FILM | Silence Breakers

Länder- und Wüstenbezogene Filme

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Birgitt
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FILM | Silence Breakers

Beitrag von Birgitt »

Dokumentarfilm

Regie: Silvina Landsmann
Deutschland, Frankreich, Israel 2021 - 92 min.
Kinostart: 24.03.2022

Die NGO „Breaking the Silence” – kurz BtS – besteht aus ehemaligen israelischen Soldaten und Soldatinnen, die durch das Sammeln persönlicher Erinnerungsberichte auf den militärischen Alltag und den Umgang mit der Bevölkerung in den besetzten Gebieten aufmerksam machen wollen. Die Regisseurin Silvina Landsmann ermöglicht mit ihrem Film einen Blick hinter die Kulissen einer umstrittenen Gruppierung mit einem kontrovers diskutierten Ansatz inmitten eines über 70 Jahre schwelenden Konflikts.

Was macht einen guten Soldaten aus? Die Fähigkeit, ohne Skrupel Befehle auszuführen, oder die Berücksichtigung von höheren moralischen Zielen im Umgang mit dem Feind? Letzteres war vielen Mitgliedern von BtS erst nach ihrer aktiven Militärzeit möglich. In ihrer Arbeit setzen sie sich mit Einsätzen und Handlungen auseinander, die ihnen heute falsch vorkommen. Mit Videos, Vorträgen und Stadtführungen wenden sie sich an die israelische Bevölkerung und an ausländische Medien. Auf den Straßen Hebrons kommt es immer wieder zum Zusammenstoß zwischen BtS, israelischen Siedlern und dem Militär. Auch auf politischer Ebene wird die Organisation scharf kritisiert. Ihr wird vorgeworfen, Geschichten zu erfinden, dem Ruf Israels zu schaden und dem Antisemitismus in die Hände zu spielen. Mit filmisch nüchternen Bildern beobachtet Landsmann, wie die Gruppe äußerlich und innerlich um ihre Stimme kämpft. (Dok.Leipzig) ... mehr


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Birgitt
Birgitt
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FILM | Silence Breakers - Kritik + Trailer

Beitrag von Birgitt »

Manchmal wirkt die Montage schnipselhaft, und es fällt dann schwer, sich in Raum und Zeit zu orientieren. Wo befinden sich die Akteur*innen gerade, worum geht es, warum wurde die vorherige Szene abgebrochen? Offenbar musste die Kamera immer wieder jäh abgeschaltet werden. Oder die Regisseurin Silvana Landsmann reflektiert mit dem Schnitt stilistisch, wie begrenzt der Einblick der Öffentlichkeit in die Situation in den besetzten Gebieten ist. Der Kampf der Aktivist*innen um Aufklärung und Meinungsfreiheit mutet an wie ein permanenter verbaler Fronteinsatz. Dieser Dokumentarfilm würdigt „Breaking the Silence“ auf fesselnde und auch durchaus anschauliche Weise als eine Organisation, die mit ihrem Ziel, zu informieren, eine demokratische Aufgabe erfüllt ... mehr bei kino-zeit




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Birgitt
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