Hallo allerseits
ich plane im Jan 16 mit meinem Landy von Nairobi nach Johannesburg zu fahren. Dabei möchte ich diese Mal mehr oder weniger der Ostküste Afrikas folgen.
Nun meine Fragen zu Mozambique:
- Als Schweizer Bürger, habt ihr die Visa in der Schweiz organisiert?
- Gibt es irgendwas spezielles zu beachten bei der Einreise?
- Tips was unterwegs unbedingt besucht oder gemacht werden soll?
Carnet hab ich sowie auch eine Comesa Karte.
Besten Dank und Gruss
Claudio
Mozambique Nord - Süd Durchquerung
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Helmut Pfister
- Beiträge: 36
- Registriert: Mo 28. Nov 2005, 10:32
- Wohnort: Randbayer
Re: Mozambique Nord - Süd Durchquerung
Hallo Claudio
Gelbfieberimpfung ist angeraten. Bei der Einreise nach MOZ aus einem "Gelbfieberland" ist eine Impfung nötig. Kenia gehört dazu.
Gruß Helmut
Gelbfieberimpfung ist angeraten. Bei der Einreise nach MOZ aus einem "Gelbfieberland" ist eine Impfung nötig. Kenia gehört dazu.
Gruß Helmut
Re: Mozambique Nord - Süd Durchquerung
Hallo Helmut
Danke für die Info. Gelbfieberimpfung hab ich schon.
Hast Du Erfahrung mit dem Visa resp Visa Beschaffung?
Gruss
Claudio
Danke für die Info. Gelbfieberimpfung hab ich schon.
Hast Du Erfahrung mit dem Visa resp Visa Beschaffung?
Gruss
Claudio
Re: Mozambique Nord - Süd Durchquerung
Hallo Claudio
wir waren 2011/12 von Norden kommend mit 15 Personen eingereist. 14 hatten Visum geholt in CH, sind über die östliche Passage nahe am Meer eingereist, Seitenwagen Motorräder auf Kanus und über den Fluss. Sehr abenteuerlich, auf Seite Tanzania ok, auf Seite Moz Urwald, beiderseitig freundliche und zuvorkommende Beamte. Teure Überfahrt, viel blabla, mit Auto schwierig, aber machbar.
Ich musste mein Visum in Dar es Sallam holen, keine chance, bei der Brücke im Westen eins zu kriegen, mit dem pickup liessen sie mich am Meer nicht passieren und Visum gab es auch keines.
In Dar es Sallam bei Moz Embassy freundlich und schnell.
Ansonsten, easy going über die Brücke und mit gültigem Visum.
Gruss
Dänu
wir waren 2011/12 von Norden kommend mit 15 Personen eingereist. 14 hatten Visum geholt in CH, sind über die östliche Passage nahe am Meer eingereist, Seitenwagen Motorräder auf Kanus und über den Fluss. Sehr abenteuerlich, auf Seite Tanzania ok, auf Seite Moz Urwald, beiderseitig freundliche und zuvorkommende Beamte. Teure Überfahrt, viel blabla, mit Auto schwierig, aber machbar.
Ich musste mein Visum in Dar es Sallam holen, keine chance, bei der Brücke im Westen eins zu kriegen, mit dem pickup liessen sie mich am Meer nicht passieren und Visum gab es auch keines.
In Dar es Sallam bei Moz Embassy freundlich und schnell.
Ansonsten, easy going über die Brücke und mit gültigem Visum.
Gruss
Dänu
Re: Mozambique Nord - Süd Durchquerung
Update zur Einreise nach Mozambique via Friendship Bridge von Tansania kommend:
Bin soeben von meiner längeren Afrika Reise zurückgekommen. Wir sind am 10. Januar 16 via Friendship bei Negomano eingereist. Unsere Gruppe bestand aus drei Schweizern (Visa in Bern eingeholt) und einem Kanadier (Visa in Washington, USA organisiert). Die Zufahrt zur Brücke auf der Tansania Seite ist eine Piste ab der Hauptstrasse aber in sehr gutem Zustand und wird teilweise sogar noch weiter ausgebaut. An der Brücke selber geht alles gemächlich, kein Stress da es praktisch kein Grenzverkehr hat. Die Tansanischen Zollbeamten fragten uns noch, ob wir die Visa für Mozambique schon hätten da auf der anderen Seite keine ausgestellt würden und wir somit wieder zurück müssten.
