Guinea ...... war jemand dort und kann mir Auskunft geben?
Moderator: Moderatoren
-
Andreas_Anke
- Beiträge: 90
- Registriert: Do 25. Mai 2006, 22:04
- Wohnort: München
Guinea ...... war jemand dort und kann mir Auskunft geben?
Hallo Leute
Fouta Djalon in Guinea scheint interessant zu sein... war jemand mal dort und kann mir ein paar Tips geben?
Gruß Andreas
Fouta Djalon in Guinea scheint interessant zu sein... war jemand mal dort und kann mir ein paar Tips geben?
Gruß Andreas
Re: Guinea ...... war jemand dort und kann mir Auskunft geben?
Hallo Andreas,
ich war im Januar 2001 dort, ist zwar schon lange her aber vielleicht kann ich einige Fragen beantworten.
Ausserdem habe ich die e-mail-Adresse von Daniel Kammermann der damals Verfasser des Guinea-Kapitels des RKH-Westafrikaführers war.
Der kann sicher weiterhelfen. Ich möchte diese Adresse jedoch nicht offen ins Forum stellen, wenn Du sie haben willst bitte PN an mich.
Gruß
Burckhard
ich war im Januar 2001 dort, ist zwar schon lange her aber vielleicht kann ich einige Fragen beantworten.
Ausserdem habe ich die e-mail-Adresse von Daniel Kammermann der damals Verfasser des Guinea-Kapitels des RKH-Westafrikaführers war.
Der kann sicher weiterhelfen. Ich möchte diese Adresse jedoch nicht offen ins Forum stellen, wenn Du sie haben willst bitte PN an mich.
Gruß
Burckhard
-
Birgitt
- Moderator
- Beiträge: 35234
- Registriert: Di 2. Aug 2005, 22:52
- Wohnort: NRW / Südl. Rheinland
- Kontaktdaten:
Re: Guinea ...... war jemand dort und kann mir Auskunft geben?
Hallo Andreas,
Burckhard hat dir ja bereits einige Infos gegeben.
Siegfried Mader war 2003 und 2005 auch im Fouta Djalon unterwegs, siehe auch
HIER
Zu deiner Frage hat er mir heute folgende E-Mail (mit Genehmigung zur Veröffentlichung hier im Wüschi) geschickt:
Gruß
Birgitt
Burckhard hat dir ja bereits einige Infos gegeben.
Siegfried Mader war 2003 und 2005 auch im Fouta Djalon unterwegs, siehe auch
Zu deiner Frage hat er mir heute folgende E-Mail (mit Genehmigung zur Veröffentlichung hier im Wüschi) geschickt:
An dieser Stelle einen herzlichen Dank an Siegfried für seine schnelle Antwort.Siegfried Mader hat geschrieben:Das Fouta Djalon ist für mich der Inbegriff des ursprünglichen Afrika. Schöne Landschaft, viele Tiere, angenehmes Klima, abenteuerliche Wege, freundliche Menschen, keine bettelnden Kinder, kein (sichtbarer) Müll! Auch keine Plastiktüten! Das gilt aber sonderbarerweise nur fürs Fouta Djalon, außerhalb ist es wie überall in Schwarzafrika. Wir waren zweimal dort, 2003 und 2005, jedesmal waren wir begeistert.
Weiterempfehlen sollte man es eigentlich nicht, zu groß scheint die Gefahr, daß auch dort der touristische Einfluß die Oberhand gewinnt.
Aber es gibt Gott sei Dank Faktoren, die den ungebremsten Tourismus abhalten: noch keine Teerstraße von Norden her, unwegsame Pisten, keine Versorgungsmöglichkeit, Fahrgenehmigung nicht an der Grenze erhältlich, Visa relativ teuer, weite Anreise, wenige (und oft falsche) Informationen.
Gruß
Birgitt
-
Wolfgangpa
- Beiträge: 12
- Registriert: Mi 23. Jan 2008, 10:22
- Wohnort: Giessen
Re: Guinea ...... war jemand dort und kann mir Auskunft geben?
