist die letzte wirkliche Tankstelle und dann erst wieder in Massakori.
Verspätete Weihnachtsgrüße (wegen der Sandkastenspiele) aus
NDJAMENA
Re: Nördliche Umgehung Nigeria - durch Niger und Tschad
Danke für den sehr informativen Situationsbericht!
Über sowas freut sich der
Naglwitz
Über sowas freut sich der
Naglwitz
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Gerhard Göttler
- Beiträge: 1148
- Registriert: Mi 14. Sep 2005, 12:36
Re: Nördliche Umgehung Nigeria - durch Niger und Tschad
Hallo und danke auch von mir!
2 Punkte, nicht Kritik:
a) Ortsname richtig Nokou, nicht Nakou. Bitte korrigieren, sonst findet die Suchmaschine nix.
b) Lästige Kinder: Lese das immer wieder und wundere mich, wenn ich es in den jeweiligen Orten ganz anders erlebt habe. Ich suche die Ursache solch unterschiedlichen Erlebens nicht beim jeweiligen Reisenden, sondern überlege, was in der jeweiligen Situation wohl besonders war. Ein Fest? Ein Feiertag? Warum sind so viele Kinder überhaupt auf der Straße? Durch die Straßen von Djenné/Mali fuhr ich zufällig mal am Tag des Moschee-Verputzens, traditionell eine Art Volksfest. Da wurde nicht nur das Gebäude sondern auch mein Wagen und ich selbst üppig mit Mist-Lehm-Gemenge beworfen ... zur Freude aller Beteiligten, nicht jedoch zu meiner eigenen. Vielleicht war ja an jenem Tag in Rig-Rig Fastnacht - bei uns sperren da die (verkleideten) Kinder die Straße mit Bändern und verlangen von Durchfahrenden Wegzoll.
Bin auf weitere Berichte gespannt!
Gerhard Göttler
2 Punkte, nicht Kritik:
a) Ortsname richtig Nokou, nicht Nakou. Bitte korrigieren, sonst findet die Suchmaschine nix.
b) Lästige Kinder: Lese das immer wieder und wundere mich, wenn ich es in den jeweiligen Orten ganz anders erlebt habe. Ich suche die Ursache solch unterschiedlichen Erlebens nicht beim jeweiligen Reisenden, sondern überlege, was in der jeweiligen Situation wohl besonders war. Ein Fest? Ein Feiertag? Warum sind so viele Kinder überhaupt auf der Straße? Durch die Straßen von Djenné/Mali fuhr ich zufällig mal am Tag des Moschee-Verputzens, traditionell eine Art Volksfest. Da wurde nicht nur das Gebäude sondern auch mein Wagen und ich selbst üppig mit Mist-Lehm-Gemenge beworfen ... zur Freude aller Beteiligten, nicht jedoch zu meiner eigenen. Vielleicht war ja an jenem Tag in Rig-Rig Fastnacht - bei uns sperren da die (verkleideten) Kinder die Straße mit Bändern und verlangen von Durchfahrenden Wegzoll.
Bin auf weitere Berichte gespannt!
Gerhard Göttler
Re: Nördliche Umgehung Nigeria - durch Niger und Tschad
Hallo Werner-Peter,
welche persönlichen schlechten Erfahrungen hast Du in Nigeria gemacht, um so einen gorßen Bogen um Nigeria zu fahren??
Gruß Olaf
welche persönlichen schlechten Erfahrungen hast Du in Nigeria gemacht, um so einen gorßen Bogen um Nigeria zu fahren??
Gruß Olaf
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werner-peter
- Beiträge: 54
- Registriert: Mo 7. Dez 2009, 16:47
- Wohnort: Mainz
Re: Nördliche Umgehung Nigeria - durch Niger und Tschad
Hallo Olaf,
man hat mich fuer ca. eine Woche in Nigeria eingesperrt, wegen angeblicher Spionagetaetigkeit (der US-Dollar hat das Problem dann geloest) -:)
.
