Sambia - Vom Lake Tanganyika zum Lake Mweru
Verfasst: So 28. Feb 2010, 22:21
Auf unserer Reise von Tansania nach Ost-Kongo ging es im Dezember 2009 vom Lake Tanganyika durch den Norden Sambias zum Lake Mweru.
Grober Routenverlauf:
Mbeya - Tunduma - Mwimbi -*- Mbala - Mpulungu (Lake Tanganyika) - Kapatu - Mporokoso - Lumangwe Falls - Kawambwa - Kampampi - Nchelenge (Lake Mweru) - Chiengi -*- Pweto

Teil 1
Grenze - Mbala - Mpulungu
Transit durch Tansania zur winzigen, zurzeit nicht besetzten Grenze bei Mosi. Einreiseformalitäten Sambia können bei der Immigration in Mbala abgewickelt werden (Büro neben Barclays Bank). Sehr guter Zustand der kleinen Piste von der Grenze bis Mbala - die Piste Mbala Richtung Kalambo Falls haben wir nur die ersten km getestet: Schlagloch an Schlagloch - später Richtung Falls soll sie jedoch besser werden, haben wir gehört. Wir sind unterwegs umgedreht, denn Wasserfälle und strömender Regen war uns eindeutig zu viel des guten Nass
Mbala bietet zwei Banken (Barclays hat auch ATM), zwei Tankstellen (beide mit Sprit), diverse kleine Geschäfte, in denen man das wichtigste kaufen kann, und natürlich den obligatorischen Markt. Und in Sambia spricht man wieder englisch, sehr angenehm!
Die Strecke Mbala - Mpulungu ist perfekt asphaltiert, und je näher wir dem Lake Tanganyika kommen, desto besser wird auch das Wetter! Unten am See ist es feucht und heiß und überall riecht es nach Fisch
Wir fahren als erstes zum Hafen, weil wir uns nach der alten
Liemba erkundigen wollen. Wenn es die Möglichkeit gibt, unser Auto auf das Schiff zu verladen, dann würden wir nicht lange zögern! Es ist bereits Samstag und die Liemba ist schon wieder auf dem Weg nach Tansania. Fahrplan und weitergehende Infos dazu findet ihr
hier. Die Info des Hafens ist mehr als ernüchternd: es werden von Mpulungu nach Norden keine Autos mehr transportiert :? Nun gut, wir sind flexibel, irgendwie werden wir schon einen Weg nach Norden finden 
Die Suche nach der einige km entfernten Lake-Tanganyika-Lodge (Camping-Tipp lt. Reise-Know-How Tansania) verläuft ergebnislos, dafür haben wir aber die Gegend am See hoch und runter kennengelernt - auf abenteuerlichsten Pisten. Nach 2 Stunden Sucherei erfahren wir von einem freundlichen Menschen, dass diese Lodge schon einige Zeit nicht mehr existiert. Campingmöglichkeit im Ort bietet die kleine Nkupi-Lodge (S08.45.580 / E31.06.893) für 25.000 ZKW p.P., es gibt viel Schatten, der Platz ist ruhig, die sanitären Einrichtungen sind sauber und das Wasser aus den Duschen fließt in Strömen. Was will man mehr? Die winzige Küche zaubert uns später zum Candlelight-Dinner (Strom ist in Mpulungu nur sporadisch verfügbar
) noch einen phantastisch zubereiteten Fisch, der kaum auf den großen Teller passt, wovon wir später nur träumten.
Von Mpulungu gibt es übrigens keine Möglichkeit auf direktem Weg mit dem Fahrzeug zum Sumbu Nationalpark zu gelangen, die Strecke führt immer in einem riesigen Umweg über Mporokoso. Und die Piste von Mporokoso nach Norden ist in der Regenzeit wohl ein ganz besonderes Highligt
Es verkehren zwar mehr oder weniger regelmäßig Boote zwischen Mpulungu und Kasaba Bay, aber nur im Personenverkehr.
Gruß
Birgitt
Grober Routenverlauf:
Mbeya - Tunduma - Mwimbi -*- Mbala - Mpulungu (Lake Tanganyika) - Kapatu - Mporokoso - Lumangwe Falls - Kawambwa - Kampampi - Nchelenge (Lake Mweru) - Chiengi -*- Pweto

Teil 1
Grenze - Mbala - Mpulungu
Mbala bietet zwei Banken (Barclays hat auch ATM), zwei Tankstellen (beide mit Sprit), diverse kleine Geschäfte, in denen man das wichtigste kaufen kann, und natürlich den obligatorischen Markt. Und in Sambia spricht man wieder englisch, sehr angenehm!
Die Strecke Mbala - Mpulungu ist perfekt asphaltiert, und je näher wir dem Lake Tanganyika kommen, desto besser wird auch das Wetter! Unten am See ist es feucht und heiß und überall riecht es nach Fisch
Die Suche nach der einige km entfernten Lake-Tanganyika-Lodge (Camping-Tipp lt. Reise-Know-How Tansania) verläuft ergebnislos, dafür haben wir aber die Gegend am See hoch und runter kennengelernt - auf abenteuerlichsten Pisten. Nach 2 Stunden Sucherei erfahren wir von einem freundlichen Menschen, dass diese Lodge schon einige Zeit nicht mehr existiert. Campingmöglichkeit im Ort bietet die kleine Nkupi-Lodge (S08.45.580 / E31.06.893) für 25.000 ZKW p.P., es gibt viel Schatten, der Platz ist ruhig, die sanitären Einrichtungen sind sauber und das Wasser aus den Duschen fließt in Strömen. Was will man mehr? Die winzige Küche zaubert uns später zum Candlelight-Dinner (Strom ist in Mpulungu nur sporadisch verfügbar
Von Mpulungu gibt es übrigens keine Möglichkeit auf direktem Weg mit dem Fahrzeug zum Sumbu Nationalpark zu gelangen, die Strecke führt immer in einem riesigen Umweg über Mporokoso. Und die Piste von Mporokoso nach Norden ist in der Regenzeit wohl ein ganz besonderes Highligt
Gruß
Birgitt
