Einmal über die Brücke gefahren (700 Meter schönster Asphalt) erwarteten uns drei Beamte, alle in schönen Anzügen mit Krawatte. Sprachen alle gut Englisch und fragten sogar höflich wo wir denn gerne den Einreise Stempel im Pass hätten. Auch bestätigten sie, dass es hier keine Visa gibt.
Nach der Einreise geht die Strasse noch ein paar hundert Meter weiter und endet dann im Nichts vor einem Schild mit der Projektierung einer neuen Strasse. Die wird aber anscheinend schon lange versprochen aber von Arbeiten sieht man nirgends was. Rechts geht eine kleine Buschpiste weg die meist einspurig bleibt und bei Trockenheit gut zu befahren ist. Es geht durch kleine Dörfer bis man nach einigen Stunden Fahrt in Mueda auf eine Asphaltstrasse kommt. Die Piste ist bei Regen sicherlich schwierig zu befahren, da es sich um Urwald handelt. Die tiefen Fahrrinnen zeugen von Versuchen, mit LKWs im nassen durchzukommen. Unterwegs lag auch ein Scania auf der Seite, dem die Rinne zu tief wurde.
Fazit: Der Umweg zur Brücke lohnt sich, die Einreise ist unkompliziert und die Beamten freundlich und professionell. Die Fahrt durch den Wald in Mozambique ist schön. Aber Visa gibt es definitiv keine an der Grenze, also entweder Zuhause oder in Dar es Salaam organisieren.
Gruss
Claudio
Bin soeben von meiner längeren Afrika Reise zurückgekommen. Wir sind am 10. Januar 16 via Friendship bei Negomano eingereist. Unsere Gruppe bestand aus drei Schweizern (Visa in Bern eingeholt) und einem Kanadier (Visa in Washington, USA organisiert). Die Zufahrt zur Brücke auf der Tansania Seite ist eine Piste ab der Hauptstrasse aber in sehr gutem Zustand und wird teilweise sogar noch weiter ausgebaut. An der Brücke selber geht alles gemächlich, kein Stress da es praktisch kein Grenzverkehr hat. Die Tansanischen Zollbeamten fragten uns noch, ob wir die Visa für Mozambique schon hätten da auf der anderen Seite keine ausgestellt würden und wir somit wieder zurück müssten.
Einmal über die Brücke gefahren (700 Meter schönster Asphalt) erwarteten uns drei Beamte, alle in schönen Anzügen mit Krawatte. Sprachen alle gut Englisch und fragten sogar höflich wo wir denn gerne den Einreise Stempel im Pass hätten. Auch bestätigten sie, dass es hier keine Visa gibt.
Nach der Einreise geht die Strasse noch ein paar hundert Meter weiter und endet dann im Nichts vor einem Schild mit der Projektierung einer neuen Strasse. Die wird aber anscheinend schon lange versprochen aber von Arbeiten sieht man nirgends was. Rechts geht eine kleine Buschpiste weg die meist einspurig bleibt und bei Trockenheit gut zu befahren ist. Es geht durch kleine Dörfer bis man nach einigen Stunden Fahrt in Mueda auf eine Asphaltstrasse kommt. Die Piste ist bei Regen sicherlich schwierig zu befahren, da es sich um Urwald handelt. Die tiefen Fahrrinnen zeugen von Versuchen, mit LKWs im nassen durchzukommen. Unterwegs lag auch ein Scania auf der Seite, dem die Rinne zu tief wurde.
Fazit: Der Umweg zur Brücke lohnt sich, die Einreise ist unkompliziert und die Beamten freundlich und professionell. Die Fahrt durch den Wald in Mozambique ist schön. Aber Visa gibt es definitiv keine an der Grenze, also entweder Zuhause oder in Dar es Salaam organisieren.
Gruss
Claudio




