Von der Mondlandschaft zu den Mondbergen
Moderator: Moderatoren
- Uwe Schmitz
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Re: Von der Mondlandschaft zu den Mondbergen
Wir verlassen die Gegend um den Bwindi NP und begeben uns auf den langen Weg nach Kampala, um liebe Freunde zu besuchen. Da wir die letzten Tage keinen Regen mehr hatten, hoffen wir, dass die Regenzeit hier langsam vorbei ist. Bei der morgentlichen Fahrt über die Pisten zurück nach Kabale erleben wir einen eindrucksvollen Wetterwechsel, den ich bei mehreren kurzen Stops fotografisch festhalten muss ...
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Zur Übernachtung auf der langen Strecke fahren wir zur Campsite vor dem Mburo Nationalpark. Den Park selbst besuchen wir aufgrund der für uns überhöhten Eintrittspreise nicht (45 USD p.P.T, Kfz 60 USD). Auf der Piste zur Campsite haben wir allerdings ein interessantes Tiererlebnis.
Hinter Masaka wechseln wir die Erdhalbkugel von Süd nach Nord, ein paar unvermeidliche Erinnerungsfotos, dann ist es nicht mehr weit bis zum ersten Stau vor der Hauptstadt Kampala, anderthalb Stunden später und ca. 5 Kilometer weiter haben wir den Northern Bypass, den Autobahnring im Norden Kampalas, erreicht, der uns etwas flüssiger in die nördlichen Stadtbereiche und zum Stadtteil Naguru bringt, wo unser Moderator Achim mit seiner Frau Maria wohnt.
Jetzt dürfen wir uns erstmal etwas von unserer langen Reise hierher bei ihnen erholen ... und einen kleinen kleinen Wüschi-Stammtisch machen!
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Fortsetzung folgt!
Viele Grüße
Uwe
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Uwe
- Uwe Schmitz
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Re: Von der Mondlandschaft zu den Mondbergen
In Kampala lassen wir es uns gut gehen, geniessen es in einem wunderschönen Himmelbett schlafen zu dürfen und bekommen ein paar Highlights der Stadt gezeigt. Doch vor allem müssen wir uns um das Wohlergehen unseres Autos kümmern. Neue Reifen sind dringend nötig, ein Service wird durchgeführt und dabei die ausgeschlagenen Lenkstangenköpfe getauscht.
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Fortsetzung folgt noch vor dem Christkind /Weihnachtsmann
viele Grüße
Uwe
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- Achim Vogt
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Re: Von der Mondlandschaft zu den Mondbergen
Wir haben 2023 tatsächlich viele Overlander zu Besuch bei uns in Kampala gehabt. Linda und Mike erreichten uns im Januar mit ihrem Dubai-Kennzeichen als erste. Später folgten unter anderem Aldo und Vera, die vermutlich die letzten waren, die - mit viel Glück - noch unbeschadet aus dem Sudan rauskamen, als der Krieg im April bereits angefangen hatte. Omar und Chadyne trafen als erste Marokkaner, die jemals Afrika im eigenen Fahrzeug (fast komplett) umrundet haben, bei uns ein. Und gleich zwei Debüts brachten Felix und Julia mit: die ersten mit einem deutschen Kennzeichen bei uns zuhause und die ersten mit einem Pajero, wie wir einen fahren.
Aber ganz besonders haben wir uns auf Uwe und Geli gefreut! Wir sind nicht nur schon länger befreundet, sondern Uwe und ich auch Ko-Moderatoren im Wüschi-Team! Und dann - nachdem ich wegen des letzten Staus (siehe oben) noch rechtzeitig vor ihnen aus dem Büro nach Hause gekommen war - kamen sie tatsächlich die Einfahrt heruntergefahren und standen plötzlich einfach so da an unserem Heim in Naguru!
Wir haben eine tolle Zeit gemeinsam verbracht, über das Wüschi und das Reisen, über das Leben und die Politik (in Uganda und anderswo), über Pläne und Träume geratscht, bei uns zuhause und in unserer Lieblingskneipe Encanto. Schön wars, danke für Euren Besuch, bis zum nächsten Mal, vermutlich dann wieder in Westhofen!
