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Namibia - Etoscha NP - Neue Preise und Regelungen

Verfasst: Sa 20. Okt 2007, 13:32
von Birgitt
Namibia: Etoscha NP - Neue Preise und Regelungen
19.10.2007

Laut AZ Namibia müssen Tagesbesucher ab sofort N$ 100 zahlen,
wenn sie auf dem Aussichtsdeck im Fort Namutoni sitzen wollen.

Des Weiteren soll zukünftig eine Kaution von Gästen gezahlt werden,
die in Unterkünften in den Rastlagern des NWR übernachten.
Die Maßnahme sei nötig, um Vandalismus und den Verlust von wertvollen
Gegenständen in den Zimmern und im Rastlager zu verhindern.

Kompletter Bericht :arrow: HIER

Gruß :)
Birgitt

Re: Namibia - Etoscha NP - Neue Preise und Regelungen

Verfasst: Fr 26. Okt 2007, 01:03
von Birgitt
Nach Pressemeldungen beträgt die Kaution in den NWR-Rastlagern zurzeit
N$ 500, Inventarlisten liegen derzeit wohl noch keine aus, so dass ein
Nachweis des vorhandenen bzw. entwendeten Inventars nur unzureichend
möglich ist.

Quelle: AZ Namibia

Gruß :?
Birgitt

Re: Namibia - Etoscha NP - Neue Preise und Regelungen

Verfasst: Do 6. Dez 2007, 20:39
von Birgitt
Etoscha NP
Preiserhöhung ab 01.11.2007 für Übernachtungen im Park


Namutoni: 2 Nächte in einem Standard-Doppelzimmer mit eingeschlossenem Gamedrive, aber ohne Mahlzeiten für Nicht-Namibianer bislang N$ 1260, seit 01. November N$ 2800 (allerdings mit Frühstück und Abendessen); für Namibier, die nach wie vor 25 Prozent Abschlag bekommen, stieg der Preis für das gleiche Angebot von N$ 945 auf N$ 2100.

Okaukuejo: 1 Übernachtung bislang N$ 400 (als Tourist) bzw. N$ 300 (als Namibier), nun pro Nacht N$ 650 (Namibier N$ 487,50) für das einfachste DZ, und wenn man es alleine belegt, sogar N$ 800 (Namibier N$ 600)

Halali: bildet eine Ausnahme: Luxusbungalow mit vier Betten in zwei Zimmern bislang N$ 1200 für Touristen (N$ 900 für Namibier), nun in den neu geschaffenen Premier Bush Chalets, die höchstklassige Unterkunft im Rastlager mit zwei Betten und Jacuzzi, N$ 1000 (N$ 750 für Namibier).

Campingplätzen der drei Rastlager: Bisher N$ 100 für den Platz sowie N$ 50 pro Person für nicht-namibische Touristen, seit 01. November N$ 200 für den Platz plus N$ 100 pro Person = 100 % Preissteigerung

Quelle: :arrow: AZ online


Gruß
Birgitt

Etosha - vom Lagerfeuer-Camp zum Wellness-Resort

Verfasst: Fr 7. Dez 2007, 13:49
von Lothar
„Von der „Lagerfeuer-Camp-Atmosphäre“ zum „Wellness-Resort Feeling“


Wir besuchen diesen Park seit einigen Jahren (2003) fast regelmässig. Er gehörte bisher sozusagen zu unserer Pflichtübung, wenn wir in Namibia unterwegs waren. Die jährlich drastisch steigenden Preise waren ärgerlich, aber wir konnten uns damit immer noch einigermassen abfinden, zumal sie dem Trend aller Parks in Süd- und Ostafrika entsprachen.

Das Wildlife, die Natur und die Atmosphäre im Park waren noch irgendwie im vertretbaren Einklang mit den Kosten.

Nach einer Pause in 2006 waren wir vor 6 Wochen (Okt.07) wieder dort und wurden dort schnell mit dem neuen Parkmanagement und -konzept konfrontiert.

Ohne vorherige Reservierung wollte man uns keine Campsite geben.
Erst nach einigem Hin- und Her war es in Namutoni und Halali möglich.

