Reisewarnung Mali 04.07.2026 | Ausreiseaufruf

Aktuelle Sicherheitshinweise und Reisewarnungen.

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Reisewarnung Mali 15.09.2025

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Mali
Stand 15.09.2025

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Aktuelle Sicherheitslage)


Aktuelles
Vor Reisen nach Mali wird gewarnt.

Aktuelle Sicherheitslage

Am 17. sowie am 22. September 2025 wird in Mali zu besonderer Vorsicht geraten; an beiden Tagen besteht erhöhte Anschlagsgefahr. Am 22. September 2025 findet im Stadtzentrum Bamakos zudem eine Militärparade statt. Es kann zu erheblichen Verkehrsbehinderungen kommen.
  • Meiden Sie an beiden Tagen das Stadtzentrum Bamakos (insbesondere die Strecke der Militärparade) und sehen Sie von nicht notwendigen Fahrten ab.
  • Verhalten Sie sich besonders umsichtig und wachsam.
  • Tragen Sie jederzeit Identitätspapiere mit sich.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
  • Halten Sie ihre Kommunikationsmittel stets einsatzbereit und verfolgen Sie aktiv die Lageentwicklung, auch in den lokalen Medien.
  • Achten Sie auf ausreichende Bevorratung.
  • Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts, wenn Sie sich aktuell in Mali aufhalten. Wenn Sie bereits registriert sind, kontrollieren Sie, ob Ihre Daten noch aktuell sind.
Auswärtiges Amt

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Reisewarnung Mali 14.10.2025

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Mali
Stand 14.10.2025

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Terrorbedrohung)
- Sicherheit (Terrrorismus)
- Reiseinfos (Infrastruktur und Verkehr)
- Gesundheit (Aktuelles)


Aktuelles
Vor Reisen nach Mali wird gewarnt.

Terrorbedrohung

Im September 2024 ereigneten sich in der Hauptstadt Bamako terroristische Anschläge auf eine Gendarmerieschule in Faladié sowie einen Stützpunkt der malischen Armee in Sénou. Im Juli 2025 kam es zu koordinierten Angriffen auf militärische und zivile Ziele an verschiedenen Orten in Südmali. Seit September 2025 greifen Terrorgruppen gezielt Treibstofftransporte auf den großen Fernstraßen im Südwesten des Landes an.
Angesichts dieser Vorfälle wird auch in der Hauptstadt sowie in Südmali zu besonderer Vorsicht geraten.
  • Führen Sie stets einsatzfähige Kommunikationsmittel mit sich.
  • Meiden Sie Menschenansammlungen sowie Einrichtungen der malischen Sicherheitskräfte (z.B. Kasernen und andere militärische Anlagen) und Regierungsgebäude (z.B. Cité Administrative).
Sicherheit
Terrorismus

Anschläge sind in Mali überall und jederzeit möglich. Vorwiegend islamistische Terrorgruppen sind in ganz Mali aktiv, insbesondere im Norden und im Zentrum (Region Mopti) des Landes. Dort kommt es regelmäßig zu Anschlägen auf staatliche Sicherheitskräfte und militärischen Kampfhandlungen, die oft auch zivile Opfer fordern. In den nord-östlichen und zentralen Landesteilen sowie in Gebieten entlang der Grenzen zu Mauretanien, Burkina Faso und Côte d’Ivoire sind Terrorgruppen besonders aktiv.

Zunehmend kommt es auch im Süden Malis zu Überfällen und terroristischen Angriffen. Im Juli 2025 erfolgten koordinierte Angriffe in mehreren Orten in den Regionen Kayes und Ségou. Besonders betroffen sind außerdem die Verbindungsstraßen von Bamako in den Senegal (über Kita und Kayes), nach Guinea (über Siby) sowie nach Ségou.

Seit September 2025 kommt es aufgrund von Überfällen auf Tanklaster zu einer eingeschränkten Versorgung mit Treibstoff und teilweise erheblichen Wartezeiten an Tankstellen, siehe auch Reiseinfos – Infrastruktur/Verkehr.

