Äthiopien | Überfall mit Toten am Erta Ale
Moderator: Moderatoren
-
Wolfgang Smuda
- Beiträge: 27
- Registriert: Sa 7. Jan 2006, 17:33
Re: Äthiopien - Entführung mit Toten am Erta Ale (DE, AT)
Hallo zusammen,
ich möchte zunächst mal Birgitt und Steffen für ihre differenzierten Betrachtungen über die Afar-Region danken und auf den heutigen Artikel un der SZ hinweisen, der ein wenig das Verhältnis der Afar zur Äthiopischen Regierung und umgekehrt beleuchtet. Insbesonere werden dort 2 Menschen genannt, die sich in diesem Gebiet wohl einigermaßen auskennen, vielleicht kann man bei ihnen einiges mehr über die dort lebenden Volksgruppen erfahren.
Von Dr. Simone Rettberg habe ich folgende Publikationen gefunden:
Rettberg, Simone: Das Risiko der Afar. Existenzsicherung äthiopischer Nomaden im Kontext von Hungerkrisen, Konflikten und Entwicklungsinterventionen. Studien zur Geographischen Entwicklungsforschung, Band 35. , Saarbrücken, 2009
Müller-Mahn, Detlef; Rettberg, Simone: Weizen oder Waffen? Umgang mit Risiken bei den Afar-Nomaden in Äthiopien. In: Geographische Rundschau 59/10, 2007, 40-47.
Beste Grüße
Wolfgang
http://www.sueddeutsche.de/politik/uebe ... -1.1261480
ich möchte zunächst mal Birgitt und Steffen für ihre differenzierten Betrachtungen über die Afar-Region danken und auf den heutigen Artikel un der SZ hinweisen, der ein wenig das Verhältnis der Afar zur Äthiopischen Regierung und umgekehrt beleuchtet. Insbesonere werden dort 2 Menschen genannt, die sich in diesem Gebiet wohl einigermaßen auskennen, vielleicht kann man bei ihnen einiges mehr über die dort lebenden Volksgruppen erfahren.
Von Dr. Simone Rettberg habe ich folgende Publikationen gefunden:
Rettberg, Simone: Das Risiko der Afar. Existenzsicherung äthiopischer Nomaden im Kontext von Hungerkrisen, Konflikten und Entwicklungsinterventionen. Studien zur Geographischen Entwicklungsforschung, Band 35. , Saarbrücken, 2009
Müller-Mahn, Detlef; Rettberg, Simone: Weizen oder Waffen? Umgang mit Risiken bei den Afar-Nomaden in Äthiopien. In: Geographische Rundschau 59/10, 2007, 40-47.
Beste Grüße
Wolfgang
http://www.sueddeutsche.de/politik/uebe ... -1.1261480
-
Wolfgang Smuda
- Beiträge: 27
- Registriert: Sa 7. Jan 2006, 17:33
Re: Äthiopien - Entführung mit Toten am Erta Ale (DE, AT)
Hier noch die Rezension des Buches von Simone Rettberg : Das Risiko der Afar unter folgendem Link:
http://www.raumnachrichten.de/rezension ... sforschung
Grüße Wolfgang
http://www.raumnachrichten.de/rezension ... sforschung
Grüße Wolfgang
Re: Äthiopien - Entführung mit Toten am Erta Ale (DE, AT)
Ach wie schön, niemand weiß nix genaues... und die Spekulationen schießen ins Kraut. Können wir versuchen, Fakten zusammen zu tragen?
Nach den bisher publizierten Meldungen gab es bei dem Überfall unter den Touristen 5 Todesopfer, 2 Verletzte, einen "Entlkommenen" und 2 wurden entführt (nebst zwei Einheimischen). Macht also eine 10-köpfige Touristengruppe (siehe SZ, siehe die im HUBB verlinkte BBC-Meldung)
Weiters wird berichtet, dass 12 Personen, "darunter einige Deutsche" ausgeflogen wurden. Damit muss zumindest eine zweite Gruppe in der Gegend gewesen sein. Ob eine Dritte - bitte um Aufklärung.
Wenn die angegriffene Diamir- Gruppe wie schon früher mit "lokaler Einbettung" unterwegs war, waren die angedeuteten "Regelverletzer" jedenfalls die Nicht-Angegriffenen... strange, very strange...
