Tunesien | Campement Zmela
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Kuno
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Tunesien | Campement Zmela
Suedlich von Ksar Ghilane befindet sich das Campement Zmela. Eher ausgerichtet darauf, groessere Gruppen aufzunehmen ist es natuerlich im Moment nicht zu 100% ausgelastet. Was besonders hervorzuheben ist: die sanitaeren Anlagen sind in Bezug auf die Sauberkeit auf dem selben Niveau wie die in den guten Hotels an der Kueste.
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martin1101
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Re: TN/ Campement Zmela
Sieht ja ganz toll aus, aber bei solchen Einrichtungen bin ich immer zwiegespalten:
einerseits ist mir klar, dass sie Menschen vor Ort mit und von dem Tourismus leben (hoffentlich bekommen sie davon auch etwas ab), andererseits sind derartige Camps einfach Fremdkörper in der traumhaften Landschaft und bringen vor allem Menschen dort hin, die meiner Ansicht nach dort nichts verloren haben: Luxustouristen, die die Wüste nur als Abenteuerspielplatz erleben wollen, jedoch ohne Komfortverlust
Ich weiß, auch ich fahre mit meinem 4x4 "bequem" in die Wüste, aber wenigstens bedeutet dies doch ganz bewusst ein Verzicht auf Badezimmer mit Dusche und SpülWC, preparde meals etc.
Wie seht Ihr das?
Martin
einerseits ist mir klar, dass sie Menschen vor Ort mit und von dem Tourismus leben (hoffentlich bekommen sie davon auch etwas ab), andererseits sind derartige Camps einfach Fremdkörper in der traumhaften Landschaft und bringen vor allem Menschen dort hin, die meiner Ansicht nach dort nichts verloren haben: Luxustouristen, die die Wüste nur als Abenteuerspielplatz erleben wollen, jedoch ohne Komfortverlust
Ich weiß, auch ich fahre mit meinem 4x4 "bequem" in die Wüste, aber wenigstens bedeutet dies doch ganz bewusst ein Verzicht auf Badezimmer mit Dusche und SpülWC, preparde meals etc.
Wie seht Ihr das?
Martin
Zuletzt geändert von martin1101 am Fr 14. Okt 2011, 11:37, insgesamt 1-mal geändert.
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Kuno
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Re: TN/ Campement Zmela
Die "Problematik" sehe ich auch. Andererseits schätze ich es schon auch, wenn die sanitaeren Einrichtungen bei einem Camp sauber sind. Vom Campbetreiber her ist es ein echtes 'Muss' einwandfreie Toiletten zu haben. Ansonsten kacken die Gaeste lieber hinter die nächste Düne - und das wäre gerade für ein Camp am Rand der Dünen nicht optimal 
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russenschleuder
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Re: TN/ Campement Zmela
Die gibt es sicher, allerdings sehe ich diese nicht als Mehrheit. ich denke hier jetzt gerade an ältere Semester, wie beispielsweise meine Großeltern. deren Reisebegeisterung wird nun gerade mit zunehmendem Alter einfach eingeschränkt. Dies sind die einzigen Möglichkeiten für diese Leute in Gruppen die Wüste und diese Regionen kennen zu lernen. ich habe mich am sinai ais interesse für eines dieser disney- beduinencamps entschieden die zwei nächte die ich dort verbracht habe habe ich als ausgesprochen ruhig erlebt. wenn jemand zum spielen in die wüste will dann tut er das von seinem hotel aus, fährt ein bisschen durch den sand, feiert eine *fool* moon party am strand oder hotelnah.martin1101 hat geschrieben:Luxustouristen, die die Wüste nur als Abenteuerspielplatz erleben wollen, jedoch ohne Komfortverlust
sg clemens
sg Clemens
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martin1101
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Re: TN/ Campement Zmela
mit "Spielen in der Wüste" meinte ich nicht nur das Herumfahren sondern überhaupt, die Wüste aus geschütztem Raum heraus zu erleben quasi wie eine Kulisse.
Ein bischen sollte man sich die Wüste auch "erarbeiten" und dazu gehört für mich auch etwas Verzicht auf Komfort (auch wenn ich bald im Großvateralter bin)
Martin
Ein bischen sollte man sich die Wüste auch "erarbeiten" und dazu gehört für mich auch etwas Verzicht auf Komfort (auch wenn ich bald im Großvateralter bin)
Martin
Re: TN/ Campement Zmela
Ist natürlich auch ein Ausgangspunkt für die, die in den Sand wollen und noch wenig Erfahrung haben.