Für Angehörige westlicher Staaten besteht, insbesondere außerhalb von Bamako, ein hohes Risiko, Opfer von Entführungen und gezielten Anschlägen zu werden. Zudem stellen Landminen oder Sprengfallen eine ernstzunehmende Gefahr dar.
  • Beachten Sie die Reisewarnung für Mali.
  • Auch in der Hauptstadt Bamako sowie deren Umgebung besteht eine generelle Gefährdung durch terroristische Gruppen. Führen Sie Reisen und Aufenthalte nur unter zeitnaher vorheriger Abklärung der allgemeinen Sicherheitslage durch und planen Sie entsprechend.
  • Seien Sie auch in der Hauptstadt Bamako besonders vorsichtig und meiden Sie nach Möglichkeit Orte und Ausflugsziele, die regelmäßig von Ausländern aufgesucht werden.
  • Meiden Sie Menschenansammlungen (insbesondere vor Tankstellen) sowie Einrichtungen der malischen Sicherheitskräfte (z.B. Kasernen und andere militärische Anlagen) und Regierungsgebäude (z.B. Cité Administrative) weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
    Vermeiden Sie Überlandfahrten.
  • Reisen Sie keinesfalls nachts und treffen Sie Sicherheitsvorkehrungen.
  • Führen Sie stets einsatzfähige Kommunikationsmittel mit sich.
  • Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.
Reiseinfos
Infrastruktur/Verkehr

Die Treibstoffversorgung im gesamten Land verschlechtert sich zunehmend. Sowohl der Straßen- als auch der Flugverkehr sind von der Kraftstoffknappheit betroffen. Öffentliche Verkehrsmittel sind in der Hauptstadt Bamako nicht vorhanden. Taxis und Kleinbusse stehen in größeren Städten zur Verfügung, sollten jedoch schon aufgrund des technischen Zustands der meisten Fahrzeuge nicht genutzt werden. Reisen im Land sind nur sehr eingeschränkt möglich. Der Zustand der Straßen abseits von Hauptstrecken ist schlecht, insbesondere außerhalb der urbanen Zentren. Es kommt immer wieder zu schweren Unfällen. Zudem werden Reisebusse immer wieder von Kriminellen oder terroristischen Gruppen angegriffen.

Gefahren bestehen auch durch fehlende Verkehrszeichen, unbeleuchtete und auch überladene Fahrzeuge. In der Hauptregenzeit von Juni bis September können viele Strecken unpassierbar sein.
  • Achten Sie auf ausreichende Bevorratung mit Treibstoff. Sollte es zu Menschenansammlungen vor Tankstellen kommen, meiden Sie diese.
  • Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts, wenn Sie sich aktuell in Mali aufhalten. Wenn Sie bereits registriert sind, kontrollieren Sie, ob Ihre Daten noch aktuell sind.
  • Vermeiden Sie Fahrten im Land, insbesondere von Fahrten in Überlandbussen wird dringend abgeraten.
  • Im unumgänglichen Fall planen Sie Fahrten unbedingt sorgfältig und treffen Sie Sicherheitsvorkehrungen, z.B. fahren mit mindestens zwei Fahrzeugen, jedoch nicht im größeren Konvoi.
  • Bei Fahrten mit dem Taxi vereinbaren Sie Preise vor Fahrtantritt.
Gesundheit
Aktuelles

Das Gesundheitsministerium von Mali warnte im September 2025 vor einem Anstieg der Denguefieber-Fälle im gesamten Land. Aufgrund fehlender diagnostischer und therapeutischer Möglichkeiten besteht für Reisende eine erhöhte Gefährdung. Denguefieber ist im Sahel verbreitet, oft unterdiagnostiziert und es kommt immer wieder vereinzelt zu Ausbrüchen.
  • Schützen Sie sich insbesondere tagsüber und in der Dämmerung konsequent vor Mückenstichen. Benutzen Sie regelmäßig Mückenschutzmittel und tragen entsprechende Kleidung, siehe Schutz vor Insekten.
  • Es gibt eine Impfung gegen Denguefieber; lassen Sie sich bzgl. Ihres persönlichen Risikos beraten. Für Langzeitausreisende und Menschen mit Vorerkrankungen sollte die Impfindikation mit einer Tropenmedizinerin oder einem Tropenmediziner besprochen werden.
Auswärtiges Amt