Ausserdem habe ich auf der Strasse 2 Tote liegen sehen, ueber die LKW 's gedonnert sind. Die gesamte Situation von Grenzuebergang Benin bis Grenzuebergang Kamerun war aeusserst gespannt, viele Polizeikontrollen, keine jokes mit Polizei, Gendarmerie, Militaer wie in Westafrika. Weitere Details kann ich Dir gerne mal in einer PN senden wenn ich wieder in D bin.
Anders als in Westafrika, wo sich die Situation mit einem kleinen Cadeaux entspannen laest, empfand ich Nigeria "toternst"!!!!!!!!!!!!!!!!!!
wirklich.
Ist meine persoenliche Erfahrung Andere sehen das anders.
In Rig Rig war weder Karneval noch Nikolaus. Ich habe dort uebernachtet und diese subjektive Erfahrung gemacht, an dem Fahrzeug meines Freundes (LKW) der dort nicht uebernachtet hat haben 20 KInder "geklebt" und aufs Fahrzeug eingeschlagen, gleich nachdem wir in den Ort eingefahren sind. Keine Ahnung was wir da falsch gemacht haben, vielleicht haetten wir einen Kurs an der VHS machen sollen
Einfuehrung in die Psyche der Kinder in Rig Rig oder so ......... ,
jedenfalls meine Antenne ist verbogen und nachts haben die auf mein Auto eingeschlagen und den den Spiegeln gerissen und versucht ins Auto ein zu dringen.
Gruesse aus Kamerun
Peter
man hat mich fuer ca. eine Woche in Nigeria eingesperrt, wegen angeblicher Spionagetaetigkeit (der US-Dollar hat das Problem dann geloest) -:)
.
Ausserdem habe ich auf der Strasse 2 Tote liegen sehen, ueber die LKW 's gedonnert sind. Die gesamte Situation von Grenzuebergang Benin bis Grenzuebergang Kamerun war aeusserst gespannt, viele Polizeikontrollen, keine jokes mit Polizei, Gendarmerie, Militaer wie in Westafrika. Weitere Details kann ich Dir gerne mal in einer PN senden wenn ich wieder in D bin.
Anders als in Westafrika, wo sich die Situation mit einem kleinen Cadeaux entspannen laest, empfand ich Nigeria "toternst"!!!!!!!!!!!!!!!!!!
wirklich.
Ist meine persoenliche Erfahrung Andere sehen das anders.
In Rig Rig war weder Karneval noch Nikolaus. Ich habe dort uebernachtet und diese subjektive Erfahrung gemacht, an dem Fahrzeug meines Freundes (LKW) der dort nicht uebernachtet hat haben 20 KInder "geklebt" und aufs Fahrzeug eingeschlagen, gleich nachdem wir in den Ort eingefahren sind. Keine Ahnung was wir da falsch gemacht haben, vielleicht haetten wir einen Kurs an der VHS machen sollen
Einfuehrung in die Psyche der Kinder in Rig Rig oder so ......... ,
jedenfalls meine Antenne ist verbogen und nachts haben die auf mein Auto eingeschlagen und den den Spiegeln gerissen und versucht ins Auto ein zu dringen.
Gruesse aus Kamerun
Peter
Re: Nördliche Umgehung Nigeria - durch Niger und Tschad
Hallo Werner-Peter,
wann war das, als Du eingesperrt wurdest?, Ich kann nicht erkennen wann Du in Nigeria warst.
Gruß Manfred
wann war das, als Du eingesperrt wurdest?, Ich kann nicht erkennen wann Du in Nigeria warst.
Gruß Manfred
-
Gerhard Göttler
- Beiträge: 1148
- Registriert: Mi 14. Sep 2005, 12:36
Re: Nördliche Umgehung Nigeria - durch Niger und Tschad
Hallo Werner-Peter,
ziemlich genau das, die Mutmaßung, selbst etwas falsch gemacht zu haben, wollte ich eigentlich mit meiner Wortmeldung vermeiden.
Es ist weiterhin sehr seltsam, was Du da schreibst (ich zweifle aber nicht an Deinen Berichten!), nachts sind die Kinder sonst im Bett, auch die in Afrika. Was mir dazu gerade noch einfällt: War zufällig Mondfinsternis? Gabs irgendwelche Flüchtlingslager in Rig-Rig?