Hier noch ein Foto von der schönen Lage direkt an den Dünen.
Wir waren dort auf einen Tee haben allerdings nicht übernachtet, sind ein paar Kilometer weitergefahren, wunderschöne Stellplätze gibt es da genug.
Finde die Lage für Familien mit Kindern ideal für Sandkastenspiele für für klein und gross.
Die die mehr Sand wollen, können von hier aus zum See aufbrechen, ist ein wenig einfacher als von der anderen Seite.
Man sollte allerdings nicht gerade zu Silvester dort sein.
Ist dann alles voll belegt mit Reisegruppen aus den Hotels für eine oder 2 Nächte die dort Silvester feiern, dann ist Schluss mit Ruhe.
Wir sind Mitte Januar dort vorbeigekommen, war kein Tourist da und nur einer vom Personal.
Hat gerade noch gereicht zum Tee kochen.
sandige Grüsse
Turi
Hier noch ein Foto von der schönen Lage direkt an den Dünen.
Wir waren dort auf einen Tee haben allerdings nicht übernachtet, sind ein paar Kilometer weitergefahren, wunderschöne Stellplätze gibt es da genug.
Finde die Lage für Familien mit Kindern ideal für Sandkastenspiele für für klein und gross.
Die die mehr Sand wollen, können von hier aus zum See aufbrechen, ist ein wenig einfacher als von der anderen Seite.
Man sollte allerdings nicht gerade zu Silvester dort sein.
Ist dann alles voll belegt mit Reisegruppen aus den Hotels für eine oder 2 Nächte die dort Silvester feiern, dann ist Schluss mit Ruhe.
Wir sind Mitte Januar dort vorbeigekommen, war kein Tourist da und nur einer vom Personal.
Hat gerade noch gereicht zum Tee kochen.
sandige Grüsse
Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
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Wolfgang K
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Re: TN/ Campement Zmela
martin1101 hat geschrieben:[...] und bringen vor allem Menschen dort hin, die meiner Ansicht nach dort nichts verloren haben: Luxustouristen, die die Wüste nur als Abenteuerspielplatz erleben wollen, jedoch ohne Komfortverlust[..]
Wie seht Ihr das?
Hallo Martin!
Einspruch!
Was Du da so locker schreibst ist genau die andere Seite der Medaille, dass den Individualreisenden Einschränkungen auferlegt werden, weil jemand anders beurteilt wer wo was zu suchen hat.
Wenn nämlich einer der „Luxustouristen“ der Meinung ist, dass Dein Auto im Sonnenuntergang stört, dann kann Du der jenige sein, der dort nichts mehr zu suchen hat.
Es ist jedem überlassen, welche Angebote er annimmt und, aber damit es anderen (insb. den Tunesiern vor Ort) vorzuschreiben sollte sehr vorsichtig sein. Ich unterstelle Dir nicht das zu tun, aber die Formulierung ist ein wenig derb. Ich kann deine Ansicht zwar verstehen, aber sie ist kurzsichtig. Verstehe es daher nicht als Angriff auf Deine Meinung (an der ja was dran ist).
Das Gouvernat in Tataouine hat durchaus eine Öffnung des Sperrgebiets im Auge, aber dafür braucht es die entsprechende Priorität, da eine Absicherung Ressourcen kostet. Die wird es nur dann erhalten, wenn für die Leute etwas herumspringt. Ob das in Form von einer „Zwangsbegleitung“ oder durch andere Nebeneinkünfte – wie solche Camps, Werkstätten oder Restaurants - geschieht, das wird ausschließlich (!) daran festgemacht werden, ob man sich von Dir mit Deinem Auto etwas verspricht. Ich hatte genau zu diesem Thema ein paar interessante Gespräche mit dem, der es in Zukunft mitentscheidet.
In der Wüste ist Platz genug, nur muss man halt auch hingelassen werden. Dann ist (fast) alles gut.
