Ostholstein > Kapstadt mit meinem Renault R4

für den, der es mit dem Zweiradantrieb gemütlicher angehen will

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Hagmann-Thomas
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Ostholstein > Kapstadt mit meinem Renault R4

Beitrag von Hagmann-Thomas »

Ich plane im November in Ostholstein los zu fahren.
bin für anregungen und erfahrungen dankbar.
grüße Jörg
schu achbar ?

Re: Ostholstein > Kapstadt mit meinem Renault R4

Beitrag von schu achbar ? »

So nen R 4 mit Revolverschaltung ?

Da ist mir sogar die Keilriemenscheibe an der Kurbelwelle einfach so ...
... abgebrochen !!! :shake:
Vor knapp 25 Jahren....

Viel Glück !!
schu achbar ?

Re: Ostholstein > Kapstadt mit meinem Renault R4

Beitrag von schu achbar ? »

Ich wollte jetzt nicht überheblich daherkommen.
Man kommt bei dem derzeitigen Überangebot an Autos auf dem deutschen Markt nur zwangsläufig auf den Trichter :

Warum kein geeigneteres Fzg für ein paar Euro ?

So ein Renault 4 hat in gutem Zustand hat doch sicher schon Klassikerstatus, also viel zu schade.
Wenn Du nicht viel Geld hast, hol Dir nen alten Cherokee, Opel
Frontera, Isuzu Trooper, Toyota BJ 7 etc.....

Bei konkreten Fragen kriegst Du immer gute Antworten.
Bei so allgemeinen Fragen , wie Du eine gestellt hast, ist es immer ein bisschen schwierig.
Was soll man schreiben.
Nimm die Suchfunktion u. für detaillierte Fragen wende Dich an die
Gemeinde :wink:
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Uwe Schmitz
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Re: Ostholstein > Kapstadt mit meinem Renault R4

Beitrag von Uwe Schmitz »

hallo jörg,
klar kannst du mit 'nem R4 losfahren, das autochen lässt sich schön laden und den innenraum praktisch ausnutzen... aber hüte dich, ihn voll zu machen, ruck-zuck ist das kleine auto überladen, und dann gehts kaputt!
fahr los mit gepäck wie ein motorradfahrer, absolut spartanisch!

... allerdings: ist der R4 nicht mittlerweile zu schade für so eine reise?
die wahrscheinlichkeit ist gross, das er danach "hin" ist...

ich weiss, wovon ich schreibe:
ich bin 2x mit der ente durch afrika.

hast du einen bestimmten grund, die tour gerade mit dem R4 zu planen?
fragt dich
uwe
schnorr
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Re: Ostholstein > Kapstadt mit meinem Renault R4

Beitrag von schnorr »

nu lasst ihn doch!
es geht mit einem r4, dem tip von uwe mit dem spartanisch kann ich mich nur voll anschliessen.
ich kann mich noch gut an den diavortrag von werner nöther erinnern, seine (erste?) fahrt in den hoggar mit seinem r4 in den 70er, schlimmer wirds auf einer transafrika nicht besonders, bis auf dass das material schon etwas älter und daher ein wenig müder sein wird.

welche route willst du wählen, wie viel zeit hast du und welche konkreten fragen hast du?
Viele Grüße
Jörg

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Hagmann-Thomas
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R4 Tur

Beitrag von Hagmann-Thomas »

Ich werde vorausichtlich von anfang November bis anfang März Zeit haben.
Bei der Rute bin ich noch nicht festgelegt.
Ich war bisher nur in Südafrika, Namibia, Botswana, Zambia und Malawi.
Der R4 hat seine überführungsfahrt aus dem Süden Frankreichs gut überstanden und ich denke es besteht Hofnung.
grüße Jörg
Barbara4x4
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Re: Ostholstein > Kapstadt mit meinem Renault R4

Beitrag von Barbara4x4 »

Hallo Jörg,

verstärkte Stoßdämpfer gab es früher für die R4 - ich meine von Monroe - mit denen ich in Nordafrika sehr gute Erfahrung gemacht habe.