Wuerde mich Siegfrieds Kommentar weitgehen anschliessen, es ist ein noch recht urspruengliches Land mit wenig entwickelter Infrastruktur, allerdings ist "keine Versorgungsmoeglichkeiten" stark uebertrieben. Ich habe das Land zuletzt vor einem halben Jahr mit dem Fahrrad durchquert und alles bekommen was ich brauchte, auch Autofahrer muessten mindestens alle 200 km tanken koennen. In allen groesseren Orten gibt es Hotels und oft auch Internet. Das Preis-Leistungs-Verhaeltnis ist guenstiger als in angrenzenden Laendern, Elektrizitaet und fliessendes Wasser sehr selten.
Die politische Lage ist in letzter Zeit wieder etwas instabil.
Das 4-Wochen-Visum single entry bekommt man beispielsweise in Gambia fuer ca 30 Euro am selben Tag.
Die politische Lage ist in letzter Zeit wieder etwas instabil.
Das 4-Wochen-Visum single entry bekommt man beispielsweise in Gambia fuer ca 30 Euro am selben Tag.
-
Wolfgangpa
- Beiträge: 12
- Registriert: Mi 23. Jan 2008, 10:22
- Wohnort: Giessen
Re: Guinea ...... war jemand dort und kann mir Auskunft geben?
noch was,
ich wuerde das Land waermstens weiterempfehlen, einmal wegen der fuer Westafrika untypisch vielfaeltigen Landschaften, der freundlichen Menschen und damit die wenigen touristischen Einrichtungen sich fuer die Betreiber rechnen und nicht verfallen, wie beispielsweise die ehemalige Asylresidenz von Miriam Makeba.
ich wuerde das Land waermstens weiterempfehlen, einmal wegen der fuer Westafrika untypisch vielfaeltigen Landschaften, der freundlichen Menschen und damit die wenigen touristischen Einrichtungen sich fuer die Betreiber rechnen und nicht verfallen, wie beispielsweise die ehemalige Asylresidenz von Miriam Makeba.
Re: Guinea ...... war jemand dort und kann mir Auskunft geben?
Hatte damals genau denselben Eindruck wie Siegfried: unglaublich sauber für Guinea :o sehr im Gegensatz zur Hauptstadt Conakry, die ist wohl auf einer Müllkippe aufgebaut worden
, also nicht erschrecken falls man mit dem Flieger dort ankommt!
Grüße Burckhard
Grüße Burckhard
-
skywalker2003
- Beiträge: 78
- Registriert: Di 24. Okt 2006, 19:43
- Wohnort: Potsdam
- Kontaktdaten:
Re: Guinea ...... war jemand dort und kann mir Auskunft geben?
Hallo,
Mit eigenem Auto sollte man unbedingt in den südöstlichen Zipfel, Schimpansen trekken. Die Chimpgruppen werdens seit Jahren von Forschern beobachtet und sind an Menschen gewöhnt - eines meiner schönsten Erlebnisse in Afrika.
Foura Djalon fand ich okay, wohl eines der besseren Wandergebiete in Westafrika. Die Leute sind super, nach einem Aufenthalt in Mali oder Senegal denkt man, man ist unsichtbar - niemand spricht oder brüllt einen an;-)
Beste Grüsse
Remo
Mit eigenem Auto sollte man unbedingt in den südöstlichen Zipfel, Schimpansen trekken. Die Chimpgruppen werdens seit Jahren von Forschern beobachtet und sind an Menschen gewöhnt - eines meiner schönsten Erlebnisse in Afrika.
Foura Djalon fand ich okay, wohl eines der besseren Wandergebiete in Westafrika. Die Leute sind super, nach einem Aufenthalt in Mali oder Senegal denkt man, man ist unsichtbar - niemand spricht oder brüllt einen an;-)
Beste Grüsse
Remo
Zuletzt geändert von skywalker2003 am Di 17. Jun 2008, 11:01, insgesamt 1-mal geändert.