Wer sich also in Zukunft wieder freier bewegen möchte, der tut gut daran an solchen Angeboten nicht naserümpfend vorbei zu fahren, sondern evtl. mal auf einen Cous-Cous oder eine Tee dort vorbei zu schauen und mit dem Trinkgeld nicht zu sparen. Derzeit steht allen das Wasser bis zum Hals und es wird sehr wohlwollen aufgenommen wenn man auch mal was springen lässt.
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martin1101
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Re: TN/ Campement Zmela
Hallo Wolfgang,
danke, dass Du mich von meinem ersten Impuls der Abneigung wieder etwas herunter geholt hast. Diese Überlegungen haben natürlich viel für sich und können solche touristischen Einrichtungen vielleicht auch dazu beitragen, dass auch wir diese Gegenden wieder etwas freier befahren können - Platz sollte ja wirklich genug sein.
Meine bisherigen Begegnungen mit solchen "Wüstentouristen" waren aber meist - na sagen wir eingeschränkt angenehm, eher in der Richtung präpotent und großkotzig nach dem Motto: ich haben bezahlt - mir gehört die Welt. (Gilt natürlich nicht für alle)
während ein Zusammentreffen mit Individualreisenden meist (auch nicht immer) eher respektvoll und hilfsbereit war.
Weiters bleibt es für mich fragwürdig, ob und wie weit solche Einrichtungen wirklich auf Dauer sinnvoll sind. Ich erinnere mich mit Schrecken an eine wunderbare Trichteroase in Algerien, wo schon in den 80-ern ein Hotel hingebaut wurde. Da solche "Luxustouristen" angeblich an einem Tag aber soviel Wasser verbrauchen (Duschen, Waschen v Bettwäsche, Handtücher etc) wie ein Einheimischer pro Jahr (!), war das Wasser dort bald knapp und die Palmen schon weitgehend abgestorben
Vielleicht findet sich doch auch ein ökologisch vertretbarer Mittelweg ?
I hope so
Martin
danke, dass Du mich von meinem ersten Impuls der Abneigung wieder etwas herunter geholt hast. Diese Überlegungen haben natürlich viel für sich und können solche touristischen Einrichtungen vielleicht auch dazu beitragen, dass auch wir diese Gegenden wieder etwas freier befahren können - Platz sollte ja wirklich genug sein.
Meine bisherigen Begegnungen mit solchen "Wüstentouristen" waren aber meist - na sagen wir eingeschränkt angenehm, eher in der Richtung präpotent und großkotzig nach dem Motto: ich haben bezahlt - mir gehört die Welt. (Gilt natürlich nicht für alle)
während ein Zusammentreffen mit Individualreisenden meist (auch nicht immer) eher respektvoll und hilfsbereit war.
Weiters bleibt es für mich fragwürdig, ob und wie weit solche Einrichtungen wirklich auf Dauer sinnvoll sind. Ich erinnere mich mit Schrecken an eine wunderbare Trichteroase in Algerien, wo schon in den 80-ern ein Hotel hingebaut wurde. Da solche "Luxustouristen" angeblich an einem Tag aber soviel Wasser verbrauchen (Duschen, Waschen v Bettwäsche, Handtücher etc) wie ein Einheimischer pro Jahr (!), war das Wasser dort bald knapp und die Palmen schon weitgehend abgestorben
Vielleicht findet sich doch auch ein ökologisch vertretbarer Mittelweg ?
I hope so
Martin
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Jürgen Kempe
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Re: TN/ Campement Zmela
Schon gut,
Martin,
ich hab's ja verstanden: Alle, die sich dort nicht waschen, sind Dir willkommen
Alte, wie ich, die nach 50 Jahren Wüstenreisen die Sehnsucht packt, nicht mehr schaufeln und keine Sandbleche mehr schleppen wollen/können, sollen sich gefälligst alte Fotos betrachten und zu Hause bleiben; aber keinesfalls mit einer Gruppe an die Orte ihres Sehnens reisenn denn da stören sie die Individual-Touris, die unter Vermeidung jegliche Geräusche friedlich durch die Dünen fahren
.
Was meinst Du, wo liegt für die bereisten Länder der grössere wirtschaftliche Vorteil: Bei den Pauschalern, die die Hotels fluten und sich vom Personal bedienen lassen, oder bei den Individul-Reisenden, die ihr Müsli und das Schwarzbrot sowie das GUTE Bier von zu Hause mitbringen aber keinesfalls einen einheimischen Begleiter zu bezahlen bereit sind
Es ist für mich immer wieder verblüffend, wie doch bei Vielen stehts der Wunsch aufkommt, der Rest der Menschheit habe seine Vorstellungen zu teilen.
