walter zielonkowsky hat geschrieben:Lieber Alexander,
können so alte Beiträge nicht in ein Archiv verschoben werden?
Walter
Lieber Walter,
danke für den Vorschlag. Zu welchem Zweck sollte man alte Beiträge archivieren? Wir haben hier einige Beiträge, die wir mühevoll zusammengelegt haben, um von einem Thema eine komprimierte Sammlung zu haben, was auch die Suche im Forum einfacher und vor allem übersichtlicher gestaltet. Es macht daher m.E. auch Sinn, einen alten Beitrag wieder nach oben zu holen, wenn es dazu etwas Neues gibt.
Viele Grüsse
Alexander
The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.
Feunde von uns, 2 Erwachsene 1 Kind ( 6 ) sind im Juni 4 Wochen mit dem Mietwagen durch Namibia gereist. Keine Probleme. Übernachtung ausschliesslich in Lodges.
Soll nicht heissen es gibt keine Überfälle oder Langfinger. Positives sollten m.E. auch erwähnt werden.
leider wurden wieder ein paar Traveller Opfer eines Überfalls.
Ein Pärchen aus Neuseeland, die gerade die Hürden des Angola-Visums genommen hatten und aus Namibia ausreisen wollten, wurden von 3 Männern überfallen und krankenhausreif geprügelt. Die Frau kam vergleichsweise glimpflich davon, sein Zustand ist ernst, aber stabil.
Evtl. berichtet die AZ noch.
Ort des Überfallls: Oshakati (N-Namibia) gegen Mittag (!), Anfang Nov..
Auch wenn es Interessengruppen gibt, die dieses Thema nicht diskutiert haben möchten - trotzdem :
Es heisst immer, "Windhoek ist unsicher, wie eben alle Großstädte", das stimmt, aber ich kenne einige Großstädte, die nicht so unsicher sind und Windhoek ist besonders unsicher .... aber nicht nur Windhoek ist ein heisses Pflaster, auch im Norden (z.B. Ovamboland) ist mit Überfällen zu rechnen. Unser Auto wurde auch schon in Oshakati geknackt - und niemand wollte etwas gesehen haben, obwohl genug Leute anwesend waren. Die Stimmung ist dort nicht gerade "touristenfreundlich".
Ich möchte niemandem eine Namibiareise madig machen, sondern vor einem falschen, unzutreffenden Sicherheitsgefühl warnen, denn genau das ist es, was den Kriminellen die Sache erst ermöglicht oder erleichtert.
Haltet die Augen offen und rechnet immer damit, dass jemand ein "krummes Ding" drehen will.
Gerade weil ich - schon fast routinemässig - immer damit rechne, bin ich vor ein paar Wochen einem Überfall entgangen.
Polizei überwacht per Video
30 Kameras in Windhoek installiert – Kampf gegen Kriminelle und Verkehrsrowdys 09.11.2010 - AZ online
Mit der Installation von rund 30 Kameras im Stadtgebiet wird die Videoüberwachung von Windhoek nun Realität. Diese dient vor allem dem Kampf gegen Kriminalität, aber auch der Verkehrsüberwachung. Die Leitung und Kontrolle des Systems liegen in den Händen der Stadtpolizei ... mehr
„Böswillige Tat“
Angriff auf Touristenpaar scharf verurteilt 12.11.2010 - AZ online
Windhoek – Eine Woche nach dem Überfall auf ein Touristenehepaar aus Neuseeland bei Oshakati hat das Ministerium für Umwelt und Tourismus seinen „Schock und Bestürzung“ über diesen Vorfall ausgedrückt. „Diese böswillige Tat wird aufs Schärfste zurückgewiesen“, erklärte Unterstaatssekretär Simeon Negumbo in einer schriftlichen Mitteilung. Fälle wie dieser würden dem Ruf von Namibia als „friedliches Reiseziel“ schädigen und somit die am schnellsten wachsende Branche beeinflussen, von der viele Existenzgrundlagen abhängig seien, so Negumbo. Denn: „Schlechte Nachrichten verbreiten sich schneller als gute Nachrichten" ... mehr
Hans geht es langsam wieder besser und er hat das Krankenhaus mittlerweile verlassen können.
Der Überfall war wohl wirklich brutal. Hoffentlich verheilen auch die seelischen Narben bald, so dass die beiden sich doch noch entschliessen, ihre Reise fortzusetzen und nicht - wie z.Zt. angedacht - nach Nz zurückzukehren.
Das wäre wirklich schade.
Vielleicht fährt ja jemand demnächst auch die Westroute hoch.
Gemeinsam geht es oft einfacher.
AZ hat geschrieben: Anstatt Besucher anzugreifen und auszurauben, sollte man ihnen mit Erklärungen, Übersetzungen/Deutungen sowie Informationen über interessante Gebiete beiseite stehen.....“, erklärte Negumbo.