Der Gerhard Göttler
ziemlich genau das, die Mutmaßung, selbst etwas falsch gemacht zu haben, wollte ich eigentlich mit meiner Wortmeldung vermeiden.
Es ist weiterhin sehr seltsam, was Du da schreibst (ich zweifle aber nicht an Deinen Berichten!), nachts sind die Kinder sonst im Bett, auch die in Afrika. Was mir dazu gerade noch einfällt: War zufällig Mondfinsternis? Gabs irgendwelche Flüchtlingslager in Rig-Rig?
Der Gerhard Göttler
Re: Nördliche Umgehung Nigeria - durch Niger und Tschad
Hallo Werner-Peter,
danke dass Du geantwortet hast. Wann Dir das passiert ist spielt kaum eine Rolle, man kann immer irgendwo zur falschen Zeit am falschen Ort sein. Wir werden Anfang Februar 2011 West-Ost durch Nigeria fahren.
Kann dann hoffentlich im Nachhinein meine Erfahrungen hier berichten.
Gruß Olaf
danke dass Du geantwortet hast. Wann Dir das passiert ist spielt kaum eine Rolle, man kann immer irgendwo zur falschen Zeit am falschen Ort sein. Wir werden Anfang Februar 2011 West-Ost durch Nigeria fahren.
Kann dann hoffentlich im Nachhinein meine Erfahrungen hier berichten.
Gruß Olaf
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werner-peter
- Beiträge: 54
- Registriert: Mo 7. Dez 2009, 16:47
- Wohnort: Mainz
Re: Nördliche Umgehung Nigeria - durch Niger und Tschad
Hallo Freunde, viele Gruesse aus Yaounde.
Ich habe hier nur meine Erfahrung mitteilen wollen, habe nicht das Beduerfnis unbedingt Recht zu haben, habe auch ausdruecklich darauf hingewiesen; dass dies meine subjektive Erfahrung ist, andere habe andere Erfahrungen. Es spielt auch keine wesentliche Rolle ob es 18.00 oder 21.00 h, es war jedenfalls dunkel als die Kindern versuchten ins Auto ein zu dringen. In diesem Sinne allen ein gutes und erfolgreiches neues Jahr,
Peter
Ich habe hier nur meine Erfahrung mitteilen wollen, habe nicht das Beduerfnis unbedingt Recht zu haben, habe auch ausdruecklich darauf hingewiesen; dass dies meine subjektive Erfahrung ist, andere habe andere Erfahrungen. Es spielt auch keine wesentliche Rolle ob es 18.00 oder 21.00 h, es war jedenfalls dunkel als die Kindern versuchten ins Auto ein zu dringen. In diesem Sinne allen ein gutes und erfolgreiches neues Jahr,
Peter
Bin mein halbes Leben unterwegs gewesen, habe Afrika, Asien, Europa und USA (ohne Latainamerika) von Ost-nach-West und Nord-nach Süd bereist. Jetzt möchte ich nochmal eine große Tour machen.
Re: Nördliche Umgehung Nigeria - durch Niger und Tschad
Hallo Werner-Peter,
wir wollen ab Mitte des Jahres Richtung Afrika aufbrechen. Umgehung Nigerias klingt interessant. Wo hast du das Visa für den Tschad besorgt und was hat es gekostet? Bist du über Mali in den Niger eingereist?
Gruß
Jochen
wir wollen ab Mitte des Jahres Richtung Afrika aufbrechen. Umgehung Nigerias klingt interessant. Wo hast du das Visa für den Tschad besorgt und was hat es gekostet? Bist du über Mali in den Niger eingereist?
Gruß
Jochen
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werner-peter
- Beiträge: 54
- Registriert: Mo 7. Dez 2009, 16:47
- Wohnort: Mainz
Re: Nördliche Umgehung Nigeria - durch Niger und Tschad
Hallo Jochen wollte Dir eigentlich eine PN schicken hat aber nicht geklappt, deshalb hier meine Info:
Hallo Jochen,
ich habe mir die Visa bis Burkina in Deutschland besorgt.
Die sind i.d. Regel immer nur 3 Monate nach Ausstellung gültig.