Viele Grüße, jetzt schon wieder aus Beirut
Achim (und Maria)
Aber ganz besonders haben wir uns auf Uwe und Geli gefreut! Wir sind nicht nur schon länger befreundet, sondern Uwe und ich auch Ko-Moderatoren im Wüschi-Team! Und dann - nachdem ich wegen des letzten Staus (siehe oben) noch rechtzeitig vor ihnen aus dem Büro nach Hause gekommen war - kamen sie tatsächlich die Einfahrt heruntergefahren und standen plötzlich einfach so da an unserem Heim in Naguru!
Wir haben eine tolle Zeit gemeinsam verbracht, über das Wüschi und das Reisen, über das Leben und die Politik (in Uganda und anderswo), über Pläne und Träume geratscht, bei uns zuhause und in unserer Lieblingskneipe Encanto. Schön wars, danke für Euren Besuch, bis zum nächsten Mal, vermutlich dann wieder in Westhofen!
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- Uwe Schmitz
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Re: Von der Mondlandschaft zu den Mondbergen
Die nächsten Tage gibt's immer mal wieder eine Tour durch die Stadt, das Taxi wird über Uber, eine Handy-App bestellt. Dabei ist für mich Zeit, das wilde Verkehrstreiben in der Innenstadt genauer in Augenschein zu nehmen und einige besondere, doch eigentlich hier ganz gewöhnliche, Situationen mit der Kamera einzufangen.
Wir besuchen den Freitagsmarkt in Downtown, die beste Gelegenheit, günstig an ugandische Souvenirs (not Made in China) zu kommen. Der Markt macht Spass, große Auswahl, keine Aufdringlichkeit, aber freundliche Beratung und Bedienung sind nicht immer auf Touristenmärkten zu erwarten.
Ein Stück darf's auch mal zu Fuss weitergehen, aber höllisch aufgepasst beim Kreuzen der Straßen und den unendlich vielen gewandten Boda-Boda-Fahrern
Unser Weg führt uns zur Old Kampala National Mosque, die möchte ich - im Vergleich zu den vielen Moscheen, die ich schon im nordafrikanischen und nahöstlichen Bereich schon besucht habe, besichtigen. Diese Moschee ist die größte des Landes, aber nicht eine alte (sie steht nur in Old Kampala), sondern erst Anfang der zweitausender Jahre mit Sponsoring von Libyens (Ex-)Diktator Ghaddafi errichtet worden.
Weiter Fahrt durch die Stadt, zum Einkaufen, Essen gehen oder dem Besuch des großen Bahai Tempel. Er wurde 1951 erbaut und ist der größte und Haupttempel in Afrika (je Kontinent gibt es da nur einen!)
Nicht immer ist alles schön oder spannend anzuschauen, auch bittere Armut bleibt uns nicht verborgen.
...
Fortsetzung folgt!
Viele Grüße
Uwe
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Uwe
- Uwe Schmitz
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Re: Von der Mondlandschaft zu den Mondbergen
... und allen eine friedliche und angenehme Weihnacht.
Zwischen den Tagen geht's weiter mit einer Runde durch Uganda .
Bis dahin viele Grüße
Uwe
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- Uwe Schmitz
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Re: Von der Mondlandschaft zu den Mondbergen
Nach gut einer Woche verlassen wir Achim und Maria und damit Kampala. Um uns den vielen Schwerlastverkehr auf der Hauptstraße nach Jinja zu ersparen, fahren wir in einem großen Bogen nach Norden zu diesem bedeutenden Ort. Bei der Stadt Jinja werden die abfliessenden Wassermassen des Victoria-Sees zum Nil, somit ist diese Stelle als "The Source of the Nile" benannt. Hier treffen wir Rene und Yvonne, alte Freunde aus Deutschland, als Leylaontour unterwegs, für einen gemeinsamen Abend im Living Water Resort. Wir gehen zusammen zur berühmten Gedenk-Stele an der Stelle, an der John Hanning Speke 1882 als erster Europäer die Quelle des Nils sichtete.
