Angola, zwei Reisen wert!
Moderator: Moderatoren
Angola, zwei Reisen wert!
Hallo zusammen,
bin gerade aus dem Urlaub zurückgekommen.
Wir waren zuerst mit Freunden in Namibia unterwegs, nachdem diese und auch meine Frau früher zurück mussten, bin ich noch 9 Tage alleine nach Angola hochgefahren. Visum hatte ich zuhause geholt.
Einreise bei Ruacana, Ausreise bei Omahenene, beides zügig und problemlos. Die angolanischen Grenzer sind in der Regel freundlicher als die namibischen.
Wir waren ja letztes Jahresende in Sambia und mit mehr Zeit in Angola unterwegs, darüber haben wir zuletzt am Stammtisch berichtet. So kann ich in nächster Zeit ein paar Bilder einstellen.
Damals konnten wir wegen zu viel Wasser nicht vom Iona-NP nach Ruacana rausfahren, diese Gegend wollte ich diesmal nachholen. So bin ich von Ruacana aus zum Iona-NP und weiter an die Küste zur Flamingo-Lodge, wo ich ein paar entspannte Tage verbracht habe.
Der Angola-Urlaub letztes Jahr ist einigermaßen `zufällig´ entstanden, wir wollten in Sambia in den Liuwa-Plains-NP und weiter den Sambesi hoch bis zur Quelle. Und wie kommt man aus diesem 3-Länder-Eck am besten weg bzw. zurück nach Namibia, wo wir unseren Toyo stehen haben? Eben, über Angola, darüber in nächster Zeit mehr.
Einige wenige Bilder noch aus Sambia. Viele Grüße
Horst
bin gerade aus dem Urlaub zurückgekommen.
Wir waren zuerst mit Freunden in Namibia unterwegs, nachdem diese und auch meine Frau früher zurück mussten, bin ich noch 9 Tage alleine nach Angola hochgefahren. Visum hatte ich zuhause geholt.
Einreise bei Ruacana, Ausreise bei Omahenene, beides zügig und problemlos. Die angolanischen Grenzer sind in der Regel freundlicher als die namibischen.
Wir waren ja letztes Jahresende in Sambia und mit mehr Zeit in Angola unterwegs, darüber haben wir zuletzt am Stammtisch berichtet. So kann ich in nächster Zeit ein paar Bilder einstellen.
Damals konnten wir wegen zu viel Wasser nicht vom Iona-NP nach Ruacana rausfahren, diese Gegend wollte ich diesmal nachholen. So bin ich von Ruacana aus zum Iona-NP und weiter an die Küste zur Flamingo-Lodge, wo ich ein paar entspannte Tage verbracht habe.
Der Angola-Urlaub letztes Jahr ist einigermaßen `zufällig´ entstanden, wir wollten in Sambia in den Liuwa-Plains-NP und weiter den Sambesi hoch bis zur Quelle. Und wie kommt man aus diesem 3-Länder-Eck am besten weg bzw. zurück nach Namibia, wo wir unseren Toyo stehen haben? Eben, über Angola, darüber in nächster Zeit mehr.
Einige wenige Bilder noch aus Sambia. Viele Grüße
Horst
Re: Angola, zwei Reisen wert!
Hallo Horst
Da kann ich Dir nur beipflichten, wir waren ca 4 Wochen in Angola, war eindeutig zu wenig,
leider ist ein Visum mit mehr als 30 Tagen praktisch nicht erhältlich,
bzw. wir waren froh in Point Noir 30 Tage bekommen zu haben.
Gruss
Turi
Da kann ich Dir nur beipflichten, wir waren ca 4 Wochen in Angola, war eindeutig zu wenig,
leider ist ein Visum mit mehr als 30 Tagen praktisch nicht erhältlich,
bzw. wir waren froh in Point Noir 30 Tage bekommen zu haben.
Gruss
Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
Re: Angola, zwei Reisen wert!
Hallo Horst,
schön das Du gesund zurück bist, bin auf Deinen Bericht am nächsten Stammtisch gespannt.
Angola ist sowieso mehrere Reisen wert. Über die Anspielung auf ein anderes Reiseforum musste ich wieder lachen.