In Okaukuejo wurde uns nur ein Bungalow angeboten.
Die Vermutung liegt nahe, dass dort die Anzahl der Campsites klein gehalten wird (Platz ist jede Menge vorhanden) , um die teuren Bungalows zu vermieten.

Die Frage, wann eine Campsite frei wird, konnte nicht beantwortet werden, da die Buchungen angeblich nur über Windhoek laufen.

Bei uns entstand der Eindruck, man möchte das Camping zugunsten der Bungalowvermietung zurückdrängen und die Campsites zudem hauptsächlich für die lokalen „Tour Operator“ bereithalten.

Der organisierte Tourismus beherrscht mittlerweile die Szene. Ich bin nicht von vornherein dessen Gegner – der sicherste Verbündete im Naturschutz ist leider der Tourismus –, aber ein Nationalpark sollte etwas anderes bleiben, als ein Freizeitpark.

Und der Etosha-NP läuft Gefahr, dorthin abzugleiten.

Als besonders störend empfanden wir die riesigen Reisebusse,
(mit laufendem Motor (->Klimaanlage) quer an der Wasserstelle stehend) und schwatzende Gruppen an den Wasserstellen. Selbstfahrer, die sich i.d.R. etwas diskreter verhalten, waren kaum anzutreffen – wahrscheinlich schon als Ergebnis des neuen Marketingkonzepts.

Mir ist klar, dass dieses keine sehr konstruktiver Kritik ist, aber ausser der Empfehlung, sich nicht zu schnell mit der Aussage „sorry, all campsites fully booked“ abzufinden, habe ich keine Idee oder keinen Tipp, wie man der neuen Situation etwas Positives abgewinnen kann.

Zwar kann man auch ausserhalb des Park auf den Lodges übernachten, aber eine wirklich gute Alternative ist das m.E. auch nicht. Zudem wurde der Eintrittspreis für Tagesbesucher überproportional erhöht.

Das einzige, was unverändert attraktiv ist, ist das „Wildlife“, daran konnte das neue Parkmanagement bisher noch nichts ändern. :wink:



Gruss

Lothar

Nachtrag: z.Zt. besteht noch die Regelung des "Campsite-Sharing", eine Campsite kann also mit max. 2 KFZ und 8 Pers. belegt werden. Wenn man vor Ort jemanden findet, kann das eine Lösung sein.

http://Naturetrail.de.vu

Viertes Rastlager in Etoscha

Verfasst: Sa 8. Mär 2008, 14:37
von Birgitt
NWR plant Neubau im Nationalpark – Eröffnung für Ende 2008 avisiert
07.03.2008 - AZ online

Das staatliche Unternehmen Namibia Wildlife Resorts (NWR) hat den Bau eines Rastlagers im Etoscha-Nationalpark geplant. Das Onghoshi Camp soll östlich der Etoscha-Pfanne entstehen, über 30 Betten verfügen und noch in diesem Jahr fertiggestellt werden ... mehr

Gruß
Birgitt

Neues Camp in Etoscha

Verfasst: Mo 5. Mai 2008, 23:36
von Birgitt
Namibia Wildlife Resorts baut Onkoshi-Camp bis August
22.04.2008 - AZ online

Im Etoscha-Nationalpark wird ein neues Luxus-Camp gebaut: Das Onkoshi Camp. Innerhalb von wenigen Monaten wird am östlichen Ende der Etoscha-Pfanne, 40 Kilometer nördlich von Namutoni, ein exklusives Camp entstehen ... mehr

Gruß
Birgitt

Das verschwundene Wasserloch Namutonis

Verfasst: Do 8. Mai 2008, 22:32
von Birgitt
Still und heimlich zugeschüttet – Kosten unbekannt – Umweltminister blieb Antwort bisher schuldig
07.05.2008 - AZ online

Von Namibia Wildlife Resorts erfolgte keine Bekanntgabe, dass das künstliche Wasserloch bei Namutoni mit Erdreich aufgefüllt wurde und Tagesbesucher keine N$ 100 mehr bezahlen müssen, um nun nur noch die altbekannte natürliche Wasserstelle vom Fort zu sehen ... mehr

