Elektronik im Geländewagen

Mit dem Allrad, Quad und der Ente ;) über Land und durch die Wüste

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TGerd
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Re: Elektronik im Geländewagen

Beitrag von TGerd »

W260 LWB, RD28T

Gruß
Nach Süden!
In der Wüste triffst Du Dich selbst.
Oder Du triffst nichts.
Chrigu
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Re: Elektronik im Geländewagen

Beitrag von Chrigu »

UNd Du hattest nie ein Problem mit dem Motor Steuergerät? Sitzt das bei Dir auch im Fussbereich des Beifahrers?
CAN Bus hat der ja nicht... :mrgreen:
>>>Geduld ist die Kunst, nur langsam wütend zu werden!<<<
TGerd
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Re: Elektronik im Geländewagen

Beitrag von TGerd »

Was denn für ein Steuergerät? Diese ganze überflüssige Elektronik ist doch bloß hinderlich. Das ist erst bei Deiner Mühle hingewachsen. Die einzige Minimalelektronik ist die Vorglühsteuerung. Die läßt sich notfalls überbrücken und auf Handglühen abwandeln. So läßt sich auch das primäre Glührelais-Steuerrelais überlisten, wenn's denn hinüber sein sollte. Der Motor läßt sich bei Bedarf bei Minus-Temperaturen mit zwei Hilfsleitungen vom Motorraum her starten. Einspritzpumpe mechanisch, Turbo hat ein druckdosengesteuertes Wastegate. Die Mühle läuft auch ohne Lichtmaschine, solange die Batterie das Dieselabschaltventil offenhält. Dabei haben sie sich die Kolonnenfahrer hier doch schon mokiert, weil ich eine volle 100 Ah-Batterie als Ersatzteil mitführe. Sowas dient man eben nicht nur zum Starten. Wüstentauglich für einen Einzelfahrer eben, da braucht's Redundanzen. Bevor die Mühle mal richtig stehenbleibt müßte schon einiges in die Grütze gehn. Ist auch nicht mein erster Patrol, das weißt Du aber doch schon.

Die geschleppte Karre gehört übrigens jemandem, der hier ziemlich bekannt ist. Ich sag aber nix. 8)

Dieselgruß.
Nach Süden!
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marcelloperrone
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Re: Elektronik im Geländewagen

Beitrag von marcelloperrone »

Also mal ganz ehrlich, was ich hier so lesen von wegen auslesegerät mitnehmen, sensoren auf vorrat kaufen und dergleichen mehr, ist das nicht für die meisten ohnehin unrealistisch ? Ich nehme mal an das der großteil der reisenden keine oder wenig erfahrung mit elektronik hat und schon gar nicht mit der (für den laien) doch recht komplexen in einem modernen auto. Es ist doch einfach so, das eine einfache mechanik und elektrik für den laien mit etwas technischem verständniss zu duchschauen ist, dies ist natürlich nicht gleichbedeutend mit reparieren können, aber man weiß wo man dran ist und kann entsprechende maßnahmen ergreifen. Und sei es, daß man in die nächst größere stadt gelangt (mit welchem verkehrsmittel auch immer) und versucht das defekt teil aufzutreiben und dann evtl. mit einem mechaniker zurückkehrt und die reparatur durchführt. Wenn ich aber die Diagnose nicht durchführen kann, weil ich das wissen dazu nicht habe, dann ist doch schon feierabend. Und mal ehrlich, am eigenen Auto geschraubt, werden die meißten hier schon mal haben, aber ich kenne ehrlich gesagt kaum jemanden, der sich schon einmal mit der kfz-elektronik auseinandergesetzt hat. Ich selbst hatte leider auch schon einmal die gelegenheit mich mit der thematik zu beschäftigen, war ein bmw 524d, leider ist der drehzahlmesser massiv geschwankt (unabhängig von der tatsächlichen motordrehzahl und auch nur zeitweie), durch dieses falsche signal hat sich der spritverbauch mal kurz verdoppelt. im fehlerspeicher war nichts vorhanden bzw. konnte von bmw nicht ausgelesen werden. Wollte die alte Kiste natürlich nicht von bmw reparieren lassen, das hätte sich sicherlich nicht gelohnt. Übers internet recherchiert, kommt wohl häufiger vor liegt meißt an einer steuerplatine (war auch die einschätzung des BMW-Mechanikers), übers internet eine ausfindig gemacht. verkäufer waren 3 echt hilfsbereite bmw-freaks (einer davon azubi bei bmw), getauscht und rumgemacht, alles nichts gebracht. Schlußendlich war es dann der eigentliche sensor, der hat wohl mal einen schlag abbekommen, weil irgendeinem vorbesitzer mal eine mutter in die kupplungsglocke gefallen ist und diese sich dann nachdem sie viele tausend kilometer als blinder passagier dort verbracht hatte irgendwie mit der schwungscheibe in berührung gekommen ist, in bewegung kam und den fühler dabei touchiert hat, welcher ab diesem moment nur noch zeitweise funktionert hat. Kosten des Sensors waren ein paar Euro, den Jungs habe ich einen Huni gegeben,da sie von bremen nach hamburg gefahren sind und echt nett waren (die Platine haben sie behalten), mit Internetsucherei etc. hab ich mindestens 30 Stunden verbraten. Ach ja, 2-3 Monate später hatte ich dann einen schaden an der Kopfdichtung und habe die Kiste abgewrackt, aber zuvor natürlich noch eine neue kupplung eingebaut, koppelstangen getauscht und eine neue Wasserpumpe eingebaut. bin 40tkm ohne probleme gefahren und dann kam eins nach dem anderen....
aber das nur nebenbei, was ich eigentlich damit sagen will, wer interesse hat sich in die thematik einzuarbeiten oder sich ohnehin in diesem gebiet auskennt, der soll doch sensoren und auslesegerät einpacken und ein modernes auto fahren. Ich für meinen Teil werde es fürs erste sein lassen und bin mit einer technik unterwegs, die mir auch der dorfschmid reparieren kann, wenn ich es selbst nicht hinbekomme. Ach ja, die Aussage vonwegen Anstand ggü. der Umwelt=min. Euro2 mag ich so auch nicht stehen lassen, zum einen ist der von alten fahrzeugen ausgestossene Grobstaub weit weniger gefährlich wie der von modernen Fahrzeugen ausgestossene feinstaub, zum andern ist es doch fraglich ob bei den teilweise recht geringen jährlichen fahrleistungen vieler reisefahrzeuge die umweltbelastung duch fahren eines alten fahrzeug höher ist, wie die welche durch den bau eines neuen fahrzeuges entsteht.
JoachimS
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Re: Elektronik im Geländewagen

