Neuer DNA-Test zur Diagnostik der gefährlichsten Wurminfektion des Menschen
Der Nachweis der Schistosomiasis (Bilharziose) wird damit einfacher und sensitiver.
Wissenschaftler des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin haben gemeinsam mit Kollegen der Universitäten Hamburg und Gießen den weltweit ersten DNA-Test für Schistosomiasis entwickelt. Die Methode wird den Nachweis der gefährlichen Tropenkrankheit erheblich vereinfachen. Zudem lässt sich mit ihr überprüfen, ob Behandlungsmaßnahmen wirksam sind. Mit Schistosomiasis, die in Deutschland häufig nach dem deutschen Entdecker Theodor Bilharz auch Bilharziose genannt wird, sind weltweit etwa 200 Millionen Menschen infiziert. Jährlich fordert die Krankheit schätzungsweise 200.000 Opfer - sie gilt damit als gefährlichste Wurminfektion des Menschen. Die Arbeit zum DNA-Test ist jetzt in der Zeitschrift "PLoS Neglected Tropical Diseases" erschienen.
Der Erreger der Schistosomiasis ist ein kleiner Wurm, der so genannte Pärchenegel. Die Larven dringen durch die intakte Haut in den Menschen ein, reifen und wandern in die Leber, wo sich die Weibchen in einer breiten Längsfalte am Bauch der Männchen niederlassen. Gemeinsam wandern die Pärchenegel in die Venen des Darms oder des kleinen Beckens und lassen sich dort nieder. Offenbar gelangt dann Wurm-DNA laufend in das Blut des Patienten. Die Weibchen produzieren massenhaft Eier, die zunächst die Wand der Blutgefäße, dann die Darm- bzw. Blasenwand durchdringen und mit Stuhl oder Urin ausgeschieden werden. "Unser Test kann die DNA des Wurms anhand charakteristischer Merkmale nachweisen", erklärt Professor Dr. Christian Drosten, der die Arbeiten am Hamburger Tropeninstitut durchgeführt hat und inzwischen das Institut für Virologie an der Universität Bonn leitet. In der jetzt veröffentlichten Studie wird gezeigt, dass der neue Bluttest hochsensitiv ist und sowohl bei akut als auch bei chronisch Infizierten funktioniert. Zudem eignet er sich, um den Erfolg einer eingeleiteten Therapie zu überprüfen. "Die nachgewiesene DNA-Menge korrespondiert mit der Zahl der Erreger", betont Christian Drosten.
Bislang gestaltete sich eine sichere Diagnose der Schistosomiasis als schwierig. Zwar gibt es einen Antikörper-Test, der aber insbesondere akute Infektionen häufig nicht anzeigt. "Außerdem kann ein positives Testergebnis auch auf eine längst abgeheilte Infektion zurückzuführen sein", sagt Dr. Dominic Wichmann vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Standard ist seit Jahrzehnten der mikroskopische Nachweis der Eier der Pärchenegel im Stuhl oder Urin. Doch deren Verteilung ist so ungleichmäßig, dass nicht jede Probe einer infizierten Person auch zwangsläufig Eier enthält. Häufig mussten zur sorgfältigen Diagnostik daher Darm- oder Blasenspiegelungen durchgeführt werden.
Übertragungsort der Schistomiasis sind stehende Gewässer. Dort vermehren sich Larven des Wurms in Schnecken, die schließlich zahlreiche infektionstüchtige Larven ins Wasser abgeben. Nachdem diese in den Menschen eingedrungen sind, die Pärchen sich gefunden und in den Blutgefäßen eingenistet haben, gelangen die produzierten Eier häufig nicht in den Darm bzw. in die Blase, sondern werden mit dem Blut in die Leber bzw. ins Gehirn gespült. Dort verursachen sie lebensgefährliche Vernarbungen, die Erkrankungen ähnlich der Leberzirrhose bzw. Störungen im Zentralnervensystem hervorrufen können mit Jahr für Jahr nach Schätzungen rund 200.000 Opfern.
Der vollständige Artikel "Diagnosing Schistosomiasis by Detection of Cell-Free Parasite DNA in Human Plasma" kann bei PLoS Neglected Tropical Diseases! unter http://www.plosntds.org/doi/pntd.0000422 abgerufen werden.