Hi Brigitt, lese eben erst die neuesten Berichte von 2010, hatte die Seite von 2007/8 auf und nicht gesehen was da noch alles kommt, traurig sowas
Checke gerade dieses wie auch Zim und ZAM, SA etc aus wegen Planung ab Mai 2011.
Räuber terrorisieren Omaruru
Nach zwei bewaffneten Überfällen wächst die Kritik an der Polizei 11.08.2011 - AZ onine
Heftige Kritik wurde jetzt an der Polizei in Omaruru laut, nachdem ein Tourist in diesem Ort in der Nacht von Montag zu Dienstag von bewaffneten Räubern angeschossen worden war. Es waren die gleichen Täter, die in der Nacht zuvor Oliver Krägeloh überfallen haben [...] Zuerst haben drei bewaffnete Täter den deutschsprachigen Oliver Krägeloh auf einer Farm etwa zwei Kilometer außerhalb Omarurus überfallen [...] Noch gestern haben Polizisten vor Ort ermittelt und anhand von übereinstimmenden Fußspuren festgestellt: Es handele sich um die gleichen Personen, die das südafrikanische Ehepaar Awie und Thea van Aswegen überfallen haben. In diesem Fall sollen zwei bewaffnete Männer in das Zelt der van Aswegens beim Omaruru Restcamp eingedrungen sein und sofort das Feuer eröffnet haben ... mehr
Zwei Verdächtige gefasst
Polizeierfolg nach Überfällen in Omaruru und anderen Orten – Waffen konfisziert 15.08.2011 - AZ online
Gleich zwei Verdächtige konnte die Polizei im Zusammenhang mit Überfällen bei Omaruru und Otjiwarongo sowie in Karibib festnehmen. Zudem konnte ein Großteil der gestohlenen Wertsachen sowie zwei Waffen sicherstellt und den Eigentümern zurückgegeben werden [...] Corrie Burger, Eigentümerin vom Omaruru Rest Camp, wird nach dem Vorfall die Sicherheitsvorkehrungen verstärken. „Ich werde Bewegungsmelder einbauen und den elektrischen Zaun verstärken“, sagte sie. Ihr zufolge haben die Verdächtigen ein Loch gegraben und waren unter dem Zaun hindurchgekrochen ... mehr
Gäste bedroht und angefallen 29.09.2011 - AZ online
Wieder sind Touristen bedroht und angegriffen worden. Bei den Opfern handelt es sich um ein älteres Ehepaar mit Tochter und Schwiegersohn. Laut den Informationen, die der AZ vorliegen, sei dem 75-jährigen Hans Haltermann am vergangenen Wochenende auf der Gästefarm Ondekaremba östlich von Windhoek mit einem Metallgegenstand auf den Kopf geschlagen worden. Seine Tochter sei indes mit einer Feuerwaffe bedroht worden. Als ihr Ehemann, Jürgen Kellermann, den Raum betreten habe, in dem sich seine Frau aufhielt, sei ein Schuss auf ihn abgefeuert worden, der ihn glücklicherweise verfehlte. [...] Die Betreiber der Gästefarm waren auf AZ-Nachfrage nicht zu einem Gespräch bereit ... mehr
Ondekaremba ist eine Gästefarm in der Nähe des Hosea Kutako Airport, wo sehr viele Reisende - auch hier aus dem Forum - ihr Fahrzeug längerfristig parken. Wenn sich solche Vorfälle mehren, kann das sehr schnell verheerende Folgen fürs Geschäft haben. Ich bin gespannt auf weitere Einzelheiten zu diesem Überfall.
Zum Thema Ondekaremba siehe auch einige kritische Bemerkungen im nachfolgenden Thread:
Zwei deutsche Touristinnen wurden der Pressesprecherin der Polizei, Hauptinspektor Kauna Shikwambi zufolge am 23. Juni am Morgen in der Nähe von Grootfontein überfallen und ausgeraubt. Gegen 3 Uhr in der Frühe seien auf der Gästefarm Tigerquelle zwei Verdächtige in den Bungalow der beiden Deutschen eingestiegen, derweil diese schliefen. Die Kriminellen hätten die beiden Frauen mit Waffen bedroht und Geld verlangt. Die Frauen hätten den Verbrechern 15500 Namibia-Dollar in bar ausgehändigt, einen Laptop, einen iPod und zwei Handys.
wir waren letztes Jahr ein paar Wochen in NA unterwegs und haben diesbezüglich keine schlechten Erfahrungen gemacht. Einzig teilweise sehr aufdringliche Bettelei hat genervt (wobei hier nicht die "watch-the-car"-Agreements gemeint sind). Aber vielleicht haben wir uns da teilweise auch als Afrikaeinsteiger falsch verhalten. Ersthaft bedroht haben wir uns nicht gefühlt. Auf einer Farm eines Bekannten, der auch Touristen beherbergt, wurde aber in den letzten Monaten mehrfach versucht einzubrechen (Details sind mir hierzu nicht bekannt). Vom Reisen abhalten würde mich das aber nicht ...