Aus dem Nahen Osten kennen Archäologen die frühesten Siedlungsspuren menschlicher Hochkulturen; und hier können sie die Zeitläufte demnach auch am längsten halbwegs kontinuierlich nachvollziehen. Wertvolles Hilfsmittel sind dabei schon lange Beobachtungen aus dem All, die den vom Menschen durch Landwirtschaft und Besiedlung veränderten Boden sichtbar machen. Björn Menze und Jason Ur von der Harvard University haben nun den bis dato umfangreichsten Satz von Bildmaterial aus der Region kombiniert und Berechnungsverfahren entwickelt, die das Auf und Ab der frühgeschichtlichen Besiedlung detaillierter als je zuvor über lange Zeiträume hinweg verdeutlichen. Die Zentren des alten Mesopotamiens, so eine ihrer Schlussfolgerungen, standen und fielen schon immer mit dem Zugang zum Wasser und den klimatischen Bedingungen – und ihrer perfekten Einbindung in ein gut ausgebautes regionales Transportnetzwerk ...
Satellitenbilder enthüllen mesopotamische Siedlungsgeschichte
19.03.2012 - spektrum
Gruß
Birgitt
Mesopotamien | Wege und Siedlungen im Zweistromland
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