Glückliches Miteinander! Jürgen Kempe
Martin,
ich hab's ja verstanden: Alle, die sich dort nicht waschen, sind Dir willkommen
Was meinst Du, wo liegt für die bereisten Länder der grössere wirtschaftliche Vorteil: Bei den Pauschalern, die die Hotels fluten und sich vom Personal bedienen lassen, oder bei den Individul-Reisenden, die ihr Müsli und das Schwarzbrot sowie das GUTE Bier von zu Hause mitbringen aber keinesfalls einen einheimischen Begleiter zu bezahlen bereit sind
Es ist für mich immer wieder verblüffend, wie doch bei Vielen stehts der Wunsch aufkommt, der Rest der Menschheit habe seine Vorstellungen zu teilen.
Glückliches Miteinander! Jürgen Kempe
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martin1101
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Re: TN/ Campement Zmela
Hallo Jürgen,
auf Deinen ploemischen ersten Teil will ich nicht näher eingehen
Martin
auf Deinen ploemischen ersten Teil will ich nicht näher eingehen
Diese Diskussion wurde schon vielfach geführt; ich bin überzeugt, dass die Menschen vor Ort von dem vermuitlich weniger Geld, das ich vor Ort ausgebe dennoch mehr haben als bei PauschalTouris, wo meist große Ketten (nochdazu meist in ausländischer Hand) verdienenJürgen Kempe hat geschrieben:Was meinst Du, wo liegt für die bereisten Länder der grössere wirtschaftliche Vorteil: Bei den Pauschalern, die die Hotels fluten und sich vom Personal bedienen lassen, oder bei den Individul-Reisenden, die ihr Müsli und das Schwarzbrot sowie das GUTE Bier von zu Hause mitbringen aber keinesfalls einen einheimischen Begleiter zu bezahlen bereit sind![]()
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Ich hätte versucht darzulegen, dass ich ganz und gar nicht der Meinung bin, dass alle meine Vorstellungen teilen sollen, aber das ist bei Dir offenbar nicht angekommen, sorryJürgen Kempe hat geschrieben: Es ist für mich immer wieder verblüffend, wie doch bei Vielen stehts der Wunsch aufkommt, der Rest der Menschheit habe seine Vorstellungen zu teilen.
Martin
Re: TN/ Campement Zmela
Hey Hey
bleibt mal ruhig.
Tunesien braucht jetzt jeden Tourist, die Hotels sollten wieder voll sein und das Reisen im Sand wieder freier werden,
wegen der Kohle aber in erster Linie als Zeichen der Solidarität.
sandige Grüsse
Turi
bleibt mal ruhig.
Tunesien braucht jetzt jeden Tourist, die Hotels sollten wieder voll sein und das Reisen im Sand wieder freier werden,
wegen der Kohle aber in erster Linie als Zeichen der Solidarität.
sandige Grüsse
Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
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der andere Hans
- Beiträge: 294
- Registriert: Di 13. Nov 2007, 21:35
Re: TN/ Campement Zmela
Meiner Ansicht nach haben die Betreiber des Camps rechtzeitig auf eine Marktchance reagiert. Seitdem Ksar Ghilane auf Asphalt von weißer Ware erreichbar ist (siehe viewtopic.php?f=17&t=46878), hat es sich stark verändert. Der Rummel dort passt für manchen, der gerade vom Roten See kommt, nicht zu den Erinnerungen, denen er gerade nachhängt.
Camp Zmela liegt etwas südlicher als Ksar Ghilane und ist nicht auf Asphalt zu erreichen. Also ziehen sich jene, die den Rummel nicht mögen, für ihre letzte Nacht vor der Rückkehr in die Zivilisation nach Zmela zurück oder benutzen das Camp als Ausgangspunkt.
Nebenbei: es gibt ja auch noch das Camp Ain Essbat als Alternative, das zwar nicht über Asphalt aber über eine Piste erreichbar und nicht weit entfernt ist.
Gruß, Hans
PS. Kann mir jemand sagen, warum meine Bilder nicht wie die weiter oben komplett dargestellt werden und Scrollen nötig ist?