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Uwe
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- Uwe Schmitz
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Re: Von der Mondlandschaft zu den Mondbergen
Von Jinja fahren wir über gute Asphaltstraßen nach Mbale, die Stadt liegt am Fuss des Mt.Elgon, des zweithöchsten Bergs Ugandas auf der Grenze zu Kenia. Noch 60 Kilometer weiter nördlich und am Elgon-Massiv entlang kommen wir zu den Sipi-Wasserfällen, den größten Sehenswürdigkeiten im Osten Ugandas.
Der Sipi (-Bach/-Fluss) stürzt sich hier in 3 Stufen zwischen 1600 und 1900 Höhenmetern vom Elgon-Massiv herunter. Der unterste Fall, auch auf der 10.000erBanknote abgebildet, fällt 100 Meter frei zu Tale, die beiden höhergelegenen fallen 65 und 85 Meter in die Tiefe. Hier bietet sich eine gute Gelegenheit, mal wieder die vom dauernden im Auto sitzen erschlafften Muskeln auf einer Bergtour etwas zu reanimieren ...
Weiter nach oben steigend strömt der Sipi über einige Kaskaden, von hier ist weiter Ausblick ins Tiefland Richtung Westen zu geniessen. Über Almen mit Rindern, Schafen und Ziegen steigt der Weg entspannt weiter an. Wir folgen ein Stück einer Piste, die direkt zum oberen Wasserfall führt. Nun geht's auf einfacheren Wegen durch Felder und Bananenplantagen bergab. Dabei entdeckt unser Guide (von der Campsite, ohne ihn hätten wir die oberen Fälle nicht entdeckt!) ein Chamäleon im Geäst, ein selten schönes und buntes Exemplar. Der Regen des Nachmittags/Abends war der letzte für die nächste Zeit, die Regenzeit ist wohl rum!
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Fortsetzung folgt!
Viele Grüße
Uwe
Der Sipi (-Bach/-Fluss) stürzt sich hier in 3 Stufen zwischen 1600 und 1900 Höhenmetern vom Elgon-Massiv herunter. Der unterste Fall, auch auf der 10.000erBanknote abgebildet, fällt 100 Meter frei zu Tale, die beiden höhergelegenen fallen 65 und 85 Meter in die Tiefe. Hier bietet sich eine gute Gelegenheit, mal wieder die vom dauernden im Auto sitzen erschlafften Muskeln auf einer Bergtour etwas zu reanimieren ...
Weiter nach oben steigend strömt der Sipi über einige Kaskaden, von hier ist weiter Ausblick ins Tiefland Richtung Westen zu geniessen. Über Almen mit Rindern, Schafen und Ziegen steigt der Weg entspannt weiter an. Wir folgen ein Stück einer Piste, die direkt zum oberen Wasserfall führt. Nun geht's auf einfacheren Wegen durch Felder und Bananenplantagen bergab. Dabei entdeckt unser Guide (von der Campsite, ohne ihn hätten wir die oberen Fälle nicht entdeckt!) ein Chamäleon im Geäst, ein selten schönes und buntes Exemplar. Der Regen des Nachmittags/Abends war der letzte für die nächste Zeit, die Regenzeit ist wohl rum!
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- Uwe Schmitz
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Re: Von der Mondlandschaft zu den Mondbergen
Von den Sipi-Falls fahren wir - immer auf gutem Asphalt - einmal quer durchs Land, von Ost nach West, über Soroti und Lira und den Karuma-Fällen, eigentlich gewaltigen Stromschnellen des Victoria-Nil. Hier ist leider anhalten, bestaunen, fotografieren verboten, schade, so gibt's nur Schnappschüsse dieses kleinen Highlights.
Auf schnurgerader Straße kreuzen wir die tierarme Nost-Ost-Ecke des Murchinson Falls Nationalpark. Die letzten ca.50 Kilometer bis Pakwach sind leider üble Schlagloch- oder Baustellenstraße, doch bald wird hoffentlich auch dieser Abschnitt gut befahrbar sein. Vor Pakwach biegen wir ein kurzes Stück wilde Piste nach Norden zur Heritage Lodge ab, hier dürfen wir zum Campen auf dem Rasen des Gartens stehen. Es bietet sich ein herrlicher Blick von unserem Stellplatz auf den hier aus dem Albertsee fliessenden Albert-Nil. Wir sehen die Nilbrücke bei Pakwach, es ist erst die vierte Brücke über den noch jungen Nil, vor KHartoum dürfte keine weitere Brücke über den Nil existieren.
