Wenn einer eine Reise tut, dann kann er viel erzählen: Reiseberichte zum Informieren und Träumen, fotografisch dokumentiert. In diesem Forum findet ihr Reiseberichte als "Fotostreckenführer" zu interessanten Reisewegen.
die einheimischen, und gerade die kinder, sind allerdings mit der plötzlich möglichen geschwindigket der fahrzeuge oft überfordert.
Das Problem ist, dass vor allen Dingen die Einheimischen Autofahrer ohne Rücksicht und Verluste fahren.
Am Berg überholst du einen Pick Up der mit 30 fährt, wenn's dann wieder runter geht, Dorf oder nicht, wird mit Vollgas überholt.
Die Lastwagenfahrer und vor allen Dingen die Taxifahrer setzen dann noch einen drauf.
Meiner Meinung nach sind hier unten alle Autofahrer mehr als beschränkt das beginnt in Marokko und hört in Südafrika noch nicht auf.
Das Problem wird jetzt noch schlimmer, da sie mit neuen und teilweise sehr schnellen Fahrzeugen unterwegs sind, auch die werden bis zum Letzten ausgereizt.
Wir haben ganz böse Unfälle gesehen, praktisch immer mit mehreren Toten.
Für die Bevölkerung sind Gott sei Dank viele Dörfer, mit zum Teil extremen Roadblockers ausgerüstet, zu unserem Leidwesen.
Gruss aus Zambia
Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
Jo du verbrennti Zaine! Eure Reiseberichte zu lesen macht Laune, obwohl ich ja doch so einiges lesen muss, weil ich ja erst jetzt auf eure Seite gestossen bin. Spannend muss ich sagen und einige der Bilder lassen doch vermuten, dass Afrika viel zu bieten hat. Offensichtlich verkaufen sie auch grosse Fische im Supermarkt, die man dann an die Angel hängen kann!?!? Weiterhin Petri Heil gell! Oder hast du Photoshop installiert auf deinem Compi?
Weniger schön sind aber die vielen Defekte, die ihr erleiden musstet, obwohl mich das an jemand anderen erinnerte...nämlich uns! Was wäre so eine Reise ohne die vielen interessanten, aber eigentlich doch völlig unnötigen Pannen und Sorgen und Ungereimtheiten. Obwohl man ja sagen muss, dass im Moment der Panne, wenn man dann so fluchend und gestikulierend vor der Panne steht, der Blöden, man das jetzt nicht gerade auf Anhieb so sieht! Ich bin mir sicher, dass schon einige Einheimische ein paar gut schweizerischer Kraftausdrücke gelernt haben während eurer Reise. In Australien, wo wir ja eher zugegen sind, kann ich mich nach all den Jahren also fast ausschließlich in Mundart mitteilen. Ja...wir hatten viele Pannen und ich habe viel geflucht!
Wir haben ja unseren Landcruiser nach der letzten Tour verkauft, seither fluche ich auch weniger! Aber die nächste Reise kommt bestimmt (November, 6 Monate, leider noch nicht gebucht wegen anhaltender Rückenprobleme, shit happens) und dann werden wir uns wieder einen neuen besten Freund kaufen...und vielleicht zusammen fluchen!
Das ist natürlich keine Option für euch, denn wir wollen doch noch mehr von euch und Afrika lesen. Die Bilder sind toll und die Berichte lassen uns doch ein wenig teilhaben an eurer Reise. Du...de Bettler gemmer aber au nütz, gell! Das ist einer der wenigen Minuspunkte betreffend Afrika, die Bettlerei und die Verhandlungen mit sogenannten Bürokraten, die wie wir ja hier bei euch gelernt haben, manchmal nicht schreiben können, denn aufgrund unserer früheren Reisen weiss ich, dass ich damit nur schlecht umgehen kann oder könnte. Ich würde noch mehr fluchen!
Und darum ist es doch einfach nur gut so! Ihr berichtet aus Afrika, wir aus Australien. Somit ist die daheim gebliebene Dorfgemeinschaft immer informiert! Weiter so! Und fahret nöd immer wie d'Lööle, denn hebet da Züg au länger! Und in Zukunft wollen wir Videos sehen vom erfolgreichen Fischen, sonst glauben wir nichts mehr!