Quelle: http://www.uni-protokolle.de
Grüsse
Alexander
Bilharziose - Schistosomiasis
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Alexander
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Re: Bilharziose - Schistosomiasis
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Wolfgang Smuda
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Re: Bilharziose - Schistosomiasis
Esgibt durchaus sehr leicht zu erhaltende Medikamente in Europa mit dem Wirkstoff Praziquantel. Hier die für den Menschen zugelassenen.
Biltricide® Filmtabletten, Bayer Vital GmbH 6 Tabl. 600 mg ca. 118.00 €
Cesol® Filmtabletten, Merck KGaA 6 Tabl. 150 mg ca. 23.50 €
Cysticide® Tabletten, Merck KGaA 90 Tabl. 500 mg ca. 491.00 €
Distocide (600 mg) (evtl. nur über Internet-Apotheke)
Es sollten mindestens 500 mg Tabletten sein um bei Bilharziose eine Wirkung zu erzielen, besser 600 mg, sonst muß man zuviel einzelne schlucken. Nebenwirkungen beachten!!! Daher sich immer mit einem Tropeninstitut in Verbindung setzen.
Tabletten mit dem Wirkstoff Praziquantel sind bei uns vor allem in der Tiermedizin (Hunde, Katzen, Pferde) weit verbreitet.
Grüße Wolfgang
Biltricide® Filmtabletten, Bayer Vital GmbH 6 Tabl. 600 mg ca. 118.00 €
Cesol® Filmtabletten, Merck KGaA 6 Tabl. 150 mg ca. 23.50 €
Cysticide® Tabletten, Merck KGaA 90 Tabl. 500 mg ca. 491.00 €
Distocide (600 mg) (evtl. nur über Internet-Apotheke)
Es sollten mindestens 500 mg Tabletten sein um bei Bilharziose eine Wirkung zu erzielen, besser 600 mg, sonst muß man zuviel einzelne schlucken. Nebenwirkungen beachten!!! Daher sich immer mit einem Tropeninstitut in Verbindung setzen.
Tabletten mit dem Wirkstoff Praziquantel sind bei uns vor allem in der Tiermedizin (Hunde, Katzen, Pferde) weit verbreitet.
Grüße Wolfgang
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Birgitt
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Re: Bilharziose - Schistosomiasis
Wissenschaftler entziffern Genom von Bilharziose-Erreger
16.07.2009 - Spiegel
Sie kriechen durch die Haut in Darm und Harnblase und lösen Bilharziose aus: Pärchenegel haben weltweit rund 210 Millionen Menschen befallen. Jetzt haben Forscher das Genom der Würmer entziffert - und hoffen auf neue Ansatzpunkte für Medikamente ... mehr
_____________________________
Gene der Bilharziose-Erreger entschlüsselt
16.07.2009 - Ärzteblatt
London/Schanghai – Zwei internationale Forscherteams haben das Erbgut von Schistosoma mansoni und Schistosoma japonicum entschlüsselt. Die beiden Publikationen in Nature 2009; doi: 10.1038/nature08140 und 08160) liefern Einblicke in die Biologie der Bilharziose-Erreger und bieten neue Ansatzpunkte für eine Behandlung ... mehr
______________________________
Und hier die beiden Publikationen in der Nature 2009:
The Schistosoma japonicum genome reveals features of host–parasite interplay
The genome of the blood fluke Schistosoma mansoni
Gruß
Birgitt
16.07.2009 - Spiegel
Sie kriechen durch die Haut in Darm und Harnblase und lösen Bilharziose aus: Pärchenegel haben weltweit rund 210 Millionen Menschen befallen. Jetzt haben Forscher das Genom der Würmer entziffert - und hoffen auf neue Ansatzpunkte für Medikamente ... mehr
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Gene der Bilharziose-Erreger entschlüsselt
16.07.2009 - Ärzteblatt
London/Schanghai – Zwei internationale Forscherteams haben das Erbgut von Schistosoma mansoni und Schistosoma japonicum entschlüsselt. Die beiden Publikationen in Nature 2009; doi: 10.1038/nature08140 und 08160) liefern Einblicke in die Biologie der Bilharziose-Erreger und bieten neue Ansatzpunkte für eine Behandlung ... mehr
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Und hier die beiden Publikationen in der Nature 2009:
Gruß
Birgitt
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Alexander
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Re: Bilharziose - Schistosomiasis
Die Pillen danach - eine gute Idee??
