Libanon als nächster Krisenherd?

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Birgitt
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Libanon - Bombenanschlag in Beirut

Beitrag von Birgitt »

Bei einer Explosion einer Autobombe in der libanesischen Hauptstadt Beirut sind acht Menschen getötet worden. Unter den Toten ist nach Angaben aus Geheimdienstkreisen General Wissam al Hassan, ein hochrangiger Funktionär des libanesischen Geheimdienstes. Al Hassan könnte nach Einschätzung von Beobachtern das Ziel der Attentäter gewesen sein. Er war ein Vertrauter des libanesischen Oppositionschefs Saad Hariri, der wiederum der syrischen Führung von Präsident Baschar al Assad feindlich gegenübersteht. Ende des Jahres sollte al Hassan Chef der Polizei im Libanon werden [...] Die Bombe explodierte mitten in der Hauptverkehrszeit
Libanesischer Top-Geheimdienstler getötet
19.10.2012 - tagesschau

Beirut blast kills intelligence chief Wissam al-Hassan
19.10.2012 - BBC

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Libanon - Nach Anschlag auf libanesischen Geheimdienstchef

Beitrag von Birgitt »

A day of national mourning has been held in Lebanon amid opposition protests over a massive car bombing a day earlier in Beirut. The dead included internal intelligence chief Wissam al-Hassan, who was close to the anti-Syrian opposition. Protesters have been blocking roads in Beirut and other cities. The opposition blames Damascus for Friday's attack. PM Najib Mikati offered to resign, but President Michel Suleiman has asked him to stay on in the national interest.
Anger erupts as Lebanon mourns Beirut bomb victims
20.10.2012 - BBC
Nach dem tödlichen Bombenanschlag auf den Chef des Polizei-Geheimdienstes im Libanon, Wissam al Hassan, wächst die Angst vor einem neuen Bürgerkrieg. Zehntausende Menschen, hauptsächlich Sunniten, demonstrierten landesweit gegen den Anschlag, bei dem neben al Hassan sieben weitere Menschen getötet und mindestens 78 verletzt wurden. Sie steckten Autoreifen in Brand, blockierten die Zufahrt zum internationalen Flughafen in Beirut und sperrten Straßen in der nordlibanesischen Hafenstadt Tripoli. Demonstrationen und Blockaden wurden auch aus dem Bekaa-Tal im Osten und der Stadt Sidon im Süden gemeldet. Die Regierung verstärkte die Sicherheitsvorkehrungen und ließ Soldaten an strategisch wichtigen Plätzen Stellung beziehen.
Demonstrationen und Angst vor Bürgerkrieg
20.10.2012 - tagesschau

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Gespannte Situation im Libanon nach Anschlag

Beitrag von Birgitt »

Vor der Trauerfeier für den ermordeten Geheimdienstschef al Hassan befindet sich die libanesischen Hauptstadt Beirut im Ausnahmezustand. Der mutmaßlich politische Anschlag hat das Land gespalten. Viele vermuten die Hintermänner des Attentats in Syrien, doch auch im Libanon selbst gibt es ungelöste Konflikte.
Proteste vor Trauerfeier in Beirut
21.10.2012 - tagesschau
Wer das Land zum Explodieren bringen will, konnte kein besseres Ziel finden: Der Mord an dem Polizeigeheimdienstchef al-Hassan schwächt in Libanon die Kräfte, die sich gegen das Regime in Syrien stellen. Ein alter Konflikt könnte jetzt wieder eskalieren.
Alter Hass kehrt zurück
21.10.2012 - Süddeutsche

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Libanon - Ausschreitungen in Beirut

Beitrag von Birgitt »

Clashes have erupted outside government offices in the Lebanese capital Beirut after thousands attended the funeral of security chief Wissam al-Hassan who was killed by a car bomb on Friday. A group of protesters tried to storm the HQ, after a new call for Prime Minister Najib Mikati to resign. Police fired warning shots and tear gas. Friday's attack also killed one of Mr Hassan's bodyguards and a woman nearby. Opposition figures have blamed neighbouring Syria for the attack. Many have protested against Syria and its Lebanese allies amid fears the Syrian conflict could spill over.
Beirut funeral for Wissam al-Hassan followed by clashes
21.10.2012 - BBC
Tausende Menschen haben in der libanesischen Hauptstadt Beirut Abschied genommen von den Opfern des Anschlags vor zwei Tagen. Nach der Beisetzung entlud sich die Wut vieler Trauernder, sie durchbrachen Sperren, nahmen Kurs auf den Regierungssitz. Die Polizei setzte Tränengas ein.
Trauerfeier wird zum Protestmarsch
21.10.2012 - tagesschau

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Libanon nach Attentat auf Geheimdienstchef