Take it easy und weiterhin viel Spass bei eurer Reise und natürlich liebe Grüsse von Rosi und Roland
In Botswana angekommen und nach Fahrt auf der berühmten Huntersroad an der offenen Grenze zu Zimbabwe enlang, zu unserem Reisebericht Nr. 3 von Zambia
unsere grosse Reise rund um Afrika
Zambia zum 3. Der South Luangwa NP, hier kann man die Tiere noch hautnah erleben, auf Tuchfühlung mit den Hippos, Elefanten usw. , vom Leoparden konnten wir leider nur noch den Schwanz und die Hinterläufe erhaschen, dann war er im Unterholz verschwunden.
Man kann im Park alles frei fahren und es hat, bis auf ein paar Safarifahrzeuge, praktisch keine Touristen im Park gehabt.
Manchmal könnte die Nähe zu gewissen Tieren fast beängstigend sein, aber wer Massif fährt kann auch auf Tuchfühlung mit den Big 5, der Adrenalinspiegel bewegt sich in beiden Fällen vielfach auf fast gleichem Niveau!!
Nach dem Parkbesuch und einer weiteren Nacht am Luangwa ging’s auf guter Teerstrasse zum Mama Rula Camp S13° 34. 939‘ E 032° 36. 591 bei Chipata, hier hat man wieder mal gute Einkaufsmöglichkeit.
Zügig auf der T4 nach Lusaka mit einem weiteren Zwischenhalt am Luangwa Bridge Camp S15° 00. 357 E 030° 12. 904‘ .
Die Strecke ist nicht unbedingt spektakulär, eher eintönig bis nach Petauke.
Die Teerstasse ist teilweise mit tiefen Schlaglöchern gespickt und ist auf langen Stücken, auf Pisten zu umfahren, alles wird neu geteert, mit Unterstützung der EU, was die aufgestellten Schilder bezeugen.
Ab Petauke geht es im Stil einer Achterbahn durch die Berge und Täler, immer wieder schöne Panoramen vor Augen und der Asphalt ist perfekt auf dem Teilstück,
Lusaka, in der Stadt angekommen, fuhren wir zuerst zum „Glaser“ unsere Windschutzscheibe ersetzten.
Da der Massif jedoch ein Exote ist, zwar eine Kopie des Landrovers Serie, jedoch sind die meisten Teile nicht kompatibel, so auch die Windschutzscheibe.
Da wir ja schliesslich in Afrika sind, war das kein Problem, zuerst standen 20 Arbeiter um den Iveco, danach 5 auf der Motorhaube, um die Scheibe zu entfernen.
Erst nach Einsprache meinerseits verliessen 3 davon wieder die Motorhaube.
Die Scheibe war raus, einer marschierte im Laufschritt zum Chinesen Workshop, so war die neue Scheibe in einer halben Stunde geschnitten und sogar die schwarze Umrandung lackiert.
Innerhalb 2 Stunden war die Auswechslerei beendet und das für umgerechnet 200 Euro.
Weiter ging’s zum Eureka Camping Park S 15° 30. 207‘ E 028° 15. 867‘, man glaubt es kaum, am Rande der Stadt ein Camp, da laufen die Zebras, Gnus, Giraffen und natürlich Affen etc, einfach so herum, wenig scheu vor den Menschen.
Was an so manchem Gamedrive nicht findet, kann man hier aus nächster Nähe erleben.
Hier trafen wir wieder unsere Freunde Agathe und Michael aus Augsburg, die Welt ist klein, man läuft, bzw fährt sich immer wieder über den Weg.
Nun, wir beschlossen die Fahrt nach Botswana und die Huntersroad, praktisch an der offenen Grenze zu Zimbabwe, gemeinsam zu fahren.
Zuvor machten wir noch einen Abstecher nach Livingstone um einzukaufen, bevor wir die letzten Tage in Zambia, am Lake Kariba verbrachten.
Noch eine Anmerkung bzw Zahlung mit amerikanischem Dollar, 2 Dollar Noten werden hier nicht angenommen, auch nicht bei der Bank, die sind anscheinend des öfteren gefälscht worden, desgleichen neue 20er Noten, die konnte die Maschine nicht identifizieren.
Die Fahrt zur Grenze war auf perfekter Strasse in kurzer Zeit erledigt.
Da der ganze Grenzverkehr über die Fähre in Kazungula abgewickelt wird, war die Schlange der wartenden Lastwagen 2,5 km lang, nur jeweils 1 Lastwagen geht auf die Fähre, bei den kürzeren zusätzlich ein PKW, so müssen die armen Trucker im Schnitt ca 60 Std auf eine Überfahrt warten.
Wir fuhren an der Schlange vorbei, die Zollvormalitäten waren schnell erledigt, die Fähre, wie eigentlich alle Fähren mit 150 Kwacha bezahlt und so waren wir in einer ¾ Std. in Botswana.