Habe meinen Zweitpass bei einer Visa-Agentur in Berlin gelassen, die haben mir dann den Zweitpass mit den Visa für Niger, Tchad und Kamerun nach Ouaga, Burkina zur dtsch. Botschaft per DHL nachgeschickt.
Das hat reibungslos geklappt.
Für Niger bekommt man von der Botschaft ein spezielles laissez-passer, mit Passfoto. Normalerweise muss man in Afrika bei Polizeiposten -und davon gibt es viele- immer Zulassung, Führerschein, Pass, Versicherung, vorzeigen.
Das laissez-passer bekommt man für die anderen Länder meist an der Grenze oder die wollen ein Carnet.
Dieses laissez-passer aus Deutschland für Niger, mit Unterschrift, Kfz-Kennzeichen und Foto von mir war aber das reinste "Sesam Öffne Dich".
Die Leute von Gendarmerie, Polizei, Zoll, Militär haben fast stramm gestanden, wenn sie das Ding mit dem Botschaftssiegel gesehen haben, war wirklich witzig.
Empfehle für Preisauskunft eine Visa-Agentur anzuklicken, da findest Du alle Preise.
unsere war www.visum.de, die haben sauber und günstig gearbeitet.
Viele Grüße
Peter
Hallo Jochen,
ich habe mir die Visa bis Burkina in Deutschland besorgt.
Die sind i.d. Regel immer nur 3 Monate nach Ausstellung gültig.
Habe meinen Zweitpass bei einer Visa-Agentur in Berlin gelassen, die haben mir dann den Zweitpass mit den Visa für Niger, Tchad und Kamerun nach Ouaga, Burkina zur dtsch. Botschaft per DHL nachgeschickt.
Das hat reibungslos geklappt.
Für Niger bekommt man von der Botschaft ein spezielles laissez-passer, mit Passfoto. Normalerweise muss man in Afrika bei Polizeiposten -und davon gibt es viele- immer Zulassung, Führerschein, Pass, Versicherung, vorzeigen.
Das laissez-passer bekommt man für die anderen Länder meist an der Grenze oder die wollen ein Carnet.
Dieses laissez-passer aus Deutschland für Niger, mit Unterschrift, Kfz-Kennzeichen und Foto von mir war aber das reinste "Sesam Öffne Dich".
Die Leute von Gendarmerie, Polizei, Zoll, Militär haben fast stramm gestanden, wenn sie das Ding mit dem Botschaftssiegel gesehen haben, war wirklich witzig.
Empfehle für Preisauskunft eine Visa-Agentur anzuklicken, da findest Du alle Preise.
unsere war www.visum.de, die haben sauber und günstig gearbeitet.
Viele Grüße
Peter
-
africanfun
- Beiträge: 9
- Registriert: Sa 25. Jul 2009, 22:31
Re: Nördliche Umgehung Nigeria - durch Niger und Tschad
werner-peter hat geschrieben:Hallo Olaf,
man hat mich fuer ca. eine Woche in Nigeria eingesperrt, wegen angeblicher Spionagetaetigkeit (der US-Dollar hat das Problem dann geloest) -:)
.
Ausserdem habe ich auf der Strasse 2 Tote liegen sehen, ueber die LKW 's gedonnert sind. Die gesamte Situation von Grenzuebergang Benin bis Grenzuebergang Kamerun war aeusserst gespannt, viele Polizeikontrollen, keine jokes mit Polizei, Gendarmerie, Militaer wie in Westafrika. Weitere Details kann ich Dir gerne mal in einer PN senden wenn ich wieder in D bin.
Anders als in Westafrika, wo sich die Situation mit einem kleinen Cadeaux entspannen laest, empfand ich Nigeria "toternst"!!!!!!!!!!!!!!!!!!
wirklich.
Ist meine persoenliche Erfahrung Andere sehen das anders.