Beitrag von Birgitt »

Die libanesische Armee hat entschlossene Maßnahmen zur Verhinderung von Gewalt und Chaos in dem Land angekündigt. Der Libanon durchlebe nach der Ermordung des Chefs des Polizei-Geheimdienstes eine kritische Zeit, erklärte die Armee. "Wir fordern alle politischen Führer auf, ihre Positionen und Meinungen mit Vorsicht zu äußern", sagte ein Sprecher. Bei gewalttätigen Auseinandersetzungen waren zuvor nach Medienberichten in der Nacht mindestens zwei Menschen getötet und mehrere weitere verletzt worden. Augenzeugen sprachen von Feuergefechten an verschiedenen Stellen der Hauptstadt Beirut. Auch in Tripoli im Norden des Landes kam es zu heftigen Kämpfen. Nach Angaben eines Fotografen der Nachrichtenagentur AP waren im Beiruter Stadtteil Tarik Dschadideh am Morgen Dutzende bewaffnete Bürger auf den Straßen unterwegs.
Tote bei Ausschreitungen im Libanon
22.10.2012 - tagesschau

Lebanon army calls for political 'caution' amid clashes
22.10.2012 - BBC
Nach dem Anschlag auf den libanesischen Geheimdienstchef stehen in Beirut die Zeichen auf Sturm. Die Angst vor einem erneuten Bürgerkrieg geht um.
Der Libanon in syrischer Geiselhaft
22.10.2012 - Qantara - Von Karim El-Gawhary

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Interview zur Lage nach Attentat auf Hassan

Beitrag von Birgitt »

Auch wenn die syrische Regierung offiziell den Anschlag auf den libanesischen Geheimdienstchef Hassan verurteilt - so weint ihm in Damaskus doch niemand eine Träne nach, sagt ARD-Korrespondent Thomas Stephan im Interview. Das Attentat drohe nun, alte Gräben im Libanon wieder aufzureißen ...

"Syriens Bürgerkrieg könnte auf Libanon übergreifen"
23.10.2012 - tagesschau

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Libanon - Anti-Assad Proteste in Beirut

Beitrag von Birgitt »

Der Libanon steht unter Schock. Nach dem Mord am Polizeigeheimdienstchef wirkt Beirut noch immer wie gelähmt. Nach der Trauerfeier wollten Demonstranten den Regierungssitz stürmen. Proteste keimen auf ...

Beirut kommt nach dem Mord nicht zur Ruhe
25.10.2012 - DW World

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protea
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Re: Libanon als nächster Krisenherd?

Beitrag von protea »

Dieser Thread ist zwar schon etwas älter aber aus gegebenem Anlass

http://www.sueddeutsche.de/z5S38w/12092 ... banon.html

wollte ich hier einmal nach euren Meinungen fragen. Ich plane in vier Wochen einen Tripp durch den Libanon ( auch den Norden) Wie sieht es mit der Sicherheit im Moment aus, mein Vater ist gebürtiger Libanese, ich bin der Schweiz aufgewachsen, würde nicht alleine reisen...Trotzdem??

Liebe Grüße

Ana
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Achim Vogt
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Re: Libanon als nächster Krisenherd?

Beitrag von Achim Vogt »

Hallo Ana,

das Problem im Libanon ist, dass niemand weiß, wann etwas und was passiert. Das wissen auch die Libanesen nicht, wie der Sommerkrieg 2006 zwischen Israel und Hizbullah gezeigt hat, der tausende von in Europa arbeitenden Libanesen im Heimaturlaub erwischte. Das libanesische Mantra "Problem? Which problem?" macht das nicht besser ...

Grundsätzlich gilt, dass die Reisehinweise des AA für den Libanon sinnvoll sind :arrow: WüSchi-Thread zu Reisehinweisen Libanon. Darin heißt es u.a.
Mit Nachdruck gewarnt wird vor Reisen in die palästinensischen Flüchtlingslager Nahr al-Bared und Beddawi bei Tripoli / Trablus im Nordlibanon, in die Flüchtlingslager Ain al-Helweh und Mieh Mieh bei Sidon / Saida.
Dringend abgeraten wird von Reisen in den Nordlibanon (Stadt und Kreis Tripoli, Bezirke Akkar und Diniyye), in die gesamte Bekaa-Ebene sowie in die Gebiete südlich des Litani (mit Ausnahme der Stadt Tyros / Sur) und in das Grenzgebiet zu Israel.
In Deinem Fall gilt das also vor allem für Tripoli und Umgebung sowie die Provinz Akkar.

