Grundausrüstung Saharadurchquerung Westafrika

Mit dem Allrad, Quad und der Ente ;) über Land und durch die Wüste

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TGerd
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Re: Grundausrüstung Saharadurchquerung Westafrika

Beitrag von TGerd »

Genau. Moula-Moula, Weißbürzelsteinschmätzer.

x-37827098nf.jpg

Kommt immer morgens, um zu sehen, was es denn Frühstück gibt.
Nach Süden!
In der Wüste triffst Du Dich selbst.
Oder Du triffst nichts.
landcruiser.
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Re: Grundausrüstung Saharadurchquerung Westafrika

Beitrag von landcruiser. »

oder zum Abendbrot am Tembain

xx-37827147jk.jpg

Jetzt weiß ich endlich wie der Piepmatz heißt, den ich da abgelichtet habe.
TGerd
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Re: Grundausrüstung Saharadurchquerung Westafrika

Beitrag von TGerd »

Hier als Wanderhotelbesucher mal ohne weiße Mütze, aber vom selben Schlag

xxx-37827428jd.jpg

Schaut erstmal, was los ist, dann holt er seine Frau und sie inspizieren den offenstehenden Patrol. Ich mag diese Vögel!

Jetzt zerhacken wir grad @simsonch's Fragestunde 8)
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Peter D
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Re: Grundausrüstung Saharadurchquerung Westafrika

Beitrag von Peter D »

dein Land Rover Range Rover 4,6 HSE...

hab grad gschaut, der ist gebraucht mit lächerlichen 150000km und 3500 Euro tatsächlilch um 2500 Euro billiger als mein Rennrad.

Ich glaub den leg ich mir auch zu :) :|
Bild1.JPG
Anfälligkeiten des 4,6 HSE
man spricht von kostenintensiven Elektronicgschichten, anyway, wenn man lange danach sucht findet man halt immer was...
Kupplung nehm ich zurück, brauchst du bei dem 160kW Motormonster nicht..
Automatic hat halt beim Schleppstart und auch anderweitig Nachteile.. aber wurscht, das Teil bringst eh net um..
Und lass dich nicht von Anfälligkeits-Postings wie ab 150000km gehn die Probleme los nicht verunsichern, das sind eher Frustpostings weil der Unterhalt von der Kiste halt höher ist..
Der Mut des Wassertropfens besteht darin, dass er es wagt, in die Wüste zu fallen
vanguard
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Re: Grundausrüstung Saharadurchquerung Westafrika

Beitrag von vanguard »

Wenn es ein Automatik ist würde ich auf jedenfall die Starterbatterie prüfen und einen Anlasser mit nehmen.
Weil ohne Anlasser oder Strom ist beim Automatik Feierabend.
simsonch
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Re: Grundausrüstung Saharadurchquerung Westafrika

Beitrag von simsonch »

So viele Beiträge, danke vielmals :) sehr interessanter Vogel, für den und für gefährliche Pick Ups nehm ich in dem Fall sicher ein Fernglas mit.

Die ganze Dachträgergeschichte muss ich tatsächlich nochmal überdenken. Mehr Füsse und weniger Belastung werden es sicher werden.

Der Range Rover hat tatsächlich oft Elektrikprobleme, da das ganze Zeug an einem Ort konzentriert ist. Aber wie gesagt hoffe ich da auf gut Glück. Ansonsten sollte er im Gelände gut vorankommen, halt mit viel Verbrauch.
spec
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Re: Grundausrüstung Saharadurchquerung Westafrika

Beitrag von spec »

simsonch hat geschrieben:
Sa 8. Feb 2020, 10:24

Muss mich mal schlau lesen was für Krinderkrankheiten diese Range Rover haben und welche Ersatzteile Sinn machen mitzunehmen. Grundsätzlich ist es eh nicht das Zuverlässigste Fahrzeug und ich spiele hier ein wenig mit meinem Glück, dass nix Grosses kaputt geht.
ich hatte auch mal einen range rover classic, mit dem wahr ich auch in der wüste.

beim p38 macht gerne mal die elektronik probleme, anfällig ist auch die luftfederung. die luftfederung am besten durch normale schraubfedern ersetzen, bzgl elektronik am besten mit jemandem sprechen der sich auskennt.

