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Mosambik - Am Riff der guten Hoffnung - Quirimbas Archipel

Verfasst: Fr 30. Okt 2009, 03:52
von Birgitt
Mosambik
Am Riff der guten Hoffnung
Der Norden Mosambiks ist authentisches Afrika. Auf Koralleninseln leben Einheimische und Gäste. Elefanten haben Zutritt.

25.10.2009 - Tagesspiegel

Da ist ja wieder eine! Von der kleinen Strandvilla aus sind die altertümlich anmutenden Dhaus gut zu erkennen. Sie ziehen vereinzelt, meist in Ufernähe, ihre Bahnen durch den Indischen Ozean. Besonders schwer ist die Ladung allem Anschein nach nicht. Doch brisant soll das Stückgut sein. Drogen!, wispert man auf Matemo Island. Sie holen angeblich den Stoff oben in Tansania und bringen ihn nach Südafrika. Da sitzt man nun an einem herrlichen Strand und hört von Einheimischen solche Geschichten… Ja, Gold, Elfenbein, Sklaven – das verruchte, einträgliche Handelsgut vergangener Tage in der Region ist bekannt. Araber hatten ihre Fracht bereits im 6. Jahrhundert in ähnlichen Schiffen entlang der Küste Südostafrikas transportiert. Jetzt also Drogen? Gewiss, undenkbar ist nichts, doch man darf sagen: Die meisten Dhaus sind gewiss mit legaler Fracht von Insel zu Insel zum Festland unterwegs. Und manchmal haben sie auch Touristen an Bord. Die sind jedoch selten. Denn dieser Fleck, der Archipel der Quirimbas im Norden Mosambiks, ist bisher eher unbedeutend auf der touristischen Landkarte ... mehr

Gruß
Birgitt