-
Wolfgangpa
- Beiträge: 12
- Registriert: Mi 23. Jan 2008, 10:22
- Wohnort: Giessen
Re: Guinea ...... war jemand dort und kann mir Auskunft geben?
Chimpansen gibt es auch in Jemberem/Guinea-Bissau zu beobachten.
-
skywalker2003
- Beiträge: 78
- Registriert: Di 24. Okt 2006, 19:43
- Wohnort: Potsdam
- Kontaktdaten:
Re: Guinea ...... war jemand dort und kann mir Auskunft geben?
Hallo,
Schimpansen kommen in weiten Teilen Westafrikas vor (scheinbar sogar in Westmali). Allerdings bekommt der Reisende sie kaum zu Gesicht.
In Guinea habe ich eine Stunde im Abstand von 10 Metern verbracht, im Vergleich zu den Gorillas in Ostafrika für weniger als ein Taschengeld (und Chimps finde ich wesentlich interessanter).
Sind die Schimpansen in Guinea-Bissau habituiert?
Beste Grüsse
Remo
Schimpansen kommen in weiten Teilen Westafrikas vor (scheinbar sogar in Westmali). Allerdings bekommt der Reisende sie kaum zu Gesicht.
In Guinea habe ich eine Stunde im Abstand von 10 Metern verbracht, im Vergleich zu den Gorillas in Ostafrika für weniger als ein Taschengeld (und Chimps finde ich wesentlich interessanter).
Sind die Schimpansen in Guinea-Bissau habituiert?
Beste Grüsse
Remo
Re: Guinea ...... war jemand dort und kann mir Auskunft geben?
Wie ja auch aus Sigis Bericht hervorgeht, waren die Versorgungsmöglichkeiten im Land zumindest in den grösseren Ortschaften gar nicht so schlecht, die Aussage bezog sich auf die Anfahrt. In den wenigen winzigen Ansiedlungen zwischen Kedougou und Maliville war kaum was zu kriegen, ausserdem musste man erst mal eine Gelegenheit zum Geldwechsel finden.
Gruss
Christine
Gruss
Christine
-
Wolfgangpa
- Beiträge: 12
- Registriert: Mi 23. Jan 2008, 10:22
- Wohnort: Giessen
Re: Guinea ...... war jemand dort und kann mir Auskunft geben?
Die einfachste Einreisemoeglichkeit ist ueber Koundara im Dreilaendereck zu Guinea-Bissau und Senegal. Von dort ist es ungefaehr eine Tagesreise bis nach Labe, dem Hauptort im Fouta Djalon (250 km). Die Anreise ueber Kedougou nach Maliville ist in der Tat beschwerlich, insbesondere die Strecke vom Grenzort Lougue bis Maliville (ca 90 km ohne Versorgung) .
Ob die Chimps in Jemberem (G-B) habituiert sind, kann ich nicht sagen, da ich selbst nicht dort war. Ich weiss von Freunden, dass dort unter einheimischer Regie ein Oeko-Tourismus aufgebaut wird.
Ob die Chimps in Jemberem (G-B) habituiert sind, kann ich nicht sagen, da ich selbst nicht dort war. Ich weiss von Freunden, dass dort unter einheimischer Regie ein Oeko-Tourismus aufgebaut wird.
Re: Guinea ...... war jemand dort und kann mir Auskunft geben?
Hallo zusammen,
was man sich auf jeden Fall in Guinea anschauen sollte, sind die Wasserfälle von Sala und Kampadaga, in einsamer und schöner Gegend, mächtig hoch, einfach toll.
Vielleicht schau ich im Winter mal wieder vorbei und dann mache ich mich auch noch auf die Suche nach den Schimpansen, Affen gabs um den Sala-Wasserfall herum jede Menge.
Viele Grüße
Horst
was man sich auf jeden Fall in Guinea anschauen sollte, sind die Wasserfälle von Sala und Kampadaga, in einsamer und schöner Gegend, mächtig hoch, einfach toll.
Vielleicht schau ich im Winter mal wieder vorbei und dann mache ich mich auch noch auf die Suche nach den Schimpansen, Affen gabs um den Sala-Wasserfall herum jede Menge.
