Schadenhergang:
Zusammen mit meiner Frau Susann bin ich auf der Reise von Marokko nach Hause. Auf einer Autobahnraststätte ( Area Serucio Hospitalet ) in Spanien parkiere ich unser Land-Rover am Sonntagnachmittag, 7. August 2005 gegen 16.00 Uhr, um nach langer Fahrt wieder einmal eine kurze Ruhe- und WC-Pause einzulegen.
Während ich auf Toilette bin, wird Susann von 3 Männern, einem Spanier und zwei nordafrikanischen Typen, überfallen. Der Spanier lenkt meine Frau, die direkt auf der Beifahrerseite neben dem Land-Rover steht, mit Fragen nach dem von Wo und Wohin ab, gleichzeitig öffnet ein Nordafrikaner die Autotüre auf der Fahrerseite und entwendet blitzschnell den Dokumentenbeutel. Susann merkt sehr rasch, dass etwas nicht stimmt, sie sieht den Mann mit unserem Geldtäschchen, da versucht der Spanier sie festzuhalten, sie befreit sich jedoch von ihm und rennt dem Mann aus Nordafrika nach. Dieser und der Spanier steigen in ein Auto ein, Susann reisst die Tür dieses Wagens auf und entreisst dem Dieb das Täschchen. In diesem Moment erst komme ich vom WC zurück, sehe Susann bei einem unbekannten Auto stehen und höre sie um Hilfe rufen, aber die Räuber fahren mit Vollgas davon und ich kann nichts mehr unternehmen. Wir schauen uns das Geldtäschchen an und stellen fest, dass oh Schreck 900.- SFr. fehlen, die Kreditkarten, die Pässe und auch die Euros aber noch drin sind.
Zum Glück helfen uns aufmerksame Spanier, die Englisch- und Französische-kenntnisse haben, denn leider spricht Susann nicht Spanisch, Sie telefonieren der Polizei, die auch schnell am Tatort erscheint und mit Hilfe des spanischen Ehepaars als Übersetzer nach unseren Angaben ein Protokoll erstellt. Die Täter beschreiben wir als einen etwa 40 Jahre alten Spanier, 1.80 Meter gross und vollschlank, und als zwei Nordafrikaner, circa 30 Jahre alt und eher klein und schlank. Gemäss den Angaben des spanischen Ehepaares handelt es sich beim Auto der Diebe um einen silbrigen Seat Altea. Wir selbst konnten die Automarke und leider auch die Fahrzeugnummer nicht nennen, alles ging zu schnell.
Nach diesem Schrecken sind wir froh, dass wir noch am gleichen Abend die Grenze nach Frankreich überqueren und nach einer ruhigen Nacht auf einer Raststätte am kommenden Abend wieder zu Hause angelangen.
Susann und Hans Peter
Sicherheit in Afrika? Und in Spanien?
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Hans Peter Schlumpf
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syncro tom
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Re: Sicherheit in Afrika? Und in Spanien?
Hallo Hans Peter,
Du musst aber schon zugeben, das es sich hier um den klassischen Fall, wie man es nicht machen sollte, handelt.
Geld, Kreditkarten und Pässe schön in einem Beutel verpackt, der dann auch noch griffbereit im nichtverschlossenem Auto liegt. Leichter kann man es Banditen ja kaum machen. Das ist doch gerade zu eine Einladung für solche Leute. Und leider sind die auf diese Strecke sehr zahlreich unterwegs.
Du musst aber schon zugeben, das es sich hier um den klassischen Fall, wie man es nicht machen sollte, handelt.
Geld, Kreditkarten und Pässe schön in einem Beutel verpackt, der dann auch noch griffbereit im nichtverschlossenem Auto liegt. Leichter kann man es Banditen ja kaum machen. Das ist doch gerade zu eine Einladung für solche Leute. Und leider sind die auf diese Strecke sehr zahlreich unterwegs.
Re: Sicherheit in Afrika? Und in Spanien?
Hallo,
da seid ihr ja zum Glück noch mit blauen Augen davon gekommen, das hätte auch mit Verletzungen ausgehen können.
Und Tom, hinterher weiß mans immer besser. Aber wer von uns hat das nicht schon mal so gemacht: So lange noch einer bzw. eine beim Auto steht, selbiges nicht abgeschlossen?!?
zukünfitg sorgenfreies Reisen wünscht
Achim
da seid ihr ja zum Glück noch mit blauen Augen davon gekommen, das hätte auch mit Verletzungen ausgehen können.
Und Tom, hinterher weiß mans immer besser. Aber wer von uns hat das nicht schon mal so gemacht: So lange noch einer bzw. eine beim Auto steht, selbiges nicht abgeschlossen?!?
zukünfitg sorgenfreies Reisen wünscht
Achim
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Gerhard Göttler
- Beiträge: 1148
- Registriert: Mi 14. Sep 2005, 12:36
Re: Sicherheit in Afrika? Und in Spanien?
Hallo HPS!
Schon ein Hammer! Das hätte mir auch schon oft passieren können. Man denkt ja nicht daran, dass dem am Fahrzeug zurückgebliebenen "Aufpasser" dergleichen am hellichten Tag zustoßen kann! Meiner Schwägerin widerfuhr Ähnliches beim Tanken in Südfrankreich: Ihr Partner war zum Bezahlen im Tankstellengebäude als sie - im Fahrzeug sitzend - ausgeplündert wurde; in diesem Fall war es ein Motorradfahrer in voller Montur. Da der Partner jedoch sämtliches Geld an die Kasse mitgenommen hatte, blieb der Coup ohne Geld-Schaden. Der Gauner nahm sich die Zeit - sie ins Fahrzeug einzwängend - fast in Ruhe Hand- und Reistaschen zu durchwühlen. Als er kein Geld fand, warf er alles wütend in den Fahrerfußraum und brauste auf dem Motorrad davon! Vom Schreien alarmiert bekam wohl die Tankstellenbesatzung alles mit, aber dennoch konnte keiner das Kennzeichen des Motorrads ablesen.
Gerhard Göttler
Schon ein Hammer! Das hätte mir auch schon oft passieren können. Man denkt ja nicht daran, dass dem am Fahrzeug zurückgebliebenen "Aufpasser" dergleichen am hellichten Tag zustoßen kann! Meiner Schwägerin widerfuhr Ähnliches beim Tanken in Südfrankreich: Ihr Partner war zum Bezahlen im Tankstellengebäude als sie - im Fahrzeug sitzend - ausgeplündert wurde; in diesem Fall war es ein Motorradfahrer in voller Montur. Da der Partner jedoch sämtliches Geld an die Kasse mitgenommen hatte, blieb der Coup ohne Geld-Schaden. Der Gauner nahm sich die Zeit - sie ins Fahrzeug einzwängend - fast in Ruhe Hand- und Reistaschen zu durchwühlen. Als er kein Geld fand, warf er alles wütend in den Fahrerfußraum und brauste auf dem Motorrad davon! Vom Schreien alarmiert bekam wohl die Tankstellenbesatzung alles mit, aber dennoch konnte keiner das Kennzeichen des Motorrads ablesen.
Gerhard Göttler