Gruß
Birgitt

Namibia - Etoscha NP - Wasserprobleme für Onkoshi

Verfasst: Do 4. Sep 2008, 18:47
von Birgitt
Bohrloch liefert nur Brackwasser – Neues Rastlager wird Montag offiziell eröffnet
04.09.2008 - AZ online

Die Umweltministerin wird am Montag das neue Luxusrastlager Onkoshi im Etoscha-Nationalpark eröffnen, aber die Wasserversorgung für das Lager ist nicht gesichert. Ein für die Neuentwicklung geschlagenes Bohrloch lieferte, wie von Experten erwartet, nur Brackwasser ... mehr
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Ohne Wasser geht nix
04.09.2008 - AZ online

Fachleute sollen schon lange gewusst haben, dass es bei Stinkwater im Etoscha Nationalpark kein Trinkwasser gibt. Selbst Tiere sollen das Brackwasser dieser Gegend nördlich von Namutoni meiden und nur die offenen Wasserstellen die sich während der Regenzeit füllen nutzen ... mehr


Gruß
Birgitt

Etoscha muss erhalten werden

Verfasst: Do 11. Sep 2008, 20:11
von Birgitt
Eröffnung in Etoscha: Erste Gäste heute im neuen Onkoshi Camp erwartet
10.09.2008 - AZ online

Die Besucher des Etoscha-Nationalparks und die Angestellten von Namibia Wildlife Resorts (NWR) müssen sich an sämtliche Bestimmungen des Parks halten, betonte Umweltministerin Nandi-Ndaitwah zur Eröffnung des Onkoshi Camps. NWR-Geschäftsführer Aupindi meinte indes, dass das Wasserproblem unter Kontrolle sei ... mehr

Gruß
Birgitt

Etoscha - Eintrittsgebühr pro Tag gilt für 24 Stunden

Verfasst: Di 16. Sep 2008, 21:14
von Birgitt
Touristen im Etoscha-Nationalpark nicht informiert – Besucher müssen Regeln lesen und beachten
16.09.2008 - AZ online

Die vom Ministerium für Umwelt und Tourismus erhobenen Eintrittsgebühren pro Tag sind jeweils für 24 Stunden gültig. Zahlreiche Besucher werden nicht dementsprechend informiert. Touristen müssen sich an die Parkbestimmungen halten, die auf jedem Permit nachzulesen sind und welches unterschrieben werden muss ... mehr

Gruß
Birgitt

Re: Etosha - vom Lagerfeuer-Camp zum Wellness-Resort

Verfasst: Sa 20. Sep 2008, 14:25
von philippe
Lothar hat geschrieben:„Von der „Lagerfeuer-Camp-Atmosphäre“ zum „Wellness-Resort Feeling“
...
Ohne vorherige Reservierung wollte man uns keine Campsite geben.
Erst nach einigem Hin- und Her war es in Namutoni und Halali möglich.

In Okaukuejo wurde uns nur ein Bungalow angeboten.
Die Vermutung liegt nahe, dass dort die Anzahl der Campsites klein gehalten wird (Platz ist jede Menge vorhanden) , um die teuren Bungalows zu vermieten.

Die Frage, wann eine Campsite frei wird, konnte nicht beantwortet werden, da die Buchungen angeblich nur über Windhoek laufen.

http://Naturetrail.de.vu
Meine Erfahrungen mit der Etosha Pan (September 2008) waren nicht so schlimm. Klar, die Etosha ist ein drive-in Zoo, und die Busse, PKWs etc. die mit 60km/h durch den Park donnern nicht wirkich toll, aber dennoch lohnt sich ein Besuch.

Wir haben in Namutoni für 170$ ein day permit erhalten (80$ p.P., 10$ für einen Land Rover), und tags darauf fuhren wir ohne Voranmeldung ins Halali Camp und bekamen problemlos einen Platz (200$ p.P., da lässt sich nix machen...). Im Okaukuejo Camp reservierten wir direkt in Namutoni 2 Tage vorher einen Platz, auch kein Problem.

