Mit dem eigene Motorrad, einer KTM Adventure 1190R, die per Luftfracht dort hin gebracht wurde.
Dem Verkehrschaos von Antananarivio heil entkommen geht es auf einer guten Asphaltstraße in den wilden Westen Madagaskars. In Morondava endet die Asphaltstraße, die Westküste Madagaskars kann nur auf schlechten Pisten erkundet werden.

Es sind zwar nur 100 Kilometer von Belo Tsiribihina nach Bekopaka, trotzdem ist der Ort während der Regenzeit von Dezember bis Ende April am Landweg nicht erreichbar.
Er seit wenigen Wochen ist die Piste wieder befahrbar und eine echte Herausforderung. Dazu müssen dann noch 2 Flüsse mit einer Fähre überquert werden bevor wir mit den ,,Großen Tsingy‘‘ das Herz des Nationalparks erreichen.


Auch Belo Sur Mer ist während der Regenzeit von Dezember bis Mai nur mit dem Schiff zu erreichen ist und offiziell ist die Piste von Morondava zum Fischerort wegen Überschwemmung noch immer gesperrt. Aber das gilt natürlich nicht für Joe Pichler und seine KTM 1190 Adventure R.
Die Strecke ist aber dann eine echte Herausforderung. Viel tiefer hätten die Flüsse nicht sein dürfen.



Die Piste nach Belo sur Mer war schon nicht ohne, aber die Strecke von Belo nach Manja ist noch um einiges schwieriger. Es gibt es nicht nur Unmengen an Wasser, sondern auch höllisch viel weichen Sand und Gott sei Dank auch Fähren bei den richtig tiefen Flüssen.
Dazu ist die Piste völlig verwachsen, meine KTM ist mit großer Sicherheit das Fahrzeug, das hier seit Monaten unterwegs ist.
Es war eine gute Idee für diese Etappe ein Begleitfahrzeug zu organisieren. Alleine hätte ich hier nie und nimmer den richtigen Weg gefunden. Wir haben für lächerliche 100 Kilometer den ganzen Tag gebraucht.



Mit Toliara haben wir den südlichsten Punkt unserer Madagaskar-Tour erreicht. Auf einer guten Asphaltstraße geht es nun Richtung Norden. In den kommenden Tagen gibt es keine Flussquerungen und keine Sandfelder mehr. Ich muss nur aufpassen kein Chamäleon über den Haufen zu radeln.

Langsam aber sicher rückt das Ende unserer Reise immer näher. Mit der Insel Sainte Marie haben wir den nördlichsten Punkt unserer Madagaskar-Tour erreicht und genießen ein tropisches Paradies.

schöne Grüße
Joe




