Teilreisewarnung Kambodscha 01.04.2026

Aktuelle Sicherheitshinweise und Reisewarnungen.

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Birgitt
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Reise-/Sicherheitshinweis Kambodscha 17.08.2023

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Kambodscha
Stand 17.08.2023

Letzte Änderungen:
- Sicherheit (Innenpolitische Lage)


Sicherheit
Innenpolitische Lage

Ganz selten kommt es in der Hauptstadt Phnom Penh zu kleineren Demonstrationen, die zu Verkehrsbehinderungen führen können.

Der Konflikt zwischen Kambodscha und Thailand hinsichtlich des Grenzverlaufs um das den Tempel Preah Vihear umgebende Gebiet ist beigelegt; die Beziehungen zwischen beiden Ländern haben sich verbessert. Eine erneute Verschärfung der Sicherheitslage in Preah Vihear ist jedoch jederzeit möglich. Der Grenzübergang Suay Chrom in der Preah Vihear Provinz ist zudem nur für thailändische und kambodschanische Staatsangehörige passierbar.

In einigen Landesteilen außerhalb der Ballungszentren, insbesondere in Grenznähe zu Thailand und Vietnam, besteht weiterhin Minengefahr. Die Haupttouristengebiete sind von Minen geräumt.
  • Informieren Sie sich vor einer Reise nach Preah Vihear kurzfristig über die konkrete Lage vor Ort und seien Sie dort besonders vorsichtig.
  • Verlassen Sie die gekennzeichneten Wege der Tempelanlagen nicht.
  • Zur Sicherheit auf der laotischen Seite beachten Sie die Reise- und Sicherheitshinweise Laos .
  • Zur Situation auf thailändischer Seite beachten Sie die Reise- und Sicherheitshinweise Thailand .
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
Auswärtiges Amt

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Reise-/Sicherheitshinweis Kambodscha 10.11.2023

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Kambodscha
Stand 10.11.2023

Letzte Änderungen:
- Einreise und Zoll (Visa on Arrival)
- Gesundheit (Malaria)


Einreise und Zoll
Visum bei Einreise (Visa on arrival)

Die Einholung eines Visums bei Einreise (on arrival) ist für Visa der Kategorie T (Tourismus) und E (Geschäftsreise) gegen eine Gebühr an allen internationalen Grenzübergängen möglich. Das Visum wird grundsätzlich nur für eine einmalige Ein- bzw. Ausreise ausgestellt.
Bei Einreise ist ein Ein-/Ausreiseformular zu nutzen, das gleichzeitig als Antrag für ein Visum „on arrival“ dient.

Gesundheit
Malaria

Malaria wird durch dämmerungs- und nachtaktive Anopheles-Mücken übertragen. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann noch Wochen bis Monate nach Aufenthalt im Risikogebiet ausbrechen, siehe Malaria.
  • Stellen Sie sich beim Auftreten von Fieber während oder auch noch Monate nach einer entsprechenden Reise schnellstmöglich beim Arzt vor und weisen Sie ihn auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet hin.
In Kambodscha besteht ganzjährig ein Malariarisiko, verstärkt während der Regenzeiten. Zunehmende Artemisinin-Resistenzen werden berichtet.
Ein mittleres Malariarisiko besteht in den meisten Landesteilen, am höchsten im Regenwald der Grenzgebiete zu Thailand und Laos, geringer in einem breiten Gürtel durch die Mitte des Landes von SO nach NW entlang des Mekong bis nördlich des Tonle Sap.
Ein geringes Risiko innerhalb dieses Gürtels in der Umgebung von Phnom Penh sowie unmittelbar um den Tonle Sap.
Phnom Penh und Angkor Wat gelten als malariafrei.

Schützen Sie sich zur Vermeidung von Malaria im Rahmen einer Expositionsprophylaxe konsequent vor Insektenstichen. Speziell sollten Sie auf folgende Punkte achten:
  • Tragen Sie körperbedeckende, helle Kleidung (lange Hosen, lange Hemden).
  • Applizieren Sie wiederholt Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen, tagsüber (Dengue) sowie in den Abendstunden und nachts (Malaria).
  • Schlafen Sie ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz.
Je nach Reiseprofil ist neben der notwendigen Expositionsprophylaxe zudem eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll. Hierfür sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z. B. Atovaquon-Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich.
  • Besprechen Sie die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner oder Reisemediziner.
  • Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats wird empfohlen.
Auswärtiges Amt

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Reise-/Sicherheitshinweis Kambodscha 29.11.2023

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Kambodscha
Stand 29.11.2023

Letzte Änderungen:
- Reiseinfos (Führerschein)


Reiseinfos
Führerschein

Für deutsche Kurzzeittouristen (Visum der Kategorie T) in Kambodscha ist gemäß der Auskunft der zuständigen kambodschanischen Behörden der Internationale Führerschein, der auf Grundlage des Genfer Abkommens über den Straßenverkehr von 1949 ausgestellt wird, ausreichend. Internationale Führerscheine, die gemäß Pariser Abkommen über Kraftfahrzeugverkehr von 1926 oder dem Wiener Übereinkommen über den Straßenverkehr von 1968 ausgestellt werden, werden nicht akzeptiert. Nur die im deutschen Führerschein erlaubten Fahrzeugklassen dürfen in Kambodscha gefahren werden. Die kambodschanischen Verkehrsregeln sind zu beachten.

Ab einer längeren Aufenthaltsdauer muss ein kambodschanischer Führerschein beantragt werden.
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Reise-/Sicherheitshinweis Kambodscha 08.07.2024

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Kambodscha
Stand 08.07.2024

Letzte Änderungen:
- Aktuelles


Aktuelles
Seit dem 1. Juli 2024 ist das elektronische Einreiseverfahren für Kambodscha in Kraft. Einreisende müssen sich sieben Tage vor geplanter Einreise über die Webseite/App „Cambodia e-arrival“ registrieren.
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Reise-/Sicherheitshinweis Kambodscha 06.06.2025

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Kambodscha
Stand 06.06.2025

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Auseinandersetzungen im Grenzgebiet zu Thailand)
- Sicherheit (Innenpolitische Lage; Kriminalität)
- Reiseinfos (Rechtliche Besonderheiten)
- Gesundheit


Aktuelles
Von nicht notwendigen Reisen in das Grenzgebiet zu Thailand in der Provinz Preah Vihear wird abgeraten.

Auseinandersetzungen im Grenzgebiet zu Thailand

In der Provinz Preah Vihear im Grenzgebiet zu Thailand kam es jüngst zu Auseinandersetzungen zwischen Soldaten beider Staaten, bei denen es ein Todesopfer gab. Auf beiden Seiten der Grenze wurde die Militärpräsenz erhöht. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass Grenzübergänge kurzfristig geschlossen werden. Reisende sollten die Grenzregion daher nach Möglichkeit meiden.

Sicherheit
Innenpolitische Lage

Gelegentlich kommt es zu kleineren Demonstrationen in Kambodscha.

Der Konflikt zwischen Kambodscha und Thailand hinsichtlich des Grenzverlaufs um das den Tempel Preah Vihear umgebende Gebiet ist beigelegt, dennoch haben die Spannungen in Teilen der Grenzregion wieder zugenommen. Eine weitereVerschärfung der Sicherheitslage in der Umgebung des Preah-Vihear-Tempels kann nicht ausgeschlossen werden. Der Grenzübergang Suay Chrom in der Provinz Preah Vihear ist nur für thailändische und kambodschanische Staatsangehörige passierbar, siehe Aktuelles.