Grüsse aus dem Botswana
Turi und Stina
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
rolikawa hat geschrieben:Wir haben ja unseren Landcruiser nach der letzten Tour verkauft, seither fluche ich auch weniger!
Diesen Zusammenhang haette ich gerne naeher erlaeutert
Jo ebe...wir haben kein Auto mehr, darum auch weniger Sorgen! ABER...nichts gegen den Landcruiser (Gott bewahre), der hat uns 10 Jahre tolle Dienste geliefert, ausser man hat ihn wieder mal zu hart rangenommen, den Armen! Alles klar?
Hoi Roli
Immerhin 10 Jahre, der Massif hat jetzt erst 5 Jahre auf dem Buckel, hat allerdings auch harte Zeiten erlebt, erst gestern musste der 5. Antriebsflansch ersetzt werden.
Trotz Korrektur und Verstärkung der der Hinterachse stimmt scheinbar die Geometrie nicht mehr auf den mm.
Und so zerbröselt es mir alle paar tausend Km einen Anriebsflansch.
Gott sei Dank bekomme ich die hier für ein Butterbrot (umgerechnet ca 25 SFr. das Stück)
Eine neue Hinterachse oder auch nur ein Achsrohr liess sich in Afrika bisher nicht auftreiben.
Wäre interessant ob die Achse noch irgendwo verbaut wird.
Du, kauf Dir einen neuen Toyota, vielleicht können wir den ja dann mal ausleihen für artgerechte Haltung.
Viele Grüsse ins Toggi
Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
Hallo Papi und Stina, wiedermal ein toller und interessanter Reisebericht sehr schöne Bilder für die Enkel zum gucken! Weiterhin viel Spaß und viel Glück freun uns auf die näcnsten Bilder bleibt Gesund und toi toi toi fürs Auto vlg Sandra mit Familie
Hallo, wir haben noch ein Auto, ein niegelnagelneuer Navara mit optimal ausgebautem Fahrwerk und Rahmenverstärkung und einer gebrauchten Wohnkabine. Leider werden wir unseren Traum von der Afrika-Umrundung nicht erleben können.
Nach den letzten Nachrichten über meinen Gesundheitszustand ist die Chemotherapie nicht angeschlagen.
Aber wir dürfen doch ein wenig mitreisen und in Erinnerungen schwelgen. Wirklich schöne Bilder und Reiseberichte.
Alles Gute für Euch von
Conni und Wolfgang
Der Weg ist das Ziel, die Menschen sind die Medaille ... http://www.wosus.de
Wolfgang, das liest sich nicht gut. Gute Besserung und ich drücke Dir die Daumen dass Du die Energie hast um erneut eine Chemo über Dich ergehen zu lassen!
wir haben noch ein Auto, ein niegelnagelneuer Navara mit optimal ausgebautem Fahrwerk und Rahmenverstärkung und einer gebrauchten Wohnkabine. Leider werden wir unseren Traum von der Afrika-Umrundung nicht erleben können.
Was motiviert dazu mehr - als zu Wissen dass ein grosses Abenteuer auf euch wartet, ihr sozusagen Reisebereit seit - sobald Du und die Medikamente das ganze wieder im Griff haben!
Der menschliche Körper kann sich mit den Selbstheilungskräften selber wieder erholen, braucht aber manchmal den "reset" einer Chemo um dies machen zu können. Wichtig ist die Kraft zu haben, diese erneut wieder über sich ergehen zu lassen, wenn die Behandlung nicht angeschlagen hatte. Kopf hoch - denk an das Abenteuer was auf euch wartet
@Turi: danke für die Fortsetzung der tollen Foto-Berichte
Hallo Wolfgang
Sag nie nie!!
Ich hoffe für Dich, dass die Reise doch noch in Erfüllung geht, drücke Dir ganz fest die Daumen.
Behalte den Navara, es wird alles gut kommen , inshaallah.
Gute Besserung und ganz liebe Grüsse aus Botswana
Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
In Kazungula problemlos eingereist, durch die Desinfektionssuppe gefahren, dass auch ja kein falscher Käfer mitgebracht wird.
Das Visum wurde problemlos und gratis für einen Monat in den Pass gestempelt, die Roadtax ( 250 Pula) bezahlt, kann auch in US Dollar bezahlt werden und dann zur Schuhdesifektion.
Alle Schuhe mussten mit der Sohle auf ein, mit was auch immer, befeuchteten Teppich.
Offene Früchte, Gemüse, Fleisch , Milch usw. sind bei der Einfuhr verboten.
