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"Terrorismus kann nie ganz vertrieben werden"

Verfasst: Di 15. Okt 2013, 20:43
von Alexander
"Terrorismus kann nie ganz vertrieben werden"

Ousmane Kane, Harvard-Professor für islamische Politik, über die sanfte Verbreitung des Islam in Westafrika, Scharia und aktuelle Radikalisierung

Al-Kaida im Islamischen Maghreb, Boko Haram und Ansar Dine, prägen gegenwärtig die Berichte über Westafrika. Anfang des Jahres schickte die ehemalige Kolonialmacht Frankreich Truppen gegen den Vormarsch der jihadistischen Gruppen im Norden Malis. Doch das Auftauchen radikaler Islamisten ist historisch gesehen ungewöhnlich für den Westen Afrikas. mehr...

Grüsse
Alexander

Re: "Terrorismus kann nie ganz vertrieben werden"

Verfasst: Mi 16. Okt 2013, 09:41
von marylin
Jetzt habe ich tatsächlich Tourismus gelesen.....
:)

Re: "Terrorismus kann nie ganz vertrieben werden"

Verfasst: Fr 25. Okt 2013, 16:53
von Burckhard
Toller Professor: (in Westafrika) ..." herrschte jahrhundertelang ein sanfter... Islam" Ob das die ersten Europäer, die Timbuktou besuchten, vor ihrer Hinrichtung genauso gesehen haben?
Zumindest Humor haben sie dort, auf meinem T-Shirt aus Timbuktou steht :
"I HAVE BEEN TO TIMBUKTU AND BACK"
Burckhard

Re: "Terrorismus kann nie ganz vertrieben werden"

Verfasst: Fr 25. Okt 2013, 21:46
von PeterM
Na ja, ich hatte mir den Vortrag im Original angehört. Dass die Zeitngsinterviews dann ein wenig "strange" sind... Mikro vor der Nase sorgt oft für Sprechdurchfall, was solls..

Von Nigeria hatte er Ahnung, auch wie sich Boko Haram und die Armee hochschaukeln. Terroristen brauchen Sympathisanten, und die brauchen einen Anlass. Da wäre politisch wohl viel zu entschärfen, aber die nigerianischen Truppen haben halt einen "besonderen Bedarf an Eigensicherung". Fragt ihre britischen Freunde, wenn immer eine Geiselnahme letal für alle ausgeht.

Dass die wahabitische Prägung des Islam den westafrikanischen Traditionen fremd ist, aber mit viel Ölgeld viel Propaganda betrieben wird - ist das neu?

Von Mali, den transsaharisch/-sahelischen Implikationen hatte er überraschend wenig Anhnung, und was das "erforderliche Bekämpfen" aus einer rein sicherheits(politik)getriebenen Perspektive bringen soll - im Smalltalk mit anderen Zühörern waren wir uns einig, das der gute Mann schon ein bisserl zu lange in den USA lebt und arbeitet

Grüsse
Peter