In einigen Landesteilen außerhalb der Ballungszentren, insbesondere in Grenznähe zu Thailand und Vietnam, besteht weiterhin Minengefahr. Die Haupttouristengebiete sind von Minen geräumt.
  • Meiden Sie Demonstrationen jeder Art.
  • Befolgen Sie die Anweisungen der lokalen Polizei und Sicherheitsbehörden.
  • Informieren Sie sich vor einer Reise nach Preah Vihear kurzfristig über die konkrete Lage vor Ort und seien Sie dort besonders vorsichtig.
  • Verzichten Sie auf nicht notwendige Reisen in das kambodschanisch-thailändische Grenzgebiet in der Provinz Preah Vihear.
  • Verlassen Sie die gekennzeichneten Wege der Tempelanlagen nicht.
  • Zur Sicherheit auf der laotischen Seite beachten Sie die Reise- und Sicherheitshinweise Laos.
  • Zur Situation auf thailändischer Seite beachten Sie die Reise- und Sicherheitshinweise Thailand.
Kriminalität
In den touristischen Zentren, insbesondere in Phnom Penh, Sihanoukville und Kampot, kommt es gelegentlich zu Raubüberfällen auf Ausländer. In Phnom Penh sind hiervon vor allem die Touristen- und Wohnviertel für Ausländer betroffen, u.a. die Gegend um das Flussufer des Tonle Sap („Riverside“) und Boeng Keng Kang 1 (BKK1).
In Phnom Penh, Siem Reap und Sihanoukville wird zudem immer wieder von Diebstählen in Gasthäusern und Hotels berichtet.

Vereinzelt wurden Ausländerinnen Opfer sexueller Übergriffe, vor allem bei einsamen nächtlichen Strandspaziergängen im Badeort Sihanoukville.

Taschen oder Mobiltelefone werden von vorbeifahrenden Motorradfahrern gelegentlich weggerissen oder abgeschnitten (bag snatching). Dies kann sowohl Fußgänger, als auch Fahrgäste auf Motorradtaxis und Tuktuks betreffen, auch auf dem Weg vom und zum Flughafen. Verletzungen werden billigend in Kauf genommen.

In Phnom Penh werden vermehrt ausländische Reisende unter verschiedenen Vorwänden angesprochen, z.B. mit Hinweisen auf eine Begegnung am Flughafen oder auf nahe Verwandte, die demnächst in Europa studieren oder arbeiten werden, und in Privathäuser eingeladen, um sie in fingierte Karten- bzw. Glücksspiele zu verwickeln und letztlich unter Drohungen zur Zahlung angeblicher Spielschulden zu veranlassen.
Es ist nicht ausgeschlossen, dass Speisen oder Getränke mit Drogen versetzt werden.
Im Übrigen sind vor allem in Phnom Penh und Siem Reap verschiedene Formen von Trickbetrügereien weit verbreitet.

In letzter Zeit sind Reisende vereinzelt Opfer von Betrügereien geworden, bei denen Vermieter von Motorrädern und –rollern für vorgebliche Beschädigungen des Mietgegenstands Schadensersatz gefordert haben. Vermieter versuchen, den Pass einzubehalten und die Einwanderungsbehörden zu informieren, um die Ausreise von Reisenden zu verhindern.

Betrugssyndikate in Südostasien locken Menschen aus der ganzen Welt an und versklaven sie. In den meisten Fällen werden den Betroffenen lukrative Jobs im IT-Sektor versprochen. Nach Ankunft wird ihnen der Pass abgenommen, sie werden entführt, eingesperrt und mit Folter, (teilweise sexueller) Gewalt und Todesdrohungen zur Sklavenarbeit gezwungen.

Auch Online-Beziehungs- und Freundschaftsbetrügereien kommen vor. Betroffene wurden dazu genötigt, Gegenstände mit versteckten Drogen aus Kambodscha mitzunehmen, oder sie wurden dazu aufgefordert, größere Geldsummen zu transferieren, um bei angeblichen Problemen zu helfen. Es kommt gelegentlich zu Kreditkarten- und Geldautomatenbetrug. Dazu gehört auch die Verwendung von Skimming-Maschinen zur Speicherung von Kartendaten.
  • Lassen Sie besondere Vorsicht walten, vor allem wenn Sie alleine reisen.
  • Nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit.
  • Seien Sie nachts möglichst nicht allein unterwegs.
  • Führen Sie keine Hand- und Schultertaschen im Tuktuk und auf dem Motorrad mit; halten Sie Taschen und Mobiltelefone auf der zur Straße abgewandten Seite.
  • Leisten Sie bei Überfällen keinen Widerstand.
  • Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf (z.B. im Safe); speichern Sie ggf. elektronische Kopien/Fotos. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments.
  • Lassen Sie bei Privateinladungen große Umsicht walten und seien Sie skeptisch.
  • Hinterlegen Sie Ihren Reisepass nicht als Pfand bei der Anmietung von Verkehrsmitteln.
  • Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, Bahnhöfen, im Bus besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.
  • Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Telefonanrufen, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfeersuchen angeblicher Bekannter skeptisch.
  • Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich der Glaubwürdigkeit oder wenden Sie sich an die Polizei.
  • Befördern Sie niemals Pakete oder Gepäck für andere.
Reiseinfos
Rechtliche Besonderheiten

Vor dem Erwerb, dem Besitz, der Verteilung sowie der Ein- und Ausfuhr von Rauschgiften aller Art wird gewarnt. Auch die Mitnahme bzw. der Transport von Gegenständen für Dritte ohne Kenntnis des Inhalts kann schwerwiegende strafrechtliche Folgen haben.

Die Verwendung von Drohnen ist in Phnom Penh, Angkor Wat und anderen historischen Tempelanlagen verboten. Für einige Gebiete kann eine Genehmigung erworben werden. Die Regelung gilt besonders in der Umgebung administrativer oder militärischer Gebäude sowie in Flughafennähe. Verstöße wurden in den letzten Jahren mit einer hohen Geldbuße bis hin zu mehrjährigen Haftstrafen unter dem Vorwurf der Spionage geahndet.

Die Entwendung von Kulturgütern, dazu gehören auch beschädigte Teile von Tempeln und Statuen, ist streng verboten und wird mit drastischen Geld- oder Haftstrafen belegt.

Der sexuelle Missbrauch von Minderjährigen wird in Kambodscha hart bestraft und in Deutschland zusätzlich strafrechtlich verfolgt, auch wenn die Tat in Kambodscha begangen wurde. Geschlechtsverkehr mit Personen unter 18 Jahren, auch mit deren Einverständnis, ist strafbar. Gewissheit über das Alter des Partners oder der Partnerin ist selbst dann schwer zu erlangen, wenn man sich einen Ausweis zeigen lässt, da diese häufig gefälscht sind.

Oft kann nicht mit einem Verfahren gerechnet werden, das einem rechtsstaatlichen Standard genügt (sehr lange Untersuchungshaft, teure und unzureichende anwaltliche Verteidigung, harte Haftbedingungen mit schwersten Gefahren und Schäden für die Gesundheit).

Kambodscha ist eine konstitutionelle Monarchie. Das Königshaus genießt besonderen Respekt. Abfällige oder kritische Bemerkungen – auch in den sozialen Medien – können als Majestätsbeleidigung aufgefasst werden. Dies steht seit 2018 unter Strafe. Verstöße werden mit einer ein- bis fünfjährigen Haftstrafe und Geldbußen zwischen 500 und 2.500 USD geahndet. Ab wann von einer Beleidigung der Majestät gesprochen werden kann, hängt dabei von der Gesetzesauslegung des jeweiligen Richters ab. Reisende sollten sich daher nur zurückhaltend über die Königsfamilie äußern.