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Reisewarnung Mali 24.10.2025

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Mali
Stand 24.10.2025

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Terrorbedrohung)
- Einreise und Zoll (Einfuhrbestimmungen)


Aktuelles
Vor Reisen nach Mali wird gewarnt.

Terrorbedrohung

Im September 2024 ereigneten sich in der Hauptstadt Bamako terroristische Anschläge auf eine Gendarmerieschule in Faladié sowie einen Stützpunkt der malischen Armee in Sénou. Im Juli 2025 kam es zu koordinierten Angriffen auf militärische und zivile Ziele an verschiedenen Orten in Südmali. Seit September 2025 greifen Terrorgruppen gezielt Treibstofftransporte auf den großen Fernstraßen im Südwesten des Landes an. In der Folge kommt es zu Knappheit an Benzin und Diesel in der Hauptstadt Bamako, die mit beträchtlichen Einschränkungen des öffentlichen Lebens einhergehen.
Angesichts dieser Vorfälle wird auch in der Hauptstadt sowie in Südmali zu besonderer Vorsicht geraten.
  • Führen Sie stets einsatzfähige Kommunikationsmittel mit sich.
  • Meiden Sie Menschenansammlungen sowie Einrichtungen der malischen Sicherheitskräfte (z.B. Kasernen und andere militärische Anlagen) und Regierungsgebäude (z.B. Cité Administrative).
  • Achten Sie auf ausreichende Bevorratung mit Treibstoff. Sollte es zu Menschenansammlungen vor Tankstellen kommen, meiden Sie diese.
Einreise und Zoll
Einfuhrbestimmungen

Landes- und Fremdwährung kann in uneingeschränkter Höhe eingeführt werden. Ab einem Gegenwert von 1.000.000 XOF (ca. 1.520 EUR) muss die Einfuhr beim Zoll angezeigt werden.

Bei der Ausreise dürfen Fremdwährungen bis zu einem Gegenwert von 500.000 XOF ohne Nachweise ausgeführt werden. Für darüber hinaus gehende Beträge müssen entweder ein Einfuhrnachweis (déclaration d’entrée) oder ein Bankbeleg (bordereau d’achat) beigebracht werden.
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Mehr dazu:

BPfeilB Mali: les jihadistes du Jnim veulent imposer leurs règles à tous les voyageurs sur les routes
19.10.2025 - RFI

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Reisewarnung Mali 29.10.2025 | Ausreiseempfehlung

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Mali
Stand 29.10.2025

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Aktuelles; Terrorbedrohung)
- Sicherheit (Reisewarnung und Ausreiseempfehlung)


Aktuelles
Vor Reisen nach Mali wird gewarnt. Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, Mali umgehend zu verlassen.

Die Nutzung kommerzieller Flüge ab Bamako wird empfohlen.

Vor Ausreisen über Land wird gewarnt, da die Nationalstraßen derzeit Ziele von Angriffen terroristischer Gruppen sind.

Terrorbedrohung

Seit September 2025 greifen Terrorgruppen gezielt Treibstofftransporte auf den großen Fernstraßen im Südwesten des Landes an. In der Folge kommt es zu Knappheit an Benzin und Diesel in der Hauptstadt Bamako, die mit beträchtlichen Einschränkungen des öffentlichen Lebens einhergehen.