Nach zwei Tagen Reisepause geht's jetzt in den Murchinson Falls Nationalpark. Ein kurzes Stück der Straße Richtung Pakwach, dann sind wir schon am Parkeingang. Doch vorher dürfen wir noch ein paar nette Kleinigkeiten entdecken/erleben.
Auf Bildchen aus dem Park und von den Fällen müsst ihr bis zum nächsten Beitrag warten!
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Uwe
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- Uwe Schmitz
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Re: Von der Mondlandschaft zu den Mondbergen
Murchinson Falls Nationalpark, der größte Nationalpark Ugandas. Benannt nach den Wasserfällen des Victoria-Nil bietet er aber auch eine große Vielfalt an Tieren. Da ich euch schon bei früheren Reisen im südlichen Afrika mit meinen vielen Tierbildchen gelangweilt habe, möchte ich jetzt nur kurz auf die Tierwelt Ugandas eingehen.
Wir kommen an das Ufer des Victoria-Nil, im Hintergrund liegt die African Queen, davor zeigt ein rostiger Globus die Bedeutung dieses nicht nur Afrikas größten Stroms. Hier wurde früher mit Fähre übergesetzt, heute lässt die neue Brücke den Touristenstrom fliessen.
Einmal die Murchinson Fälle sehen, ein langgehegter Traum von mir! Heute wird er in Erfüllung gehen. Für 35 USD p.P. gönnen wir uns eine Bootstour dorthin. Auf der gemütlichen Fahrt stromaufwärts gibt's viele Tiere am Ufer zu sehen.
Dann tauchen sie in der Ferne vor uns auf: DIE Fälle. Das Boot kämpft schwer gegen die Strömung an, ein Stück weit kommen wir noch näher ran, jetzt heißt's schnell die ersehnten Fotos machen, bald dreht das Boot wieder ab.
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- Uwe Schmitz
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Re: Von der Mondlandschaft zu den Mondbergen
Nach der Übernachtung auf der Red Chilli Campsite fahren wir am nächsten Morgen sehr früh zu einem Outlook oberhalb der Fälle. Die Zufahrt dorthin wird nochmals mit 10 USD p.P. berechnet (obwohl im Park liegend, Uganda lässt sich seine Naturschönheiten extrem gut bezahlen!).
Mit unglaublicher Wucht werden die Wasser des Nil erst noch über einige Stromschnellen gedrückt, bevor sie sich durch eine nur noch etwa 12 bis 15 Meter breite Felsspalte in die Tiefe stürzen. Wassergichten schäumen auf, Regenbögen bilden sich in den unzähligen Wasserperlen in der Luft, wir werden ordentlich naß!
Das Geländer, dass wir auf der Bootstour mit dem Tele in der Gicht unscharf zu erkennen glaubten, es steht tatsächlich hier, ist frei zugänglich, ... und gleich dahinter tobt die pure Urgewalt! Wir sind von dieser oberen Stelle noch viel mehr beeindruckt als von der doch recht weiten Ansicht von Boot. So nah ran an das Spektakel - in Europa unvorstellbar!
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Doch nach einer Stunde müssen wir uns losreissen, um 10 Uhr müssen wir den Park wieder verlassen, und noch einige Kilometer liegen vor uns.
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Uwe
Doch nach einer Stunde müssen wir uns losreissen, um 10 Uhr müssen wir den Park wieder verlassen, und noch einige Kilometer liegen vor uns.
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Re: Von der Mondlandschaft zu den Mondbergen
Wunderschön,
Danke Uwe
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Der Virus Africanus hat schon so manchen erwischt. Auch nach mehreren und immer wieder kehrenden Besuchen des Kontinents bin ich immer noch genauso infiziert wie am Anfang. So sehr ich es auch versuche: ich krieg ihn nicht los!!! 
