Dieselfahrverbot: Sinn oder Unsinn?

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Alexander
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Dieselfahrverbot: Sinn oder Unsinn?

Beitrag von Alexander »

Heute tritt in Hamburg das erste Dieselfahrverbot für Fahrzeuge in Kraft, die nicht der Euro-Norm 6 entsprechen. Die Sperrung erstreckt sich auf zwei Teilabschnitte von 580 und 1,7 Kilometer, wodurch Dieselfahrer einen Umweg von 4,4 Kilometer in Kauf nehmen müssen, also im Endeffekt mehr Dieselruß in die Luft blasen, als für den kürzeren Weg notwendig wäre.

Ich frage mich, inwieweit das Sinn macht und was bedeutet das für Anlieger, die kein Fahrzeug der entsprechenden Euro Norm besitzen?

Grüsse
Alexander
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Turi
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Re: Dieselfahrverbot: Sinn oder Unsinn?

Beitrag von Turi »

hallo Wüschigemeinde

Ich halte das seit Jahren so, macht eine Vorschrift keinen Sinn, wird sie ignoriert.
Wenn man das auf Hamburg überträgt, einfach durchfahren und evtl. 2 Strafzettel im Jahr erhalten,
öfter wird man vermutlich nicht kontrolliert.
Mal ausrechnen was günstiger kommt und man tut noch was für die Umwelt :wink:

Gruss Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
Albatross
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Re: Dieselfahrverbot: Sinn oder Unsinn?

Beitrag von Albatross »

Einblick in die Papiere sind nötig bei einer Überprüfung... stelle mir gerade eine allgemeine Kontrolle zur Stosszeit vor...
Gruß Albatross
Wer Tippfehler findet darf sie behalten
Bild
Maputo
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Re: Dieselfahrverbot: Sinn oder Unsinn?

Beitrag von Maputo »

Da muss man der grünen Politik ein Kränzchen winden, gerade in Hamburg macht dies besonders viel Sinn.

Die vernachlässigbare Anzahl grosser Schiffe, im eher kleinen Hafen, werden alle mit sauberen Dieselmotoren betrieben, die mindest der Euro-Norm 6 entsprechen, das ist ja hinlänglich bekannt .. :lol: :lol: :lol:
dd.JPG
Chrigu
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Re: Dieselfahrverbot: Sinn oder Unsinn?

Beitrag von Chrigu »

:lach: Hat schon was paradoxes.
Aber manipulieren geht Heute ganz einfach..
>>>Geduld ist die Kunst, nur langsam wütend zu werden!<<<
marylin
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Re: Dieselfahrverbot: Sinn oder Unsinn?

Beitrag von marylin »

Das Ganze ist ein rein techn Problem des CR Motors-
egal ob D oder B.
Einspritzung mit vielen 1000 bar- erzeugt KraftstoffSTAUB- der verbrennt dann auch zu feinem Staub.
Pro Tropfen, oder eben Stäubchen, ein Russpartikelchen.
Dann noch hohe Verbrennungstemp- viel NOx
(Bei Altdieseln kommt man so gut wie nie in diesen Bereich)

Ich würde gegen ein Verbot, das rein aufgrund von Werbeaussagen der Firmen erlassen wird klagen.
Solange es keine festgelegten Werte und eine Prüfstation gibt, ist das ganze Umweltduselei zu Gunsten der Hersteller- die dann neue Fake-Software Autos verhökern könnnen, solange bis der Beschiß wieder aufkommt.
Gerne jedoch würde ich vorfahren, messen lassen, und dann eben fahren oder nicht.
Aber so?
Das hat was von Religionsfanatismus.
markus-1969
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Re: Dieselfahrverbot: Sinn oder Unsinn?

Beitrag von markus-1969 »

marylin hat geschrieben: Einspritzung mit vielen 1000 bar- erzeugt KraftstoffSTAUB- der verbrennt dann auch zu feinem Staub.
Pro Tropfen, oder eben Stäubchen, ein Russpartikelchen.
Eben.

Das Problem ist doch folgendes:

1) Die alten Diesel haben richtig viel Ruß in großen Teilchen verursacht. Die Teilchen waren so groß, daß der Körper damit umgehen konnte.

2) Da man aber "keinen" Ruß und keine Teilchen mehr wollte, ging man nach dem Motto "aus dem Auge, aus dem Sinn vor:" Diesel sollte weiter verbrannt werden, doch durften keine neuen Partikel entstehen. Die Folge ist, daß man die Partikel eben kleiner werden ließ: So klein, daß die Partikel nicht mehr meßbar waren.

3) Das Problem ist nun gravierender: Nach dem was ich gehört habe, soll es so sein, daß die Partikel so klein sind, daß der Körper mit diesen Partikeln nicht mehr umgehen kann: Er kann sie nicht verstoffewechseln bzw. aus dem Körper irgendwie raus bringen mit der Folge, daß sich der Dreck irgendwo im Körper bzw. in den Zellen einlagert.