Im September 2024 ereigneten sich in der Hauptstadt Bamako terroristische Anschläge auf eine Gendarmerieschule in Faladié sowie einen Stützpunkt der malischen Armee in Sénou. Im Juli 2025 kam es zu koordinierten Angriffen auf militärische und zivile Ziele an verschiedenen Orten in Südmali.
Angesichts dieser Vorfälle wird auch in der Hauptstadt sowie in Südmali zu besonderer Vorsicht geraten.
  • Beachten Sie die Reisewarnung für Mali.
  • Führen Sie stets einsatzfähige Kommunikationsmittel mit sich.
  • Meiden Sie Menschenansammlungen sowie Einrichtungen der malischen Sicherheitskräfte (z.B. Kasernen und andere militärische Anlagen) und Regierungsgebäude (z.B. Cité Administrative).
  • Achten Sie auf ausreichende Bevorratung mit Treibstoff. Sollte es zu Menschenansammlungen vor Tankstellen kommen, meiden Sie diese.
Sicherheit - Reisewarnung
Siehe Aktuelles.

Vor Reisen nach Mali wird gewarnt. Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, Mali umgehend zu verlassen.

Die Nutzung kommerzieller Flüge ab Bamako wird empfohlen.

Vor Ausreisen über Land wird gewarnt, da die Nationalstraßen derzeit Ziele von Angriffen terroristischer Gruppen sind.
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Mehr dazu:

BPfeilB Mali: les jihadistes du Jnim veulent imposer leurs règles à tous les voyageurs sur les routes
19.10.2025 - RFI

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Reisewarnung Mali 05.12.2025 | Ausreiseempfehlung

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Mali
Stand 05.12.2025

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Aktuelles; Terrorbedrohung)
- Sicherheit (Reisewarnung und Ausreiseempfehlung)


Aktuelles
Vor Reisen nach Mali wird gewarnt. Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, Mali umgehend zu verlassen.

Die Nutzung kommerzieller Flüge ab Bamako wird empfohlen.

Vor Ausreisen über Land wird gewarnt, da die Nationalstraßen derzeit Ziele von Angriffen terroristischer Gruppen sind.

Terrorbedrohung

Gezielte Angriffe von Terrorgruppen auf Treibstofftransporte haben seit September 2025 zu zeitweise massiver Treibstoffknappheit in der Hauptstadt Bamako geführt. Das Risiko weiterer Angriffe auf Transporte und erneuter Treibstoffknappheit besteht fort. In Bamako besteht derzeit zudem ein erhöhtes Risiko für Terroranschläge. Mögliche Ziele sind u.a. Einrichtungen der malischen Sicherheitskräfte und der Regierung, aber auch öffentliche Orte einschließlich des Flughafens (BKO).

Im September 2024 ereigneten sich in der Hauptstadt Bamako terroristische Anschläge auf eine Gendarmerieschule in Faladié sowie einen Stützpunkt der malischen Armee in Sénou. Im Juli 2025 kam es zu koordinierten Angriffen auf militärische und zivile Ziele an verschiedenen Orten in Südmali.
Angesichts dieser Vorfälle wird auch in der Hauptstadt sowie in Südmali zu besonderer Vorsicht geraten.
  • Beachten Sie die Reisewarnung für Mali.
  • Führen Sie stets einsatzfähige Kommunikationsmittel mit sich.
  • Meiden Sie Menschenansammlungen sowie Einrichtungen der malischen Sicherheitskräfte (z.B. Kasernen und andere militärische Anlagen) und Regierungsgebäude (z.B. Cité Administrative).
  • Achten Sie auf ausreichende Bevorratung mit Treibstoff. Sollte es zu Menschenansammlungen vor Tankstellen kommen, meiden Sie diese.
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Mehr dazu:

BPfeilB Mali: les jihadistes du Jnim veulent imposer leurs règles à tous les voyageurs sur les routes
19.10.2025 - RFI

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Reisewarnung Mali 30.12.2025 | Ausreiseempfehlung

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Mali
Stand 30.12.2025

Letzte Änderungen:
- Gesundheit (Durch Mücken, Zecken und sonstige Gliederfüßer übertragene Erkrankungen)


