hallo uwe, hallo forum,
uwe schmitz schrieb im nunmehr geschlossenen sahara-forum kurz ueber seine erfahrungen in der navigation mit pda und gps. dies interessiert mich nun brennend, da ich auf der suche nach einer praktikablen loesung bin. daher wuerde ich uwe bitten, seine erfahrungen (und vor allem seine konfiguration) uns mitzuteilen. bei mir sammeln sich nun schon etliche karten und satellitenbilder, die ich aber bisher nur zu hause nutzen kann.
somit, lieber uwe, lass uns bitte teilhaben an deinen erfahrungen.
vielen dank
carsten
Orientierung mit PDA und gescannten Karten
Moderator: Moderatoren
Re: Orientierung mit PDA und gescannten Karten
kann ich auch einiges beitragen, ich verwende einen Palm mit der Software Pathaway welche ich herrvorragend finde (gibt es jetzt auch für dieses mobile Windows) -
Ideal funktioniert das ganze wenn man auf dem PC noch TTQV hat, aus diesem kan man sehr bequem Karten und Routen zu Pathaway konvertieren. ( kalibrieren wäre auch alleine mit Pathjawy möglich)
TTQV ist aber nicht gerade günstig, gibt aber voll einsatzfähige Testversion, meine 20 Tage was für Plannung und konvertieren reichen könnte.
Habe getrennte Geräte, ein Einfach GPS (12) und einen Sony Clie 770, welcher sich als sehr robust erwiesen hat (schon etwa 20 TKM am Mopedlenker) - schwachpunkt sind die Kontakte zum Kabel, möchte das jetzt intern im Palm umbauen. Ich nutze selbst wie auch kommerziell gescannte Karten.
Vermute du möchtest So einen All in One Handheld mit integriertem GPS?
(Meine Lösung abe ich vor 2 Jahren geschaffen, ist aber bei neuanschaffung überlegenswert da es diese Sonys bei Ebay für +- 100 eus gibt, da ist eine zerstörung nicht so schmerzhaft... (Motorradfahrer haben da ein etwas höheres Risiko)
Das Verwenden von Ozi mit ensprechendem Pocket PC Programm ist vermutlich gleichwertig, Programm ist aber ähnlich gewönungsbedürftig wie TTQV, daher bin ich bei TTQV geblieben.
Zu Deinem Fall: welche Soft verwendest du den auf dem PC? Mobile Hardware schon vorhanden?
Ideal funktioniert das ganze wenn man auf dem PC noch TTQV hat, aus diesem kan man sehr bequem Karten und Routen zu Pathaway konvertieren. ( kalibrieren wäre auch alleine mit Pathjawy möglich)
TTQV ist aber nicht gerade günstig, gibt aber voll einsatzfähige Testversion, meine 20 Tage was für Plannung und konvertieren reichen könnte.
Habe getrennte Geräte, ein Einfach GPS (12) und einen Sony Clie 770, welcher sich als sehr robust erwiesen hat (schon etwa 20 TKM am Mopedlenker) - schwachpunkt sind die Kontakte zum Kabel, möchte das jetzt intern im Palm umbauen. Ich nutze selbst wie auch kommerziell gescannte Karten.
Vermute du möchtest So einen All in One Handheld mit integriertem GPS?
(Meine Lösung abe ich vor 2 Jahren geschaffen, ist aber bei neuanschaffung überlegenswert da es diese Sonys bei Ebay für +- 100 eus gibt, da ist eine zerstörung nicht so schmerzhaft... (Motorradfahrer haben da ein etwas höheres Risiko)
Das Verwenden von Ozi mit ensprechendem Pocket PC Programm ist vermutlich gleichwertig, Programm ist aber ähnlich gewönungsbedürftig wie TTQV, daher bin ich bei TTQV geblieben.
Zu Deinem Fall: welche Soft verwendest du den auf dem PC? Mobile Hardware schon vorhanden?
-
carsten
Re: Orientierung mit PDA und gescannten Karten
hallo holger, hallo uwe, hallo forum,
@holger: danke erstmal fuer die ausfuehrungen. ein all-in-one-handheld mit gps moechte ich eigentlich nicht. erstens habe ich schon diverse gps-geraete mit datenausgang, die ich auch weiterhin verwenden moechte, zweitens lege ich wert auf redundanz. wenn das pda aussteígt, arbeitet mein gps immer noch. auf meinem pc laeuft der ozi-explorer, mit dem ich eigentlich ganz zufrieden bin. wir haben die lizenz mal vor einiger zeit erstanden (ist ja nicht so teuer wie ttqv). hast du dir das datenkabel gps-clie selbst gestrickt? gibt es die stecker gut zu kaufen? laeuft die stromversorgung des pda ueber den gleichen stecker? wieviel speicherkapazitaet hat dein handheld? musstest du die karten sehr verkleinern, um akzeptable speichergroessen zu erzielen? wie laedst du unterwegs neue karten nach? deine erfahrung mit 20tkm am motorrad ueberzeugen mich! im fahrzeug (gelaendewagen resp. lkw) haben wir doch deutlich geringere beanspruchungen.