Nein – wir sprechen jetzt über ein ganz anderes Thema als Sie denken. Vielleicht ist es Ihnen schon einmal passiert: Sie sind in Ghana unterwegs, fahren durch reizvolle Landschaft und kommen an einem einladenden See, einem Fluss oder Wasserfall vorbei. Vielleicht ist er gar ihr Reiseziel. Gelegenheiten gibt es in Ghana genug: der Volta See, der Volta Fluss bei Ada, Lake Bosumtwi, Wli Falls etc. Es gibt nichts Schöneres als den Sprung in das kühle Nass. Dann fällt Ihnen aber die Warnung ein, nicht in solchen Gewässern zu baden, die bekanntermaßen oder möglicherweise Bilharziose beherbergen. mehr...
Grüsse
Alexander
Nein – wir sprechen jetzt über ein ganz anderes Thema als Sie denken. Vielleicht ist es Ihnen schon einmal passiert: Sie sind in Ghana unterwegs, fahren durch reizvolle Landschaft und kommen an einem einladenden See, einem Fluss oder Wasserfall vorbei. Vielleicht ist er gar ihr Reiseziel. Gelegenheiten gibt es in Ghana genug: der Volta See, der Volta Fluss bei Ada, Lake Bosumtwi, Wli Falls etc. Es gibt nichts Schöneres als den Sprung in das kühle Nass. Dann fällt Ihnen aber die Warnung ein, nicht in solchen Gewässern zu baden, die bekanntermaßen oder möglicherweise Bilharziose beherbergen. mehr...
Grüsse
Alexander
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Re: Behandlung Schistosomiasis (Biharziose)
ich würde gar keine vorbeugende Behandlung machen sondern Infektionsschutz.Robert hat geschrieben:Es gibt eine Behandlung gegen Schistosomiasis (Bilharziose). Der Wirkstoff ist Praziquantel (Biltrizid ist der Markenname).
Eine vorbeugende Behandlung würde ich nur machen, wenn man sehr lange herumreist oder im Land selber wohnt und somit nicht in nächster Zeit einen Bluttest machen kann. Auch dann muss man das Medikament 2 Monate nach letztem Kontakt mit Süsswasser einnehmen, da Praziquantel nur gegen die ausgewachsenen Würmern wirksam ist.
Einfach so das Medikament schlucken, empfehle ich wegen möglichen Nebenwirkungen nicht.
Wir haben zB beim Paddeln immer lange Socken aus LKW Plane angezogen wenn wir in Malawi im Uferbereich anlanden und aussteigen mußten. Der See war übrigens auch vor 15a schon gefährlich, aber der Tourismus profitierte halt vom "Bilharziose frei Image"
Gefährlich wird die Bilharziose auch erst im chronischen Verlauf so daß es in der Reiseapotheke keiner Medikamente bedarf. Nur selten gibt es bei der Infektion eine leichte allergische Reaktion...
das war so eine Stelle, eine der wenigen sandigen Strände auf den Inseln, so daß die ganze Nacht und auch tags reger Verkehr der Fischer war zum Pausieren mit entsprechender Entledigung von allen möglichen Körpersäften....
Gruß Sönke
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Birgitt
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Re: Bilharziose - Schistosomiasis
Merck hilft Bilharziose in Afrika einzudämmen
Bekämpfung der vernachlässigten Krankheit macht gute Fortschritte
Programm auf die Bereiche Gesundheitsversorgung und Bildung ausgeweitet
Frankfurt live - 05.01.2011
Dakar (Senegal) / Darmstadt – Die Merck KGaA unterstützt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) im Kampf gegen die vernachlässigte Tropenkrankheit Bilharziose, die nach Malaria die häufigste Tropenkrankheit in Afrika ist und ein großes Problem für die öffentliche Gesundheit darstellt. Rund 200 Millionen Menschen in Afrika leiden an Bilharziose, und 200.000 der Betroffenen sterben jedes Jahr ... mehr
Gruß
Birgitt
Bekämpfung der vernachlässigten Krankheit macht gute Fortschritte
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Frankfurt live - 05.01.2011
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Birgitt
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Uganda - Bilharziose in Jinja
SCHISTOSOMIASIS - UGANDA: (JINJA)
*********************************
A ProMED-mail post
<http://www.promedmail.org>
ProMED-mail is a program of the
International Society for Infectious Diseases
<http://www.isid.org>
Date: Mon 11 Apr 2011
Source: AllAfrica, The Monitor (Uganda) report, [edited]
<http://allafrica.com/stories/201104100050.html>
Uganda: bilharzia on the rise in Jinja
--------------------------------------
Over 65 per cent of the population in Jinja District living around
water bodies are suffering from bilharzia [schistosomiasis]. The
district tropical diseases coordinator, Mr Gilbert Bayenda, last week
[week of 4 Apr 2011] said children are the most affected. Mr Bayenda
said the situation is compounded by some people shunning treatment.
