Trophäenjagd

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Alexander
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Re: Trophäenjagd

Beitrag von Alexander »

Zu Ehren des Diktators: Elefantenschlachten bei Mega-Party

Simbabwes Langzeitherrscher Robert Mugabe hat am Samstag seinen 91. Geburtstag gefeiert. Zu Ehren des Staatschefs sollen zwei Elefanten geschlachtet werden. Umweltschützer schlagen Alarm und wettern gegen den neuen Vorsitzenden der Afrikanischen Union. mehr...

Grüsse
Alexander
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Alexander
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Re: Trophäenjagd

Beitrag von Alexander »

Wieder mußte ein Löwe sterben, weil ein amerikanischer Zahnarzt das spannend findet. Der Schuss kostete dem Jäger 45.000 Euro.

Entrüstung nach Tötung von Löwe Cecil in Simbabwe

Die Tötung eines bekannten 13 Jahre alten Löwen namens Cecil in Simbabwe durch einen amerikanischen Jäger hat im Internet einen Sturm der Entrüstung ausgelöst. Anfang Juli habe der im US-Staat Minnesota lebende Zahnarzt Walter Palmer ein totes Tier an ein Auto gebunden, teilte der Vorsitzende der Umweltorganisation Zimbabwe Conservation Task Force (ZCTF), Johnny Rodrigues, mit. Gemeinsam mit anderen Jägern habe er die Raubkatze damit aus dem Hwange National Park gelockt. Außerhalb des Parks ist die Jagd legal. mehr...

Grüsse
Alexander
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Wolfgang K
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Re: Trophäenjagd

Beitrag von Wolfgang K »

So ein Idiot.

Man hätte besser ein Bündel Geld hinter sich hergezogen und Mugabe angelockt...
Guido3

Re: Trophäenjagd

Beitrag von Guido3 »

Etwas tröstlich ist, dass das auch in den USA eine richtig große Welle gemacht hat - also da, wo die Mehrheit der Trophäenjäger herkommt, die in Afrika bevorzugt gefährdete Tierarten schießt. Den Rant von Jimmy Kimmel haben nach nur 1 Tag schon 4 Millionen Leute bei Youtube angeschaut. Das ist bei so einem Thema eine bemerkenswerte Größenordnung.



In Namibia werden auch schon wieder Wüstenlöwen und Wüstenelefanten für die Trophäenjagd angeboten. Was besonders verstörend ist: Die werden wieder von Thormählen und Cochran aus Südafrika angeboten. Die wurden wegen unethischem Verhalten aus dem südafrikanischem Jagdverband ausgeschlossen. Die sind in Namibia nach Ermittlungen gegen sie aus dem Jagdverband ausgetreten, um Sanktionen zuvor zu kommen. Der Inhaber stand wegen zweifelhafter Jagdpraktiken schon mehrfach vor Gericht. Die Idioten haben letztes Jahr in angeblicher Notwehr im Mangetti-Nationalpark das einzige weibliche Nashorn erschossen, das zu dem Zeitpunkt auch noch tragend war. Die haben in Namibia unter zweifelhaften Umständen das Hobatere.Männchen erschossen, der ähnlich berühmt wie Cecile war. Thormählen und Cochran sagt ganz offiziell, dass es sie einen Scheißdreck interessiert, ob ein Löwe ein Halsband hat und Forschungsobjekt ist oder nicht. usw. usf. Trotzdem kommen die wieder und wieder in Namibia zum Zug.
http://africatrophyhunting.com/de/packages/

Beste Grüße

Guido
Lothar
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Re: Trophäenjagd

Beitrag von Lothar »

Guido3 hat geschrieben:....Die sind in Namibia nach Ermittlungen gegen sie aus dem Jagdverband ausgetreten, um Sanktionen zuvor zu kommen. Der Inhaber stand wegen zweifelhafter Jagdpraktiken schon mehrfach vor Gericht. Die Idioten haben letztes Jahr .....
wo liegt bei dir die Abgrenzung zwischen „Idioten“ und „Nicht-Idioten“ bei den Jagdveranstaltern und den Trophäenjägern. ?

Aus Sicht der Trophäenjagd-Befürworter sind es wohl nur deshalb Idioten, weil sie durch ihr Verhalten die Öffentlichkeit auf Machenschaften aufmerksam machen, die man doch lieber unbemerkt im Verborgenen treiben möchte.