Die Stadt Tripoli hat häufig Auseinandersetzungen zwischen zwei ethnisch und politisch verfeindeten Stadtvierteln, die urplötzlich aufflammen können. Hier ist große Vorsicht angesagt, auch wenn beispielsweise die Zitadelle offiziell immer noch besuchbar ist.

In Beirut sollten die südlichen Stadtbezirke nur bei guten Ortskenntnissen oder in Begleitung besucht werden. Die Zufahrt zum Flughafen wurde durch Protestierende in den vergangenen Monaten mehrfach kurzfristig und kurzzeitig blockiert.

Insgesamt jedoch war die Situation bei meinem letzten Besuch im Februar OK. Da war allerdings auch der Ministerpräsident Mikati noch im Amt. Die Auseinandersetzungen im Grenzgebiet zu Syrien, die der SZ-Bericht erwähnt, gab es auch damals schon, die Spannungen waren erheblich, hatten aber keine Auswirkungen auf Beirut. Bislang haben alle politischen Gruppen einschließlich der Hizbullah ein großes Interesse daran, dass der Konflikt in Syrien nicht auf den Libanon überschwappt. Es gibt eine 2012 vereinbarte offizielle Politik, sich nicht in den Konflikt hineinziehen zu lassen. Nur weiß eben niemand, ob nicht irgendwo doch ein "Trigger", ein Auslöser, lauert, der die latenten Spannungen zur Explosion bringt.

Also kurz gesagt: Eine Reise in den Libanon ist möglich, den Norden würde ich allerdings nur in kundiger, am besten - in Deinem Fall - verwandtschaftlicher Begleitung unternehmen.

Gute Reise
Achim
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Libanon - Raketenangriff auf Hisbollah-Viertel in Beirut

Beitrag von Birgitt »

Bei einem Raketenangriff im Süden der libanesischen Hauptstadt Beirut sind fünf Menschen verletzt worden. Die Geschosse schlugen in Vierteln ein, in denen die schiitische Hisbollah-Miliz stark vertreten ist. Diese unterstützt Syriens Präsident Assad im Bürgerkrieg [...] Der Stadtteil Beiruts, der Ziel des Angriffs war, ist ein Zentrum der Hisbollah. Ihr militärischer Arm kämpft auf Seiten des Regimes von Baschar al Assad in Syrien ...

Syrien-Konflikt trifft erstmals Beirut
26.05.2013 - tagesschau

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Birgitt
Heinrich
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Re: Libanon als nächster Krisenherd?

Beitrag von Heinrich »

Hallo

Vielleicht müsste man ja ein neues Thema eröffnen: Reisen zu Zeiten des Krieges. Oder, etwas weniger martialisch: Reisen zur Unzeit.
Ich war trotz der Konflikte in Saida und Tripolis eine Woche im Libanon. Die Tochter arbeitet grad am im Spital der amerikanischen Uni (AUB) in Beirut. Und ich war noch nie im Libanon. Also.
Am Flughafen spricht mich ein Libanese an. Er habe jetzt grad seine Familie in die Schweiz gebracht. Die Lage sei viel zu unsicher. Mit leicht mulmigem Gefühl hole ich den Mietwagen. Mit der Tochter an Bord geht`s um 23.30 Uhr Richtung Beirut. Ohne rudimentäre Ortskenntnis oder hervorragendes elektronischer Equipment sind solche Fahrten nicht zu empfehlen. An die orientalische Fahrpraxis habe ich mich schnell wieder gewöhnt, finde am Anfang allerdings die Hupe im Renault nicht, ein absolutes Muss. Am nächsten Tag Sightseeing. Keine Spur von Unruhe. Es kommt geradezu Ferienstimmung auf. Die Reichen und Schönen sitzen in den Cafes, schlürfen ihre Drinks. Wie ich erfahre, blickt niemand auf, wenn die Hisbollah mal wieder in die Luft schiesst. Alle tun so, also ob sie das alles gar nichts anginge. Es sind immer die anderen. Da fällt mir auf, dass viele der Damen plastisch-chirurgisch aufgepeppt und umgestylt sind; nur passen die Nasen meist nicht ganz ins Gesicht. Von anderen Reparaturstellen will ich gar nicht reden. Aber vielleicht ist das ja eine Art Symbol für den ganzen Staat: Vieles ist kosmetisch, übertüncht gleichsam fassadenhaft die Probleme. Und die sind gewaltig. Wir sind mehrmals (irrtümlicherweise) durch Gebiete (im Grossraum Beirut) gefahren, die man eigentlich meiden sollte. Dort tut sich eine völlig andere Welt auf. Da gibt es keine extraveritiert westlich-aufreizende Kleidung, da fahren keine Luxus-Geländewagen... Von den Flüchtlingslagern ganz zu schweigen.