@uwe: sieht deine konfiguration aehnlich aus? welche geraete nutzt du?
@all: ich wuerde mir gern mal so eine konfiguration ansehen. ist das moeglich?
gruss carsten
@holger: danke erstmal fuer die ausfuehrungen. ein all-in-one-handheld mit gps moechte ich eigentlich nicht. erstens habe ich schon diverse gps-geraete mit datenausgang, die ich auch weiterhin verwenden moechte, zweitens lege ich wert auf redundanz. wenn das pda aussteígt, arbeitet mein gps immer noch. auf meinem pc laeuft der ozi-explorer, mit dem ich eigentlich ganz zufrieden bin. wir haben die lizenz mal vor einiger zeit erstanden (ist ja nicht so teuer wie ttqv). hast du dir das datenkabel gps-clie selbst gestrickt? gibt es die stecker gut zu kaufen? laeuft die stromversorgung des pda ueber den gleichen stecker? wieviel speicherkapazitaet hat dein handheld? musstest du die karten sehr verkleinern, um akzeptable speichergroessen zu erzielen? wie laedst du unterwegs neue karten nach? deine erfahrung mit 20tkm am motorrad ueberzeugen mich! im fahrzeug (gelaendewagen resp. lkw) haben wir doch deutlich geringere beanspruchungen.
@uwe: sieht deine konfiguration aehnlich aus? welche geraete nutzt du?
@all: ich wuerde mir gern mal so eine konfiguration ansehen. ist das moeglich?
gruss carsten
Re: Orientierung mit PDA und gescannten Karten
http://www.gpskabel.de/ ist eine bekannt gute Quelle -
speicher ist ein bitterer Punkt beim Clie, Memorysticks - wobei die in der zwischenzeit ja nicht mehr viel kosten, gibt es aber für alte clies nur bis 128 MB - aber egal ein Palm kommt mit Ozi ja nicht in Frage, Ozi geht ja IMHO nur für Win-PDA (?)
Ich brauche für ganz Marokko (ohne Westsahara) 256 MB, da hab ich dann die kyrilischen, die IGN 250000 und die Michelin Mio dabei -
Wenn LKW warum dann nicht gleich ein etwas äteres schleptop?
speicher ist ein bitterer Punkt beim Clie, Memorysticks - wobei die in der zwischenzeit ja nicht mehr viel kosten, gibt es aber für alte clies nur bis 128 MB - aber egal ein Palm kommt mit Ozi ja nicht in Frage, Ozi geht ja IMHO nur für Win-PDA (?)
Ich brauche für ganz Marokko (ohne Westsahara) 256 MB, da hab ich dann die kyrilischen, die IGN 250000 und die Michelin Mio dabei -
Wenn LKW warum dann nicht gleich ein etwas äteres schleptop?
- Uwe Schmitz
- Moderator
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- Wohnort: Rhein-Main
navi-technik in meiner ente
hallo carsten und andere Navi-interessierte,
da ich schon öfters auf meine navi-ausrüstung angesprochen/-schrieben worden bin, hier mal ausführlich, wie's bei mir funzt:
ich benutze ein PDA dell axim 5, gps-antenne im CF-slot, halter mit schwanenhals und 12V-kabeldirektanschluss (zum anschrauben ans cockpit) von brodit, 256 bzw 512 MB SD-card für landkarten, programm ozi CE. das PDA ist immer eingeschaltet, zeichnet den track der gesamten reise auf.
für europäische strassen ist auch noch tomtom installiert.
mit dieser kombination bin ich ziemlich zufrieden, d.h., der bildschirm ist vom kontrast her etwas problematisch, wenn sonne von vorne scheint (bei sonne direkt aufs display kein problem!!!), und die grösse des displays scheint, gerade für den überblick oder zur groben orientierung, oft zu klein... doch das ist gleich bei allen digitalen kartenanzeigern, das gerät soll möglichst klein sein, aber der zu sehende kartenausschnitt möglichst gross: beides geht nit! das ist der kompromiss für die online-navigation und nutzbarkeit aller mir vorliegenden landkarten (in papierform müsste ich sonst kistenweise karten an bord haben).