Bilharzia is a parasitic disease caused by worms called schistosomes
[flatworms]. The worms can be killed using praziquantel drugs. "The
schistosomiasis (bilharzia) control programme provides regular
education and free annual praziquantel to children and adults at a
risk of infection. However, uptake of this preventative treatment is
low, at 42 per cent because children in communities we distribute the
drug reject it yet the prevalence rate is high at 65 per cent," he
said.
[Byline: Abubaker Kirunda]
--
Communicated by:
ProMED-mail
<promed@promedmail.org>
[Jinja is located east of Kampala on the northern shore of Lake
Victoria. It can be seen on the HealthMap/ProMED-mail interactive map
at <http://healthmap.org/r/0Gsz>. A map showing the districts of
Uganda is available at
<http://en.wikipedia.org/wiki/Districts_of_Uganda>.
Infection with _Schistosoma mansoni_ is highly endemic and a recent
study found a clear association between infection and socio-economic
status (Muhumuza S et al: Association between socio economic status
and schistosomiasis infection in Jinja District, Uganda. Trop Med Int
Health. 2009; 14(6): 612-9, available at
<http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1 ... 273.x/full>).
- Mod.EP]
*********************************
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Date: Mon 11 Apr 2011
Source: AllAfrica, The Monitor (Uganda) report, [edited]
<http://allafrica.com/stories/201104100050.html>
Uganda: bilharzia on the rise in Jinja
--------------------------------------
Over 65 per cent of the population in Jinja District living around
water bodies are suffering from bilharzia [schistosomiasis]. The
district tropical diseases coordinator, Mr Gilbert Bayenda, last week
[week of 4 Apr 2011] said children are the most affected. Mr Bayenda
said the situation is compounded by some people shunning treatment.
Bilharzia is a parasitic disease caused by worms called schistosomes
[flatworms]. The worms can be killed using praziquantel drugs. "The
schistosomiasis (bilharzia) control programme provides regular
education and free annual praziquantel to children and adults at a
risk of infection. However, uptake of this preventative treatment is
low, at 42 per cent because children in communities we distribute the
drug reject it yet the prevalence rate is high at 65 per cent," he
said.
[Byline: Abubaker Kirunda]
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[Jinja is located east of Kampala on the northern shore of Lake
Victoria. It can be seen on the HealthMap/ProMED-mail interactive map
at <http://healthmap.org/r/0Gsz>. A map showing the districts of
Uganda is available at
<http://en.wikipedia.org/wiki/Districts_of_Uganda>.
Infection with _Schistosoma mansoni_ is highly endemic and a recent
study found a clear association between infection and socio-economic
status (Muhumuza S et al: Association between socio economic status
and schistosomiasis infection in Jinja District, Uganda. Trop Med Int
Health. 2009; 14(6): 612-9, available at
<http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1 ... 273.x/full>).
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Re: Bilharziose - Schistosomiasis
SCHISTOSOMIASIS - UGANDA (02): (JINJA) COMMENT
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A ProMED-mail post
<http://www.promedmail.org>
ProMED-mail is a program of the
International Society for Infectious Diseases
<http://www.isid.org>
Date: Wed 13 Apr 2011
From: Steve Berger [edited]
<mberger@post.tau.ac.il>
Comment on Schistosomiasis - Uganda
-----------------------------------
Although 3 species of Schistosoma are known to infect humans in
Uganda, most studies have focused on the local epidemiology of
Schistosoma mansoni. The following background data are abstracted from
the Gideon e-book series. [1-4] (primary references are available on
request).
Schistosoma intercalatum:
-------------------------
Schistosoma intercalatum infection is reported in Arua, Gulu, Maracha
and the Albert Nile region.
Schistosoma haematobium:
------------------------
Schistosoma haematobium infection is endemic to the north, East
(Mbale area), northern shore of Lake Victoria and area north of Lake
Kyoga.