Gruss
Lothar
Guido3

Re: Trophäenjagd

Beitrag von Guido3 »

Das ich persönlich nichts von der Trophäenjagd halte, habe ich glaube ich hinreichend oft deutlich gemacht. Ein konkretes Urteil möchte ich ansonsten immer nur im konkreten Einzelfall abgeben, wenn die Umstände bekannt sind. Warum und wieso habe ich in dem Thread hier schon mehrfach geschrieben.

Wenn bei einem bestimmten Jagdveranstalter fast jedes Mal Regelübertretungen auftreten. Wenn im konkreten Fall der Jäger, plus der begleitende Berufsjäger aus Namibia, plus typischerweise mehrere Helfer alle ein Nashorn nicht bemerkt haben wollen und es dann in angeblicher Notwehr erschießen, dann sind das für mich Idioten. Weil sie entweder lügen oder ganz offensichtlich noch nicht mal ihr viel diskutiertes Handwerk beherrschen. Nachdem sie die einzige Nashornkuh im Mangetti weggeballert haben, wurde übrigens anschließend noch das zuständige Ministerium in Namibia vom Veranstalter Thormählen und Cochran verklagt. Sie hätten ja schließlich ein Permit für ein männliches Nashorn gehabt. Das nun Abgeschossene solle nicht zählen und sie dürften ja wohl noch ein weiteres Nashorn für lau schießen. Man hat sich außergerichtlich geeinigt..., noch ein Nashorn tot.

Nebenbei noch zwei andere Punkte zur Jagd (mit und ohne Trophäen):

1. Seit gut anderthalb Jahren gilt nun das Trophäenjagdverbot für alle staatlichen Flächen in Botswana. Darüber, welche finanziellen Auswirkungen das in den ehemaligen Jagdkonzessionen hat, habe ich noch nirgends etwas gehört oder gelesen. Das bleibt vorerst offen. Aber zumindest scheint die von den ehemaligen Betreibern der Jagdkonzessionen für diese Gebiete vorhergesagte Apokalypse (durch Abschaltung von Pumpen etc., verstärkte Wilderei) nicht eingetreten zu sein.

2. Früher durfte in den Conservancies in Namibia eine bestimmte Menge an Tieren pro Jahr durch Trophäenjagd geschossen werden und eine weitere definierte Menge für den Eigenbedarf (Fleisch). Vor einigen Jahren hat das MET dann die Shoot-and-Sell-Policy eingeführt: Tiere dürfen geschossen und das Fleisch extern verkauft werden. Mittlerweile ist in einigen Conservancies dadurch wohl fast alles an Tieren weggeschossen. 3 Conservancies im Nordwesten Namibias haben gerade von sich aus beschlossen, dass sie den fragwürdigen Wildzählungen des MET und den darauf basierenden Abschussquoten nicht mehr vertrauen und von sich aus vorerst auf das Shoot&Sell verzichten. Das finde ich sehr ermutigend.

Beste Grüße

Guido
Guido3

Re: Trophäenjagd

Beitrag von Guido3 »

In der Bild darf heute ein pauschaler Jagdbefürworter lügen, dass sich die Balken biegen: «Ein Jagdtourist bringt deutlich mehr Geld als ein Hoteltourist ins Land. Für Namibia und andere afrikanische Länder ist das eine beachtliche Einkommensquelle. Etwa 20 Prozent der namibischen Staatseinnahmen kommen über den Jagdtourismus.»
http://www.bild.de/news/ausland/loewe/t ... .bild.html

Es ist im Detail etwas schwer nachzuvollziehen, weil Namibia Einnahmen aus Fischereilizenzen und Jagdpermits als gemeinsamen Haushaltsposten ausweist. Der Posten machte im letzten 129 Mio N$ bei Gesamteinnahmen von 41.909 Mio N$ aus. Der Anteil der direkten Jagdeinnahmen am Staatshaushalt dürfte demnach bei maximal 0,3% (abzüglich Fischereilizenzen eher 0,1%) und nicht bei 20% liegen. Dritteffekte mit eingerechnet (Steuereinnahmen auf Erträge aus Trophäenjagden) dürfte man höchstens auf 0,1 bis 1% kommen. Diese angeblichen 20% werden jetzt vermutlich wieder viel zitiert und man bekommt die Zahl kaum noch aus der Welt.
:kotz:

Beste Grüße

Guido
Lothar
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Re: Trophäenjagd

Beitrag von Lothar »

# Guido

Hab´ Dank für die Infos zu Pkt. 1 - 3 und den Angaben zu den Jagdeinnahmen Namibias - sehr interessant.