Ausländer, die sich an gegen die Regierung gerichteten Demonstrationen teilnehmen, müssen damit rechnen, dass sie festgenommen und, im besten Fall, abgeschoben werden.
  • Erwerben, verteilen und führen Sie keine Drogen ein oder aus und respektieren Sie Verbote der Benutzung.
  • Transportieren Sie keine Gegenstände, deren Inhalt Sie nicht kennen.
  • Entwenden Sie keine Kulturgüter und nehmen Sie keine beschädigten Teile von Tempeln und Statuen mit.
  • Vermeiden Sie kritische Äußerungen -auch in sozialen Medien-, die als Majestätsbeleidigung interpretiert werden könnten.
Gesundheit
Impfschutz

Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist eine Gelbfieberimpfung nachzuweisen.
  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender der STIKO auf aktuellem Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.
  • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Dengue-Fieber, Hepatitis B, Typhus, Tollwut und Japanische Enzephalitis empfohlen.
Dengue-Fieber
Dengue-Viren werden landesweit durch tagaktive Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Insgesamt sind Komplikationen bei Reisenden jedoch selten. Eine Chemoprophylaxe und eine spezifische Therapie existieren nicht. Eine Impfung ist verfügbar, siehe Dengue-Fieber.
  • Schützen Sie sich zur Vermeidung von Dengue-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.
  • Lassen Sie sich bezüglich einer Impfung von Tropen- und/oder Reisemedizinern beraten.
Zika-Virus-Infektion
Die vorrangig durch tagaktive Aedes-Mücken übertragene Infektion mit Zika-Viren kann in der Schwangerschaft zu Fehlbildungen beim Kind führen sowie neurologische Komplikationen beim Erwachsenen hervorrufen.
  • Beachten Sie für Ihre Reise die Empfehlungen, siehe Zika-Virus-Infektion.
Chikungunya-Fieber
Chikungunya-Viren werden von tagaktiven Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung ist gekennzeichnet durch hohes Fieber und unter Umständen länger anhaltenden Gelenk- und Muskelschmerzen. Die Beschwerden können oft nicht eindeutig von anderen durch Mücken übertragenen Erkrankungen unterschieden werden. Chikungunya-Fieber heilt nicht immer folgenlos aus, selten kommt es zu lang anhaltenden rheuma-ähnlichen Beschwerden. Weitere Informationen siehe Chikungunya-Fieber.
  • Schützen Sie sich zur Vermeidung von Chikungunya-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.
Malaria
Malaria wird durch dämmerungs- und nachtaktive Anopheles-Mücken übertragen. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann noch Wochen bis Monate nach Aufenthalt im Risikogebiet ausbrechen, siehe Malaria.
  • Stellen Sie sich beim Auftreten von Fieber während oder auch noch Monate nach einer entsprechenden Reise schnellstmöglich beim Arzt vor und weisen Sie ihn auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet hin.
In Kambodscha besteht ganzjährig ein Malariarisiko, verstärkt während der Regenzeiten. Zunehmende Artemisinin-Resistenzen werden berichtet.
Ein mittleres Malariarisiko besteht in den meisten Landesteilen, am höchsten im Regenwald der Grenzgebiete zu Thailand und Laos, geringer in einem breiten Gürtel durch die Mitte des Landes von SO nach NW entlang des Mekong bis nördlich des Tonle Sap.
Ein geringes Risiko innerhalb dieses Gürtels in der Umgebung von Phnom Penh sowie unmittelbar um den Tonle Sap.
Phnom Penh und Angkor Wat gelten als malariafrei.

Schützen Sie sich zur Vermeidung von Malaria im Rahmen einer Expositionsprophylaxe konsequent vor Insektenstichen. Speziell sollten Sie auf folgende Punkte achten:
  • Tragen Sie körperbedeckende, helle Kleidung (lange Hosen, lange Hemden).
  • Applizieren Sie wiederholt Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen, tagsüber (Dengue) sowie in den Abendstunden und nachts (Malaria).
  • Schlafen Sie ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz.
Je nach Reiseprofil ist neben der notwendigen Expositionsprophylaxe zudem eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll. Hierfür sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z. B. Atovaquon-Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich.
  • Besprechen Sie die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner oder Reisemediziner.
  • Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats wird empfohlen.
HIV/AIDS
Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko.
  • Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.
Durchfallerkrankungen
Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera (s.u.) jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:
  • Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch den Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden.
  • Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.
  • Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.
  • Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst.
  • Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.
  • Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.
  • Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.
Schistosomiasis (Bilharziose)
Entlang des Mekong und seiner Seitenarme besteht bei Süßwasserkontakt ein Infektionsrisiko mit dem Pärchenegel Schistosoma, der das chronische Krankheitsbild der Bilharziose, eine Entzündung von Harnblase oder Darm, hervorrufen kann.
Die Bilharziose wird beim Baden, Waten oder anderen Freizeitaktivitäten im oder am Süßwasser durch das Eindringen der Wurmlarven durch die intakte Haut übertragen, siehe Schistosomiasis.
  • Sehen Sie vom Baden in Süßwassergewässern, entlang des Mekong und seiner Seitenarme, konsequent ab.
Tollwut
Bei der Tollwut handelt es sich um eine tödlich verlaufende Infektionskrankheit, die durch Viren verursacht wird, welche mit dem Speichel infizierter Tiere oder Menschen übertragen werden. Landesweit besteht ein hohes Risiko an Bissverletzungen durch streunende Hunde und auch Affen, siehe Tollwut.
  • Vermeiden Sie den Kontakt mit Tieren.
  • Lassen Sie sich hinsichtlich einer Tollwut-Impfung beraten und impfen. Die Impfserie sollte unbedingt vor Reiseantritt abgeschlossen sein.
  • Suchen Sie auch bei bestehender Impfung nach Kontakt mit einem potentiell infizierten Tier oder Menschen (Biss, Belecken verletzter Hautareale oder Speicheltröpfchen auf den Schleimhäuten von Mund, Nase und Augen) umgehend einen Arzt auf.
Japanische Enzephalitis
Bei der Japanischen Enzephalitis (JE) handelt es sich um eine Entzündung des Gehirns, die von Viren verursacht wird. Diese werden von nachtaktiven Stechmücken übertragen. Vor allem Schweine und Wasservögel sind mit dem Virus infiziert, ohne dabei selber zu erkranken. Erkrankungen beim Menschen sind eher selten, verlaufen dann aber häufig schwer und hinterlassen oft bleibende Schäden oder enden tödlich. Es gibt keine wirksamen Medikamente gegen die JE Viren, siehe Japanische Enzephalitis.
  • Schützen Sie sich zur Vermeidung von Japanischer Enzephalitis im Rahmen einer Expositionsprophylaxe, insbesondere tagsüber, konsequent vor Mückenstichen und lassen Sie sich impfen.
Aviäre Influenza (Vogelgrippe)
Seit kurzem wurden Erkrankungen beim Menschen mit einem bisher nur bei Vögeln aufgetretenen Influenzavirus H7N9 in Kambodscha bekannt. Eine Mensch-zu-Mensch-Übertragung wurde bisher nicht nachgewiesen. Die weitere Entwicklung bleibt abzuwarten. Wie bisher haben die Empfehlungen für Länder mit Vorkommen von Vogelgrippe-Einzelerkrankungen beim Menschen ihre Gültigkeit, siehe Aviäre Influenza.