Camp Zmela liegt etwas südlicher als Ksar Ghilane und ist nicht auf Asphalt zu erreichen. Also ziehen sich jene, die den Rummel nicht mögen, für ihre letzte Nacht vor der Rückkehr in die Zivilisation nach Zmela zurück oder benutzen das Camp als Ausgangspunkt.
Nebenbei: es gibt ja auch noch das Camp Ain Essbat als Alternative, das zwar nicht über Asphalt aber über eine Piste erreichbar und nicht weit entfernt ist.
Gruß, Hans
PS. Kann mir jemand sagen, warum meine Bilder nicht wie die weiter oben komplett dargestellt werden und Scrollen nötig ist?
Re: TN/ Campement Zmela
Ich tue mich schwer damit, diesen Camps die Berechtigung abzusprechen.
Ich war zwar nicht dort, habe aber in Marrokko ein Wüstenhotel besucht.
1. Ich geniesse es von Zeit zu Zeit, mich einfach zu bedienen zu lassen und nach Tagen / Wochen auf der Pritsche und am Kocher mal nichts zu tun. Und das geht in einer so schönen Umgebung einfach angenehmer als irgendwo im Norden.
So etwas wird nur betrieben wenn es sich lohnt. Und dazu gehört, bei diesen Investitionen, einfach eine Mindestzahl an Gästen. Sonst ist es ganz schnell wieder dicht.
2. Dort arbeiten und liefern Tunesier ihre Waren an: egal, wem das Camp gehört, es gibt Menschen Lohn und Brot.
3. Umweltschutz ist leider nicht so verbreitet und eine Kläranlage eher schwierig zu installieren. Und irgendwo muß es ja hin. Neben dem Wasserverbrauch Befürchtungen die ich teile.
4. Wir fahren dahin, wo sich die meisten Tunesier nicht aufhalten, warum auch immer. Jetzt haben sie daraus ein Geschäft gemacht, weil es genügend Kunden, u.a. in den Hotels am Mittelmeer, gibt die die Wüste erleben wollen.
Sollen wir ihnen vorscheiben, wir sie ihr Land zu nutzen haben ? Auch wenn es am Mittelmeer, egal ob Nord- oder Südküste, genügend schlechte Beispiele gibt.
5. Ich habe genügend Touristen gesehen, die mit einem Bus ans Chott el Jerid gebracht werden, um sich auf ein Kamel zu setzen, ein bißchen durch den Sand zu reiten und sich großartig fühlen, dort gewesen zu sein.
Was ist daran schlimm? Diese Leute gehen auch mit einem guten Gefühl nach Hause.
Oder gehört zu einem "echten" Tunesien Urlaub Sandbleche und Endbehrungen?
Jeder hat sich gefreut, dass die Revolution Freiheit für das Land gebracht hat. Wenn es wieder auf die Füße kommen soll, brauchen sie mehr Touristen als ein paar Individualisten die im Sand herumkurven.
Ohne die Gäste an der Küste wird sich das Land nicht stabilisieren und die Sicherheit, die wir uns bei den Dünentouren wünschen, in weiter Ferne bleiben.
Peter
Ich war zwar nicht dort, habe aber in Marrokko ein Wüstenhotel besucht.
1. Ich geniesse es von Zeit zu Zeit, mich einfach zu bedienen zu lassen und nach Tagen / Wochen auf der Pritsche und am Kocher mal nichts zu tun. Und das geht in einer so schönen Umgebung einfach angenehmer als irgendwo im Norden.
So etwas wird nur betrieben wenn es sich lohnt. Und dazu gehört, bei diesen Investitionen, einfach eine Mindestzahl an Gästen. Sonst ist es ganz schnell wieder dicht.
2. Dort arbeiten und liefern Tunesier ihre Waren an: egal, wem das Camp gehört, es gibt Menschen Lohn und Brot.
3. Umweltschutz ist leider nicht so verbreitet und eine Kläranlage eher schwierig zu installieren. Und irgendwo muß es ja hin. Neben dem Wasserverbrauch Befürchtungen die ich teile.
4. Wir fahren dahin, wo sich die meisten Tunesier nicht aufhalten, warum auch immer. Jetzt haben sie daraus ein Geschäft gemacht, weil es genügend Kunden, u.a. in den Hotels am Mittelmeer, gibt die die Wüste erleben wollen.
