Lieber Fordfahrer,
vielen Dank für den Hinweis!
ich finde es sehr wichtig, Abhängigkeiten von Quellen offenzulegen und anzusprechen. Und genau wie es Dein Post indirekt zum Ausdruck bringt, befürchte auch ich, dass die meisten darauf verzichten, die Hintergründe und Intentionen einer Quelle zu recherchieren, so dass ein eventuell subjektiv verzerrter Blickwinkel nicht korrigiert wird. — Meiner Meinung nach ein wichtiger der vielen Gründe für den heutigen politischen und gesellschaftlichen Trend in der Gesellschaft.
Aber vielleicht noch problematischer ist, wenn nur mit Andeutungen gearbeitet wird, also eine denkbare Einflussnahme nur pauschal angedeutet wird, statt diese konkret zu benennen. — Dieses „Gift der Verunsicherung“ wird heutzutage als „hybride Kriegswaffe“ eingesetzt, um das Vertrauen in Quellen zu zerstören.
fordfahrer hat geschrieben: ↑Do 27. Mär 2025, 07:36
[...] Ich will das hier nicht machen, dazu ist das Forum nicht da, aber im Kopf sollte man das schon haben.
Daher widerspreche ich Dir hier: Egal ob das Forum dafür da ist oder nicht, hier die Aussage auf den Punkt zu bringen sehe ich als essenziell an, um das Vertrauen in Information zu erhalten.
Im Fall der FES, also der
„Friedrich-Ebert-Stiftung“, ist das relativ einfach möglich über den
Wikipedia-Eintrag zur FES.
Zusammengefasst handelt es sich bei der Friedrich-Ebert-Stiftung um einen der SPD nahestehenden deutschen Verein. Der angegebene Zweck ist
„Demokratische Erziehung, Internationale Zusammenarbeit, Demokratieförderung“.
Da die im Wüstenschiff verlinkten IPG-Artikel international ausgerichtet sind, ist die einseitige Brille einer mitte-links-orientierten deutschen Partei (meiner Meinung nach) dann doch eher ein geradeaus-Blick aus der Sicht der „gestandenen europäischen Demokratien“; eine Sichtweise der Dinge aus einer Perspektive, die zur Sichtweise vieler z.B. arabischer Ländern klar einseitig ist und oft dem dortigen Staatsverständnis entgegen steht.
Aus der Perspektive der DACH und der EU ist die Sichtweise meines Erachtens aber nahe der Mitte der europäischen Kultur (aus der die absolute Mehrheit der Wüstenschiff-Mitglieder stammt) und damit bei den internationalen Themen weitgehend eine unverzerrte Perspektive für DE und wohl auch für DACH.
Ob diese Sichtweise nun immer hilfreich ist, um die im Artikel angesprochenen Problematiken zu erörtern, steht auf einem anderen Blatt.
Ich persönlich würde mich freuen, solche Themen auch aus der Perspektive der dortigen Region verlinkt zu bekommen. — Angesichts der heute verfügbaren Übersetzer-Tools müssen diese ja nicht zwingend auf deutsch sein.
Gruß,
°Daniel