In Rig Rig war weder Karneval noch Nikolaus. Ich habe dort uebernachtet und diese subjektive Erfahrung gemacht, an dem Fahrzeug meines Freundes (LKW) der dort nicht uebernachtet hat haben 20 KInder "geklebt" und aufs Fahrzeug eingeschlagen, gleich nachdem wir in den Ort eingefahren sind. Keine Ahnung was wir da falsch gemacht haben, vielleicht haetten wir einen Kurs an der VHS machen sollen
Einfuehrung in die Psyche der Kinder in Rig Rig oder so ......... ,
jedenfalls meine Antenne ist verbogen und nachts haben die auf mein Auto eingeschlagen und den den Spiegeln gerissen und versucht ins Auto ein zu dringen.
Gruesse aus Kamerun
Peter
Eine kleine Anektode zu werner-peter Aussage:
Ich weiss nicht mehr, es ist schon wenigsten drei Jahre her wo ich mich in Ghana aufhielt. Ich traf dort einen Bekannten wieder der vor einen Monat nach Nigeria/Lagos mit seiner Freundin (Nigerianerin) mußte um die letzen Dokumente für seine Heirat zu besorgen.
Seine Aussage: nie wieder Nigeria/Lagos, selbst der heimische Taxifahrer gab Anweisung die Fenster zu schleißen, Türen verriegeln, und er sollte sich hinlegen das man ihn nicht sofort sieht. Tote auf den Strassen wo sich keiner drum kümmert. Ihr könnt mir glauben er ist kein Weichei, aber Nigeria ist mit Vorsicht zu geniessen und wenn Nigeria explodiert, brennt ganz Westafrica.
africanfun
Re: Nördliche Umgehung Nigeria - durch Niger und Tschad
Hallo Werner-Peter,
Danke für die Infos. Vor knapp 2 Jahren habe ich völlig andere Erfahrungen am Tschadsee gemacht, sowohl was Leute, als auch Piste angeht, siehe dort:
http://wuestenschiff.de/phpbb/viewtopic.php?t=39741
und
http://wuestenschiff.de/phpbb/viewtopic.php?t=40175
Frage: Warum seid ihr über RigRig/Nokou/Mao gefahren und nicht über die Strecke Liwa/Ngouri?
Gruß
Ferdi
Danke für die Infos. Vor knapp 2 Jahren habe ich völlig andere Erfahrungen am Tschadsee gemacht, sowohl was Leute, als auch Piste angeht, siehe dort:
http://wuestenschiff.de/phpbb/viewtopic.php?t=39741
und
http://wuestenschiff.de/phpbb/viewtopic.php?t=40175
Frage: Warum seid ihr über RigRig/Nokou/Mao gefahren und nicht über die Strecke Liwa/Ngouri?
Gruß
Ferdi
Nigeria
Hallo
Wir sind vom 2.Januar bis 10. Januar gerade von Kamerun kommend durch Nigeria nach Benin gefahren. Wir haben die Strecke Ikom --> Abudja --> Jebba --> Abeokuta --> Mekro gefahren.
Das schlimmste waren die vielen Tanklaster die regelmässig wegen der Schlaglöcher auf die Gegenfahrbahn wechseln. Polizeikontrollen waren meistens OK bis freundlich. Wir mussten nirgendwo zahlen.
Fahren ist anstrengend, daher haben wir viele Pausen gemacht. Übernachtungsplätze mit Koordinaten auf unserer webpage.
Vielleicht hatten wir Glück, aber Reisende die uns entgegen kamen hatten ähnliche Erfahrungen.
Liebe Grüße
Stefan
www.blackcontinent.de
Wir sind vom 2.Januar bis 10. Januar gerade von Kamerun kommend durch Nigeria nach Benin gefahren. Wir haben die Strecke Ikom --> Abudja --> Jebba --> Abeokuta --> Mekro gefahren.
Das schlimmste waren die vielen Tanklaster die regelmässig wegen der Schlaglöcher auf die Gegenfahrbahn wechseln. Polizeikontrollen waren meistens OK bis freundlich. Wir mussten nirgendwo zahlen.
Fahren ist anstrengend, daher haben wir viele Pausen gemacht. Übernachtungsplätze mit Koordinaten auf unserer webpage.
Vielleicht hatten wir Glück, aber Reisende die uns entgegen kamen hatten ähnliche Erfahrungen.
Liebe Grüße
Stefan
www.blackcontinent.de