Dachträger geht so - wie bereits von den Vorrednern angemerkt - nicht. das hält auf piste nicht
spec
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Re: Grundausrüstung Saharadurchquerung Westafrika

Beitrag von spec »

p.s. mauretanien ist diesel land. benzin tw schwer zu bekommen. vorräte dementsprechend planen
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Peter D
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Re: Grundausrüstung Saharadurchquerung Westafrika

Beitrag von Peter D »

in nouackchot gibts immer benzin, auch in atar, wo man jetzt paris-atar sogar direktfliegen kann.
Aber er kostet ein Vermögen.. ich hab 650 l um 1150 euro getankt,

noch ein tipp für unseren mauretaniennovizen:
bitte geh auf die französische botschaftswebsite. dort kriegst du die brandaktuellsten minenkarten von ganz nauretanien !!
die stammen von den in mauretanien aktiven franz. militärs !
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joao
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Re: Grundausrüstung Saharadurchquerung Westafrika

Beitrag von joao »

Peter D hat geschrieben:
Sa 8. Feb 2020, 21:03
bitte geh auf die französische botschaftswebsite. dort kriegst du die brandaktuellsten minenkarten von ganz nauretanien !!
die stammen von den in mauretanien aktiven franz. militärs !
Ola Peter D ...
... diese Quelle für "aktuelle" Mineninformationen kenne ich noch nicht, würde ich gerne einsehen, doch finde ich nichts ...
Stelle doch bitte den Link ein, das wird den einen oder anderen sicher interessieren. Danke und
Beste Grüße Jochen
[:o]==[o:]
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Peter D
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Re: Grundausrüstung Saharadurchquerung Westafrika

Beitrag von Peter D »

Hallo joao,

es ist das franz.Außenministerium, nicht die Botschaft, mea culpa, ein Freund von mir, vor ein paar Tagen grad aus Mauretanien zurück, hat die Minenkarten von dort downgeloaded.
Er hat den Link, werd ihn kontakieren..
Er erzählte das dort alles ruhig ist, auf Höhe von Nema - nur ein paar hundert kilometer von der Maligranze entfernt - sollte man aber nicht mehr fahren, Reisende die ihm von dort entgegen gekommen sind, berichteten, das die Militätrs dort in ihren Buden einen ziemlich nervös zitternd Eindruck machten, sie hatten Angst.. drüber nördlich ist alles ruhig meint er..

lgpe
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RBF
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Re: Grundausrüstung Saharadurchquerung Westafrika

Beitrag von RBF »

Hallo,

viel Spaß bei dem Trip. Hab das gerade mit einem VW Bus gemacht. Durch Guinea Buissau - Guinea runter bis Ghana und dann - wegen einem Mist gebrochenen Fuß - wieder durch Mali zurück.....

Benzinversorgung nur in Mauretanien etwas problematisch. Gibt es auf der Hauptroute nur in Nouackchout. Sonst überall kein Problem. Deswegen denke ich - wenn du nicht ewig weit Offroad fahren willst - zu viele Kanister.

Mückensocken an den Fenstern funktionieren nicht. Durch die Türen hast du immer RuckZuck Mücken drinnen. Und da unten ist halt Malariagebiet. Hab mir im Bus zum Schlafen ein normales Mückennetz aufgehängt. Freunde haben dass dann in Ihrem Pajerp auch gemacht.

War jetzt schon heiß als ich dort war. Wenn du jetzt fährst noch heißer. Würde dir empfehlen so einen 12 V Lüfter fürs Auto mitzunehmen. Hab Gott sei Dank einen geschenkt bekommen. Hat die Nächte viel angenehmer gemacht. Und in ganz Westafrika hab ich nirgends einen zum Kaufen gefunden.

In Guinea Buissau sind die Straßen in weiten Teilen echt mistig. Insbesondere das Stück vor dem Grenzübergang nach Guinea. Bodenfreiheit ist oft entscheidend. Deswegen würde ich nichts unters Fahrzeug basteln - wie du ja mit den Kanistern überlegt hast.