- Ende der Faktensuche, auf zur Meinung -
Mutmaßungen über Zusammenhänge sind schön und gut, aber können wir uns zunächst darauf verständigen, dass ein unbewaffneter Tourist, der sich nicht an "Spielregeln" hält, vielleicht ausgeraubt wird, es dabei zu (letalen?) Schussverletzungen im "Infight" kommen mag - wobei mir bitte jemand erklären soll, warum mehrere Touristen gleichzeitig die abwerwitzige Idee haben, unbewaffnet gegen das "Argument AK47" (od. ähnliches) gewaltsam vorzugehen?
Nö, ich bleibe bei der altmodischen Ansicht, dass die Schützen verantwortlich sind und nicht die Opfer, und das Ganze nach einer leider eskalierten Stammesfehde aussieht: Dass hier die "eingebettete Gruppe" angegriffen wurde, müssen die Angreifer schon erkannt haben, und wenn nicht, würden sie nach oben eröffneter Logik nicht 2 Touristen und 2 Locals mitnehmen müssen. Heiß aber auch, dass die lokalen Strukturen so fragil sind (und wohl auch waren), dass Einbettung in Clan A keinerlei Sicherheit vor Clan B bedeutet. Kann ich mir gut vorstellen, nur dann ist der Veranstalter nicht in den letzten Jahren vorbildlich unterwegs gewesen, sondern hatte bloß das Glück der Dummen.
Und als "Drüberstreuer": Auf Entführungen kann und darf es nur die Antwort 5,56 NATO Standard aufwärts geben.
- voila, auf zur Diskussion - als Idee an die Moderation: Faktensuche und Meinungen trennen?
Grüsse
Peter
Nach den bisher publizierten Meldungen gab es bei dem Überfall unter den Touristen 5 Todesopfer, 2 Verletzte, einen "Entlkommenen" und 2 wurden entführt (nebst zwei Einheimischen). Macht also eine 10-köpfige Touristengruppe (siehe SZ, siehe die im HUBB verlinkte BBC-Meldung)
Weiters wird berichtet, dass 12 Personen, "darunter einige Deutsche" ausgeflogen wurden. Damit muss zumindest eine zweite Gruppe in der Gegend gewesen sein. Ob eine Dritte - bitte um Aufklärung.
Wenn die angegriffene Diamir- Gruppe wie schon früher mit "lokaler Einbettung" unterwegs war, waren die angedeuteten "Regelverletzer" jedenfalls die Nicht-Angegriffenen... strange, very strange...
- Ende der Faktensuche, auf zur Meinung -
Mutmaßungen über Zusammenhänge sind schön und gut, aber können wir uns zunächst darauf verständigen, dass ein unbewaffneter Tourist, der sich nicht an "Spielregeln" hält, vielleicht ausgeraubt wird, es dabei zu (letalen?) Schussverletzungen im "Infight" kommen mag - wobei mir bitte jemand erklären soll, warum mehrere Touristen gleichzeitig die abwerwitzige Idee haben, unbewaffnet gegen das "Argument AK47" (od. ähnliches) gewaltsam vorzugehen?
Nö, ich bleibe bei der altmodischen Ansicht, dass die Schützen verantwortlich sind und nicht die Opfer, und das Ganze nach einer leider eskalierten Stammesfehde aussieht: Dass hier die "eingebettete Gruppe" angegriffen wurde, müssen die Angreifer schon erkannt haben, und wenn nicht, würden sie nach oben eröffneter Logik nicht 2 Touristen und 2 Locals mitnehmen müssen. Heiß aber auch, dass die lokalen Strukturen so fragil sind (und wohl auch waren), dass Einbettung in Clan A keinerlei Sicherheit vor Clan B bedeutet. Kann ich mir gut vorstellen, nur dann ist der Veranstalter nicht in den letzten Jahren vorbildlich unterwegs gewesen, sondern hatte bloß das Glück der Dummen.
Und als "Drüberstreuer": Auf Entführungen kann und darf es nur die Antwort 5,56 NATO Standard aufwärts geben.
- voila, auf zur Diskussion - als Idee an die Moderation: Faktensuche und Meinungen trennen?
Grüsse
Peter
-
Birgitt
- Moderator
- Beiträge: 35199
- Registriert: Di 2. Aug 2005, 22:52
- Wohnort: NRW / Südl. Rheinland
- Kontaktdaten:
Re: Äthiopien - Entführung mit Toten am Erta Ale (DE, AT)
Peter,
ich sehe nicht, dass hier "Spekulationen ins Kraut schießen"; nicht mehr, als die Spekulation, die du mit deiner Meinung in deinem Posting vertrittst.
Die Fakten wurden bisher zusammengetragen, vielleicht scrollst du dazu etwas hoch.