Die Klassische Geflügelpest (hochpathogene Form der Aviären Influenza, Vogelgrippe) ist in der Volksrepublik China endemisch und gelangt über den regen Personen- und Warenverkehr gelegentlich auch nach Hongkong. Wie auch in anderen Ländern Asiens sind in den letzten Jahren nur selten vereinzelte Erkrankungen beim Menschen mit engem Kontakt zu Geflügel aufgetreten.
  • Bitte beachten Sie die vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz veröffentlichte Information Hinweise an Reisende zur Vogelgrippe.
Tuberkulose
Tuberkulose kommt landesweit wesentlich häufiger als in Mitteleuropa vor. Die Übertragung erfolgt von Mensch zu Mensch über Tröpfcheninfektion oder enge Kontakte, die Darmtuberkulose durch den Genuss von roher Milch und von Milchprodukten infizierter Rinder. Durch unsachgemäße oder abgebrochene Behandlungen gibt es zunehmend resistente Tuberkuloseerreger auch in Kambodscha.
Hand-Fuß-Mund-Krankheit

In den letzten Jahren wurden gehäuft Erkrankungen an der Hand-Fuß-Mund-Krankheit registriert (v .a. bei Kindern); eine Erkrankung die in regelmäßigen Abständen in Kambodscha auftritt. Als Ursache konnte von der WHO u.a. das Enterovirus EV71 identifiziert werden.

Anfängliche Symptome der HFMK können Benommenheit, Schwindel, Fieber, Halsschmerzen, Gliederschmerzen, Übelkeit und Bindehautentzündungen sein, gefolgt von typischen Hautveränderungen in der Mundregion, den Händen und gegebenenfalls Füßen. Bei Erwachsenen und älteren Kindern verläuft die Krankheit häufig unbemerkt. Prinzipiell ist die Hand-Fuß-Mundkrankheit eine harmlose Erkrankung, die keine medikamentöse Behandlung erfordert, da sie in der Regel rasch und selbstständig abheilt.
  • Halten Sie zur Prophylaxe grundlegende Hygienemaßnahmen wie häufiges, gründliches Händewaschen, Abkochen von Trinkwasser, Durcherhitzen von Lebensmitteln und Schälen von Obst strikt ein.
Quallen (Seewespen)
Quallen kommen insbesondere in den Sommermonaten an der Küste vor. Ihre Nesselzellen können bei Menschen starke Schmerzen verursachen, die normalerweise nach wenigen Stunden abklingen. Bei geschwächten Menschen oder Allergikern kann es jedoch zu einem allergischen Schock kommen.

Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist vielfach technisch, apparativ und/oder hygienisch problematisch.

Besonders chronisch kranke und behandlungsbedürftige Menschen müssen sich des gesundheitlichen Risikos einer Reise nach Kambodscha bewusst sein. Für mit Gerinnungshemmern behandelte Menschen besteht bei Verletzungen ein hohes Risiko, da Gegenmittel zum Stoppen von Blutungen nicht zur Verfügung stehen.
  • Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab.
  • Nehmen Sie eine individuelle Reiseapotheke mit und schützen Sie diese unterwegs gegen hohe Temperaturen.
  • Lassen Sie sich vor einer Reise durch reisemedizinische Beratungsstellen, Tropen- oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die DTG.
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Reise-/Sicherheitshinweis Kambodscha 24.06.2025

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Auswärtiges Amt hat geschrieben:Kambodscha
Stand 24.06.2025

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Schließung der Grenzübergänge zwischen Kambodscha und Thailand)
- Sicherheit (Abschnitt Sicherheit; Innenpolitische Lage)


Aktuelles
Von nicht notwendigen Reisen in das Grenzgebiet zu Thailand wird abgeraten.

Schließung der Grenzübergänge zwischen Kambodscha und Thailand

In der Provinz Preah Vihear im Grenzgebiet zu Thailand kam es Anfang Juni 2025 zu Auseinandersetzungen zwischen Soldaten beider Staaten, bei denen es ein Todesopfer gab. Auf beiden Seiten der Grenze wurde die Militärpräsenz erhöht. Die Grenzübergänge zwischen Kambodscha und Thailand sind bis auf Weiteres geschlossen. Ausnahmen sind nur für den Besuch von Bildungseinrichtungen wie Schulen und Universitäten und humanitäre Einzelfälle (z.B. bei Behandlungen in medizinischen Einrichtungen) vorgesehen. Reisende sollten die Grenzregion daher nach Möglichkeit meiden.
  • Von nicht notwendigen Reisen in das Grenzgebiet zu Thailand wird abgeraten.
  • Informieren Sie sich in den lokalen und internationalen Medien über die aktuelle Lage.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen der Sicherheitskräfte.
Sicherheit
Von nicht notwendigen Reisen in das Grenzgebiet zu Thailand wird abgeraten.

Innenpolitische Lage

Gelegentlich kommt es zu kleineren Demonstrationen in Kambodscha.

Der Konflikt zwischen Kambodscha und Thailand hinsichtlich des Grenzverlaufs um das den Tempel Preah Vihear umgebende Gebiet ist beigelegt, dennoch haben die Spannungen in Teilen der Grenzregion wieder zugenommen. Eine weitere Verschärfung der Sicherheitslage in der Umgebung des Preah-Vihear-Tempels kann nicht ausgeschlossen werden. Die Grenzübergänge zwischen Kambodscha und Thailand sind bis auf Weiteres geschlossen, siehe Aktuelles.

In einigen Landesteilen außerhalb der Ballungszentren, insbesondere in Grenznähe zu Thailand und Vietnam, besteht weiterhin Minengefahr. Die Haupttouristengebiete sind von Minen geräumt.
  • Von nicht notwendigen Reisen in das Grenzgebiet zu Thailand wird abgeraten.
  • Meiden Sie Demonstrationen jeder Art.
  • Befolgen Sie die Anweisungen der lokalen Polizei und Sicherheitsbehörden.
  • Informieren Sie sich vor einer Reise nach Preah Vihear kurzfristig über die konkrete Lage vor Ort und seien Sie dort besonders vorsichtig.
  • Verzichten Sie auf nicht notwendige Reisen in das kambodschanisch-thailändische Grenzgebiet in der Provinz Preah Vihear.
  • Verlassen Sie die gekennzeichneten Wege der Tempelanlagen nicht.
  • Zur Sicherheit auf der laotischen Seite beachten Sie die Reise- und Sicherheitshinweise Laos.
  • Zur Situation auf thailändischer Seite beachten Sie die Reise- und Sicherheitshinweise Thailand.
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Reise-/Sicherheitshinweis Kambodscha 24.07.2025

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Auswärtiges Amt hat geschrieben:Kambodscha
Stand 24.07.2025

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Sicherheitslage im Grenzgebiet zu Thailand)
- Sicherheit (Innenpolitische Lage)


Aktuelles
Von Reisen in das Grenzgebiet zu Thailand wird dringend abgeraten.

Sicherheitslage im Grenzgebiet zu Thailand

In der Provinz Preah Vihear und weiteren Grenzregionen zwischen Kambodscha und Thailand kommt es derzeit zu militärischen Auseinandersetzungen mit Toten und Verletzten.

Die Lage in der Grenzregion ist äußerst angespannt und volatil. Eine weitere Eskalation kann nicht ausgeschlossen werden.

Zahlreiche Grenzübergänge zwischen Kambodscha und Thailand sind bis auf Weiteres geschlossen.
  • Von Reisen in das Grenzgebiet zu Thailand wird dringend abgeraten.
  • Informieren Sie sich in den lokalen und internationalen Medien über die aktuelle Lage.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen der Sicherheitskräfte.
Sicherheit
Innenpolitische Lage

Siehe Aktuelles.

Der Konflikt zwischen Kambodscha und Thailand hinsichtlich des Grenzverlaufs um das den Tempel Preah Vihear umgebende Gebiet ist beigelegt, dennoch haben die Spannungen in Teilen der gemeinsamen Grenzregion seit Anfang Juni wieder zugenommen. Die Grenzübergänge (Landweg) zwischen Kambodscha und Thailand sind bis auf Weiteres geschlossen. Der internationale Flugverkehr zwischen den beiden Ländern ist bislang nicht eingeschränkt.

