Christoph Hiluxchrigu hat geschrieben:Hallo Peter
....Wie steht's aber mit mir Mensch? Muss ich jetzt auch mit so einem pyrethroidalen Hundehalsband auf die andere Seite der Alpen oder warte ich einfach auf die Beule und die zurückbleibende Narbe ... wobei ... was mache ich mir Gedanken ... in meinem Alter spielt eine Narbe mehr oder weniger eigentlich auch keine Rolle mehr

E Gruess
Chrigu
Hab bei meinem Vater einiges gelernt.. (war Tierarzt, leider schon verstorben, geh ja auch schon auf die 70 zu..) das sollte ich eigentlich wissen.
Hilfreich ist schon mal, wenn man schwitzt, nie im Gesicht mit den Händen rumpuhlen, niemals aufziehen - immer 100% schneutzen, vorm futtern oder in andern sensiblen Bereichen entweder die Händer immer mit expliziter Fingernägelreinigung waschen oder Desinfektionstücher nehmen (oh wie ich diese Tücher hasse..)
Gesichtshaut immer mit Cremes elastisch halten, Micro-Hautrisse damit vermeiden. Risse beim fingernägelansatz vermeiden.
Pyrethroide/Pyrethrine sind toxisch, ein Insektizit das Insekten tötet, macht Menschen krank.
Zu den potenteren Pyrethroiden gehört der Typ II, der Stoff gelangt durch passive Penetration in den Körper und verteilt sich fächerartig, eben im ganzen Körper.
Für Insekten besonders fatal, da sie über Dracheensysteme atmen.
Durch die passive Penetraion gelangen lipophile Pyretrine und Pyrethroide durch die Cuticula, verteilen sich und hemmen die Inaktivierung neuronaler Na°-Kanäle, so daß die Öffnungszeit der Kanäle verlängert wird und der anhaltende Na°-Strom zur Dauerdepolarisation führt.
Dieser Wirkungsmechanismus erklärt die charakteristischen Erregungszustände (Hyperlokomotion) infolge anfänglicher spontaner Depolarisation der Zellmembran, folgen Koordinationsstörungen (KnockDownEffekt) und nach genügend langer einwirkungszeit Lähmungserscheinungen...
Natürlich geht der Wirkstoff bei menschlicher Haut bei weitem nicht so stark rein wie bei Dracheen, aber das Halsband würde ich schon überdenken

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lg Peter