

Die Sandebene, die zwischen beiden Dünenketten liegt, ist absolut jungfräulich. Es gibt keine Spuren, die auf menschliche Anwesenheit schließen lassen würde. Wenn hier mal jemand war, dann vor langer Zeit.


Von weitem versuche ich schon einen passenden Einstieg auszumachen, um den Aufstieg nicht zu schwierig zu gestalten. Am besten einen Dünengrat, der nicht zu steil ist.


Militär ist weit und breit nicht in Sicht. Und sobald ich ihn den Dünen bin, werde ich eh unsichtbar. Allerdings hinterlasse ich Spuren im Sand...


Die Dünen sind recht hart, was die Lauferei einfach gestaltet. Gelegentlich muss ich über ein steiles Weichsandstück. Ich habe mir aber eine Technik angeeignet, die verhindert, dass man im Weichsand wieder herabrutscht. Schnelle und kurze Schritte, bis man die Weichsandstelle überwunden hat.


Die Sonne hat den Zenit schon längst überschritten und die Dünen fangen an, Schatten zu werfen, was den Kontrast verstärkt.



Je näher ich dem Dünengipfel komme um so schöner wird die Aussicht. Schön ist wohl nicht der richtige Ausdruck. Die Aussicht ist einfach gigantisch.


Von weitem ist der Tassili erkennbar, der immer mehr in das Rot der untergehenden Sonne eintaucht.



Mit dem Tele meiner Kamera versuche ich unser Lager auszumachen. Es erscheint aber nicht einmal als Punkt im Display.



Es wird kühler und der Wind peitscht den Sand über die Rippen der Dünen.



Die Sonne geht bald unter. Damit ich wieder meinen Weg finde, steige ich wieder ab und mache mich auf den Weg zurück zum Lager. Das Abendessen will ich natürlich auch nicht verpassen.
















































