Syria: Last Christian in Homs KilledElderly man refused to evacuate to look after his disabled son
31.10.2012 - ANSAmed
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Birgitt
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Syria: Last Christian in Homs KilledElderly man refused to evacuate to look after his disabled son
Syrische Rebellen ermorden offenbar GefangeneDie Feuerpause in Syrien war kaum beachtet worden, nach ihrem Ende wird mit unveränderter Härte weitergekämpft. Allein gestern sollen bis zu 200 Menschen getötet worden sein. Bei Angriffen auf Militärposten sollen Rebellen Regierungssoldaten hingerichtet haben.
Syrische Panzer in Pufferzone auf den Golan-HöhenDrei syrische Panzer sind nach israelischen Angaben in die entmilitarisierte Zone auf den Golan-Höhen eingedrungen. Israel habe daraufhin bei der dort stationierten UN-Friedenstruppe Beschwerde eingelegt, teilte eine Sprecherin der Streitkräfte mit. Die Panzer sowie zwei gepanzerte Transportfahrzeuge seien wenige Kilometer von israelischen Stützpunkten entfernt vorbeigefahren, berichtete die Nachrichtenwebsite Ynet. Die Panzer seien in das Dorf Bir Adscham eingedrungen und hätten sich an Kämpfen gegen syrische Rebellen beteiligt. Zuvor seien bereits mehrere Mörsergranaten in der entmilitarisierten Zone eingeschlagen.
Offenbar 50 Tote bei Anschlag auf Assad-TruppenBei einem Anschlag auf Regierungstruppen in Syrien sind nach Angaben von Aktivisten mindestens 50 Menschen getötet worden. Ein Selbstmordattentäter habe sich an einem Kontrollpunkt der Regierungstruppen in der Provinz Hama in die Luft gesprengt und Dutzende Soldaten mit in den Tod gerissen. Laut der Organisation Syrischer Menschenrechtsbeobachter soll der Attentäter der islamistischen Al-Nusra-Front angehört haben, die Verbindungen zu Al Kaida hat.
11.000 Flüchtlinge binnen weniger StundenDie Zahl der Menschen, die vor der Gewalt aus Syrien fliehen, ist erneut drastisch gestiegen. Nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR flohen innerhalb von 24 Stunden etwa 11.000 Syrer in eines der Nachbarländer: 9000 in die Türkei, 1000 in den Libanon und 1000 nach Jordanien.
Israel feuert Warnschüsse auf Syrien abIsrael hat erstmals seit Jahrzehnten Warnschüsse in Richtung Syrien abgegeben. Das teilte die israelische Armee mit. Die Armee habe damit auf eine Granate reagiert, die in einem Militärposten auf den von Israel annektierten Golan-Höhen eingeschlagen sei, berichtete der Rundfunk.
"Wir können nicht untätig zusehen"Israels Ministerpräsident Netanjahu hat die Warnschüsse auf syrischen Truppen verteidigt - zuvor war eine Mörsergranate auf dem Golan eingeschlagen. Derweil reagierte die Armee mit Luftangriffen auf Beschuss aus dem Gazastreifen. In der Bevölkerung auf beiden Seiten wächst die Angst.
Israel beschießt Ziel in SyrienDie israelische Armee auf den Golan-Höhen hat erstmals gezielt auf Kampfverbände in Syrien geschossen. Zuvor sei erneut eine Granate aus Syrien in der Nähe eines israelischen Postens eingeschlagen, teilte das Militär in Tel Aviv mit. Israelische Panzer hätten daraufhin die Quelle des Feuers aus Syrien beschossen und getroffen. Es habe "direkte Treffer" auf die Abschussstelle der Granate gegeben.
Assad löst Spekulationen ausDer wegen der Gewalt gegen seine Gegner weitgehend isolierte syrische Präsident Baschar al Assad will heute Stellung zu den "jüngsten Entwicklungen in Syrien und in der Region" nehmen. Das kündigte die staatliche syrische Nachrichtenagentur Sana an. Es wäre der erste öffentliche Auftritt Assads seit Monaten.
Assad wärmt Durchhalteparolen aufIn seiner ersten öffentlichen Rede seit Monaten hat Syriens Staatschef Baschar al Assad jedes Zugeständnis an die Rebellen abgelehnt. Im Opernhaus von Damaskus sagte Assad, es werde keinen Dialog mit "vom Westen geschaffenen Marionetten" geben. Den Bürgerkrieg bezeichnete er als einen Konflikt zwischen " dem Volk auf der einen Seite und Killern und Kriminellen auf der anderen Seite".
Porträt Baschar al Assad - Eiskalt und frei von SelbstzweifelnDer syrische Präsident Assad ist ein Mann mit klaren Vorstellungen. Der Aufstand gegen ihn, glaubt er, wird vom Ausland gesteuert, die Rebellen gehören Al Kaida an - und das syrische Volk liebt seinen Staatschef. Seinen Überlebenskampf führt Assad skrupellos - dabei galt er einst als Reformer.