Viele Grüße Wolfgang
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- Uwe Schmitz
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Re: Von der Mondlandschaft zu den Mondbergen
Wir fahren nach Masindi, übernachten dort und organisieren uns ein kleines Schimpansen-Tracking außerhalb der Nationalparks, ein Ranger führt uns durch einen Ausläufer der Budongo Central Forest Reserve. Schon vor Sonnenaufgang werden wir von einem Taxi abgeholt und an den Rand des Waldes gebracht, und bei Sonnenaufgang sind wir unterwegs. Auf schmalen Pfaden führt er uns durch den dichten Urwald, beobachtet, lauscht, und plötzlich ist der erste unserer nächsten Verwandten im Tierreich im Baum zu sehen.
Der Ranger sucht nach weiteren Schimpansen, die kleine Gruppe folgt ihm leise. Wir alle geniessen die Morgenstimmung im Dschungel, und bald sind die nächsten Tiere gefunden.
Wir beobachten an mehreren Stellen die Unternehmungen der Schimpansen, sich putzen und putzen lassen, fressen, spielen. Leider finden alle Aktionen ziemlich hoch in den Bäumen statt, so dass wir bald steife Hälse vom langen Hochschauen und immer irgendwelche Blätter oder Äste beim Fotografieren im Weg haben.
Zwei Tage später geht's an den Rand des Zentralafrikanischen Grabens, des Western Rift Valley. Wir blicken über den hier im Rift Valley liegenden Albert-See, auf der gegenüberliegenden Seite sollten die blauen Berge (Monts Bleue) in der Republik Kongo zu sehen sein. Doch es ist im Bereich des Grabenbruchs einfach zu diesig, Fernblicke - und auch prächtigen Sternenhimmel - haben wir im tropischen Afrika schon lange nicht mehr erlebt. Wir fahren viele Serpentinen und 300 Höhenmeter runter auf den Grund des Grabens, Temperatur und Luftfeuchtigkeit steigen nochmals etwas an, und wir sehen an der Abbruchkante den Kikonko-Wasserfall ins Rift Valley fallen.
Unser nächstes kleines Abenteuer ist die Durchfahrung der Bugoma Central Forest Reserve. Wir erhielten den Tipp, dass hier mit etwas Glück die Black and White Colobus beobachtet werden können. Versuchen wir doch einfach unser Glück!
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Re: Von der Mondlandschaft zu den Mondbergen
Es geht auf Weihnachten zu, da wollen wir auf Kluges Guestfarm (bei Fort Portal) ein paar Ruhetage vom Reisen einlegen. Da über die Feiertage erfahrungsgemäß immer alles ausgebucht ist, haben wir diese Übernachtungen schon lange im voraus gebucht. Jetzt sind wir aber etwas zu schnell unterwegs gewesen, wir haben noch zwei Tage "frei", wo wollen wir da bleiben? Wir fahren zur Amabere Cave Campsite, ein nördlich von Fort Portal gelegener Platz in (für Uganda ungewöhnlich) ruhiger Umgebung. Wir erfreuen uns an dem schönen Stellplatz in der Natur und lassen uns natürlich auch zur namensgebenden Cave, einem Wasserfal und einem naheliegenden Kratersee führen.
JA, WIE heißt doch gleich der diesjährige Reisebericht? WOHIN?
Die Mondberge, so hiess das unbekannte Gebirge im tiefen Afrika zur Zeit der Entdecker, es war das Ruwenzori-Gebirge gemeint, in lokaler Sprache "Regenmacher", laut Wetteraufzeichnungen die regenreichste Ecke Ostafrikas. Kriegen wir die Mondberge, den Ruwenzori nun zu Gesicht? (Den Pic Margherita mit 5065 Metern oder einen der etwas niedrigeren Gipfel zu besteigen ist für uns ausgeschlossen.) So würden wir gerne einmal einen Blick auf die höheren Regionen des Ruwenzori werfen, vielleicht gar mit Schnee bedeckt? So halten wir die nächsten Tage immer wieder Ausschau ... An Heiligabend schlagen wir bei Kluges auf, werden von Stefan Kluge freundlich empfangen. Wir bestellen für den 24. und 25. das Abendessen, es gibt ein gigantisches Büfett, unter anderem mit Bratwürstchen und Sauerkraut, Rinderrouladen mit Rotkohl, leckerer Salatvielfalt und Mangoeis und Christstollen zum Nachtisch ... Unverständlicherweise sind an dieser traumhaften Unterkunft fast keine anderen Gäste (laut Stefan erstmalig seit Jahrzehnten). .