Beitrag von JoachimS »

Nettes Thema.

Bei den HZJ´s war es die Elektronik nicht. Die haben keine. Doch ich vergas das Autoradio. Dafür habe ich des öfteren abknickende A-Säulen, kaputte Vorderachs-
differentiale und defekte VTG´s gesehen. Getriebeprobleme sind auch nicht unbekannt.
Tun sich bei sehr hohen Dünen schon mal schwer.

Beim neuenG ist nicht die Elektronik das Problem sondern z, B. bei den neueren Diesel die mangelnde Belastbarkeit von Getriebe und Motor. Eine unzureichende Stromversorgung ist auch ein steter Quelle der Belustigung. Notlaufprogramme sorgen dann für den nötigen Frust. 2. Hirn dabeihaben um die zahlreichen Fehlermeldungen zu löschen sonst geht da plötzlich gar nichts mehr. Bei den Cdi´s kommt ihre Störanfälligekit gegen schlechten Sprit noch hinzu. Die Steifigkeit der Karosse ist wirklich nicht zu überbieten.

Bei anderen Autos kann ich nicht mitreden.

Joachim
Der Versuch der Natur sich ein denkendes Wesen zu leisten, muß als gescheitert angesehen werden.
PeterM
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Re: Elektronik im Geländewagen

Beitrag von PeterM »

Jedes Fahrzeug kann ausfallen; ich würde die "Elektronik" nicht dämonisieren, sondern mich hier mehr der Frage "Komplexität" widmen:

Wenn eine mechanische VE stirbt, ist die vor Ort kaum servicierbar. Ein CommonRAil-System der Euro III-Generation lässt sich hingegen warten wie eine Benzineinspritzung und dazu mit Diagnosemöglichkeiten (etwa Blinkcodes), die oft ein "Weiterfahren bis zur Zerstörung" vermeiden helfen.

Das Unbehagen kommt mE aus der Kompelxität der CAN-Bus-Implementierungen: Wenn die Klimaanlagensteuerung der Motorelektronik mitteilen muss, dass eine Lehrlaufanhebung (aus Komfortgründen?) stattfinden soll, ist das Risiko von Fehlfunktionen dramatisch größer. Und wenn in dem "anarchischen Netz" eine spinnende Scheibenwischerintervallsteuerung Unsinn ins System brabbeln darf...