Wir hatten Butter und Milch verpackt, bzw im Tetrapack in unserer Kühlbox, hatten keine Probleme damit.
Ein paar Kilometer nach der Grenze geht’s dann direkt auf die Huntersroad, eine Piste, immer an der Grenze zu Simbabwe entlang, das einzige was man von der Grenze sieht, sind in längerem Abstand ein paar silbrige Eisenpfähle und die Piste auf der anderen Seite.
Achtung!! Wenn man beim überschreiten der Grenze erwischt wird, kann man erhebliche Schwierigkeiten wegen unerlaubtem Grenzübertritt bekommen.
Ich habe aus versehen mal die Grenze überschritten, als ich einem Elefanten beim Wasserloch fotografieren wollte, das Wasserloch ist zu 1/3 auf botswanischer Seite, der Rest ist schon Simbabwe.
War allerdings kein Simbabwischer Grenzer in Sicht, wie auf der ganzen Strecke, was man von den Botswanern nicht sagen konnte.
Wir wollten in der Nähe eines Wasserloches übernachten.
Gerade ein Feuer entfacht, da kam ein LKW mit ca 20 Soldaten, die in mehreren Km Abstand in 5er Gruppen zur Grenzüberwachung in der Nacht patrollieren.
Der Befehlshabende meinte, dass wir hier nicht bleiben könnten.
Seine Leute würden auf alles schiessen was sich in der Nacht hier bewegt und hinterher erst fragen!
Sie wären auf der Jagd nach Wilderern.
So fuhren wir auf der tiefsandigen Piste wieder zurück auf ein Camp (Liya Lodge S 17° 54.070‘ E 025° 14. 450`), das wir auf der Herfahrt schon gesehen hatten.
Dort wurde sofort der Badeofen eingeheizt und so stand sogar einer warmen Dusche nicht mehr im Wege.
Weiter auf der Huntersroad, die früher einmal dem Elfenbein- und Sklavenhandel gedient hatte, allerdings von Weissen selten gegangen wurde, da die Gegend Tze Tze verseucht war und sie befürchteten eine Ansteckung mit der Schlafkrankeit.
Ausser den Militärs trafen wir keine Personen an, der überwiegende Teil der Strecke ist tiefsandig im Norden, weiter südlich wird die Fahrspur dann schmaler und geht in Wellblech über.
Die Tierwelt hat sich schon Richtung Westen verabschiedet, ausser jede Menge Elefantenlosung sahen wir nicht viel, so machten wir auch einen Rechtsschwenk, auch die Piste bis zur Hauptstrasse hatte es in sich, tiefer Sand und ein Ausweichen war, wegen des dichten Bewuchses mit Büschen,
links und rechts der Piste, nicht möglich, so zog sich das kurze Stück von ca. 30 km doch noch in die Länge.
Dafür erwartete uns eine super ausgebaute Strasse Richtung Nata, das lustige an der Geschichte ist, dass wir von der Strasse aus viele Wildtiere sehen konnten, die Elefanten und Antilopen waren links und rechts der Strasse zu sehen und eine ganze Giraffenherde blockierte dann auch noch unser Vorwärtskommen, so mussten wir anhalten und konnten in aller Ruhe ein Video von der ganzen Herde machen.
Vor Nata dann auf das Camp Elephant Sands S 21° 11. 975‘ E 027° 31. 856 , das seinem Namen alle Ehre machte.
In den 2 Tagen auf der Campsite hatten wir praktisch den ganzen Tag Besuch von Elefantenherden, die am dortigen Wasserloch genügend Wasser vorfanden.
Die Campsite ist zum Wasserloch und zur Savanne hin komplett offen, so streiften die Elefanten, die ja so neugierig sind, überall umher.
Ein friedliches Beisammensein, Mensch und Tier, unbeschreiblich schön und Herzklopfen gab’s dann gratis, wenn die Mamma Elefant mit dem Baby unserem Chischtli beängstigend nahe kam.
Ohne einkaufen und wieder mal Ersatzteile für den Iveco organisieren läuft nichts, so benutzten wir weiter die super ausgebaute Strasse und fielen in Francistown ein.
Das Sonntag war, konnten wir uns erst mal orientieren wo’s so was gibt.
Am Montag zum Landroverhändler, der einzige Landroverhändler weit und breit und absolut keine kompetente Person vor Ort, so verliessen wir den wenig erbaulichen Ort und suchten einen Altautohändler auf, der zu unserem Glück einen ausgemusterten 109er Abschleppwagen hatte, an dem ich die Antriebsflansche ausbauen konnte.