Gelegentlich kommt es zu kleineren Demonstrationen in Kambodscha.

In einigen Landesteilen außerhalb der Ballungszentren, insbesondere in Grenznähe zu Thailand und Vietnam, besteht weiterhin Minengefahr. Die Haupttouristengebiete sind von Minen geräumt.
  • Von Reisen in das Grenzgebiet zu Thailand wird dringend abgeraten.
  • Meiden Sie Demonstrationen jeder Art.
  • Folgen Sie den Anweisungen der Sicherheitskräfte.
  • Informieren Sie sich vor einer Reise nach Preah Vihear kurzfristig über die konkrete Lage vor Ort und seien Sie dort besonders vorsichtig.
  • Verlassen Sie die gekennzeichneten Wege der Tempelanlagen nicht.
  • Zur Sicherheit auf der laotischen Seite beachten Sie die Reise- und Sicherheitshinweise Laos.
  • Zur Situation auf thailändischer Seite beachten Sie die Reise- und Sicherheitshinweise Thailand.
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Mehr dazu siehe

Thailand und Kambodscha: Eskalierender Grenzkonflikt
24.07.2025 - DW World

What we know about clashes on the Thai-Cambodian border
24.07.2025 - Aljazeera

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Teilreisewarnung Kambodscha 26.07.2025

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Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Teilreisewarnung; Sicherheitslage im Grenzgebiet zu Thailand)
- Sicherheit (Innenpolitische Lage)


Aktuelles
Wegen andauernder militärischer Auseinandersetzungen wird dringend von Reisen in die Provinzen im Grenzgebiet zu Thailand abgeraten.


Vor Reisen in das unmittelbare Grenzgebiet (50 km Radius zum Grenzverlauf) zwischen Kambodscha und Thailand wird gewarnt.

Sicherheitslage im Grenzgebiet zu Thailand

In den an Thailand grenzenden Provinzen Preah Vihear, Oddar Meanchey und Pursat kommt es derzeit zwischen kambodschanischen und thailändischen Truppen zu militärischen Gefechten. Neben nicht unerheblichen Sachschäden sind Tote und Verletzte auf beiden Seiten zu beklagen.

Die Lage in der Grenzregion ist äußerst angespannt, dynamisch und hoch volatil. Eine weitere Eskalation und ein Übergreifen auf andere grenznahe Provinzen kann nicht ausgeschlossen werden.

Die Grenzübergänge zwischen Kambodscha und Thailand sind bis auf Weiteres geschlossen. Eine Einreise über Thailand auf dem Luftweg ist derzeit noch möglich.
  • Von Reisen in in die Provinzen im Grenzgebiet zu Thailand wird dringend abgeraten.
  • Vor Reisen in das unmittelbare Grenzgebiet (50 km Radius zum Grenzverlauf) zwischen Kambodscha und Thailand wird gewarnt.
  • Informieren Sie sich in den lokalen und internationalen Medien über die aktuelle Lage.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen der Sicherheitskräfte.
Sicherheit
Innenpolitische Lage

Siehe Aktuelles.

Der Konflikt zwischen Kambodscha und Thailand, ausgelöst durch Grenzstreitigkeiten, ist eskaliert. Derzeit beschränken sich die kriegerischen Auseinandersetzungen noch auf die drei genannten Grenzprovinzen, eine Ausweitung des Konflikts ist allerdings nicht ausgeschlossen. Die Grenzübergänge (Landweg) zwischen Kambodscha und Thailand sind bis auf Weiteres geschlossen. Der internationale Flugverkehr zwischen den beiden Ländern ist bislang nicht eingeschränkt.

Gelegentlich kommt es zu kleineren Demonstrationen in Kambodscha.

In einigen Landesteilen außerhalb der Ballungszentren, insbesondere in Grenznähe zu Thailand und Vietnam, besteht weiterhin Minengefahr. Die Haupttouristengebiete sind von Minen geräumt.
  • Von Reisen in die Provinzen im Grenzgebiet zu Thailand wird dringend abgeraten.
  • Vor Reisen in das unmittelbare Grenzgebiet (50 km Radius zum Grenzverlauf) zwischen Kambodscha und Thailand wird gewarnt.
  • Meiden Sie Demonstrationen jeder Art.
  • Folgen Sie den Anweisungen der Sicherheitskräfte.
  • Verlassen Sie die gekennzeichneten Wege der Tempelanlagen nicht.
  • Zur Sicherheit auf der laotischen Seite beachten Sie die Reise- und Sicherheitshinweise Laos.
  • Zur Situation auf thailändischer Seite beachten Sie die Reise- und Sicherheitshinweise Thailand.
Auswärtiges Amt


Mehr dazu siehe u.a. Bangkok Post, Phnom Pen Post und

Neue Front eröffnet: Konflikt zwischen Thailand und Kambodscha weitet sich aus
26.07.2025 - n-tv

Cambodians flee border with Thailand as clashes continue for third day
26.07.2025 - Aljazeera

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Teilreisewarnung Kambodscha 29.07.2025

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Kambodscha
Stand 29.07.2025

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Aktuelles; Sicherheitslage im Grenzgebiet zu Thailand)
- Sicherheit (Innenpolitische Lage)


Aktuelles
Vor Reisen in das unmittelbare Grenzgebiet (50 km Radius zum Grenzverlauf) zwischen Kambodscha und Thailand wird gewarnt.

Von Reisen in Provinzen an der Grenze zu Thailand wird abgeraten.

Sicherheitslage im Grenzgebiet zu Thailand

In den an Thailand grenzenden Provinzen Preah Vihear, Oddar Meanchey und Pursat kam es seit dem Wochenende zwischen kambodschanischen und thailändischen Truppen zu militärischen Gefechten. Neben nicht unerheblichen Sachschäden sind Tote und Verletzte auf beiden Seiten zu beklagen. Am 29. Juli 2025 trat eine Waffenstillstandsvereinbarung in Kraft.

Die Lage in der Grenzregion bleibt jedoch äußerst angespannt, dynamisch und volatil. Eine erneute Eskalation, ein Wiederaufflammen der militärischen Auseinandersetzungen sowie ein Übergreifen auf andere grenznahe Provinzen kann auch nach dem Inkrafttreten des Waffenstillstands nicht ausgeschlossen werden.

Die Grenzübergänge zwischen Kambodscha und Thailand sind bis auf Weiteres geschlossen. Eine Einreise über Thailand auf dem Luftweg ist noch möglich.
  • Vor Reisen in das unmittelbare Grenzgebiet (50 km Radius zum Grenzverlauf) zwischen Kambodscha und Thailand wird gewarnt.
  • Von Reisen in Provinzen an der Grenze zu Thailand wird abgeraten.
  • Informieren Sie sich in den lokalen und internationalen Medien über die aktuelle Lage.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen der Sicherheitskräfte.
Sicherheit
Innenpolitische Lage

Siehe Aktuelles.

Der durch Grenzstreitigkeiten ausgelöste Konflikt zwischen Kambodscha und Thailand war zwischenzeitlich mit militärischen Auseinandersetzungen in mehreren Grenzprovinzen eskaliert. Auch nach Inkrafttreten des Waffenstillstands am 29. Juli 2025 kann ein Wiederaufflammen der Kampfhandlungen nicht ausgeschlossen werden. Die Grenzübergänge (Landweg) zwischen Kambodscha und Thailand sind bis auf Weiteres geschlossen. Der internationale Flugverkehr zwischen den beiden Ländern ist bislang nicht eingeschränkt.

Gelegentlich kommt es zu kleineren Demonstrationen in Kambodscha.