ich besitze auch noch einen kleinen garmin 12, der auch installiert ist und immer mitläuft, sollte das PDA ausfallen, ist meine letzte tagesetappe trotzdem noch aufgezeichnet, und ich kann weiter navigieren (alle routen und koord. sind auf pda UND garmin).
digimaps sind auf 2 sd-karten gespeichert (z.b. tunesien 26x ign 200.000 und übersicht 750.000 und 2x ign 1mio. sind bei mir 116MB).
doch jetzt fängt bei mir der navigatorische luxus erst an, - und auch meine grossen sicherheitsreserven, die ich gerne erwähne, wenn reisende behaupten, dass nur mit digitaler navi-technik zu fahren zu riskant sei:
ich habe noch ein kleines (233MHz, PentiumII, HDD 10GB) laptop dabei, da ist ozi PC drauf, entweder schliesse ich den garmin an, oder die CF-GPS-card kann zur not mit adapter am lappi genutzt und so auch navigiert werden (mit der option, noch eine winzige externe antenne zur aussenmontage anzuschliessen).
alle paar tage speichere ich zur sicherheit den track vom PDA; sollten landkarten auf einer SD-card unlesbar werden, kann ich vom laptop jederzeit wieder nachladen, so ist auch umschichten des kartenmaterials einfach möglich (bei 4wochen TN oder LAJ nicht so nötig, aber bei der runde ums östl.mittelmeer waren schon extrem viele karten in benutzung!).
zusätzlich habe ich mein gesamtes kartenarchiv noch auf einer kleinen externen festplatte extra gesichert mit dabei.
stromversorgung im auto: hauptbatterie für alles - plus zweitbatterie (wird immer geladen), die nur vom PDA genutzt wird, alles auch auf 220V konvertierbar. (ausserdem im letzten stromnotstand: PDA-Akku hält ca.5 std., lappi-akku so etwa 6 std.). gerne hätte ich noch solarzelle auf'm dach, aber bei 'ner ente.....
.....
das alles ist natürlich auch ein GROSSES hobby von mir, gerne schaue ich mir auf vielen verschiedenen karten an, wo ich heute war oder morgen hinfahren werde,.... das ist EIN grund, dass ich in meiner ente im knappen stauraum platz für diese sachen übrig habe.
der andere grund ist die nutzbarkeit von laptop und drucker für die digitale fotografie, die neuen fotos auf externer HDD ablegen, für freunde vor ort ein paar fotos gleich ausdrucken (!), emails für nach hause mit fotoanhang schon bequem am vorabend fertigstellen und auf diskette ins internetcafe mitnehmen, die reiseberichte für freunde und das internet schon während der tour ganz frisch zusammenstellen....
....und noch vieles schönes mehr !
nun mag ich mich nicht streiten, ob der ganze kram wirklich nötig ist, sicher ist so sicherlich
dass offroad immer klar is', wo's langgeht,.... wünscht allen
uwe
da ich schon öfters auf meine navi-ausrüstung angesprochen/-schrieben worden bin, hier mal ausführlich, wie's bei mir funzt:
ich benutze ein PDA dell axim 5, gps-antenne im CF-slot, halter mit schwanenhals und 12V-kabeldirektanschluss (zum anschrauben ans cockpit) von brodit, 256 bzw 512 MB SD-card für landkarten, programm ozi CE. das PDA ist immer eingeschaltet, zeichnet den track der gesamten reise auf.
für europäische strassen ist auch noch tomtom installiert.
mit dieser kombination bin ich ziemlich zufrieden, d.h., der bildschirm ist vom kontrast her etwas problematisch, wenn sonne von vorne scheint (bei sonne direkt aufs display kein problem!!!), und die grösse des displays scheint, gerade für den überblick oder zur groben orientierung, oft zu klein... doch das ist gleich bei allen digitalen kartenanzeigern, das gerät soll möglichst klein sein, aber der zu sehende kartenausschnitt möglichst gross: beides geht nit! das ist der kompromiss für die online-navigation und nutzbarkeit aller mir vorliegenden landkarten (in papierform müsste ich sonst kistenweise karten an bord haben).
ich besitze auch noch einen kleinen garmin 12, der auch installiert ist und immer mitläuft, sollte das PDA ausfallen, ist meine letzte tagesetappe trotzdem noch aufgezeichnet, und ich kann weiter navigieren (alle routen und koord. sind auf pda UND garmin).
digimaps sind auf 2 sd-karten gespeichert (z.b. tunesien 26x ign 200.000 und übersicht 750.000 und 2x ign 1mio. sind bei mir 116MB).