Viele Grüße
Horst
Re: Guinea ...... war jemand dort und kann mir Auskunft geben?
Hallo zusammen,
meine Erfahrungen aus 2007:
- Visum und Fahrgenehmigung! je ca.30€ in Gambia Serekunda geholt 2h
- Carnet wird auch akzeptiert, habe ich aber nicht benutzt
- Geldwechsel auf Märkten oder auf Banken zB Labe
- wenige aber korrekte Kontrollen im Land
- tolle Landschaft mit netten unaufdringlichen Menschen
- Fouta Djalon mit zahlreichen Wasserfällen ein Muß
- sehr anspruchsvolle Off road Strecken durchs FD
- Gute Frischeversorgung auf den Märkten
- Wald-Guinea nächstes Ziel, soll toll sein
- Sicherheitslage wechselhaft!!
- Vorsicht bei Ausreise nach Senegal- Zoll hat Tiefenkontrolle gemacht
incl. Videofilm,energisch aber korekt auftreten
- Afrika pur- Bitte an alle Reisende sich so zu verhalten, daß es noch lange so bleibt, bitte kein Schmiergeld!!, keine sinnlosen Geschenke!!
in unser aller Interesse!
Gruß Olaf
meine Erfahrungen aus 2007:
- Visum und Fahrgenehmigung! je ca.30€ in Gambia Serekunda geholt 2h
- Carnet wird auch akzeptiert, habe ich aber nicht benutzt
- Geldwechsel auf Märkten oder auf Banken zB Labe
- wenige aber korrekte Kontrollen im Land
- tolle Landschaft mit netten unaufdringlichen Menschen
- Fouta Djalon mit zahlreichen Wasserfällen ein Muß
- sehr anspruchsvolle Off road Strecken durchs FD
- Gute Frischeversorgung auf den Märkten
- Wald-Guinea nächstes Ziel, soll toll sein
- Sicherheitslage wechselhaft!!
- Vorsicht bei Ausreise nach Senegal- Zoll hat Tiefenkontrolle gemacht
incl. Videofilm,energisch aber korekt auftreten
- Afrika pur- Bitte an alle Reisende sich so zu verhalten, daß es noch lange so bleibt, bitte kein Schmiergeld!!, keine sinnlosen Geschenke!!
in unser aller Interesse!
Gruß Olaf
-
Andreas_Anke
- Beiträge: 90
- Registriert: Do 25. Mai 2006, 22:04
- Wohnort: München
vielen Dank für die vielen Antworten und noch eine Frage
Wer weiß denn ob die Strecke von Tambacounda - Manda - Koundara - Labe in der Regenzeit zu machen ist?
Gruß Andreas
Gruß Andreas
-
Bernhard Heiser
- Beiträge: 6
- Registriert: Fr 4. Jan 2008, 13:30
- Kontaktdaten:
Re: Guinea ...... war jemand dort und kann mir Auskunft geben?
ja, Guinea war prima...
