Die EU als ein Gegenwicht zu den USA zu sehen ist nicht ganz korrekt, da sie so nicht gedacht war, auch wenn viele sich das zu erhofft haben. Wirtschaftlich ist sie dank der gemeinsamen Währung ansatzweise ein internationaler Player geworden. Die Nutzung des Euro als internationale Leitwährung war (z.B. beim Rohölhandel) schon immer mal wieder auf dem Tisch. Das dürfte jetzt aber auf absehbare Zeit „durch“ sein.weiland alex hat geschrieben:Hallo an euch,
man kann über die EU ziehmlich viel kontroverses sagen, was meiner Meinung nach wichtig war - und auch heute noch sehr wichtig ist,war die Bildung eines massiven Gegengewichtes zur finanziellen,wirtschaftlichen und politischen Hegemonie der Amis.
Politisch war die EU immer stark an die USA gebunden, schlicht weil die meisten EU Mitgliedsstaaten engste verbündete der USA sind. Auch wenn die EU nach innen ein starkes politisches Bündnis ist, nach außen ist sie politisch (oder gar militärisch) praktisch nicht existent. Das zeigt sich schon an den Problemen sich auf eine gemeinsame Außenvertretung zu einigen und dem Chaos was herrscht, wenn es um eine gemeinsame politische Linie der einzelnen Mitglieder geht. Auch wenn sich die EU nach innen wie ein Bundesstaat gebärdet, nach außen ist das keinesfalls – sie ist politisch international eigentlich nicht wahrnehmbar.
Grüße
Wolfgang