A study published in 2007 found that 17 percent of persons
seroconverted toward Schistosoma mansoni and/or Schistosoma
haematobium following recreational exposure to the Upper Nile River.
The local snail reservoir is Bulinus tropicus.
Schistosoma mansoni:
--------------------
Schistosoma mansoni infection was 1st reported in Uganda in 1902, in
Arua district. The disease is endemic to the north, East (Mbale area),
northern shore of Lake Victoria and area north of Lake Kyoga.
Transmission is limited to areas with rainfall greater than 900 mm
per year. Disease prevalence rates and intensity increase with age,
peaking in the age group 10 to 20 years (1998 to 2002).
Prevalence surveys: 4.1 percent of children ages 10 to 15 (Kampala,
1997 publication), 92.6 percent of schools in proximity to Lake
Victoria (at least one infected child, 2009 publication).
More than 50 percent of school children living in proximity to Lake
Victoria (1998 to 2002). 20.4 percent of school children nationwide,
with a male/female ratio of 1.22/1 (1998 to 2002). 42.4 percent of
school children in 2003; 26.8 percent in 2004; 17.9 percent in 2005
(nationwide). 44.3 percent of school children in northwest and
southeast Uganda (2002 to 2003).
27.8 percent of school children near high altitude (greater than 1400
meters) crater lakes in western Uganda (2008 publication). 18.1
percent of school children in the Great Lakes region of Uganda,
Tanzania, Kenya and Burundi (2010 publication). 44.3 percent of
preschool children and 60.0 percent of their mothers near Lake Albert,
16.0 percent of preschool children and 29.2 percent of their mothers
near Lake Victoria (2010 publication). 47.5 percent of preschool
children in Bugoigo, Lake Albert region (2011 publication).
27.2 percent of children and 47.6 percent of their mothers (2010
publication). 47 percent of children below age 3 years living on the
Ugandan shore of Lake Victoria (2006 publication). 72 percent of the
population of Butiaba, Lake Albert (1996 to 1997). 65 percent of
persons ages 10 to 20 years in Walukuba Division, Jinja District (2009
publication). 86 percent in Buboigo and Walakuba, 92 percent in Booma
and 91 percent in Piida (Lake Albert region, 2006 publication). 18.3
percent of otherwise healthy pregnant women at enrolment to a trial of
deworming (Entebbe, 2007 publication). 18 percent of pregnant women
(Entebbe and Katabi, 2003 to 2005). 18 percent of pregnant women
(Entebbe, 2010 publication). 3.7 percent of pregnant women in Masindi
District (2003 to 2004)
Seroprevalence surveys:
-----------------------
90 percent of semi-captive wild-born chimpanzees on an island
sanctuary in Lake Victoria (2011 publication).
Reservoirs:
-----------
Local snail reservoirs include Biomphalaria pfeifferi, Biomphalaria
sudanica, Biomphalaria stanleyi and Biomphalaria choanomphala
References [enrollment required to read]:
-----------------------------------------
1. Berger SA. Infectious Diseases of Uganda, 2011. 385 pp. Gideon
E-book series.
<http://www.gideononline.com/ebooks/coun ... of-uganda/>
2. Berger SA. Schistosoma Mansoni: Global Status, 2011. 39 pp. Gideon
E-book series.
<http://www.gideononline.com/ebooks/dise ... al-status/>
3. Berger SA. Schistosoma Haematobium: Global Status, 2011. 38 pp.
Gideon E-book series.
<http://www.gideononline.com/ebooks/dise ... al-status/>
4. Berger SA. Less-Common Schistosoma Species: Global Status, 2011.
20 pp. Gideon E-book series.
<http://www.gideononline.com/ebooks/dise ... al-status/>
--
Steve Berger
Geographic Medicine
Tel Aviv Medical Center
<mberger@post.tau.ac.il>
[ProMED thanks Steve Berger for providing this background
information. Requests for the complete list of studies referred to
should contact Steve Berger. - Mod.EP]
**********************************************
A ProMED-mail post
<http://www.promedmail.org>
ProMED-mail is a program of the
International Society for Infectious Diseases
<http://www.isid.org>
Date: Wed 13 Apr 2011
From: Steve Berger [edited]
<mberger@post.tau.ac.il>
Comment on Schistosomiasis - Uganda
-----------------------------------
Although 3 species of Schistosoma are known to infect humans in
Uganda, most studies have focused on the local epidemiology of
Schistosoma mansoni. The following background data are abstracted from
the Gideon e-book series. [1-4] (primary references are available on
request).