Für Meinungen gibt es bereits einen gesonderten Thread
Die Schuld der Touristen.
Gruß
Birgitt
ich sehe nicht, dass hier "Spekulationen ins Kraut schießen"; nicht mehr, als die Spekulation, die du mit deiner Meinung in deinem Posting vertrittst.
Die Fakten wurden bisher zusammengetragen, vielleicht scrollst du dazu etwas hoch.
Für Meinungen gibt es bereits einen gesonderten Thread
Gruß
Birgitt
Re: Äthiopien - Entführung mit Toten am Erta Ale (DE, AT)
Sorry, es stehen "Verdachtsmomente auf mehrere Gruppen", wovon sich zumindest eine nicht an "Regeln" gehalten haben soll, im Thread, und keinerlei Ansätze, warum es gerade die "korrekt eingebettete" getroffen hat.
Und meine Meinung war ein logisches Weiterspinnen der Ungereimtheiten, läuft bei anderen Mitdiskutanten unter "Fakten"- Deine Reaktion kommt jetzt bei mir irgendwie als "ertappt, Flucht nach vorn" an (s. Deine Postings von gestern abend)
tres desolee
Peter
Und meine Meinung war ein logisches Weiterspinnen der Ungereimtheiten, läuft bei anderen Mitdiskutanten unter "Fakten"- Deine Reaktion kommt jetzt bei mir irgendwie als "ertappt, Flucht nach vorn" an (s. Deine Postings von gestern abend)
tres desolee
Peter
-
Kuno
- Beiträge: 9586
- Registriert: Mi 3. Mai 2006, 10:21
- Wohnort: Dort wo andere Ferien machen.
- Kontaktdaten:
Re: Äthiopien - Entführung mit Toten am Erta Ale (DE, AT)
Steffen; vielen Dank, dass du dir die Muehe gemacht hast, die Sache in deinen eigenen Worten zu erklaeren. Du haettest ja einfach auch nur einen Link ins Netz setzen koennen...
Ich habe gestern Nacht noch etwas im Netz gebuddelt. Und ich gebe auch zu, dass ich da schon tendentiell nach Argumenten gesucht habe, die die pauschalen Vorurteile gegen die Afar bestaetigen.
Ich hoffe, dass es einfach Verbrecher und Moerder waren, die die Tat begangen haben und dass so etwas nicht der dortigen "Hausordnung" entspricht. Den (wirtschaftlichen) Schaden haben nun alle Afar zu tragen - und das ist mehr als Schade.
Und auf das Risiko hin, dass Walters Kinnlade wieder auf die "?" Taste faellt - ich hoffe auch, dass die Afar die Taeter schnell fassen und nach ihren eigenen Regeln richten.
Ich habe gestern Nacht noch etwas im Netz gebuddelt. Und ich gebe auch zu, dass ich da schon tendentiell nach Argumenten gesucht habe, die die pauschalen Vorurteile gegen die Afar bestaetigen.
Ich hoffe, dass es einfach Verbrecher und Moerder waren, die die Tat begangen haben und dass so etwas nicht der dortigen "Hausordnung" entspricht. Den (wirtschaftlichen) Schaden haben nun alle Afar zu tragen - und das ist mehr als Schade.
Und auf das Risiko hin, dass Walters Kinnlade wieder auf die "?" Taste faellt - ich hoffe auch, dass die Afar die Taeter schnell fassen und nach ihren eigenen Regeln richten.
Re: Äthiopien - Entführung mit Toten am Erta Ale (DE, AT)
Kuno,
Nacndem Du ja nicht von Untergriffen lassen kannst hier einen Satz aus einer meiner PNs an Dich: "Si tacuisses....."
Aber so langsam bin ich mir dessen auch nicht mehr sicher.
Man fragsich wirklich, was mit Dir los ist!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!Und auf das Risiko hin, dass Walters Kinnlade wieder auf die "?" Taste faellt - ich hoffe auch, dass die Afar die Taeter schnell fassen und nach ihren eigenen Regeln richten.
Nacndem Du ja nicht von Untergriffen lassen kannst hier einen Satz aus einer meiner PNs an Dich: "Si tacuisses....."
Aber so langsam bin ich mir dessen auch nicht mehr sicher.
-
Kuno
- Beiträge: 9586
- Registriert: Mi 3. Mai 2006, 10:21
- Wohnort: Dort wo andere Ferien machen.