Mit meiner Frage bzgl. Idioten/Nicht-Idioten wollte ich auf einen möglichen Trugschluss hinweisen, der da lauten könnte : Diese von dir genannten Personen sind aufgrund ihres Verhaltens klar als Idioten zu erkennen und von den übrigen Trophäenjägern und -helfern klar abzugrenzen. Das ist eben nicht der Fall.

Was ich persönlich von Trophäenjagd (TJ) halte, brauche ich hier auch nicht zu erwähnen, aber ich möchte doch mal ein paar emotionslos Betrachtungen dazu anstellen:

Unter den aktiv Beteiligten der TJ gibt es sicher auf der einen Seite Personen, die im Idealfall tatsächlich bemüht sind, den Anforderungen an Arterhaltung, Ethik, Moral und Tierschutz im Mindestmass gerecht zu werden und dieses nicht nur vorgeben. Ich nenne sie mal „Weidmänner“.

Auf der anderen Seite gibt es dann solche offensichtlichen „Idioten“.....


und zwischen diesen beiden extremen Gruppen treibt noch eine breite Palette von zweifelhaften Gestalten mit niederen Beweggründen unter dem Deckmantel der „weidmännischen Jagd“ ihr Unwesen. Ihnen geht es eigentlich nur um die Trophäe. Im wesentlichen sind es Egomanen.

Die Größe der jeweiligen Gruppe und welchen Anteil sie an der TJ haben, kann man wohl nicht genau quantifizieren, aber ich denke der Anteil der Egomanen bereitet die größten Probleme und diese Gruppe ist auch m.M. nicht in den Griff zu bekommen, solange es legale TJ gibt.

Der Fall „Cecil“ sorgt jetzt für den großen Aufreger in der Öffentlichkeit. Bald wird das Thema aus den Medien verschwunden sein und es wird sich nichts ändern, wobei jetzt eigentlich der richtige Zeitpunkt wäre, kampagnenartig die Aufmerksamkeit auf diese „Egomanengruppe“ zu lenken, aber von Seiten der Medien wird nichts kommen, nach den bisherigen Erfahungen sogar eher etwas Kontraproduktives. Ein Vergleich mit der Waffenlobby NRA in den USA drängt sich förmlich auf.

Vielleicht sollte man mal ein gutes Marketing-Team damit beauftragen, einen neuen Sport-Hype zu etablieren, etwa nach dem Motto : „Trophy-hunting is out, Trophy-Selfies are in“.

Eine neue Sport-Disziplin z.B. : 50m Anschleichen an das Trophäen-Tier mit Zeitvorgabe, dann ein unverwackeltes Face2Face-Selfie-Foto mit Outdoor-Selfie-stick und anschließend Freistil-Rücklauf zum Fahrzeug oder demselbigen hinterher.

https://www.gopole.com/media/jono-parks---lion-selfie
http://jaytharding.com/2014/04/12/regret/

Diese Sportart wäre der evolutionären, selektiven Weiterentwicklung des Menschen nicht nur sehr dienlich, sondern oft auch wünschenswert - siehe Link und Bild unten.

Aber im Ernst - ich glaube der Zenit der menschlichen Ethik und Moral ist bereits überschritten und die Anzahl der triebgesteuerten Trophäenjäger steigt mit wachsendem weltweitem Wohlstand.

Sambia hat übrigens das Verbot der TJ wieder aufgehoben. (Sobald man etwas im Portemonnaie vermisst, gehen die guten Vorsätze den Bach runter.)

http://traveller24.news24.com/News/Zamb ... g-20150519

Ein Foto, das für sich spricht ......

Gruss

Lothar
Kuno
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Re: Trophäenjagd

Beitrag von Kuno »

Grad im Focus: "Nach der harschen Kritik an dem Löwen-Jäger Walter Palmer aus den USA, gibt es nun die nächste Hiobsbotschaft: Der Bruder des getöteten Löwen Cecil ist von Wilderern in einem Nationalpark in Simbabwe erschossen worden."
Lothar
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Re: Trophäenjagd

Beitrag von Lothar »

..... wohl nur ein Gerücht ?

http://www.theguardian.com/environment/ ... n-zimbabwe

aber eine Petition gibt es "sicherheitshalber" schon mal ...
http://www.thepetitionsite.com/takeacti ... 1759971866

verkehrt machen kann man mit dem Zeichnen der Petition wohl nichts.
Gruss

Lothar
Zuletzt geändert von Lothar am So 2. Aug 2015, 14:17, insgesamt 1-mal geändert.
Schlicksurfer

Re: Trophäenjagd

Beitrag von Schlicksurfer »

Kuno
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Re: Trophäenjagd

Beitrag von Kuno »

Problematischer als die Trophäenjagd sehe ich die Wilderei, welche in letzter Zeit offenbar wieder sehr stark zugenommen hat. Gestern hat der Zoll am Flughafen Zürich 262 Kilogramm Elfenbein (das soll 41 gwilderten Elefanten entsprechen) beschlagnahmt. Es befand sich im Gepäck von drei Chinesen, die aus Tansania kommen auf dem Weg nach Peking waren.

