In Cabinda und der Republik sind diverse Overlander gestrandet, darunter mehrere Deutsche. Sie hatten ihr Visum für die Demokratische Republik Kongo wie viele vor ihnen beim DRC-Konsulat in Pointe Noire in der Republik Kongo besorgt.
Nun jedoch wurde ihnen an der Grenze zwischen Cabinda und der DRC die Einreise verweigert. Nach langen Diskussionen zogen die Grenzer ein Papier aus der Schublade, dass die Akzeptanz von in Pointe Noire ausgestellten Visa nicht mehr erlaubt. Inzwischen scheint sich nach unbestätigten Berichten herauszustellen, dass der Konsul selbst das Problem ist. Ihm wurde mit Wirkung vom 5. September, so heißt es, die Ausstellung jeglicher Dokumente untersagt. Er hält sich offenbar zur Zeit in Kinshasa auf. Ob die Situation aber geklärt werden kann, ist eher unwahrscheinlich. Derweil hängen die Overlander fest.
Möglicherweise sollen sie nun ein Online-Transitvisum besorgen können. Das wird sich aber frühestens morgen herausstellen.
Die Fähre von Cabinda nach Soyo scheint zu allem Überfluss auch noch seit mehreren Monaten kaputt zu sein.
Viele Grüße
Achim
AKTUELL: Kein DRC-Visum mehr in Pointe Noire!
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Re: AKTUELL: Kein DRC-Visum mehr in der Republik Kongo
Die Situation hat sich weiter verkompliziert und verschlechtert:
1.) Das Online-Visum scheint nicht zu funktionieren. Das liegt auch daran, dass eine Garantie eines in Kongo lebenden Menschen (Einheimischer oder Ausländer mit Wohnsitz) verlangt wird. Diese kostet ca. 130 USD pro Person, damit die Einwanderungsbehörde DGM eine entsprechende Note an die DRC-Botschaft in der kongolesischen Hauptstadt Brazzaville schickt. Aber ob das selbst dann überhaupt funktionieren würde, siehe 2:
2.) Reisende, die es in Brazzaville versucht haben, wurden mit der Erklärung abgespeist, man habe die Ausstellung von Touristen- und selbst Transit-Visa eingestellt. Diese müssten im Heimatland besorgt werden! Das ist nach meinen Infos schon mehrere Jahre der Fall. Die Republik Kongo scheint also vorerst für das DRC-Visum auszufallen.
3.) Ein Reisender hat sein Visum jüngst an der DRC-Botschaft in Berlin erhalten, ohne selbst vor Ort zu sein. Das funktionierte mit Hilfe einer Visa-Agentur und eines Zweitpasses.
4.) Die bessere Option ist in jedem Fall, es frühzeitig auf der Route zu besorgen. Gute Erfahrungen haben Overlander insbesondere in Ghana gemacht. Auch in Kamerun hat es funktioniert. Wer allerdings in Kamerun ist, ist damit auch schon an der letzten Option angelangt - besser früher besorgen. Die Visa sind drei Monate gültig.
Viele Grüße
Achim
1.) Das Online-Visum scheint nicht zu funktionieren. Das liegt auch daran, dass eine Garantie eines in Kongo lebenden Menschen (Einheimischer oder Ausländer mit Wohnsitz) verlangt wird. Diese kostet ca. 130 USD pro Person, damit die Einwanderungsbehörde DGM eine entsprechende Note an die DRC-Botschaft in der kongolesischen Hauptstadt Brazzaville schickt. Aber ob das selbst dann überhaupt funktionieren würde, siehe 2:
2.) Reisende, die es in Brazzaville versucht haben, wurden mit der Erklärung abgespeist, man habe die Ausstellung von Touristen- und selbst Transit-Visa eingestellt. Diese müssten im Heimatland besorgt werden! Das ist nach meinen Infos schon mehrere Jahre der Fall. Die Republik Kongo scheint also vorerst für das DRC-Visum auszufallen.
3.) Ein Reisender hat sein Visum jüngst an der DRC-Botschaft in Berlin erhalten, ohne selbst vor Ort zu sein. Das funktionierte mit Hilfe einer Visa-Agentur und eines Zweitpasses.
4.) Die bessere Option ist in jedem Fall, es frühzeitig auf der Route zu besorgen. Gute Erfahrungen haben Overlander insbesondere in Ghana gemacht. Auch in Kamerun hat es funktioniert. Wer allerdings in Kamerun ist, ist damit auch schon an der letzten Option angelangt - besser früher besorgen. Die Visa sind drei Monate gültig.
Viele Grüße
Achim
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Re: AKTUELL: Kein DRC-Visum mehr in Pointe Noire!
Die in Pointe Noire gestrandeten deutschen Overlander haben ihr Transitvisum für die Demokratische Republik Kongo (DRC, ex-Zaire) am Ende bekommen. Dazu benötigten sie die Hilfe eines Mitarbeiters der Direction Générale de Migration (DGM). Das Visum nennt sich "Visa Volant" und kann online beantragt werden (aber wegen notwender Einladung etc. ist eben die Hilfe eines Mitarbeiters notwendig).
Hier der - schwere - Wermutstropfen: Das Visum kostet 350 USD pro Person - nur damit man damit dann an der Grenze für weitere 90 USD das eigentliche Visum kaufen kann, das zu einer Durchreise innerhalb von 7 Tagen berechtigt. Selbst wenn manche europäischen Visa - wie zum Beispiel das britische - auch sehr teuer sind: das ist dann doch Abzocke.
Viele Grüße
Achim
Hier der - schwere - Wermutstropfen: Das Visum kostet 350 USD pro Person - nur damit man damit dann an der Grenze für weitere 90 USD das eigentliche Visum kaufen kann, das zu einer Durchreise innerhalb von 7 Tagen berechtigt. Selbst wenn manche europäischen Visa - wie zum Beispiel das britische - auch sehr teuer sind: das ist dann doch Abzocke.
Viele Grüße
Achim
Re: AKTUELL: Kein DRC-Visum mehr in der Republik Kongo
Vom Zweitpass kann ich nur abraten, zumindest wenn er aktiv für das einholen von Visas genutzt wird.Achim Vogt hat geschrieben: ↑So 22. Sep 2024, 14:56Das funktionierte mit Hilfe einer Visa-Agentur und eines Zweitpasses.
Der Zollbeamte der nach dem Visa und Ausreisestempel des Nachbarlandes sucht - und nicht findet, der wird neugierig, stellt fragen - und irgendwann muss man dann doch den Zweitpass zücken. Das ging nicht nur bei uns fast ins Auge, ich hatte im 2013 dazu gebloggt und auch noch andere Reisenden mit negativen Erfahrungen diesbezüglich verlinkt: https://www.4x4tripping.com/2013/04/der ... =zweitpass
Den Zweitpass noch zu holen, um sich ausweisen zu können während wenn man den normalen Pass via UPS/DHL an die Visa Agentur schickt, kann man natürlich machen..
Oder als Backup im Falle eines Diebstahls bei der Famillie hinterlegt - dürfte oft enstpannter sein diesen dann einfliegen zu lassen, wie die eigene Reise zur Hauptstadt/Botschaft für einen oft befristeten Notfallpass...
Surfy




