thorshammer hat geschrieben:Fazit: Wer es einfach nicht verstehen will, solle mal hinfahren. Ich kam, ich sah, ich verstand. (und schuettelte unglaeubig mit dem Kopf!):
Vielleicht sprichst du mit diesem Satz eines der Hauptprobleme an. Leute wie ich, die noch nie suedlich der Sahara waren, schreiben was zu einem Thema und einem Volk, von dem sie schlichtweg keine Ahnung haben.
Ich wuerde mich zum Beispiel nicht erdreisten, etwas zu den Baltischen Staaten zu schreiben. Ich weiss zwar, dass es sie gibt, dass sie eine zeitlang unter den Russen existierten und noch ein paar allgemeine Dinge. Mehr aber auch nicht. Also kann ich mich dazu nicht aeussern.
Wenn es aber um Schwarzafrika geht, dann habe ich diese Hemmung nicht. Da habe ich dann fuer alle dieselben Stichworte:
- Ehemalige Kolonie, die es nach dem Abzug der Weissen zu nichts als wirtschaftlichem Niedergang & Buergerkrieg gebracht hat.
- Sozialistische / Kommunistsche Regime.
- Endlose Ueberbevoelkerung und damit einhergehende Hungersnot & Krankheiten.
- Ewiges Handaufhalten und Almosenempfaenger.
- Aids. Hilfswerke & Weisser Landcruiser.
- Daktari & Tarzan.
Ende.
Ich habe aber auch das Gefuehl, dass ich damit nicht alleine bin. Ganz sicher nicht. Denn genau diese Stichworte werden uns von Hilfswerken und, Politikern und all den Leuten jeden Tag eingehaemmert...
...und von vielen Leuten auch mehr als dankbar angenommen!
Fuer die ersteren ist es mehr als gut, wenn wir den Quatsch glauben. Dann fliesst Geld und dann haben sie ihr Einkommen. Verstaendlich und kommerziell sinnvoll.
Bleibt die Frage, warum sich so viele Leute in der Rolle des "Schuldigen Westlers" gefallen?
Weil man schuldig ist? Frag mal jemanden, warum er sich schuldig fuehlt? Das einzige was du zu hoeren bekommen wirst, sind allgemeine Phrasen.
Will man sich den schuldig fuehlen?
Naja, eigentlich nicht. Man spendet, dann hat man schon mal etwas Gutes getan... ...und dann zeigt man halt doch gerne auf die "Anderen", die, von denen man denkt, dass sie die "boesen Westler" sind. So - und am Ende ist es halt auch nicht mehr als eine Art "Ablasshandel" mit dem man sich den Eingang ins Paradies sichern will.
Und Rassisten, meine Lieben, das sind wir alle. Wenn wir eine blasse Haut haben und aus Europa/USA kommen, dann streite wir das zwar vehement ab... sobald sich die Haut aber etwas dunkler faerbt bezeichnet man jeden, dessen Haut noch etwas dunkler ist als ein minderwertiges Lebewesen. Dreckig, dumm, latent gewaltbereit. Taugt nur fuer minderwertige Arbeit.
Auch nur eine allgemeine Aussage von mir?
Mag sein. Die beruht aber auf der Erfahrung, dass ich in den paar Jaehrchen, die ich in Nordafrika verbringe durfte noch keine anderslautende Aussage gehoert haette. Nicht nur von Arabern bitte. Auch von den vielen Asiaten, die hier arbeiten und von den Jungs von suedlich der Sahara.
Warum nehmen wir es nicht einfach als Tatsache hin, dass die "da unten" anders sind als wir? Warum muessen die zig Hilfswerke denen zeigen, wie man es richtig macht?
Und warum reden wir eigentlich von Schwarzafrika und DEN Schwarzen? DAS ist fuer mich etwas uebles. Einen Sudanesen in den gleichen Topf zu werfen wie einen Ghanaer...
...aber wie soll man die auch unterscheiden. Die sind ja alle so schwarz
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Wir haben es bis jetzt hier in diesem Forum nicht geschafft, zu definieren, was denn "Wuestenfahren" ist. Vielleicht ganz einfach, weil wohl jeder darunter etwas anderes versteht. Aber in der Definition von "dem Schwarzafrikaner" und wie man mit ihm umgehen soll, da gelingt es doch schon etwas besser...
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Waehrenddem ich wage zu behaupten, dass wir alle in Wahrheit Rassisten sind (auchdie, die es nicht glauben), wuerde ich nicht so weit gehen, daraus eine Ueberlegenheit der Weissen (welche ja eigentich auch keine einheitliche Masse sind) abzuleiten.
Warum?
Ganz einfach - die meisten Scharzafrikaner brauchen viel weiger technische Hilfmittel als ich um ueberleben zu koennen. Das zeig doch sogar, dass sie weiterentwickelt sind als ich. Oder