Alle die mehr Offroad unterwegs waren hatten 2 komplette Ersatzreifen dabei. Vielleicht auch eine Überlegung für dich.

Du hast vom Abschleppseil gesprochen - ich nehme an, dass du von einem DYNAMISCHEN Bergeseil gesprochen hast. Ist materialschonender wenn dich jemand aus dem Sand oder so ziehen soll. Und ich würde Softschäkel dafür mitnehmen....

Und noch nebenbei - Senegal und Guinea Buisau wollen 2 Warndreiecke sehen - manchmal auch 2 Feuerlöscher. Wenn man die nicht zeigen kann - eine gute Einnahmequelle für die dortige Polizei.

Senegal - carnet de Passage - kann evtl. auch anders funktionieren - aber dann nur zum Transit.

Und mach dir einen gefallen und nimm die Grenze über Diama nach Senegal. Landschaftlich total schön und soweit easy...

Viel Spaß
simsonch
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Re: Grundausrüstung Saharadurchquerung Westafrika

Beitrag von simsonch »

Danke für eure Beiträge. Bezüglich Hitze werde ich im April bzw. Mai sicher an meine Grenzen kommen, ich hoffe aber dass mein Dachfenster und ein Ventilator die nötige Abhilfe bringen werden. Das mit den Warndreiecken und Feuerlöschern ist gut zu wissen - danke für die Info. Ersatzreifen nehme ich einen mit, dazu noch Flickzeug und Pumpe bzw. Kompressor. Das sollte für die Strassen reichen, die ich befahren werde.

Es beruhigt mich sehr zu hören, dass Benzin nur in Mauretanien ein Problem ist. Da ich aber eh keine Grossen Abstecher von der Haupstrasse mache sollte das klappen. Die 550 Km von Marokko nach Nouakchott sollten machbar sein.

Meine Route wird schätze ich mal in etwa so aussehen:

Tag 1: Agadir - El Ouatia, 360Km, unterwegs in Guelmim volltanken
Tag 2: El Ouatia - Boujdour, 470Km
Tag 3: Boujdour - Bir Gandouz, 550Km, nochmal volltanken bevor die Grenze zu Mauretanien überfahren wird
Tag 4: Bir Gandouz - Nouakchott, 540Km
Tag 5: Nouakchott - Saint Louis od. Dakar, 520Km

Und ab da schau ich wie mir "Afrika" bzw. der Senegal gefällt und entscheide mich ob ich noch ein wenig weiterfahre oder die Rückreise antrete. Fast den ganzen April werde ich gemütlich in Marokko umherreisen mit Freundin und Geschwistern und danach habe ich für meine "eigene" Tour noch rund 18 Tage Zeit. Ich denke, dass ist sehr wenig Zeit um bis nach Dakar od. weiter zu fahren. Deswegen die eher langen Tagesetapppen.

Weiss jemand wieviel Zeit ich an der Mauretanischen und Senegalischen Grenze verbringen werde? Darf man an den LKW's vorbeifahren als Tourist oder muss man sich brav hinten anstellen? Visum habe ich für beide Länder beantragt, mal schauen ob das geklappt hat oder ob mein Französisch zu unverständlich war :D.
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Cheldon
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Re: Grundausrüstung Saharadurchquerung Westafrika

Beitrag von Cheldon »

Du kannst überall an Lkw vorbei fahren.

Gesendet von meinem Moto G Play mit Tapatalk

Mit freundlichen Grüßen
Rolf
Bäärti
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Wohnort: südlich von Luzern... im Herzen der Schweiz, da wos am schönsten ist.
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Re: Grundausrüstung Saharadurchquerung Westafrika

Beitrag von Bäärti »

simsonch hat geschrieben:
Fr 7. Feb 2020, 21:31
Grundausrüstung Saharadurchquerung Westafrika
Ewas vom wichtigsten ist ein gutes Bett. :!:
Immerhin verbringst du da etwa ein Drittel der Reisezeit. Und wenn du schlecht schläfst, ist alles andere nix...

Gruss Bäärti
der Muger - ein Bergler auf Abwegen.
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