Der Preis, den ich um 2/3 gedrückt habe, war immer noch um 50 % teuerer als in Windhoek ein Neuteil.
Dafür war das Hotel/Campsite Marang S 21° 11. 975‘ E 027° 31. 976 wiederum ein Aufsteller, zu fairem Preis, wie im übrigen, bis jetzt auf allen Campsites für etwa 10 Euro pro Person, hatten wir einen schönen Standplatz mitten im Park unter grossen Bäumen mit perfekten Sanitäranlagen.
In Francistown im NTSHE House gegenüber dem Shoperite im Stadtzentrum haben wir dann noch unsere Buchung für den Central Kalahari Game Reserve organisiert, was auch problemlos gegangen ist, wir bekamen die Buchungsnummern der Campsites, die am Parkgade tatsächlich vorhanden waren.
Aus dem Grossstadttrubel heraus und dann ein unvergesslicher Abstecher zur Kukonje Island, die Insel liegt in mitten einer grossen Salzpfanne, das Veterinärgate hinter uns gelassen, an dem niemand war, so haben wir die Barriere selber bedient und uns in die Einsamkeit entlassen.
Wir hatten die ganze Insel für uns alleine, ein paar Vögel und ein Warzenschwein und wir und rundherum nur eine weite Ebene.
Es gab zwar dort mal rudimentäre Camps mit Donnerbalken, die sind inzwischen alle verfallen.
Eine ganze Insel für uns und ausnahmsweise alles kostenlos.
Ein paar Tage die Seele baumeln lassen, ein wenig umherlaufen, am Abend das Lagerfeuer zu zweit geniessen und ausgiebig, mit dem mitgebrachten Wasser, unter freiem Himmel, zu duschen, bevor man noch mehr in die Wildnis kommt.
Über Letlhakane und Rakops auf bester Teerstrasse und dann weiter 45 km sandige Piste, erreichten wir in Matsere das Gate zur Central Kalahari Game Reserve.
Einkaufen ist am besten in Letlhakane möglich, die Diamantenminenstadt bietet alles was man braucht, in Rakops nur ein kleiner Supermarkt.
Tanken an der einzigen Tankstelle in Rakops, bevor dann die grosse Tour in die CKGR beginnt.
4 Tage das Deception Camp, von hier aus zum Gamedrive, danach noch 2 Tage im Phokoja Camp.
Auf den Camps ist man immer alleine, man ist direkt in der Wildniss, kein Zaun, keine Mauer, rund herum nur Buschland und evtl. Tiere.
Wir hatten auf dem Deception Camp, ausser Vögel und einem Springbock keinen Besuch, dafür hatten wir am 29. und 30 Juli fast durchgehend Regen und um die 10° kalt und das in der Trockenzeit!
Nach ca 300 km Piste ist es schön wieder einmal Asphalt unter den Rädern zu haben.
Die Reise geht weiter durch die Kalahari.
Mehr beim nächsten Mal
Grüsse aus Botswana
Turi und Stina
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
noch ein paar Fotos von Botswana,
halt wieder mal viele Tiere
riesige Boababs auf einsamer Insel, und Sonnenuntergänge, da spiegelt sich die Sonne in der Pan absolut genial
Die Kapkobra war leider schon tot
Mitesser schon beim Frühstück
der Uhu hat uns in der Nacht beobachtet und als wir im Bett waren schaute er doch tatsächlich in unser Oberstübchen durch den Dachlüfter, irgend wann mussten wir ihn vertreiben, er lief ständig auf unserem Schlafzimmer hin un her.
sogar hier ist die Politwerbung schon angekommen
Wegweiser, wo der wohl hingeht
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
Hallo Wolfgang,
auch wenn Deine aktuelle Nachricht nicht wirklich gut klingt - ich kann mich den Vorrednern nur anschließen:
Es wird schon werden und die große Reise kommt noch !
Hallo Turi & Stina,
Euch beiden weiterhin alles Gute auf Eurer großen Reise, die ich mit Aufmerksamkeit verfolge - vielleicht schaffen wir so etwas auch in ein paar Jahren.
Derzeit aber an Euch alle
ganz liebe Grüße aus Marokko
Lisi & Martin
Reisen ist tödlich ... für Vorurteile (Mark Twain) Unsere Reisen
Turi; du schreibst ja immer wieder, was dir alles fuer Teile von deinem spanischen Italiener britischer Herkunft abfallen - heisst das, dass wenn du irgendwann mal wieder damit in der Schweiz ankommst, du eigentlich ein neues Auto hast?