Gruß Olaf
schön das Du gesund zurück bist, bin auf Deinen Bericht am nächsten Stammtisch gespannt.
Angola ist sowieso mehrere Reisen wert. Über die Anspielung auf ein anderes Reiseforum musste ich wieder lachen.
Gruß Olaf
Re: Angola, zwei Reisen wert!
Hallo zusammen,
schon die letzten Tage in Sambia hatten wir einigen Regen abgekommen und die Pisten sahen dementsprechend aus. Im Niemandsland zwischen Sambia und Angola habe ich dann noch das Auto in einem Loch versenkt und erst nach 1,5 Stunden Schufterei wieder herausbekommen. Dementsprechend habe ich auch ausgesehen. An der Grenzschranke habe ich erst mal angefangen, mich mit Hilfe einer Wasserflasche grob zu reinigen, der angolanische Soldat hat dann auf den Grenzfluss Jimbe gezeigt und angedeutet, dass das wohl sinnvoller wäre.
Der Immigration Officer war einer der wenigen in Angola, die etwas Englisch sprechen konnten. Nach der Begrüßung war das erste was er sagte, dass es nicht sinnvoll wäre, hier nach Angola einzureisen, die Pisten wären in zu schlechtem Zustand und das Wasser stände hüfthoch. Für uns gab es aber keine Alternative.
Die Zollformalitäten haben wir dann ganz altmodisch mit Hilfe eines Wörterbuches erledigt, dauert damit zwar etwas länger aber war auch kein wirkliches Problem.
Auf den ca. 50 km Piste bis zum Städtchen Caianda hat der Toyo dann mehr Wasser abbekommen als insgesamt in den 15 Jahren zuvor. Es war zwar oft knapp davor aber Gottseidank sind wir nie hängengeblieben.
In Caianda haben wir bei der Polizei gefragt, ob wir dort übernachten könnten. Die haben dann gleich angefangen ein Zimmer herzurichten bis wir ihnen verständlich machen konnten, dass wir in unserem Auto schlafen. Zwischenzeitlich sind dann schon die ersten Chinesen vorbeigelatscht, oh Mann.
Wochen später in Windhoek ist beim Einstellen der Radlager noch Wasser aus den Naben gelaufen.
Viele Grüße
Horst
schon die letzten Tage in Sambia hatten wir einigen Regen abgekommen und die Pisten sahen dementsprechend aus. Im Niemandsland zwischen Sambia und Angola habe ich dann noch das Auto in einem Loch versenkt und erst nach 1,5 Stunden Schufterei wieder herausbekommen. Dementsprechend habe ich auch ausgesehen. An der Grenzschranke habe ich erst mal angefangen, mich mit Hilfe einer Wasserflasche grob zu reinigen, der angolanische Soldat hat dann auf den Grenzfluss Jimbe gezeigt und angedeutet, dass das wohl sinnvoller wäre.
Der Immigration Officer war einer der wenigen in Angola, die etwas Englisch sprechen konnten. Nach der Begrüßung war das erste was er sagte, dass es nicht sinnvoll wäre, hier nach Angola einzureisen, die Pisten wären in zu schlechtem Zustand und das Wasser stände hüfthoch. Für uns gab es aber keine Alternative.
Die Zollformalitäten haben wir dann ganz altmodisch mit Hilfe eines Wörterbuches erledigt, dauert damit zwar etwas länger aber war auch kein wirkliches Problem.
Auf den ca. 50 km Piste bis zum Städtchen Caianda hat der Toyo dann mehr Wasser abbekommen als insgesamt in den 15 Jahren zuvor. Es war zwar oft knapp davor aber Gottseidank sind wir nie hängengeblieben.
In Caianda haben wir bei der Polizei gefragt, ob wir dort übernachten könnten. Die haben dann gleich angefangen ein Zimmer herzurichten bis wir ihnen verständlich machen konnten, dass wir in unserem Auto schlafen. Zwischenzeitlich sind dann schon die ersten Chinesen vorbeigelatscht, oh Mann.
Wochen später in Windhoek ist beim Einstellen der Radlager noch Wasser aus den Naben gelaufen.
