Drama
Regie: Uisenma Borchu
Deutschland, Mongolei 2020 - 92 min.
Kinostart: 23.07.2020
Als Kinder sind die Schwestern Wessi und Ossi unzertrennlich und leben in der mongolischen Wüste Gobi. Dann werden sie jäh getrennt. Wessi wächst in Deutschland auf, während Ossi als Nomadin in der Wüste zurückbleibt. Mit dreißig Jahren lebt Wessi ein vermeintlich beschauliches Leben mit ihrem Freund Franz in einer deutschen Großstadt. Doch sie sehnt sich nach ihrer Schwester. Als die Beziehung daran in die Brüche geht, kehrt sie Deutschland den Rücken zu und reist in die Mongolei auf der Suche nach ihrer Schwester. Nach einer langen Reise liegen sich Wessi und Ossi nach Jahren der Trennung endlich wieder in den Armen. Während die Wiedervereinigung zunächst höchst emotional verläuft, bilden die kulturellen Unterschiede zwischen den beiden Frauen schon bald eine tiefe Kluft. Ossi lebt ein traditionelles, einfaches Leben im Einklang mit der Natur. Wessi kann sich hingegen nur schwer an die Regeln und Bräuche gewöhnen. Frei von ihrem Ex und endlich mit ihrer Schwester vereint, will sie alleine ihre Entscheidungen treffen.
Regisseurin und Hauptdarstellerin Uisenma Borchu stellt in ihrem neuen, semibiografischen Drama „Schwarze Milch“ die Konventionen der westlichen und östlichen Welt gegeneinander. Für die Dreharbeiten reiste sie mit Produzent und Kameramann Sven Zellner und dem Team in die Wüste Gobi und hielt dort die Handlung fast dokumentarisch fest ... mehr
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Birgitt
FILM | Schwarze Milch
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