Die Quelle, aus welcher der nachfolgende Text stammt, bietet einiges an Informationen berühmter deutscher Afrikaforscher:
An der gewaltigen Entdeckerarbeit, die in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts die nordamerikanische Wüste und den Sudan nördlich des Äquators entschleierte, sind vier Männer deutschen Stammes in ganz hervorragender Weise beteiligt gewesen: Heinrich Barth, der während einer fünfeinhalbjährigen Expedition (1850 -1855) den westlichen Sudan erschloß, in den sechziger Jahren Gerhard Rohlfs, der Erforscher der westlichen Sahara und des Benuestroms, Georg Schweinfurth, der vom Nil aus die Wasserscheide überschreitend bis zu den Völkern des Kongosystems vordrang (1868-1871), und Gustav Nachtigal.
Äußere Umstände haben Nachtigal, den am 23. Februar 1834 in Eichstedt bei Stendal geborenen Pfarrerssohn, in die Bahn gedrängt, auf der er seine eigentliche Lebensaufgabe lößte. Aus Gesundheitsrücksichten hatte er seine Stellung als preußischer Militärarzt quittiert und war 1862 nach Afrika gegangen. In Tunis war er Leibarzt des ersten Ministers geworden und hatte sich mit dem Wesen von Land und Leuten in Nordafrika vertraut gemacht. Anfang 1869 trat er von Tripolis aus die große Reise an, die ihn in nahezu sechs Jahren durch die Sahara zum Tsadsee (sprich: Tschadsee) und dann durch die damals zum größten Teil mit dem Schleier des Geheimnisses verhüllten Gras- und Steppenländer des Sudan zum Nil nach Ägypten führte. mehr...
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Alexander