Wer die Hinweise der auswärtigen Ämter konsultiert, ist mit der französischen Seite meines Erachtens am besten bedient. Das deutsche AA warnt zwar auch vor Reisen in den Süden, nimmt aber Tyros aus. Nur: Wie soll man da hinkommen? Die Situation in Saida sei nach wie vor unsicher, versichert mir der Rezeptionist, der dort wohnt und alle freien Tage in Saida verbringt... Er hat generell von allen südlichen Fahrten abgeraten. Allerhöchstens in Begleitung von ortskundigen Libanesen. Den Rest der Warnungen brauche ich nicht zu wiederholen. Die weitere Umgebung von Beirut, z.B. Byblos und die Gegend mit den Zedernwäldern haben wir aber problemlos mit dem Mietwagen allein besucht. Keine Touris.

Noch ein Hinweis, der kaum in Reiseführern steht: Taxis (alle PWs mit roten Nummern) nicht aber die Minubusse (!) hält man normal an. Man nennt das Ziel. Ist der Fahrer einverstanden, fragt man, ob er das als "Service" mache. Wenn ja, kostet die Fahrt meistens nur 2000 LBP pro Person. Der Fahrer kann unterwegs aber andere Gäste einladen. Meist macht er das aber nicht. Das ist wesentlich günstiger als der übliche Taxi-"Tarif".

Gruss an alle - und ein Trost: jetzt ist es dann ohnehin zu heiss in der Gegend... ähm: temperaturmässig!

Heinrich

Angehängt ein paar Bilder:

Foto 1.jpg
"Die Armee bleibt" - Anzeigewerbung im Wechsel mit Limoncello etc.
"Die Armee bleibt" - Anzeigewerbung im Wechsel mit Limoncello etc.

Mahnmal für Gebran Tueni, den ermordeten Chefredakteur von An Nahar
Mahnmal für Gebran Tueni, den ermordeten Chefredakteur von An Nahar
Kuno
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Re: Libanon als nächster Krisenherd?

Beitrag von Kuno »

Sehr interessant, Heinrich. Es darf ruhig noch etwas mehr sein :)
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Achim Vogt
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Re: Libanon als nächster Krisenherd?

Beitrag von Achim Vogt »

Lieber Heinrich,

vielen Dank! Du sprichst mir in Vielem aus der Seele. Sehr schoener Bericht!

Die Situation in Saida (Sidon) ist derzeit etwas undurchsichtig. Aber die Warnung bezieht sich eher auf die Altstadt, in der es im vergangenen Jahr mehrere Angriffe auf Auslaender (vor allem Amerikaner) gab, ausserdem natuerlich auf das am Stadtrand liegende Palaestinenserlager Ain el Hilweh, in dem auch extremistische - salafistische - Gruppen vertreten sind. Ich glaube nicht, dass die reine Durchfahrt durch Saida auf dem Weg nach Sueden ein ernsthaftes Problem darstellt. Aber die Ruecksprache mit Einheimischen, vor allem denen, die aus der Gegend stammen und im Verwandten- und Bekanntenkreis sehr aktuelle Infos einholen koennen, ist immer extrem wichtig.

Viele Gruesse
Achim
Heinrich
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Re: Libanon als nächster Krisenherd?

Beitrag von Heinrich »

Hallo Achim

Ja, ich weiss. Wollte nur keine falschen Hoffnungen schüren. Meine Tochter ist heute in Tyros (Süden) gewesen, in libanesischer Begleitung. Sie schreibt: Noproblm. Das hat man davon, wenn Kinder schon früh auf Afrika/Orient-Reisen mitgehen "müssen". Das Virus ist resistent. Aber die Lage kann blitzartig wechseln. Dass der Burnes (USA) am 1./2. in Beirut war, hat man nicht bemerkt. Militär/Polizei war nicht überpräsent. Generell hatte ich nie das Gefühl, es sei gefährlich. Aber eben, auch dieses Gefühl kann "Kosmetik" sein. Übrigens: Die tollsten plastisch-chirurgischen Wesen findet man am Flughafen, in den Shops bei den Abflug-Gates.

Gruss

Heinrich
Heinrich
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Re: Libanon als nächster Krisenherd?

Beitrag von Heinrich »

Hallo

Wir sind im ganzen gelben Bereich frei herumgefahren. (= Erhöhte Aufmerksamkeit).
Die Karte von Reise-Know-How ist nur rudimentär brauchbar. Wer z.B. das Mahnmal zum Bürgerkrieg sucht, wird damit Mühe haben.
Falls ich Zeit finde, werde ich noch ein paar Fotos posten.
Auf der Karte unten ist Tyros im Süden "No-go-Area"... (= offiziell abgeraten = Reisewarnung)

Gruss

Heinrich

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