Aufstehen um 7 Uhr, wir wollen das erste Buschtaxi im Ort erwischen. Die Hotelrechnung bezahle ich mit einem Riesenbündel Geldscheinen, dann gehts los. Die vielen Minibusse, die abfahrtsbereit an der Strasse stehen, fahren nur bis zu einem nahegelegenen Markt. Unser Buschtaxi nach Mamou finden wir aber schnell, es fehlen noch 5 Passagiere. Wir bezahlen pro Person 23.000 GF und gehen erstmal frühstücken. Dazu kaufen wir ein frisches Baguette bei einem Strassenverkäufer, damit wir nicht wieder so ein Gummiteil angedreht bekommen. Danach geht es noch lange nicht los und wir hocken uns an die Strassenecke wo die Autos stehen. Wir beobachten verschiedene Streitereien. Einmal geht es um die Reihenfolge der Taxis. Die Schreierei wird schliesslich ziemlich laut und es gibt beim Reindrängeln in die Lücke ein paar Beulen im Auto, was aber bei dem Auto überhaupt nicht auffällt... Um halb zehn fahren wir dann los. Neuer Rekord: 12 Personen im sept-place Kombi. Die Strecke ist heute wesentlich abwechslungsreicher als gestern, es geht durch die Berge. Mit einem Mitfahrer tausche ich die Email-Adressen aus. Er ist begeistert, als er meine kleine Karte mit der Website über Laos sieht. Er hat einen Freund in Vientiane und war auch mal in Nong Khai. Die Welt ist klein. In Dabola möchte er gerne ein Internet-Cafe eröffnen. Er nennt sich "Funktionär", arbeitet in der Strassenbaubranche und macht irgendwas mit Brückenbau. Von ihm erfahren wir auch, dass der Generalstreik wohl abgesagt ist und beide Seiten sich irgendwie geeinigt haben sollen. Das Umsteigen in Mamou geht ganz fix. Nach einem von unserem neuen Freund organisiertem Deal fahren wir sofort in einem klapprigen Mazda weiter nach Dalaba, unserem heutigen Ziel. Das sind nochmal ca. 50 km mit teilweise heftigen Steigungen. Die kleine Schrottkiste ist mit insgesamt 8 Leuten plus Kind besetzt und schafft einen Berg nicht mehr. Wir steigen aus und laufen eine Weile zu Fuss. Beim nächsten Berg zerreisst es eine Zündkerze und wir bleiben mit einem lauten Knall liegen. ...weiter
Aufstehen um 7 Uhr, wir wollen das erste Buschtaxi im Ort erwischen. Die Hotelrechnung bezahle ich mit einem Riesenbündel Geldscheinen, dann gehts los. Die vielen Minibusse, die abfahrtsbereit an der Strasse stehen, fahren nur bis zu einem nahegelegenen Markt. Unser Buschtaxi nach Mamou finden wir aber schnell, es fehlen noch 5 Passagiere. Wir bezahlen pro Person 23.000 GF und gehen erstmal frühstücken. Dazu kaufen wir ein frisches Baguette bei einem Strassenverkäufer, damit wir nicht wieder so ein Gummiteil angedreht bekommen. Danach geht es noch lange nicht los und wir hocken uns an die Strassenecke wo die Autos stehen. Wir beobachten verschiedene Streitereien. Einmal geht es um die Reihenfolge der Taxis. Die Schreierei wird schliesslich ziemlich laut und es gibt beim Reindrängeln in die Lücke ein paar Beulen im Auto, was aber bei dem Auto überhaupt nicht auffällt... Um halb zehn fahren wir dann los. Neuer Rekord: 12 Personen im sept-place Kombi. Die Strecke ist heute wesentlich abwechslungsreicher als gestern, es geht durch die Berge. Mit einem Mitfahrer tausche ich die Email-Adressen aus. Er ist begeistert, als er meine kleine Karte mit der Website über Laos sieht. Er hat einen Freund in Vientiane und war auch mal in Nong Khai. Die Welt ist klein. In Dabola möchte er gerne ein Internet-Cafe eröffnen. Er nennt sich "Funktionär", arbeitet in der Strassenbaubranche und macht irgendwas mit Brückenbau. Von ihm erfahren wir auch, dass der Generalstreik wohl abgesagt ist und beide Seiten sich irgendwie geeinigt haben sollen. Das Umsteigen in Mamou geht ganz fix. Nach einem von unserem neuen Freund organisiertem Deal fahren wir sofort in einem klapprigen Mazda weiter nach Dalaba, unserem heutigen Ziel. Das sind nochmal ca. 50 km mit teilweise heftigen Steigungen. Die kleine Schrottkiste ist mit insgesamt 8 Leuten plus Kind besetzt und schafft einen Berg nicht mehr. Wir steigen aus und laufen eine Weile zu Fuss. Beim nächsten Berg zerreisst es eine Zündkerze und wir bleiben mit einem lauten Knall liegen. ...weiter
Abenteuer Westafrika
http://www.afrika-reiseberichte.de
http://www.afrika-reiseberichte.de