- Kontaktdaten:
Re: Äthiopien - Entführung mit Toten am Erta Ale (DE, AT)
Interessanter Link, Wolfgang. Die Afar sind wohl in einer ziemlich schlechten Situation. Geteilt auf drei (bzw. mittlerweile vier Staaten) und dadurch in ihrer Lebensweise eingeschraenkt. Dann der Mangel an Wasser...Wolfgang Smuda hat geschrieben:Hier noch die Rezension des Buches von Simone Rettberg : Das Risiko der Afar unter folgendem Link:http://www.raumnachrichten.de/rezension ... sforschung
Eingangs geschildertes Ereignis koennte also fuer den Stamm tatsaechlich einschneidende Folgen haben.
-
Guido3
Re: Äthiopien - Entführung mit Toten am Erta Ale (DE, AT)
In anderen Medien ist von einer Gruppe mit 20 Menschen die Rede (z.B. Die Zeit). Wieder andere melden eine Gruppe mit 27 Leuten (z.B. Der Spiegel, via Nachrichtenagentur Reuters). Wieder andere melden eine Gruppe mit 22 Leuten (Nachrichtenagentur AFP). Wieder andere Medien berichten nicht von einer sondern von 2 Touristengruppen. Einige Medien sprechen von 2 Entführten, andere von 4 Entführten. usw.PeterM hat geschrieben:Ach wie schön, niemand weiß nix genaues... und die Spekulationen schießen ins Kraut. Können wir versuchen, Fakten zusammen zu tragen?
Nach den bisher publizierten Meldungen gab es bei dem Überfall unter den Touristen 5 Todesopfer, 2 Verletzte, einen "Entlkommenen" und 2 wurden entführt (nebst zwei Einheimischen). Macht also eine 10-köpfige Touristengruppe (siehe SZ, siehe die im HUBB verlinkte BBC-Meldung)
Das was Du Dir rausgepickt hast, sind zum Teil auch keine Fakten sondern nur vage Informationen und Mutmaßungen. Die Validität steigt nicht dadurch, dass Du das zu Fakten erklärst. Die Informationslage ist einfach undurchsichtig und es gibt bisher kaum belastbare Fakten.
Beste Grüße
Guido
-
Birgitt
- Moderator
- Beiträge: 35199
- Registriert: Di 2. Aug 2005, 22:52
- Wohnort: NRW / Südl. Rheinland
- Kontaktdaten:
Äthiopien - Anpassung der Reisehinweise des AA
Das Auswärtige Amt hat heute die Reise-/Sicherheitshinweise für Äthiopien um diesen Passus ergänzt:
Gruß
Birgitt
Reise-/Sicherheitshinweise Äthiopien 19.01.2012Aktuelle Hinweise
In den frühen Morgenstunden des 17.01.2012 hat am Rande des Ertale Vulkans in der Danakil Wüste ein bewaffneter Überfall auf eine Reisegruppe stattgefunden, bei dem neben deutschen Staatsangehörigen auch weitere EU-Bürger zu Schaden gekommen sind.
Vor diesem Hintergrund rät die Botschaft bis auf weiteres von Reisen in die Danakil Wüste und die nördliche Afar Region dringend ab.
Gruß
Birgitt
-
Birgitt
- Moderator
- Beiträge: 35199
- Registriert: Di 2. Aug 2005, 22:52
- Wohnort: NRW / Südl. Rheinland
- Kontaktdaten:
Äthiopien - Entführte in Eritrea?
Äthiopien-Überfall: Vermisste Deutsche wohl in EritreaDie nach dem tödlichen Überfall im Norden Äthiopiens vermissten deutschen Touristen befinden sich womöglich in Eritrea. "Es gibt Berichte, dass sie inzwischen in Eritrea sind", sagte der Sprecher des äthiopischen Außenministeriums, Dina Mufti, der Nachrichtenagentur AFP in Addis Abeba. Ein Sprecher des Auswärtigen Amtes in Berlin sagte dagegen, es gebe bisher keine neuen Informationen zum Verbleib der beiden vermissten Deutschen.
20.01.2012 - AFP
Äthiopien: Schicksal der vermissten zwei Touristen ungewissWas in der Nacht auf Dienstag in der Danakil-Wüste geschehen ist, ist noch nicht vollständig geklärt. „Offenbar zelteten die zwei Reisegruppen, die aus 22 Touristen bestanden, am Hang des Vulkans Erta Ale, als sie im Schlaf überrascht wurden. Es fielen Schüsse, bei denen der Oberösterreicher, zwei ungarische und zwei deutsche Touristen starben“, sagt Launsky-Tieffenthal.