Der Original-Wagenheber ist Schrott und verbiegt sich.

Überladung geht natürlich gar nicht nicht, ebenso das beliebte Hochschrauben der Bodenfreiheit.

Kupplung sollte noch gut sein - denn die bekommt unterwegs bestimmt viel zu tun.

Es gibt vielleicht pragmatischere Autos für eine solche Tour - aber nur wenige mit so viel Charme und eingebauter guter Laune ;)

Viel Spaß damit
Barbara
Helmut Pfister
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Re: Ostholstein > Kapstadt mit meinem Renault R4

Beitrag von Helmut Pfister »

Hallo Jörg
Tausche HZJ 78 gegen R 4. Nein, soweit gehts dann doch nicht aber daß ich mittlerweile Geländewagen fahr hat seinen Grund. Wir sind mit einem VW-Bus durch Afrika, 18 Monate und 62.000 km. In dieser Zeit wurde ich zum "Automechaniker". Es ging so einiges kaputt, (Getriebe, Lichtmaschine verbogener Achsschenkel, Zahnriemenriss mit verbogenem Ventil, Wasserpumpe........)der Vorteil aber: wir hatten viele recht nette Begegnungen mit Einheimischen.
Das wichtigste wurde schon genannt, überlade deinen R4 nicht, und lass dir Zeit auf den schlechten Strecken dann wird das schon.
Schöne Reise Helmut
schnorr
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Re: Ostholstein > Kapstadt mit meinem Renault R4

Beitrag von schnorr »

hallo helmut, wann war das denn? mittlerweile werden die asphaltstrecken immer mehr und bald kann man ohne eine piste zu fahren bis nach südafrika kommen (bis auf moyale-isiolo, das wird wohl noch ein paar jahre dauern, angefangn haben sie ja schon.
die verladung des autos in moyale auf einen truck bis nach isiolo kostet so um die 500 euro, glück, wer was billigeres findet.
Viele Grüße
Jörg

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Uwe Schmitz
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Re: Ostholstein > Kapstadt mit meinem Renault R4

Beitrag von Uwe Schmitz »

na, also verladen muss man ein auto wie den R4 ganz bestimmt nicht!
das geheimnis der fahrzeugschonung liegt wirklich bei wenig laden und langsan fahren - schon mehrfach erwähnt!
fahre zB. wellblech nie, aber auch wirklich nie so schnell, dass die federung an zu schlagen fängt, d.h. die reifen von welle zu welle springen!
fahrzeug verstärken hilft nur, wenn es durchgängig gemacht wird: zB. zu starke stossdämpfer belasten dessen befestigung oder aufhängung oder gleich den rahmen dahinter!
und wenn du merkst, gleich steckt der wagen, versuch' nicht mit der kupplung zu spielen: stoppen, freischaufeln, bleche legen, kupplung schonen! dann hält die ewig!
ich hatte mit der ente immer nur schäden bei fahrfehlern oder wenn ich mich gehetzt fühlte durch zeitdruck ("ich muss da noch heute ankommen") oder schnellere begleitfahrzeuge.
auch nach 2x transafrika fahre ich sie heute noch, kl. autos müssen also nicht zwingend auf solchen fahrten kapouttgehen.

zu deiner streckenplanung:
4 monate zeit hast du zur verfügung, da gehts eigentlich nur über türkei-ägypten-äthiopien-kenia, ab da kannst du in einer woche bis cape town fahren. da du den süden schon etwas kennst, wird dich der norden und osten afrikas mehr reizen?

jörg schnorr ist gerade von seiner 3-monatstour mit quad wieder zurück, der kann dir die aktuellsten streckentipps geben.
viele grüsse
uwe
schnorr
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Re: Ostholstein > Kapstadt mit meinem Renault R4

Beitrag von schnorr »