Ich fahre deswegen einen alten Diesel, Baujahr 2006, der Marke Peugeot.
todo
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Re: Dieselfahrverbot: Sinn oder Unsinn?

Beitrag von todo »

na klar macht das von hh verhängte fahrvervot sinn...















nur halt einen völlig anderen als den hier diskutierten.

es geht doch gar nicht um eine reduzierung von irgendwelchen abgasen/feinstäuben,
sondern einzig darum die angedrohten strafzahlungen abzuwehren.
und in den vom fahrverbot betroffenen abschnitten stehen halt luftmessstationen.

man hofft einfach das genügend fahrer von den nicht kontrollierbaren verboten abgeschreckt werden
und denn umweg nehmen,
ziel erreicht....
landcruiser.
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Re: Dieselfahrverbot: Sinn oder Unsinn?

Beitrag von landcruiser. »

markus-1969 hat geschrieben:
marylin hat geschrieben: Einspritzung mit vielen 1000 bar- erzeugt KraftstoffSTAUB- der verbrennt dann auch zu feinem Staub.
Pro Tropfen, oder eben Stäubchen, ein Russpartikelchen.
Eben.

Das Problem ist doch folgendes:

1) Die alten Diesel haben richtig viel Ruß in großen Teilchen verursacht. Die Teilchen waren so groß, daß der Körper damit umgehen konnte.

2) Da man aber "keinen" Ruß und keine Teilchen mehr wollte, ging man nach dem Motto "aus dem Auge, aus dem Sinn vor:" Diesel sollte weiter verbrannt werden, doch durften keine neuen Partikel entstehen. Die Folge ist, daß man die Partikel eben kleiner werden ließ: So klein, daß die Partikel nicht mehr meßbar waren.

3) Das Problem ist nun gravierender: Nach dem was ich gehört habe, soll es so sein, daß die Partikel so klein sind, daß der Körper mit diesen Partikeln nicht mehr umgehen kann: Er kann sie nicht verstoffewechseln bzw. aus dem Körper irgendwie raus bringen mit der Folge, daß sich der Dreck irgendwo im Körper bzw. in den Zellen einlagert.

Ich fahre deswegen einen alten Diesel, Baujahr 2006, der Marke Peugeot.
Nur ist dein Auto auch schon ein DI, vermutlich sogar eher ein CR.

Und das sind genau die Motoren, die gegenüber den alten Kammerdieseln den Feinstaub erzeugen.

PS:

Es geht inzwischen bei den Begründungen für die Einschränkungen weniger um den Feinstaub (das die Zonen dazu nix bringen, hat man ihnen inzwischen nachgewiesen).
Sietr einiger Zeit reiten sie auf den Stickoxiden rum.
Mal sehen was als nächstes herhalten muss, wenn sich NoX auch abgenutzt hat.
Zuletzt geändert von landcruiser. am Mo 4. Jun 2018, 10:38, insgesamt 1-mal geändert.
landcruiser.
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Re: Dieselfahrverbot: Sinn oder Unsinn?

Beitrag von landcruiser. »

Turi hat geschrieben:hallo Wüschigemeinde

Ich halte das seit Jahren so, macht eine Vorschrift keinen Sinn, wird sie ignoriert.
...
Das machst du aber nur im Ausland weil es dort bedingt milde Strafen gibt.

Bei dir in der Schweiz reißen sie dir mit deiner Einstellung den Arsch bis zur Halskrause auf, wenn sie dich bei einem solchen Fahrverbot erwischen würden und deswegen hälst du dich zuhause schön an die Vorschriften.

Wäre mal interessant zu sehen was passiert wenn jeder für sich selbst entscheidet welche Vorschriften für ihn gelten.

Dafür haben wir in D schon die Reichsbürger, dafür brauchen wir einen Schweizer eigentlich nicht mehr. :lach:
Turi
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Re: Dieselfahrverbot: Sinn oder Unsinn?

Beitrag von Turi »

Hallo Landcruiser

Schon lustig, was du alles über mich zu wissen scheinst.
Noch besser ist aber, mit wem du mich vergleichst, spricht nicht unbedingt für dich :wink:,
hast wohl gestern den sehr besch....n Tatort geschaut.
Ist doch schön, gibt es noch so gesetzestreue und obrigkeitshörige wie dich in der BRD.
Man sieht ja wo D hindriftet und wie eure Regierung alle Gesetze einhält.

Gruss Turi
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landcruiser.
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Re: Dieselfahrverbot: Sinn oder Unsinn?