Gesundheit
Durch Mücken, Zecken und sonstige Gliederfüßer übertragene Erkrankungen

Gelbfieber und Malaria sind schwerwiegende Erkrankungen, die durch Mücken übertragen werden. Der Anteil der gefährlichen Malaria tropica (P. falciparum) beträgt über 99%. Eine Karte der Malaria-Risikogebiete stellt die DTG zur Verfügung. Das Malariarisiko ist saisonal und regional unterschiedlich:
  • Ganzjährig hohes Risiko: in der südlichen Landeshälfte, inkl. der Regionen um den Fluss Niger sowie den Städten Bamako, Mopti, Timbuktu
  • Saisonal hohes Risiko von Juni bis Dezember: Gürtel zwischen der Sahara-Wüste und den tropischen Regionen des Landes, einschl. Teile der Kidal-Provinz
  • Saisonal mittleres Risiko von Januar bis Mai: Gürtel zwischen der Sahara-Wüste und den tropischen Regionen des Landes, einschl. Teile der Kidal-Provinz
  • Ganzjährig mittleres Risiko: Reisen nur in der Sahara
Darüber hinaus gibt es folgende mückenübertragene Erkrankungen, die landesweit vorrangig in und kurz nach der Regenzeit auftreten können: Chikungunyafieber, Denguefieber, Leishmaniose, lymphatische Filariosen und Zikavirus-Infektionen.
  • Schützen Sie sich tags und nachts über konsequent vor Mückenstichen. Benutzen Sie regelmäßig Mückenschutzmittel und tragen entsprechende Kleidung. Verwenden Sie nachts Bettnetze, siehe Schutz vor Insekten.
  • Eine Impfung gegen Gelbfieber ist vorgeschrieben. Es gibt Impfungen gegen Denguefieber und Chikungunyafieber; lassen Sie sich bzgl. Ihres persönlichen Risikos beraten.
  • Zur Verhinderung einer Malaria ist in Gebieten mit hohem Malariarisiko zusätzlich zum Mückenschutz eine Tabletteneinnahme sinnvoll. Lassen Sie sich bzgl. der Auswahl entsprechender Medikamente ärztlich beraten.
  • Bei Reisen in Gebiete mit mittlerem Malariarisiko, die mehr als 48 Stunden von der nächsten medizinischen Einrichtung mit Möglichkeit zur Malariadiagnostik und -therapie entfernt sind, ist die Mitnahme von entsprechenden Medikamenten zur notfallmäßigen Selbstbehandlung empfohlen. Lassen Sie sich bzgl. der Auswahl entsprechender Medikamente ärztlich beraten.
Die in Mali vorkommende Erkrankung Krim-Kongo-Fieber wird durch Zecken übertragen. Die inzwischen sehr seltene afrikanische Schlafkrankheit wird von Tsetsefliegen übertragen.
  • Schützen Sie sich bei Aufenthalten im Freien vor Zecken und Tsetsefliegen, siehe Schutz vor Insekten. Suchen Sie Ihren Körper nach dem Aufenthalt im Freien sorgfältig nach Zecken ab. Bitte beachten Sie, dass sich Tsetsefliegen nur gering durch Insektenabwehrmittel abhalten lassen.
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Reisewarnung Mali 23.03.2026 | Ausreiseempfehlung

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Mali
Stand 23.03.2026

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Terrorbedrohung)
- Sicherheit (Terrorismus)


Aktuelles
Vor Reisen nach Mali wird gewarnt. Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, Mali umgehend zu verlassen.

Die Nutzung kommerzieller Flüge ab Bamako wird empfohlen.

Vor Ausreisen über Land wird gewarnt, da die Nationalstraßen derzeit Ziele von Angriffen terroristischer Gruppen sind.