Viele Grüße
Horst
-
fordfahrer
- Beiträge: 149
- Registriert: Do 12. Jan 2012, 15:15
- Wohnort: 09573 kurz vor Moskau
Re: Angola, zwei Reisen wert!
Ach Horst,
Du hättest nicht allein fahren müssen ... .
Danke, das es endlich einen Bericht gibt.
Gruss
Christian
Du hättest nicht allein fahren müssen ... .
Danke, das es endlich einen Bericht gibt.
Gruss
Christian
Re: Angola, zwei Reisen wert!
Hallo Christian, hallo zusammen,
am nächsten Morgen hat uns die Polizei wie schon tags zuvor ein LKW-Fahrer darauf hingewiesen, das die Piste entlang der DRC-Grenze im weiteren Verlauf für uns unpassierbar wäre. Wir sollten ab Sacuunda über Nana Candundo ausweichen.
Sie haben uns auch gebeten, den Schullehrer mitzunehmen, der müsste auch dahin und könnte uns den Weg zeigen. Haben wir auch gemacht, der konnte auch etwas Englisch.
Die Provinz Moxico ist am meisten minenverseucht, und so gab es immer wieder Hinweise darauf. Im Osten in Summe über einige hundert km. Da sind wir auch einigermaßen konsequent auf Pisten oder Spuren geblieben. Hab am Wegesrand noch ein paar Blümchen gepflückt, war ja schließlich unser Hochzeitstag.
Viele Grüße
Horst
am nächsten Morgen hat uns die Polizei wie schon tags zuvor ein LKW-Fahrer darauf hingewiesen, das die Piste entlang der DRC-Grenze im weiteren Verlauf für uns unpassierbar wäre. Wir sollten ab Sacuunda über Nana Candundo ausweichen.
Sie haben uns auch gebeten, den Schullehrer mitzunehmen, der müsste auch dahin und könnte uns den Weg zeigen. Haben wir auch gemacht, der konnte auch etwas Englisch.
Die Provinz Moxico ist am meisten minenverseucht, und so gab es immer wieder Hinweise darauf. Im Osten in Summe über einige hundert km. Da sind wir auch einigermaßen konsequent auf Pisten oder Spuren geblieben. Hab am Wegesrand noch ein paar Blümchen gepflückt, war ja schließlich unser Hochzeitstag.
Viele Grüße
Horst
Re: Angola, zwei Reisen wert!
Hallo zusammen,
wir mussten nach Luau, um dort beim Zoll das Formular für die vorübergehende Einfuhr des Fahrzeuges abstempeln zu lassen. Auf dem Weg dorthin noch an der Kongogrenze entlang ging die miese Piste auf einmal in eine nagelneue 'Autobahn' über. Wahrscheinlich gibt es keine Karte, die die Straßenverhältnisse realistisch zeigt. Wir hatten öfters ein hin und her zwischen neuer Teerstraße und völlig zerrütteter Piste, der Plan dahinter hat sich uns nicht erschlossen.
Luau ist eine fast völlig neu aufgebaute Stadt, mehrere neue vierspurige Straßen, neue Gleise und neuer Bahnhof usw. Ich weiß es nicht, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass das im Kongo nicht so weiter geht.
Die Zollformalitäten waren problemlos, die Zollchefin war sehr nett, musste noch recherchieren, was sie mit Touristen anzufangen hat.
Die vielen Spuren des Krieges waren schon bedrückend, aber auch erlebte Geschichte.
Viele Grüße
Horst
wir mussten nach Luau, um dort beim Zoll das Formular für die vorübergehende Einfuhr des Fahrzeuges abstempeln zu lassen. Auf dem Weg dorthin noch an der Kongogrenze entlang ging die miese Piste auf einmal in eine nagelneue 'Autobahn' über. Wahrscheinlich gibt es keine Karte, die die Straßenverhältnisse realistisch zeigt. Wir hatten öfters ein hin und her zwischen neuer Teerstraße und völlig zerrütteter Piste, der Plan dahinter hat sich uns nicht erschlossen.