Sollen wir ihnen vorscheiben, wir sie ihr Land zu nutzen haben ? Auch wenn es am Mittelmeer, egal ob Nord- oder Südküste, genügend schlechte Beispiele gibt.
5. Ich habe genügend Touristen gesehen, die mit einem Bus ans Chott el Jerid gebracht werden, um sich auf ein Kamel zu setzen, ein bißchen durch den Sand zu reiten und sich großartig fühlen, dort gewesen zu sein.
Was ist daran schlimm? Diese Leute gehen auch mit einem guten Gefühl nach Hause.
Oder gehört zu einem "echten" Tunesien Urlaub Sandbleche und Endbehrungen?
Jeder hat sich gefreut, dass die Revolution Freiheit für das Land gebracht hat. Wenn es wieder auf die Füße kommen soll, brauchen sie mehr Touristen als ein paar Individualisten die im Sand herumkurven.
Ohne die Gäste an der Küste wird sich das Land nicht stabilisieren und die Sicherheit, die wir uns bei den Dünentouren wünschen, in weiter Ferne bleiben.
Peter
Die schnellste Verbindung zwischen 2 Punkten ist nicht zwingend eine Gerade
Re: TN/ Campement Zmela
Bravo !!!!!!!!!!!!!!!!!!
sehr guter Komentar und gut formuliert
mit sandigen Gruss
sehr guter Komentar und gut formuliert
mit sandigen Gruss
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Guido3
Re: TN/ Campement Zmela
Hallo,
das ist überall auf der Welt der unvermeidbare Lauf der Dinge. Infrastruktur wird besser, neue Straßen, Kommunikationsnetze und Unterkünfte entstehen. Gegenden, die einstmals nur von Individualtouristen mit Offroad-Fahrzeugen bereist wurden, werden vom Massentourismus "übernommen". Auf Touristen, die vom Auto bis zum Essen alles von zu Hause mitbringen und immer im eigenen Zelt irgendwo in der Pampa schlafen, hat man spätestens dann nur noch wenig Lust.
Beispiel Epupa Falls Namibia: Die Strecke von Opuwo bis dahin galt noch vor 5 Jahren als reine 4x4-Strecke. Mittlerweile wird die Schotterpiste so gut in Schuss gehalten, dass man eigentlich ganzjährig problemlos mit einem PKW hinkommt. Und bis Opuwo kann man mittlerweile durchgehend auf Teer fahren. Wer will, kann von der Hauptstadt Windhoek bis zu den Epupa Falls an einem Tag fahren. Das war noch vor wenigen Jahren undenkbar. Dort angekommen hat er mittlerweile 5 Unterkünfte zur Auswahl. In den nächsten Jahren werden in Namibia auch die letzten abgelegenen Gebiete wie das Kaokoveld und der Khaudom NP "fallen"...
Beste Grüße
Guido
das ist überall auf der Welt der unvermeidbare Lauf der Dinge. Infrastruktur wird besser, neue Straßen, Kommunikationsnetze und Unterkünfte entstehen. Gegenden, die einstmals nur von Individualtouristen mit Offroad-Fahrzeugen bereist wurden, werden vom Massentourismus "übernommen". Auf Touristen, die vom Auto bis zum Essen alles von zu Hause mitbringen und immer im eigenen Zelt irgendwo in der Pampa schlafen, hat man spätestens dann nur noch wenig Lust.
Beispiel Epupa Falls Namibia: Die Strecke von Opuwo bis dahin galt noch vor 5 Jahren als reine 4x4-Strecke. Mittlerweile wird die Schotterpiste so gut in Schuss gehalten, dass man eigentlich ganzjährig problemlos mit einem PKW hinkommt. Und bis Opuwo kann man mittlerweile durchgehend auf Teer fahren. Wer will, kann von der Hauptstadt Windhoek bis zu den Epupa Falls an einem Tag fahren. Das war noch vor wenigen Jahren undenkbar. Dort angekommen hat er mittlerweile 5 Unterkünfte zur Auswahl. In den nächsten Jahren werden in Namibia auch die letzten abgelegenen Gebiete wie das Kaokoveld und der Khaudom NP "fallen"...
Beste Grüße
Guido