Das Elfenbein wurde beschlagnahmt und den drei Chinesen wurden noch am Flughafen ohne Betäubung ihre vier Eckzähne gezogen. Der zweite Teil des letzten Satzes trifft leider nicht zu.
Lothar
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Re: Trophäenjagd

Beitrag von Lothar »

Kuno hat geschrieben:Problematischer als die Trophäenjagd sehe ich die Wilderei
Zweifellos richtig - nur ist die Wilderei wesentlich schwerer "in den Griff zu bekommen", weil ohnehin alles illegal läuft.

Bei der Trophäenjagd lässt sich da regulatorisch noch einiges mehr machen.
.
Kuno
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Re: Trophäenjagd

Beitrag von Kuno »

Das stimmt natürlich. Ich wollte auch nicht die beiden Themen gegeneinander abwägen. Aber gut aussehen um den Grosstierbestand tut es nicht...
Guido3

Re: Trophäenjagd

Beitrag von Guido3 »

Das ganz große Wildereiproblem sehe ich derzeit vor allem bei Nashörnern. Vielleicht noch Pangolin. Je nach Statistik gibt es noch 400.000 bis 700.000 Elefanten in Afrika. Die Anstieg der Wilderei wegen Elfenbein ist dramatisch und Elefanten sind in einigen Regionen vom Aussterben bedroht. Vor allem in Ost-, Zentral- und Westafrika. Im südlichen Afrika hat man eher das Problem, dass die Elefanten-Populationen stark gewachsen sind. Teilweise wird die Frage gestellt, ob die Flora diese Menge an Elefanten noch verkraften kann. Früher wurden regelmäßig tausende Elefanten "gekeult" um die Bestände auf ein als verträglich angesehenes Maß zu reduzieren. Das traut sich heute wegen des zu erwartenden Shitstorms niemand mehr. Als Art sehe ich afrikanische Elefanten aktuell nicht vom Aussterben bedroht. Bei Löwen, Nashörnern, Geparden, Wildhunden und einigen anderen Arten ist die Lage dramatischer.

Und bei Löwen ist die Trophäenjagd problematischer als das Abschießen der Tiere durch lokale Farmer etc. (was auch nicht zwingend unter Wilderei fällt). Schaut man bei der Trophäenjagd auf Löwen nur auf die zahlenmäßige Bestandreduzierung, so ist das Problem nicht vollständig erfasst. Trophäenjäger wollen immer die prächtigsten Männchen schießen. Das sind die Tiere mit den besten Genen, die in der Natur die wichtigste Rolle bei der Reproduktion spielen. Der Genpool wird durch die Trophäenjagd nachhaltig geschädigt. Das selektive Abschießen der Männchen durch die Trophäenjagd führt teils zu absurden Quotienten von Weibchen pro Männchen und bringt das Sozialverhalten der Rudel völlig durcheinander. Der Farmer schießt oder vergiftet nicht den prächtigsten Löwen, sondern den, der seine Tiere reißt. Häufig Löwinnen.

Den jetzt abgeschossen Löwen Cecil konnten wir letztes Jahr übrigens noch ausgiebig im Hwange nahe der Ngweshla-Pan - seinem Stammgebiet - bewundern. Für die teuren Lodges in der Ecke dürfte das ein schwerer Schlag sein. Cecil war ein sehr relaxter, imposanter Löwe, gut zu beobachten und deshalb touristisch so wertvoll. Was da auch richtig auf die Palme bringt, ist jedes Mal die Aussage der Jäger, sie hätten das Halsband angeblich nicht gesehen. Entweder ist das eine glatte Lüge oder sie haben nicht den Regeln entsprechend gejagt. Sonst sieht man das Halsband. Selbst bei einem Löwen wie Cecil mit mächtiger dunkler Mähne.
9227_m.jpg
Beste Grüße

Guido
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