Fortsetzung folgt!
Viele Grüße
Uwe
Die Mondberge, so hiess das unbekannte Gebirge im tiefen Afrika zur Zeit der Entdecker, es war das Ruwenzori-Gebirge gemeint, in lokaler Sprache "Regenmacher", laut Wetteraufzeichnungen die regenreichste Ecke Ostafrikas. Kriegen wir die Mondberge, den Ruwenzori nun zu Gesicht? (Den Pic Margherita mit 5065 Metern oder einen der etwas niedrigeren Gipfel zu besteigen ist für uns ausgeschlossen.) So würden wir gerne einmal einen Blick auf die höheren Regionen des Ruwenzori werfen, vielleicht gar mit Schnee bedeckt? So halten wir die nächsten Tage immer wieder Ausschau ... An Heiligabend schlagen wir bei Kluges auf, werden von Stefan Kluge freundlich empfangen. Wir bestellen für den 24. und 25. das Abendessen, es gibt ein gigantisches Büfett, unter anderem mit Bratwürstchen und Sauerkraut, Rinderrouladen mit Rotkohl, leckerer Salatvielfalt und Mangoeis und Christstollen zum Nachtisch ... Unverständlicherweise sind an dieser traumhaften Unterkunft fast keine anderen Gäste (laut Stefan erstmalig seit Jahrzehnten). .
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Re: Von der Mondlandschaft zu den Mondbergen
Nach den Weihnachtstagen verlassen wir Stefan und seine schöne Farm wieder, es geht nach Süden. Durch Teeplantagen fahrend und den Queen Elizabeth NP auf Transitstraße kreuzend überqueren wir wieder den Äquator, ja, es geht nach Süden.
Mithilfe der Brücke über den Kazinga Chanel, eine Bootstour zur Hippo-reichsten Gegend Afrikas verweigern wir aufgrund des Preises (und noch mehr Flusspferde als beim Katavi NP vor etwa 8 Wochen würden wir wohl nicht verkraften), so streben wir dem Parkausgang an der Oberkante des Riftabbruchs entgegen. Direkt an der oberkante des Rift Valley folgt eine Region mit vielen ehemaligen Vulkankratern, die heute teilweise mit Wasser gefüllt sind. Hier verbringen wir an verschiedenen Stellen einige Tage. . . . So verabschieden wir uns von Uganda, ohne dass wir unseren Endpunkt des Reiseberichts zu sehen bekamen.
Jetzt geht's recht zügig durch Tanzania und Zambia zurück nach Namibia, erstmal Pause im Reisebericht, später wird's noch einige Rückblicke oder auch nur nette Bildchen von unterwegs in Afrika geben.
Bitte Geduld!
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Uwe
Mithilfe der Brücke über den Kazinga Chanel, eine Bootstour zur Hippo-reichsten Gegend Afrikas verweigern wir aufgrund des Preises (und noch mehr Flusspferde als beim Katavi NP vor etwa 8 Wochen würden wir wohl nicht verkraften), so streben wir dem Parkausgang an der Oberkante des Riftabbruchs entgegen. Direkt an der oberkante des Rift Valley folgt eine Region mit vielen ehemaligen Vulkankratern, die heute teilweise mit Wasser gefüllt sind. Hier verbringen wir an verschiedenen Stellen einige Tage. . . . So verabschieden wir uns von Uganda, ohne dass wir unseren Endpunkt des Reiseberichts zu sehen bekamen.
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Re: Von der Mondlandschaft zu den Mondbergen
Hallo Uwe, da wären wir uns ja fast begegnet, war vom 17.12.-6.1.24 auch in Uganda unterwegs. Nette Bilder !
Gruss Karin Braun
Gruss Karin Braun