Luau ist eine fast völlig neu aufgebaute Stadt, mehrere neue vierspurige Straßen, neue Gleise und neuer Bahnhof usw. Ich weiß es nicht, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass das im Kongo nicht so weiter geht.
Die Zollformalitäten waren problemlos, die Zollchefin war sehr nett, musste noch recherchieren, was sie mit Touristen anzufangen hat.
Die vielen Spuren des Krieges waren schon bedrückend, aber auch erlebte Geschichte.
Viele Grüße
Horst
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fordfahrer
- Beiträge: 149
- Registriert: Do 12. Jan 2012, 15:15
- Wohnort: 09573 kurz vor Moskau
Re: Angola, zwei Reisen wert!
Lieber Horst,
Danke, Danke, Danke !!!
Gruss
Christian
Danke, Danke, Danke !!!
Gruss
Christian
Re: Angola, zwei Reisen wert!
Hallo Horst
Danke für deine Reiseeindrücke, da werden Erinnerungen wach.
Ja Angola, ein zweischneidiges Schwert, wie die meisten afrikanischen Länder, so schön könnte es sein.
Gruss Turi
Danke für deine Reiseeindrücke, da werden Erinnerungen wach.
Ja Angola, ein zweischneidiges Schwert, wie die meisten afrikanischen Länder, so schön könnte es sein.
Gruss Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
Re: Angola, zwei Reisen wert!
Danke für die schönen Bilder !!!
Re: Angola, zwei Reisen wert!
Hallo zusammen,
schön, dass euch mein Bericht gefällt.
Mannomann Christian, du scheinst ja wirklich sehr an Angola interessiert.
Noch ein paar Bilder entlang des Weges.
Viele Grüße
Horst
schön, dass euch mein Bericht gefällt.
Mannomann Christian, du scheinst ja wirklich sehr an Angola interessiert.
Noch ein paar Bilder entlang des Weges.
Viele Grüße
Horst
Re: Angola, zwei Reisen wert!
Horst, toll, bitte weiter machen.
Gruß Olaf
Gruß Olaf
Re: Angola, zwei Reisen wert!
Hallo zusammen,
Städte sind ja nicht so mein Ding, Luena, Kuito und Huambo waren sehr chaotisch mit gefühlt 1 Million chinesischer Motorräder.
Lubango empfand ich als wesentlich angenehmer, aber Flair hat es auch nicht wirklich.
Viele Grüße
Horst
Städte sind ja nicht so mein Ding, Luena, Kuito und Huambo waren sehr chaotisch mit gefühlt 1 Million chinesischer Motorräder.
Lubango empfand ich als wesentlich angenehmer, aber Flair hat es auch nicht wirklich.
Viele Grüße
Horst
Re: Angola, zwei Reisen wert!
Hallo zusammen,
unser nächstes Ziel war,
genau, die Flamingo-Lodge. Von hier hatten wir auch die Einladung bekommen, aus meiner Sicht der einfachste Nachweis einer Unterkunft in Angola, was ja vom Konsulat bei Visumbeantragung gefordert wird. Wir hatten uns ohne festen Termin für 3 Nächte Camping eingebucht.
Die meisten Gäste sind Angler, aber auch Reisende (die es in Angola kaum gibt) sind willkommen. Die Betreiber sind sehr nett und hilfsbereit. Schön, auch mal in abgelegenen Ecken eine Anlaufstelle zu haben.
Aktuelle Hinweise bezüglich der Befahrbarkeit der Pisten haben wir auch bekommen, und die haben unsere Streckenplanung gründlich durcheinandergewirbelt.
Viele Grüße
Horst
unser nächstes Ziel war,
genau, die Flamingo-Lodge. Von hier hatten wir auch die Einladung bekommen, aus meiner Sicht der einfachste Nachweis einer Unterkunft in Angola, was ja vom Konsulat bei Visumbeantragung gefordert wird. Wir hatten uns ohne festen Termin für 3 Nächte Camping eingebucht.
Die meisten Gäste sind Angler, aber auch Reisende (die es in Angola kaum gibt) sind willkommen. Die Betreiber sind sehr nett und hilfsbereit. Schön, auch mal in abgelegenen Ecken eine Anlaufstelle zu haben.