In einigen Landesteilen außerhalb der Ballungszentren, insbesondere in Grenznähe zu Thailand und Vietnam, besteht weiterhin Minengefahr. Die Haupttouristengebiete sind von Minen geräumt.
  • Vor Reisen in das unmittelbare Grenzgebiet (50 km Radius zum Grenzverlauf) zwischen Kambodscha und Thailand wird gewarnt.
  • Von Reisen in die Provinzen im Grenzgebiet zu Thailand wird dringend abgeraten.
  • Meiden Sie Demonstrationen jeder Art.
  • Folgen Sie den Anweisungen der Sicherheitskräfte.
  • Verlassen Sie die gekennzeichneten Wege der Tempelanlagen nicht.
  • Zur Sicherheit auf der laotischen Seite beachten Sie die Reise- und Sicherheitshinweise Laos.
  • Zur Situation auf thailändischer Seite beachten Sie die Reise- und Sicherheitshinweise Thailand.
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Mehr dazu siehe u.a. Bangkok Post, Phnom Pen Post und

Erfolgreiche Gesichtswahrung
29.07.2025 - taz

Thailand accuses Cambodia of ceasefire violations but truce still holding
29.07.2025 - Aljazeera

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Teilreisewarnung Kambodscha 13.08.2025

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Kambodscha
Stand 13.08.2025

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Sicherheitslage im Grenzgebiet zu Thailand)
- Sicherheit (Innenpolitische Lage)


Aktuelles
Sicherheitslage im Grenzgebiet zu Thailand

In den an Thailand grenzenden Provinzen Preah Vihear, Oddar Meanchey und Pursat kam es im Juli 2025 zwischen kambodschanischen und thailändischen Truppen zu militärischen Gefechten. Neben nicht unerheblichen Sachschäden sind Tote und Verletzte auf beiden Seiten zu beklagen.

Die Lage in der Grenzregion bleibt äußerst angespannt, dynamisch und volatil. Eine erneute Eskalation, ein Wiederaufflammen der militärischen Auseinandersetzungen sowie ein Übergreifen auf andere grenznahe Provinzen kann auch nach dem Inkrafttreten des Waffenstillstands am 29. Juli 2025 sowie dem Abschluss des Waffenstillstandsabkommens am 7. August 2025 nicht ausgeschlossen werden.

Die Grenzübergänge zwischen Kambodscha und Thailand sind weiterhin geschlossen. Eine Einreise über Thailand auf dem Luftweg ist möglich.
  • Vor Reisen in das unmittelbare Grenzgebiet (50 km Radius zum Grenzverlauf) zwischen Kambodscha und Thailand wird gewarnt.
  • Von Reisen in Provinzen an der Grenze zu Thailand wird abgeraten.
  • Informieren Sie sich in den lokalen und internationalen Medien über die aktuelle Lage.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen der Sicherheitskräfte.
Sicherheit
Innenpolitische Lage

Siehe Aktuelles.

Der durch Grenzstreitigkeiten ausgelöste Konflikt zwischen Kambodscha und Thailand war zwischenzeitlich mit militärischen Auseinandersetzungen in mehreren Grenzprovinzen eskaliert. Auch nach Inkrafttreten des Waffenstillstands am 29. Juli 2025 sowie dem Abschluss des Waffenstillstandsabkommens am 7. August 2025 kann ein Wiederaufflammen der Kampfhandlungen nicht ausgeschlossen werden. Die Grenzübergänge (Landweg) zwischen Kambodscha und Thailand sind weiterhin geschlossen. Der internationale Flugverkehr zwischen den beiden Ländern ist bislang nicht eingeschränkt.

Gelegentlich kommt es zu kleineren Demonstrationen in Kambodscha.

In einigen Landesteilen außerhalb der Ballungszentren, insbesondere in Grenznähe zu Thailand und Vietnam, besteht weiterhin Minengefahr. Die Haupttouristengebiete sind von Minen geräumt.
  • Vor Reisen in das unmittelbare Grenzgebiet (50 km Radius zum Grenzverlauf) zwischen Kambodscha und Thailand wird gewarnt.
  • Von Reisen in die Provinzen im Grenzgebiet zu Thailand wird abgeraten.
  • Meiden Sie Demonstrationen jeder Art.
  • Folgen Sie den Anweisungen der Sicherheitskräfte.
  • Verlassen Sie die gekennzeichneten Wege der Tempelanlagen nicht.
  • Zur Sicherheit auf der laotischen Seite beachten Sie die Reise- und Sicherheitshinweise Laos.
  • Zur Situation auf thailändischer Seite beachten Sie die Reise- und Sicherheitshinweise Thailand.
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Mehr dazu siehe

Thailändische Soldaten durch Mine an Grenze zu Kambodscha verletzt
09.08.2025 - Zeit

Thailand accuses Cambodia of planting landmines after soldier injured
12.08.2025 - Aljazeera

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Teilreisewarnung Kambodscha 21.08.2025

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Kambodscha
Stand 21.08.2025

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Sicherheitslage im Grenzgebiet zu Thailand)
- Sicherheit (Teilreisewarnung; Innenpolitische Lage)


Aktuelles
Sicherheitslage im Grenzgebiet zu Thailand

In den an Thailand grenzenden Provinzen Preah Vihear, Oddar Meanchey und Pursat kam es im Juli 2025 zwischen kambodschanischen und thailändischen Truppen zu militärischen Gefechten. Neben nicht unerheblichen Sachschäden sind Tote und Verletzte auf beiden Seiten zu beklagen.

Die Lage in der Grenzregion bleibt äußerst angespannt, dynamisch und volatil. Eine erneute Eskalation, ein Wiederaufflammen der militärischen Auseinandersetzungen sowie ein Übergreifen auf andere grenznahe Provinzen kann auch nach dem Inkrafttreten des Waffenstillstands am 29. Juli 2025 sowie dem Abschluss des Waffenstillstandsabkommens am 7. August 2025 nicht ausgeschlossen werden.

Die Grenzübergänge zwischen Kambodscha und Thailand sind weiterhin geschlossen. Der internationale Flugverkehr zwischen den beiden Ländern ist nicht eingeschränkt.
  • Vor Reisen in das unmittelbare Grenzgebiet (10 km Radius zum Grenzverlauf) zwischen Kambodscha und Thailand wird gewarnt.
  • Von Reisen in die Grenzregionen, insbesondere von Reisen nach Preah Vihear, Oddar Meanchey und Pursat, wird dringend abgeraten.
  • Machen Sie im gesamten Grenzgebiet zu Thailand keine Fotos, da Überreaktionen der Sicherheitskräfte nicht ausgeschlossen werden können.
  • Von Reisen in Provinzen an der Grenze zu Thailand wird abgeraten.
  • Informieren Sie sich in den lokalen und internationalen Medien über die aktuelle Lage.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen der Sicherheitskräfte.
Sicherheit
Vor Reisen in das unmittelbare Grenzgebiet (10 km Radius zum Grenzverlauf) zwischen Kambodscha und Thailand wird gewarnt.

Von Reisen in die Grenzregionen, insbesondere von Reisen nach Preah Vihear, Oddar Meanchey und Pursat, wird dringend abgeraten.

Innenpolitische Lage

Siehe Aktuelles.

Der durch Grenzstreitigkeiten ausgelöste Konflikt zwischen Kambodscha und Thailand war zwischenzeitlich mit militärischen Auseinandersetzungen in mehreren Grenzprovinzen eskaliert. Auch nach Inkrafttreten des Waffenstillstands am 29. Juli 2025 sowie dem Abschluss des Waffenstillstandsabkommens am 7. August 2025 kann ein Wiederaufflammen der Kampfhandlungen nicht ausgeschlossen werden. Die Grenzübergänge (Landweg) zwischen Kambodscha und Thailand sind weiterhin geschlossen. Der internationale Flugverkehr zwischen den beiden Ländern ist bislang nicht eingeschränkt.