20.01.2012 - nachrichten.at
Gruß
Birgitt
Re: Äthiopien - Entführung mit Toten am Erta Ale (DE, AT)
Info hier: http://www.taz.de/Ermorderte-Europaeer- ... en/!86067/
Einer der überlebenden ungarischen Forscher schildert ……
Krass! Braucht starke Nerven das zu lesen …
Re: Äthiopien - Entführung mit Toten am Erta Ale (DE, AT)
Bitte beachtet, dass im Artikel einige Ungenauigkeiten enthalten sind, da das Interview teilweise telefonisch gegeben wurde.gautschi hat geschrieben: Info hier: http://www.taz.de/Ermorderte-Europaeer- ... en/!86067/
Krass! Braucht starke Nerven das zu lesen …
Die Platten der Erdkruste streben natürlich nicht aufeinander zu.
Die ARDUF und die RSADO arbeiten üblicherweise nicht zusammen. RSADO ist eher mit der TPLF verbandelt.
Laut Wolbert hat er bisher erst einen Bericht eines Überlebenden. Weitere Aussagen stehen noch aus. Im Artikel steht auch nur ein Teil der Schlussfolgerungen und Erläuterungen. Da ist auch noch eine weitere Deutung der Ereignisse möglich, welche aber noch in der Verifizierung ist.
Heute werden Demonstrationen in zahlreichen Afar-Stadten gegen "die Attacken aus Eritrea auf Touristen" statt finden. Eine politisch genehme Deutung ist trotz vieler Unklarheiten also schon vorgegeben.
Auf jeden Fall wird es noch eine Weile größere Wellen im Lande verursachen.
-
Alexander
- Administrator
- Beiträge: 24253
- Registriert: Sa 30. Jul 2005, 19:12
- Wohnort: Dubai/Vereinigte Arabische Emirate
- Kontaktdaten:
Re: Äthiopien - Entführung mit Toten am Erta Ale (DE, AT)
Abenteuerlust oder Naivität
Afrikawissenschaftler hält Reisen in die äthiopische Danakil-Region für sehr riskant
In Äthiopien sind fünf Ausländer getötet worden, darunter zwei Deutsche. Der Afrikawissenschaftler Andreas Eckert hält den Vorwurf, dass der Überfall auf die Touristengruppe vom Nachbarland Eritrea aus geplant worden sein könnte, für reine Spekulation. Gleichwohl seien Grenzgebiete ein idealer Platz für Rebellen. mehr...
Ein Interview mit Afrikawissenschaftler Andreas Eckert und seine Einschätzungen
Grüsse
Alexander
Afrikawissenschaftler hält Reisen in die äthiopische Danakil-Region für sehr riskant
In Äthiopien sind fünf Ausländer getötet worden, darunter zwei Deutsche. Der Afrikawissenschaftler Andreas Eckert hält den Vorwurf, dass der Überfall auf die Touristengruppe vom Nachbarland Eritrea aus geplant worden sein könnte, für reine Spekulation. Gleichwohl seien Grenzgebiete ein idealer Platz für Rebellen. mehr...
Ein Interview mit Afrikawissenschaftler Andreas Eckert und seine Einschätzungen
Grüsse
Alexander
The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.
· · · Wüstenschiff-Veranstaltungsübersicht 2026 —> Alle Reise-Events auf einen Blick - Check it out !!!
· · · · · Werde Wüstenschiff-Werbepartner —> Firmen, die Wüstenschiff-Aktionen in Afrika unterstützen
· · · · · · · Geschlossene Gruppen —> Die neue Wüstenschiff-Funktion
· · · Wüstenschiff-Veranstaltungsübersicht 2026 —> Alle Reise-Events auf einen Blick - Check it out !!!
· · · · · Werde Wüstenschiff-Werbepartner —> Firmen, die Wüstenschiff-Aktionen in Afrika unterstützen
· · · · · · · Geschlossene Gruppen —> Die neue Wüstenschiff-Funktion
Re: Äthiopien - Entführung mit Toten am Erta Ale (DE, AT)
Weiter zur Faktensuche: Ich habe in österreichischen Medien de Zahlen 20 und 27 auch gelesen, auch, dass die Diamir-Gruppe 20 Personen umfasst haben soll. Das Interview und Infos an steffen scheinen die zumindest 2 Gruppen zu bestätigen. Weiß jemand, wie diese "Hütten" verwaltet wurden? ..wird ganz ohne Wissen/Zustimmung der Afar ja nicht möglich sein?
Grüsse
Peter
Grüsse
Peter