doch jetzt fängt bei mir der navigatorische luxus erst an, - und auch meine grossen sicherheitsreserven, die ich gerne erwähne, wenn reisende behaupten, dass nur mit digitaler navi-technik zu fahren zu riskant sei:
ich habe noch ein kleines (233MHz, PentiumII, HDD 10GB) laptop dabei, da ist ozi PC drauf, entweder schliesse ich den garmin an, oder die CF-GPS-card kann zur not mit adapter am lappi genutzt und so auch navigiert werden (mit der option, noch eine winzige externe antenne zur aussenmontage anzuschliessen).
alle paar tage speichere ich zur sicherheit den track vom PDA; sollten landkarten auf einer SD-card unlesbar werden, kann ich vom laptop jederzeit wieder nachladen, so ist auch umschichten des kartenmaterials einfach möglich (bei 4wochen TN oder LAJ nicht so nötig, aber bei der runde ums östl.mittelmeer waren schon extrem viele karten in benutzung!).
zusätzlich habe ich mein gesamtes kartenarchiv noch auf einer kleinen externen festplatte extra gesichert mit dabei.
stromversorgung im auto: hauptbatterie für alles - plus zweitbatterie (wird immer geladen), die nur vom PDA genutzt wird, alles auch auf 220V konvertierbar. (ausserdem im letzten stromnotstand: PDA-Akku hält ca.5 std., lappi-akku so etwa 6 std.). gerne hätte ich noch solarzelle auf'm dach, aber bei 'ner ente.....
.....
das alles ist natürlich auch ein GROSSES hobby von mir, gerne schaue ich mir auf vielen verschiedenen karten an, wo ich heute war oder morgen hinfahren werde,.... das ist EIN grund, dass ich in meiner ente im knappen stauraum platz für diese sachen übrig habe.
der andere grund ist die nutzbarkeit von laptop und drucker für die digitale fotografie, die neuen fotos auf externer HDD ablegen, für freunde vor ort ein paar fotos gleich ausdrucken (!), emails für nach hause mit fotoanhang schon bequem am vorabend fertigstellen und auf diskette ins internetcafe mitnehmen, die reiseberichte für freunde und das internet schon während der tour ganz frisch zusammenstellen....
....und noch vieles schönes mehr !
nun mag ich mich nicht streiten, ob der ganze kram wirklich nötig ist, sicher ist so sicherlich
dass offroad immer klar is', wo's langgeht,.... wünscht allen
uwe
- Uwe Schmitz
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carsten
Re: Orientierung mit PDA und gescannten Karten
hallo holger, hallo uwe, hallo forum,
besten dank euch beiden fuer die ausfuehrungen. das klingt ja wirklich interessant und praktikabel.
laptops haben wir auch (gehabt), jetzt nur noch einen, da man uns in tunesien mal ein laptop gestohlen hat. daher bin ich nicht mehr so ein fan der dinger. wenn man lkw hoert, denkt man unweigerlich an endlos viel platz. dem ist aber nicht so, besonders wenn man einen ifa l60 hat. da ist das armaturenbrett wirklich nicht sehr gross. mir drei leuten im fahrerhaus hat man dann auch nicht mehr unbegrenzt bewegungsraum. am laptop stoert mich auch die befestigung und besonders die abstuetzung des displays. unsere lappis sind zwar die (angeblich) unverwuestlichen panasonic toughbook, aber alles hat seine grenzen. daher finde ich die loesung, mit dem pda am armaturenbrett zu navigieren, ganz prima. dann werde ich mich mal auf die suche nach passenden geraeten machen. wie bereits erwaehnt, gps mit datenausgang haben wir genug.
beste gruesse
carsten
besten dank euch beiden fuer die ausfuehrungen. das klingt ja wirklich interessant und praktikabel.
laptops haben wir auch (gehabt), jetzt nur noch einen, da man uns in tunesien mal ein laptop gestohlen hat. daher bin ich nicht mehr so ein fan der dinger. wenn man lkw hoert, denkt man unweigerlich an endlos viel platz. dem ist aber nicht so, besonders wenn man einen ifa l60 hat. da ist das armaturenbrett wirklich nicht sehr gross. mir drei leuten im fahrerhaus hat man dann auch nicht mehr unbegrenzt bewegungsraum. am laptop stoert mich auch die befestigung und besonders die abstuetzung des displays. unsere lappis sind zwar die (angeblich) unverwuestlichen panasonic toughbook, aber alles hat seine grenzen. daher finde ich die loesung, mit dem pda am armaturenbrett zu navigieren, ganz prima. dann werde ich mich mal auf die suche nach passenden geraeten machen. wie bereits erwaehnt, gps mit datenausgang haben wir genug.
beste gruesse
carsten
- Uwe Schmitz
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Re: so vielleicht nicht
P.S.: hab den bericht mal gebraucht, dabei fielen mir die fehlenden fotos auf ... nun neu eingefügt!