Gelegentlich kommt es zu kleineren Demonstrationen in Kambodscha.

In einigen Landesteilen außerhalb der Ballungszentren, insbesondere in Grenznähe zu Thailand und Vietnam, besteht weiterhin Minengefahr. Die Haupttouristengebiete sind von Minen geräumt.
  • Vor Reisen in das unmittelbare Grenzgebiet (10 km Radius zum Grenzverlauf) zwischen Kambodscha und Thailand wird gewarnt.
  • Von Reisen in die Grenzregionen, insbesondere von Reisen nach Preah Vihear, Oddar Meanchey und Pursat, wird dringend abgeraten.
  • Machen Sie im gesamten Grenzgebiet zu Thailand keine Fotos, da Überreaktionen der Sicherheitskräfte nicht ausgeschlossen werden können.
  • Meiden Sie Demonstrationen jeder Art.
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  • Verlassen Sie die gekennzeichneten Wege der Tempelanlagen nicht.
  • Zur Sicherheit auf der laotischen Seite beachten Sie die Reise- und Sicherheitshinweise Laos.
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Siehe auch

A fierce war of words keeps Thailand and Cambodia on edge
20.08.2025 - BBC

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Teilreisewarnung Kambodscha 06.11.2025

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Kambodscha
Stand 06.11.2025

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Sicherheitslage im Grenzgebiet zu Thailand)
- Sicherheit (Teilreisewarnung; Innenpolitische Lage)


Aktuelles
Sicherheitslage im Grenzgebiet zu Thailand

In den an Thailand grenzenden Provinzen Preah Vihear, Oddar Meanchey und Pursat kam es im Juli 2025 zwischen kambodschanischen und thailändischen Truppen zu militärischen Gefechten mit erheblichen Sachschäden sowie Toten und Verletzten auf beiden Seiten.

Am 28. Oktober 2025 haben die Premierminister von Kambodscha und Thailand eine gemeinsame Erklärung unterschrieben, mit der ein Waffenstillstand vereinbart wurde. Die Grenzstreitigkeiten, die zu dem Konflikt geführt haben, wurden damit aber nicht beigelegt.

In der unmittelbaren Grenzregion können unter anderem nicht geräumte Kampfmittel eine Gefahr darstellen. Bei von Sicherheitskräften als verdächtig wahrgenommenem Verhalten (wie z.B. Fotografieren) kann es zum umgehenden Einschreiten und auch zu Überreaktionen kommen. Eine erneute Eskalation und ein Wiederaufflammen der militärischen Auseinandersetzungen können auch nach der Waffenstillstandsvereinbarung nicht ausgeschlossen werden.

Die Grenzübergänge zwischen Kambodscha und Thailand sind weiterhin geschlossen. Der internationale Flugverkehr zwischen den beiden Ländern ist nicht eingeschränkt.
  • Vor Reisen in das unmittelbare Grenzgebiet (10 km Radius zum Grenzverlauf) zwischen Kambodscha und Thailand wird gewarnt.
  • Machen Sie im gesamten Grenzgebiet zu Thailand keine Fotos, da Überreaktionen der Sicherheitskräfte nicht ausgeschlossen werden können.
  • Von Reisen in Provinzen an der Grenze zu Thailand wird abgeraten.
  • Informieren Sie sich in den lokalen und internationalen Medien über die aktuelle Lage.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen der Sicherheitskräfte.
Sicherheit - Teilreisewarnung
Vor Reisen in das unmittelbare Grenzgebiet (10 km Radius zum Grenzverlauf) zwischen Kambodscha und Thailand wird gewarnt.

Innenpolitische Lage

Siehe Aktuelles.

Der durch Grenzstreitigkeiten ausgelöste Konflikt zwischen Kambodscha und Thailand war zwischenzeitlich mit militärischen Auseinandersetzungen in mehreren Grenzprovinzen eskaliert. Auch nach Inkrafttreten des Waffenstillstands am 29. Juli 2025 sowie dem Abschluss eines Waffenstillstandsabkommens am 7. August 2025 und der Unterzeichnung einer gemeinsamen Erklärung der Premierminister von Kambodscha und Thailand am 28. Oktober 2025 kann ein Wiederaufflammen der Kampfhandlungen nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Die Grenzübergänge (Landweg) zwischen Kambodscha und Thailand sind weiterhin geschlossen. Der internationale Flugverkehr zwischen den beiden Ländern ist nicht eingeschränkt.

Gelegentlich kommt es zu kleineren Demonstrationen in Kambodscha.
In einigen Landesteilen außerhalb der Ballungszentren, insbesondere in Grenznähe zu Thailand und Vietnam, besteht weiterhin Minengefahr. Die Haupttouristengebiete sind von Minen geräumt.
  • Beachten Sie die geltende Teilreisewarnung.
  • Machen Sie im gesamten Grenzgebiet zu Thailand keine Fotos, da Überreaktionen der Sicherheitskräfte nicht ausgeschlossen werden können.
  • Meiden Sie Demonstrationen jeder Art.
  • Folgen Sie den Anweisungen der Sicherheitskräfte.
  • Verlassen Sie die gekennzeichneten Wege der Tempelanlagen nicht.
  • Zur Sicherheit auf der laotischen Seite beachten Sie die Reise- und Sicherheitshinweise Laos.
  • Zur Situation auf thailändischer Seite beachten Sie die Reise- und Sicherheitshinweise Thailand.
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Teilreisewarnung Kambodscha 18.11.2025

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Kambodscha
Stand 18.11.2025

Letzte Änderungen:
- Einreise und Zoll (Visum: Anmeldung e-Arrival)


Einreise und Zoll
Visum

Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise nach Kambodscha ein Visum. Zudem ist seit 2024 das elektronische Einreiseverfahren für Kambodscha in Kraft. Einreisende müssen sich (frühestens sieben Tage vor der geplanten Einreise) über die Webseite/App „Cambodia e-arrival“ registrieren.

Visum vor Einreise
Die Beantragung eines Visums vor Einreise erfolgt bei einer kambodschanischen Auslandsvertretung, z.B. der kambodschanischen Botschaft in Berlin.
Bei der auf einem vor der Einreise eingeholten Visum angegebenen Gültigkeitsdauer von drei Monaten handelt es sich um die Nutzungsfrist. Die Einreise muss innerhalb dieses Zeitraums erfolgen, die Dauer des zulässigen Aufenthalts beträgt zumeist 30 Tage ab dem Tag der Einreise. Sie wird vom Grenzbeamten bei Einreise festgelegt.

Online-Visum (E-Visa)
Das Visum der Kategorie T (Tourismus) sowie der Kategorie E (Geschäftsreise) kann online als E-Visum beantragt werden. Es ist jedoch lediglich an einer begrenzten Anzahl von Grenzübergängen nutzbar. Der Antrag sollte mindestens zwei Wochen vor dem geplanten Reiseantritt gestellt werden, die Zahlung der Visumsgebühr ist mit Debit- oder Kreditkarte möglich.

Visum bei Einreise (Visa on arrival)
Die Einholung eines Visums bei Einreise (on arrival) ist für Visa der Kategorie T (Tourismus) und E (Geschäftsreise) gegen eine Gebühr an allen internationalen Grenzübergängen möglich. Das Visum wird grundsätzlich nur für eine einmalige Ein- bzw. Ausreise ausgestellt.