Uwe Schmitz hat geschrieben:ich hatte mit der ente immer nur schäden bei fahrfehlern oder wenn ich mich gehetzt fühlte durch zeitdruck ("ich muss da noch heute ankommen")
das ist ja gerade bei der strecke moyale - isiolo das problem. die einheimischen haben starke angst vor überfällen und empfehlen einem, nicht ausserhalb der städte zu übernachten. von moyale bis marsabit und von marsabit bis isiolo sind es jeweils 250 bzw 260 km. und die langsam zu fahren bedeutet, im dunkeln anzukommen!
alternative ist, diese strecke in mehreren tagesetappen zu fahren und in den dörfern, in denen militär präsent ist, zu übernachten. welche das aktuell sind, ist vor ort zu erfragen. einige dörfer haben auch sogenannte "hotels" anzubieten, neben denen man sich auch über nacht gegen kleine gebühr hinstellen kann.

andere touristen scheren sich aber nicht um die gerüchte und übernachten frei im busch, was die einheimischen zu angstschweissausbrüchen treibt.
Viele Grüße
Jörg

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Helmut Pfister
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Re: Ostholstein > Kapstadt mit meinem Renault R4

Beitrag von Helmut Pfister »

Antwort auf: hallo helmut, wann war das denn?
Stimmt schon, die Reise liegt „Ewigkeiten“ zurück, 1991-1993. Aber auch damals gab es schon einiges an Teer, den wir aber oft verlassen haben um irgendwo hinzukommen.
Mir geht es eher darum, dass ein „normales“ Auto den vielfältigen Belastungen oft nicht gewachsen ist. Angefangen bei Überhitzungsproblemen, Staub, Fahrwerk, Reifen, Zuladung……
Nach dieser langen Reise habe ich mir einen alten Nissan Patrol gekauft, nur die Blattfedern wegen Verschleiß erneuert, einen zusätzlichen Dieselfilter und einen Schnorchel eingebaut und nach ein paar Jahren sind wir wieder bis ins südliche Afrika gefahren. Probleme unterwegs: 2 gebrochene Blattfedern und sonst nichts. Nach 25.000 km haben wir das Auto in Zimbabwe abgestellt, jedes Jahr Touren im südlichen Afrika unternommen, und vor 4 Jahren verkauft. Das Auto läuft heute immer noch in Mosambik.
Aufgrund meiner Erfahrungen würde ich heute so eine Tour nicht mehr mit einen „normalen“ PKW machen, vor allem weil ich nach wie vor gerne ohne Teer unterwegs bin.

Gruß Helmut
Hagmann-Thomas
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Re: Ostholstein > Kapstadt mit meinem Renault R4

Beitrag von Hagmann-Thomas »

Ich habe auch noch einen Defender 110 tdi Bj 1998.
Ich weiß aber nicht ob es den mehr aufwand wert ist den LR zu benutzen.
ist auserdehm sehr auffällig da er von der Feurwehr Dortmund stammt.
Ich bin mit dem R4 groß geworden und fand die Idee wesentlich reizfoller.
grüße Jörg
schnorr
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Re: Ostholstein > Kapstadt mit meinem Renault R4

Beitrag von schnorr »

mach, was dein herz und bauch dir sagt, es ist auf alle fälle möglich, mit dem r4 diese strecke zu meistern, wird nur ein wenig anders als mit dem landy, und ob ein r4 in afrika weniger auffällig ist als ein ex-feuerwehrlandrover, wage ich zu bezweifeln :wink:
Viele Grüße
Jörg

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Uwe Schmitz
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Re: Ostholstein > Kapstadt mit meinem Renault R4

Beitrag von Uwe Schmitz »

hallo jörg,
einige fragen für dich:
was hast du vor mit dem auto am ende der reise?
welches auto hat den besseren gesamtzustand, bei welchem kennst du dich besser aus?
in welchem fühlst du dich wohler (es wird für 4 monate dein zu hause sein) ?

die antworten auf diese fragen dürften dir bei deiner entscheidung helfen...

ich persönlich würde den R4 vorziehen: billiger in verbrauch und fähren, mehr kontakt zur bevölkerung, höherer spassfaktor :P

bin auf weitere aussagen dazu und fragen von dir gespannt
uwe
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