Wir fahren einen VW T4 Transporter (Lang), 102 PS, BJ 99. Kupplung + Getriebe neu. Den Wagen lassen wir höherlegen, BFGoodrich Reifen sind geplant. Klingt alles perfekt, nur leider hat das Fahrzeug weder Allrad, noch eine Differenzialsperre. Die Anschaffung eines anderen Fahrzeug ist (derzeit) keine Option.
Was wir immer stets mit uns führen:
- Erdanker, Wageheber "hi-lift" inkl. Feldgenadapter, genug Seil, gute Schneeketten von Pewag, manuelle Luftpumpe um den Reifen aufzupumpen, geladene Ersatzstarterbatterie, Faltbare Sandbleche von Uniko.
Werde aber wohl zusätzlich zu den faltbaren Sandblechen noch normale mitnehmen.
Das ist unser Setup. Und damit möchten wir in den Süden - egal wie.
Fragen:
- Auf weilen Teilstrecken gibt es keinen Alsphalt?
- Bzw. auf welchen Teilstrecken verwandelt sich der Weg zu einem "Sumpf", wo selbst LKWs kaum durchkommen?
- Welche Monate sollte man wählen (oder meiden), um am besten durch die "kritischen Stellen" zu kommen?
- Wieviel Bodenfreiheit sollte man "mindestens" haben? (klar, je mehr desto besser, schätze ich mal).
- Gäbe es die Option sich einfach mal 200-300 km ziehen zu lassen, sollte es wirklich nicht meher weiter gehen? Wobei ich dann eher Angst hätte dass nach 50km die Ösen ausgeleitert sind bzw. das Fahrwerk verzogen
- Reicht ein Ersatzreifen aus?
Vielleicht bin ich entweder youtube-Video geschädigt über horror-Szenarien, wo alles nur noch Matsch ist (wo selbst ich offensichtlich sehe, dass auch ich da nicht durchkomme), oder ggf. Leute am Werk waren, welche Dinge falsch machen (z.B. Seitenwege abseits der Transit-Route), oder einfach die falsche Jahreszeit genommen haben (z.B. weil sie Zeitdruck hatten).
Sollte es "nicht" möglich sein, frage ich mich, wie es z.B. Menschen von 20 Jahren mit einer "Ente" geschafft haben. Ok, die war auch bedeutend leichter und hatte so wenig PS, dass sie sich erst gar nicht tief eingraben konnte
Lieben Gruß,
Arakis