Für die insgesamt 9 Nashörner, die wir an den jeweiligen Wasserlöchern sehen konnten, hat sich das alles aber definitiv gelohnt ;)

Gruss, Philippe

Re: Namibia - Etoscha NP - Neue Preise und Regelungen

Verfasst: So 21. Sep 2008, 14:30
von Lothar
Hallo Philippe,

wir waren ebenfalls vor kurzen wieder in der Etosha. Unsere Erfahrungen sind deinen ähnlich - d.h. wir haben letztlich Campsites bekommen:

Okaukuejo:
Zuerst hiess es "fully booked", nach ein paar Stunden war dann ein Platz am Toilettenhäuschen frei, warum auch immer ...
Abends haben wir dann festgestellt, dass mind. 20% der Campsites nicht belegt waren - wie gesagt, erst hiess es "fully booked !"

Die Anzahl der Campsites ist in Okaukuejo übrigens deutlich reduziert worden. Ein Großteil des früheren Campgrounds ist jetzt wieder zugewachsen.

Halali:

Buchung war kein Problem.


Vielleicht hat man ja nicht nur das unsägliche "Namutoni-Wasserloch" zugeschüttet, sondern auch noch gleich ein paar andere misslungene Vermarktungsstrategien "begraben".

Wer ist eigentlich Eigentümer des "Etosha NP, eine nicht als "unzuverlässig" einzustufende Quelle sagte uns: 50% staatlich, 50% privat. Hat jemand Informationen ?


Gruss Lothar

Re: Namibia - Etoscha NP - Neue Preise und Regelungen

Verfasst: Fr 26. Sep 2008, 21:01
von Birgitt
Lothar hat geschrieben:Wer ist eigentlich Eigentümer des "Etosha NP, eine nicht als "unzuverlässig" einzustufende Quelle sagte uns: 50% staatlich, 50% privat. Hat jemand Informationen ?
Heute stand dazu folgendes in der AZ online:
[...]Die Vorwürfe von NUNW gegen Transportminister Angula wurden gestern bei einem anderen Thema ausgebaut. So spricht der Gewerkschaftsdachverband davon, dass als Gegenleistung für das Geld aus dem so genannten Millennium Challenge Account der Etoscha-Nationalpark oder Teile davon verkauft werden sollen. NUNW warnt: „Hände weg von Etoscha.“ Man habe genügend Beweise, die man aber bis Ende Oktober zurückhalten wolle, so Shiikwa. Zunächst wolle man, „dass die Regierung handelt“.[...]
Gruß
Birgitt

Re: Namibia - Etoscha NP - Neue Preise und Regelungen

Verfasst: Sa 27. Sep 2008, 13:57
von Lothar
Hallo Birgitt,

... danke für den AZ-Link.

Es hiess, südafrikanische Investoren seien am Etosha beteiligt.

Die sind mir immer noch lieber als amerikanische - lieber ein paar Braai-Plätze mehr als Mc Donald im Etosha ;-)

Von allen S/O-afrikanischen Ländern scheint mir Namibia das "privatisierteste". Was davon zu halten ist, wird letzten Endes die Zukunft zeigen, aber der Trend zum Massentourismus ist schon offensichtlich.

Schade - für Selbstfahrer wird es immer enger.


Grüsse

Lothar

Etoscha wird nicht verhökert

Verfasst: Mo 29. Sep 2008, 16:00
von Birgitt
Reaktionen auf Gewerkschafter-Vorwurf: „Die Fakten müssen auf den Tisch“
29.09.2008 - AZ online

Die Vorwürfe der SWAPO-Jugendliga und des Gewerkschaftsdachverbandes NUNW, dass der Etoscha-Nationalpark im Gegenzug für den Millennium Challenge Account (MCA) verhökert werden soll, ist auf breite Kritik gestoßen. Die NUNW wurde aufgefordert, Beweise vorzulegen ... mehr

Gruß
Birgitt