Beitrag von landcruiser. »

Turi hat geschrieben:Hallo Landcruiser

Schon lustig, was du alles über mich zu wissen scheinst.
Noch besser ist aber, mit wem du mich vergleichst, spricht nicht unbedingt für dich :wink:,
hast wohl gestern den sehr besch....n Tatort geschaut.
Ist doch schön, gibt es noch so gesetzestreue und obrigkeitshörige wie dich in der BRD.
Man sieht ja wo D hindriftet und wie eure Regierung alle Gesetze einhält.

Gruss Turi
Fällt nicht so schwer, du äußerst dich ja oft genug in entsprechender Richtung.

Wir obrigkeitshörigen Deutschen warten nur auf die Freigeister aus der Schweiz, die uns erklären wie es funktioniert. :h:

Ich verhalte mich in anderen Ländern als Gast wie man es von mir erwartet. Und ich halte mich dort an die geltenden Regelungen.
Und ich stelle mich nicht über die dort geltenden Regelungen und äußere mich nicht ständig abfällig über andere.
Hat man mir als Kind schon beigebracht.

Dir anscheinend nicht; erklärt vielleicht auch etwas dein interessantes Sozialverhalten.
Turi
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Re: Dieselfahrverbot: Sinn oder Unsinn?

Beitrag von Turi »

kleines Zitat von AA

Wer schweigt stimmt nicht immer zu.
Er hat nur manchmal keine Lust mit Idioten zu diskutieren.

schönen Abend demjenigen der sich betroffen fühlt :wink:
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Alexander
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Re: Dieselfahrverbot: Sinn oder Unsinn?

Beitrag von Alexander »

Hi Turi,
Turi hat geschrieben:kleines Zitat von AA
Das Zitat stammt nicht von AA sondern von AE ;-)

Grüsse
Alexander
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Barbara4x4
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Re: Dieselfahrverbot: Sinn oder Unsinn?

Beitrag von Barbara4x4 »

Turi hat geschrieben:kleines Zitat von AA

Wer schweigt stimmt nicht immer zu.
Er hat nur manchmal keine Lust mit Idioten zu diskutieren.

schönen Abend demjenigen der sich betroffen fühlt :wink:
Mal wieder Einspruch, Euer Ehren :wink:

Wer sich nicht wehrt lebt verkehrt. Und wer die Klappe hält macht sich mitschuldig. Meine Meinung. Manchmal muß man halt auch doofe Gespräche führen.

Beispiel Dieselfahrverbot: ich komme im spâten Frühling wieder nach D und erfahre, daß meine Adresse demnächst Umweltzone ist und mein Toyo draußen bleiben muß. Was das genau bedeutet ist unklar, denn es ist die erste Deutsche Stadt. Da die Bürgerbeteiligung noch einige Tage lief arbeitete ich die Studie der Umweltbehörde zum Feinstaub durch, nach einer halben Stunde hatte ich den Punkt gefunden, an dem sich alles Aushebeln lies.

Die ersten 15 Minuten meines Anrufs war mein Gegenüber noch skeptisch, dann hatte ich ihn als lösungsorientierte Fachfrau überzeugt und wir erarbeiteten gemeinsam ein Konzept, dir sowohl der EU als auch dem sozial schwächeren Bürger gerecht wird. Im Gegensatz zur weit verbreiteten Meinung interessiert sich der Durchschnittsbeamte und -politiker durchaus dafür, was sein Handeln verursacht.

In insgesamt etwa 1,5 Stunden hatten wir dann sämtliche Möglichkeiten zu Ausnahmegenehmigungen durch, das Gespräch war wirklich cool, die Stadt setzt genau das um, andere betroffene Städte kopierten mangels eigener Kreativität schlicht die Regelung der Landeshauptstadt.

Der Bürger hat also sehr wohl Einfluss. Leider sind viele weder sachlich, noch strukturiert oder gut informiert. Was ich da letztes Jahr auf der Veranstaltung gegen die Stromtrasse erlebt habe.... Schäumende Wutbürger die episch ihr Einzelschicksal darstellen, ohne alternative Gegenvorschläge oder Ideen zu haben.... Das ist nicht der Weg, da macht jeder Ansprechpartner dicht. Unser Bundestagsabgeordneter tat mir richtig leid. Da opfert er seinen Sonntag und bekommt selbstmitleidiges Gesülze statt lösungsorientierter Diskussion.

Diese lineare Umweltzone in Hamburg finde ich sehr kreativ. Die armen Schweine, die an der Stresemannstraße wohnen müssen, haben vermutlich schon vorher lieber in den Nebenstraßen geparkt. Es ändert sich also in der gelebten Realität eher wenig und die EU ist glücklich.

Mischt Euch ein, wenn Euch was nicht passt! Unser System hat viele Instrumente zur Bürgerbeteiligung. Nur sind die meisten Menschen zu faul, sie zu nutzen. Dann lieber "kreative" Straßennamen wie Merkelmussweg. Ist doch viel einfacher, Motzen statt Gestalten.

Viele Grüße
Barbara

Who the bleep is AE :?:
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