Aktuelle Hinweise bezüglich der Befahrbarkeit der Pisten haben wir auch bekommen, und die haben unsere Streckenplanung gründlich durcheinandergewirbelt.
Viele Grüße
Horst
Re: Angola, zwei Reisen wert!
Hallo zusammen,
eigentlich hatten wir vor, von der Flamingo-Lodge durch den Iona NP und weiter zur Kunene-Mündung zu fahren. Dann wollten wir soweit es geht an der Küste entlang Richtung Baia dos Tigres. Anschließend umkehren und weiter nach Ruacana. Dafür waren wir gerüstet.
Carlos von der Flamingo-Lodge hat uns gesagt, dass das aktuell unmöglich wäre. Der Curoca-River, der so gut wie nie fließt, hätte derzeit soviel Wasser, das es kein Durchkommen Richtung Iona gäbe. Sie selber haben schon ein Fahrzeug stehen lassen müssen. Auch von Iona nach Ruacana geht nicht, es hätte schon heftig geregnet. Da waren wir erst mal bedient.
Entlang der Küste zur Kunene-Mündung wären wir mit nur einem Fahrzeug eh nicht gefahren, nachdem das nur bei Ebbe um Voll- oder Neumond herum geht und keines von beiden war, wäre es auch nicht möglich gewesen.
Nette Bilder aus der Gegend, die von den Südafrikanern Doodsakker oder Killingzone genannt wird, gibt’s z.B. hier
http://wegryforum.weg.co.za/threads/757 ... oods-akker
Auf Youtube finden sich auch spannende Videos.
Wir haben dann beschlossen, entlang der Küste nach Süden zu fahren und wenn es nicht mehr weiter geht, eine Zeitlang in den Dünen zu bleiben.
Auf dem Weg dorthin haben wir uns noch Arco angeschaut, auch wenn der See derzeit ausgetrocknet ist, ist es trotzdem einen Besuch wert.
Der Toyo war noch randvoll und so hatten wir einige Probleme im Sand.
Hier war es ganz speziell, Salzkruste über sehr weichem Sand. Die Vorderräder sind oben geblieben, die hinteren schlagartig durchgesackt.
Viele Grüße
Horst
eigentlich hatten wir vor, von der Flamingo-Lodge durch den Iona NP und weiter zur Kunene-Mündung zu fahren. Dann wollten wir soweit es geht an der Küste entlang Richtung Baia dos Tigres. Anschließend umkehren und weiter nach Ruacana. Dafür waren wir gerüstet.
Carlos von der Flamingo-Lodge hat uns gesagt, dass das aktuell unmöglich wäre. Der Curoca-River, der so gut wie nie fließt, hätte derzeit soviel Wasser, das es kein Durchkommen Richtung Iona gäbe. Sie selber haben schon ein Fahrzeug stehen lassen müssen. Auch von Iona nach Ruacana geht nicht, es hätte schon heftig geregnet. Da waren wir erst mal bedient.
Entlang der Küste zur Kunene-Mündung wären wir mit nur einem Fahrzeug eh nicht gefahren, nachdem das nur bei Ebbe um Voll- oder Neumond herum geht und keines von beiden war, wäre es auch nicht möglich gewesen.
Nette Bilder aus der Gegend, die von den Südafrikanern Doodsakker oder Killingzone genannt wird, gibt’s z.B. hier
http://wegryforum.weg.co.za/threads/757 ... oods-akker
Auf Youtube finden sich auch spannende Videos.
Wir haben dann beschlossen, entlang der Küste nach Süden zu fahren und wenn es nicht mehr weiter geht, eine Zeitlang in den Dünen zu bleiben.
Auf dem Weg dorthin haben wir uns noch Arco angeschaut, auch wenn der See derzeit ausgetrocknet ist, ist es trotzdem einen Besuch wert.
Der Toyo war noch randvoll und so hatten wir einige Probleme im Sand.
Hier war es ganz speziell, Salzkruste über sehr weichem Sand. Die Vorderräder sind oben geblieben, die hinteren schlagartig durchgesackt.
Viele Grüße
Horst