Schistosoma intercalatum:
-------------------------
Schistosoma intercalatum infection is reported in Arua, Gulu, Maracha
and the Albert Nile region.
Schistosoma haematobium:
------------------------
Schistosoma haematobium infection is endemic to the north, East
(Mbale area), northern shore of Lake Victoria and area north of Lake
Kyoga.
A study published in 2007 found that 17 percent of persons
seroconverted toward Schistosoma mansoni and/or Schistosoma
haematobium following recreational exposure to the Upper Nile River.
The local snail reservoir is Bulinus tropicus.
Schistosoma mansoni:
--------------------
Schistosoma mansoni infection was 1st reported in Uganda in 1902, in
Arua district. The disease is endemic to the north, East (Mbale area),
northern shore of Lake Victoria and area north of Lake Kyoga.
Transmission is limited to areas with rainfall greater than 900 mm
per year. Disease prevalence rates and intensity increase with age,
peaking in the age group 10 to 20 years (1998 to 2002).
Prevalence surveys: 4.1 percent of children ages 10 to 15 (Kampala,
1997 publication), 92.6 percent of schools in proximity to Lake
Victoria (at least one infected child, 2009 publication).
More than 50 percent of school children living in proximity to Lake
Victoria (1998 to 2002). 20.4 percent of school children nationwide,
with a male/female ratio of 1.22/1 (1998 to 2002). 42.4 percent of
school children in 2003; 26.8 percent in 2004; 17.9 percent in 2005
(nationwide). 44.3 percent of school children in northwest and
southeast Uganda (2002 to 2003).
27.8 percent of school children near high altitude (greater than 1400
meters) crater lakes in western Uganda (2008 publication). 18.1
percent of school children in the Great Lakes region of Uganda,
Tanzania, Kenya and Burundi (2010 publication). 44.3 percent of
preschool children and 60.0 percent of their mothers near Lake Albert,
16.0 percent of preschool children and 29.2 percent of their mothers
near Lake Victoria (2010 publication). 47.5 percent of preschool
children in Bugoigo, Lake Albert region (2011 publication).
27.2 percent of children and 47.6 percent of their mothers (2010
publication). 47 percent of children below age 3 years living on the
Ugandan shore of Lake Victoria (2006 publication). 72 percent of the
population of Butiaba, Lake Albert (1996 to 1997). 65 percent of
persons ages 10 to 20 years in Walukuba Division, Jinja District (2009
publication). 86 percent in Buboigo and Walakuba, 92 percent in Booma
and 91 percent in Piida (Lake Albert region, 2006 publication). 18.3
percent of otherwise healthy pregnant women at enrolment to a trial of
deworming (Entebbe, 2007 publication). 18 percent of pregnant women
(Entebbe and Katabi, 2003 to 2005). 18 percent of pregnant women
(Entebbe, 2010 publication). 3.7 percent of pregnant women in Masindi
District (2003 to 2004)
Seroprevalence surveys:
-----------------------
90 percent of semi-captive wild-born chimpanzees on an island
sanctuary in Lake Victoria (2011 publication).
Reservoirs:
-----------
Local snail reservoirs include Biomphalaria pfeifferi, Biomphalaria
sudanica, Biomphalaria stanleyi and Biomphalaria choanomphala
References [enrollment required to read]:
-----------------------------------------
1. Berger SA. Infectious Diseases of Uganda, 2011. 385 pp. Gideon
E-book series.
<http://www.gideononline.com/ebooks/coun ... of-uganda/>
2. Berger SA. Schistosoma Mansoni: Global Status, 2011. 39 pp. Gideon
E-book series.
<http://www.gideononline.com/ebooks/dise ... al-status/>
3. Berger SA. Schistosoma Haematobium: Global Status, 2011. 38 pp.
Gideon E-book series.
<http://www.gideononline.com/ebooks/dise ... al-status/>
4. Berger SA. Less-Common Schistosoma Species: Global Status, 2011.
20 pp. Gideon E-book series.
<http://www.gideononline.com/ebooks/dise ... al-status/>
--
Steve Berger
Geographic Medicine
Tel Aviv Medical Center
<mberger@post.tau.ac.il>
[ProMED thanks Steve Berger for providing this background
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should contact Steve Berger. - Mod.EP]