Verlängerung des Visums oder Verlust des deutschen Passes mit kambodschanischem Visum
Vor Ablauf der 30-tägigen Frist kann ein Visum der Kategorien T und E bei der gegenüber dem Flughafen Phnom Penh gelegenen Einwanderungsbehörde des Innenministeriums verlängert werden. Visa der Kategorie T werden einmalig um weitere 30 Tage verlängert (bei einmaliger Ein- und Ausreise). Visa der Kategorie E können um bis zu 12 Monate verlängert werden, wobei nach der Verlängerung eine mehrfache Ein- und Ausreise möglich ist. Bei Beantragung einer Verlängerung ist der Aufenthaltszweck anzugeben und zu belegen. Die Umschreibung eines Visums der Kategorie E in ein Visum der Kategorien B oder C (Daueraufenthalt) ist vor Ort nicht bzw. nur in Ausnahmefällen möglich.

Bei Überziehung des zulässigen Aufenthalts wird eine „Overstay-Gebühr“ in Höhe von 10 USD pro Tag fällig, zusätzlich muss bei der Einwanderungsbehörde ein kostenpflichtiges Exit-Visum beantragt werden, welches maximal für sieben Tage ausgestellt wird.

Sollte der deutsche Pass mit dem kambodschanischen Visum verloren gehen oder gestohlen werden, ist neben dem deutschen Reisedokument ein kambodschanisches Exit-Visum zu beantragen. Das kambodschanische Exit-Visum ist maximal sieben Tage gültig, auch wenn das ursprüngliche Visum länger gültig gewesen wäre.

Einreisekontrolle
Bei Einreise wird ein Einreisestempel im Pass angebracht, mit dem auch die Länge der zulässigen Aufenthaltsdauer vermerkt wird. Um Missverständnisse zu vermeiden, sollte bei der Einreise die Eintragung im Einreisestempel kontrolliert werden.
Bei Einreise über die Landesgrenze wird weiterhin durch den Grenzbeamten eine Ein-/Ausreisekarte abgestempelt und im Pass befestigt. Die Karte ist bei Ausreise vorzulegen.
Auswärtiges Amt


Im Grenzkonflikt zwischen Kambodscha und Thailand droht wieder Krieg: Entlang der umstrittenen Grenze gab es am Mittwoch wieder einen Schusswechsel. Zwei Tage zuvor hatte ein thailändischer Soldat bei einem Patrouilleneinsatz an der Grenze einen Fuß durch die Explosion einer Landmine verloren. Bangkok hat Kambodscha in diesem Zusammenhang beschuldigt, neue Landminen in der Region verlegt zu haben. Phnom Penh wies die Anschuldigung zurück ...

Thailand und Kambodscha: Grenzstreit ohne rasches Ende
15.11.2025 - DW World

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Teilreisewarnung Kambodscha 09.12.2025

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Kambodscha
Stand 09.12.2025

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Teilreisewarnung; Sicherheitslage im Grenzgebiet zu Thailand)
- Sicherheit (Teilreisewarnung)


Aktuelles
Vor Reisen in das unmittelbare Grenzgebiet (50 km zum Grenzverlauf) zwischen Kambodscha und Thailand wird gewarnt.

Sicherheitslage im Grenzgebiet zu Thailand

In den Provinzen Preah Vihear, Oddar Meanchey und Pursat, die an Thailand angrenzen, kommt es seit Juli 2025 zu militärischen Gefechten mit erheblichen Sachschäden sowie Toten und Verletzten. Am 7. Dezember 2025 kam es erneut zu einem Zwischenfall in der Grenzregion zu Thailand.

Die Sicherheitslage in der Grenzregion ist derzeit äußerst angespannt und unübersichtlich. Eine weitere Eskalation der militärischen Auseinandersetzungen kann nicht ausgeschlossen werden. Die Grenzübergänge zwischen Thailand und Kambodscha sind weiterhin geschlossen.

In der unmittelbaren Grenzregion können unter anderem nicht geräumte Kampfmittel eine zusätzliche Gefahr darstellen. Bei von Sicherheitskräften als verdächtig wahrgenommenem Verhalten (wie z.B. Fotografieren) kann es zum umgehenden Einschreiten und auch zu Überreaktionen kommen.
  • Vor Reisen in das unmittelbare Grenzgebiet (50 km Radius zum Grenzverlauf) zwischen Kambodscha und Thailand wird gewarnt.
  • Machen Sie (auch außerhalb des unmittelbar von der Teilreisewarnung betroffenen Gebiets) im gesamten Grenzgebiet zu Thailand keine Fotos, da Überreaktionen der Sicherheitskräfte nicht ausgeschlossen werden können.
  • Informieren Sie sich in den lokalen und internationalen Medien über die aktuelle Lage.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen der Sicherheitskräfte.
Sicherheit - Teilreisewarnung
Vor Reisen in das unmittelbare Grenzgebiet (50 km zum Grenzverlauf) zwischen Kambodscha und Thailand wird gewarnt.
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Siehe dazu:

Neuer Gewaltausbruch zwischen Thailand und Kambodscha
08.12.2025 - DW World

Frieden vorbei: Kambodscha bestätigt Kämpfe mit Thailand
09.12.2025 - ntv

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Teilreisewarnung Kambodscha 11.12.2025

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Kambodscha
Stand 11.12.2025

Letzte Änderungen:
- Aktuelles
- Sicherheit (Teilreisewarnung)


Aktuelles
Vor Reisen in das Grenzgebiet (50 km zum Grenzverlauf) zu Thailand wird gewarnt.

Von Reisen in die Provinzen an der Grenze zu Thailand wird dringend abgeraten.

Sicherheitslage im Grenzgebiet zu Thailand

In den Provinzen Preah Vihear, Oddar Meanchey und Pursat, die an Thailand angrenzen, kommt es seit Juli 2025 zu andauernden militärischen Auseinandersetzungen mit erheblichen Sachschäden sowie Toten und Verletzten.

Die Sicherheitslage in der Grenzregion ist derzeit äußerst angespannt und unübersichtlich. Eine weitere Eskalation der militärischen Auseinandersetzungen kann nicht ausgeschlossen werden. Die Grenzübergänge zwischen Thailand und Kambodscha sind weiterhin geschlossen.

In der unmittelbaren Grenzregion können unter anderem nicht geräumte Kampfmittel eine zusätzliche Gefahr darstellen. Bei von Sicherheitskräften als verdächtig wahrgenommenem Verhalten (wie z.B. Fotografieren) kann es zum umgehenden Einschreiten und auch zu Überreaktionen kommen.
  • Vor Reisen in das Grenzgebiet (50 km zum Grenzverlauf) zu Thailand wird gewarnt.
    Von Reisen in die Provinzen an der Grenze zu Thailand wird dringend abgeraten.
  • Machen Sie (auch außerhalb des unmittelbar von der Teilreisewarnung betroffenen Gebiets) im gesamten Grenzgebiet zu Thailand keine Fotos, da Überreaktionen der Sicherheitskräfte nicht ausgeschlossen werden können.
  • Informieren Sie sich in den lokalen und internationalen Medien über die aktuelle Lage.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen der Sicherheitskräfte.
  • Registrieren Sie sich und Ihre mitreisenden Familienangehörigen in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts bzw. prüfen Sie, ob Ihre dort hinterlegten Daten aktuell sind.
  • Machen Sie auch andere deutsche Staatsangehörige auf die Möglichkeit der Registrierung aufmerksam!
Sicherheit - Teilreisewarnung
Vor Reisen in das Grenzgebiet (50 km zum Grenzverlauf) zu Thailand wird gewarnt.

Von Reisen in die Provinzen an der Grenze zu Thailand wird dringend abgeraten.
Auswärtiges Amt


Mehr dazu siehe u.a. Bangkok Post, Khmer Times, Phnom Pen Post und


Thailand und Kambodscha: Nationalismus hoch im Kurs
11.12.2025 - DW World

Why Thailand and Cambodia are fighting again after Trump ceasefire
11.12.2025 - BBC

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