mit dem Motorrad durch Madagaskar

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Joe Pichler
Beiträge: 18
Registriert: Di 25. Okt 2011, 16:44

mit dem Motorrad durch Madagaskar

Beitrag von Joe Pichler »

Bin gerade 4.500 km durch Madagaskar gefahren.
Mit dem eigene Motorrad, einer KTM Adventure 1190R, die per Luftfracht dort hin gebracht wurde.

Dem Verkehrschaos von Antananarivio heil entkommen geht es auf einer guten Asphaltstraße in den wilden Westen Madagaskars. In Morondava endet die Asphaltstraße, die Westküste Madagaskars kann nur auf schlechten Pisten erkundet werden.

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Es sind zwar nur 100 Kilometer von Belo Tsiribihina nach Bekopaka, trotzdem ist der Ort während der Regenzeit von Dezember bis Ende April am Landweg nicht erreichbar.
Er seit wenigen Wochen ist die Piste wieder befahrbar und eine echte Herausforderung. Dazu müssen dann noch 2 Flüsse mit einer Fähre überquert werden bevor wir mit den ,,Großen Tsingy‘‘ das Herz des Nationalparks erreichen.

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Auch Belo Sur Mer ist während der Regenzeit von Dezember bis Mai nur mit dem Schiff zu erreichen ist und offiziell ist die Piste von Morondava zum Fischerort wegen Überschwemmung noch immer gesperrt. Aber das gilt natürlich nicht für Joe Pichler und seine KTM 1190 Adventure R.
Die Strecke ist aber dann eine echte Herausforderung. Viel tiefer hätten die Flüsse nicht sein dürfen.

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Die Piste nach Belo sur Mer war schon nicht ohne, aber die Strecke von Belo nach Manja ist noch um einiges schwieriger. Es gibt es nicht nur Unmengen an Wasser, sondern auch höllisch viel weichen Sand und Gott sei Dank auch Fähren bei den richtig tiefen Flüssen.
Dazu ist die Piste völlig verwachsen, meine KTM ist mit großer Sicherheit das Fahrzeug, das hier seit Monaten unterwegs ist.
Es war eine gute Idee für diese Etappe ein Begleitfahrzeug zu organisieren. Alleine hätte ich hier nie und nimmer den richtigen Weg gefunden. Wir haben für lächerliche 100 Kilometer den ganzen Tag gebraucht.


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Mit Toliara haben wir den südlichsten Punkt unserer Madagaskar-Tour erreicht. Auf einer guten Asphaltstraße geht es nun Richtung Norden. In den kommenden Tagen gibt es keine Flussquerungen und keine Sandfelder mehr. Ich muss nur aufpassen kein Chamäleon über den Haufen zu radeln.

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Langsam aber sicher rückt das Ende unserer Reise immer näher. Mit der Insel Sainte Marie haben wir den nördlichsten Punkt unserer Madagaskar-Tour erreicht und genießen ein tropisches Paradies.

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schöne Grüße
Joe
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schnorr
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Re: mit dem Motorrad durch Madagaskar

Beitrag von schnorr »

schöne bilder, danke für deinen bericht
Viele Grüße
Jörg

meine Reisen unter http://jschnorr.com/
Olaf.L
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Registriert: Di 11. Mär 2008, 10:38

Re: mit dem Motorrad durch Madagaskar

Beitrag von Olaf.L »

...super Bilder. Das sieht nach einer spannenden Reise aus.
Danke für den Bericht.

Gruß Olaf
AlfredH
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Re: mit dem Motorrad durch Madagaskar

Beitrag von AlfredH »

Hallo Joe,

danke für die tollen Impressionen. Was hat denn die Luftfracht für deine KTM nach Madagaskar gekostet ?

LG aus Wien

Alfred
Ricca
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Re: mit dem Motorrad durch Madagaskar

Beitrag von Ricca »

Schließe mich der Frage meines Vorredners an. Bei diesen Fotos könnte ich mich glatt selbst wieder zu einem Bike überreden.

Herzliche Grüße aus Greifenstein bei Wien
Ricca
Joe Pichler
Beiträge: 18
Registriert: Di 25. Okt 2011, 16:44

Re: mit dem Motorrad durch Madagaskar

Beitrag von Joe Pichler »

Ich habe das Bike von Kenia, Nairobi aus nach Antananarivio geschickt.
Ich bin von Äthiopien aus über den Südsudan und Uganda runtergefahren.
Die Kosten nach Addis waren ca. 1.800,- €
Die Kosten von Nairobi nach Tana kann ich Dir leider nicht sagen da dieser Transport nicht über mich gelaufen ist.
Das große Problem ist aber nicht der reine Transport, sondern das Importieren nach Madagaskar.
Die Mitarbeiter von DHL Antananarivio haben ein paar Wochen gebraucht um alle Papiere zusammenzubekommen.

sg
Joe
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Achim Vogt
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Re: mit dem Motorrad durch Madagaskar

Beitrag von Achim Vogt »

Hier ein interessanter Bericht eines Franzosen, der aktuell mit dem Motorrad in Madagaskar ist:

Le Grand Raid

Interessanterweise schreibt er nichts über Probleme bei der Einreise - möglicherweise, weil er mit einem lokalen Schiff von Tanzania über die Komoren gekommen ist.

Viele Grüße
Achim
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