FILM | I Am the River, the River is Me

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Birgitt
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FILM | I Am the River, the River is Me

Beitrag von Birgitt »

Dokumentarfilm

Regie: Petr Lom
Niederlande, Norwegen 2024 - 88 min.
Kinostart: 08.05.2025

Ich empfinde es als meine Aufgabe, dafür zu sorgen, dass ich das, was mir gegeben wurde, an andere weitergebe. – Ned Tapa (Whanganui)

Der Māori-Flusswächter Ned Tapa nimmt die Filmemacher:innen, internationale Wasservertreter:innen und Aktivist:innen mit auf eine Kanufahrt auf dem Whanganui River in Aotearoa, Neuseeland. Der 320 Kilometer lange Fluss ist der erste weltweit, der als juristische Person anerkannt wurde. Seit über 150 Jahren kämpfen die Māori leidenschaftlich für den Schutz ihrer heiligen Lebensader. Auf diesem spirituellen Wasserweg teilen die Reisenden Geschichten von Widerstandskraft, Zerstörung und Heilung. Durch den Geist des Flusses als Begleiter und Erzähler reflektiert der Film über indigene Weisheit, die Verbundenheit allen Lebens und die globale Bewegung für die Rechte der Natur. Ein Aufruf, unsere Wertesysteme gegenüber der Natur und der Gemeinschaft zu überdenken – zum Wohle allen zukünftigen Lebens auf der Erde ... mehr


Bild: mindjazz pictures
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FILM | I Am the River, the River is Me - Kritik + Trailer

Beitrag von Birgitt »

Der Film hat nicht nur interessante Protagonisten, er gewährt auch einen erhellenden Einblick in die Kultur und die Traditionen der Māori, in ihre Sprache, ihre Denkweise, ihr Verhältnis zur Natur. Dazu reichert er die wirklich wunderschönen Aufnahmen des Flusses und seiner Umgebung mit historischem Bildmaterial an [...] Die Kamera wechselt geschickt die Perspektive und taucht in das Wasser des Flusses ein, filmt das Boot aus dem Wasser heraus und erweckt so den Eindruck, der Whanganui River sei nicht nur Thema, sondern auch Protagonist des Films [...] Mit konventionellen Reisedokumentarfilmen hat I Am The River, The River Is Me nur wenig gemein [...] der Film gleitet sanft dahin wie die Kajaks auf dem Fluss [...] Dabei scheint es dem Filmteam, welches auch selbst als Teil der Reisegruppe inszeniert wird, vor allen Dingen um eine Idee, eine Einstellung zur Welt zu gehen: dass alles auf der Erde miteinander verbunden ist. Dass wir uns ein Beispiel an Ned nehmen sollten, der für sich feststellt: „Ich kümmere mich um die Welt, solange ich hier bin.“ Ein Film, der einen inspirierendem Funken in den Zuschauenden entfachen kann ...
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