Das ist der Fluch der "Standardisierung" (die wg. der Attraktivität für Zulieferer am OSI-Schichtenmodell auf Layer 2 aufgehört hat, Definitionen vorzunehmen). Es gäbe schönere Systeme, aber die lieben Kosten.

Bleibt als Empfehlung: Die Nutzfahrzeugelektronik ist meist beherrschbar, und den Luxus-Geländewagen mit PkW-Genen lässt man besser zu Hause. Kraftststoffqualität ist ein anderes thema aus unserer europäischen Abgasgesetzgebung, aber das ist druckabhängig und nicht eine Elektronikfrage

Grüsse,
Peter
Horst
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Re: Elektronik im Geländewagen

Beitrag von Horst »

TGerd hat geschrieben:Die geschleppte Karre gehört übrigens jemandem, der hier ziemlich bekannt ist. Ich sag aber nix.
Na ja, Modell und Farbe sind ja schon recht auffällig. War auch mein erster Gedanke, als ich das Bild sah.

Und dass ihr euch persönlich kennt und auch schon mal gemeinsam unten wart, wurde ja schon in einem Thread vor 2 oder 3 Jahren deutlich (da ging's - glaub ich - um alternative Fortbewegung in ägyptischer Wüste)

Grüße :D,
Horst
Hans Frommelt
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Re: Elektronik im Geländewagen

Beitrag von Hans Frommelt »

Hallo Marcelloperrone – lese einmal den Titel dieses Threads. Es gibt immer Leute, welche zu Saharafahrern sagen, dass Ferien auf den Kanaren schöner sind. Hans
Alexander
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Re: Elektronik im Geländewagen

Beitrag von Alexander »

TGerd hat geschrieben: Die geschleppte Karre gehört übrigens jemandem, der hier ziemlich bekannt ist. Ich sag aber nix. 8)
Dieselgruß.
Hast du mich eigentlich damals gezogen, oder habe ich dich geschoben?
Ich weiss nicht mehr. Es ist schon so lange her :wink:
Waehre schoen, wir wieder mal koennten.

Gruesse
Alexander
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Chrigu
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Re: Elektronik im Geländewagen

Beitrag von Chrigu »

Habs vermutet.

Alex, was hattest Du (Dein BJ) denn da für ein "elektronikproblem"? :mrgreen:
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Alexander
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Re: Elektronik im Geländewagen

Beitrag von Alexander »

Hi Chrigu,

es handelt sich dabei in der Tat um einen BJ40.
Die Elektrik war nicht das Problem. Das Einzige, was beim BJ elektrisch betrieben wird, ist die Innen- und Aussenbeleuchtung :mrgreen:

Es hatte sich nur ein Stoessel verbogen :wink:

Elektrische Gruesse

Alex
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Re: Elektronik im Geländewagen

Beitrag von AExpedition »

Turi hat geschrieben:meiner Meinung nach ist der HZJ75 der geeignetere,
bei der Frage zur Elektronik streiten sich eben die Geister :o
Denkst Du die Elektronik stellt ein so grosses Problem dar? Oder betrifft das auch das Auto generell? Und dann habe ich so gehört, das Der HZJ 75 Vollbeladen (oder mehr) doch so seine Probleme hat was die Leistung betrifft. Oder liege ich da falsch?
Reisen ist das Entdecken, dass alle Unrecht haben mit dem, was sie über andere Länder denken.
Roger-Tecumseh
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Re: Elektronik im Geländewagen

Beitrag von Roger-Tecumseh »

AExpedition hat geschrieben: Oder liege ich da falsch?

Unter einem Toyota liegst Du immer richtig! :wink:
Chrigu
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Re: Elektronik im Geländewagen

Beitrag von Chrigu »

So schlecht geht der 4,2er Sauger vom Buschtaxi auch nicht.

Toyos sind durchaus sehr zäh.

Und das sagt ein eingefleischter TD42 Treiber (mit und ohne Lader) ...
Zuletzt geändert von Chrigu am Di 22. Feb 2011, 12:41, insgesamt 1-mal geändert.
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Turi
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Re: Elektronik im Geländewagen

Beitrag von Turi »

"So schlecht Geht der 4,2er Sauger nicht vom Buschtaxi"
kommt auf den Verwendungszweck an.
Am besten selber ausprobieren.
Nur günstig sollte er auch noch sein, da wird man dann ein Problem haben.
Gut und günstig geht beim Toyota sicher nicht.
Wenn günstig, dann gibts was zu schrauben.
Für einen vergleichbaren Preis bekommt man einen Landy in doppelt so gutem Zustand :wink: .
So jetzt haut mich.
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
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