Terrorbedrohung

Die Aktivitäten der Terrorgruppe JNIM im Süden Malis haben in den letzten Monaten stark zugenommen. Gezielte Angriffe auf Treibstofftransporte haben seit September 2025 zu zeitweise massiver Treibstoffknappheit in der Hauptstadt Bamako geführt. Das Risiko weiterer Angriffe auf Transporte und erneuter Treibstoffknappheit besteht fort. In Bamako besteht derzeit zudem ein erhöhtes Risiko für Terroranschläge. Mögliche Ziele sind u.a. Einrichtungen der malischen Sicherheitskräfte und der Regierung, aber auch öffentliche Orte einschließlich des internationalen Flughafens (BKO).

Angesichts dieser Vorfälle wird auch in der Hauptstadt sowie in Südmali zu besonderer Vorsicht geraten.
  • Beachten Sie die Reisewarnung für Mali.
  • Führen Sie stets einsatzfähige Kommunikationsmittel mit sich.
  • Meiden Sie Menschenansammlungen sowie Einrichtungen der malischen Sicherheitskräfte (z.B. Kasernen und andere militärische Anlagen) und Regierungsgebäude (z.B. Cité Administrative).
  • Achten Sie auf ausreichende Bevorratung mit Treibstoff. Sollte es zu Menschenansammlungen vor Tankstellen kommen, meiden Sie diese.
Sicherheit
Terrorismus

Anschläge sind in Mali überall und jederzeit möglich. Vorwiegend islamistische Terrorgruppen sind in ganz Mali aktiv, insbesondere im Norden und im Zentrum (Region Mopti) des Landes. Dort kommt es regelmäßig zu Anschlägen auf staatliche Sicherheitskräfte und militärischen Kampfhandlungen, die oft auch zivile Opfer fordern. In den nord-östlichen und zentralen Landesteilen sowie in Gebieten entlang der Grenzen zu Mauretanien, Burkina Faso und Côte d’Ivoire sind Terrorgruppen besonders aktiv.

Zunehmend kommt es auch im Süden Malis zu Überfällen und terroristischen Angriffen sowie Kämpfen zwischen Sicherheitskräften und Terrorgruppen.

Für Angehörige westlicher Staaten besteht, insbesondere außerhalb von Bamako, ein hohes Risiko, Opfer von Entführungen und gezielten Anschlägen zu werden. Zudem stellen Landminen oder Sprengfallen eine ernstzunehmende Gefahr dar.
  • Beachten Sie die Reisewarnung für Mali.
  • Auch in der Hauptstadt Bamako sowie deren Umgebung besteht eine generelle Gefährdung durch terroristische Gruppen. Führen Sie Reisen und Aufenthalte nur unter zeitnaher vorheriger Abklärung der allgemeinen Sicherheitslage durch und planen Sie entsprechend.
  • Seien Sie auch in der Hauptstadt Bamako besonders vorsichtig und meiden Sie nach Möglichkeit Orte und Ausflugsziele, die regelmäßig von Ausländern aufgesucht werden.
  • Meiden Sie Menschenansammlungen (insbesondere vor Tankstellen) sowie Einrichtungen der malischen Sicherheitskräfte (z.B. Kasernen und andere militärische Anlagen) und Regierungsgebäude (z.B. Cité Administrative) weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
  • Vermeiden Sie Überlandfahrten.
  • Reisen Sie keinesfalls nachts und treffen Sie Sicherheitsvorkehrungen.
  • Führen Sie stets einsatzfähige Kommunikationsmittel mit sich.
  • Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.
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Reisewarnung Mali 25.04.2026 | Ausreiseempfehlung

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Mali
Stand 25.04.2026

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Aktuelles)


Aktuelles
Seit dem Morgen des 25.04. kommt es zu Kampfhandlungen in mehreren Stadtteilen von Bamako sowie in Kidal, Gao und weiteren Landesteilen.

Der internationale Flughafen Bamako ist aktuell geschlossen.

Vor Reisen nach Mali wird gewarnt.

Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, an einem sicheren Ort zu bleiben und Mali auf dem Luftweg zu verlassen, wenn die Sicherheitslage dies zulässt und der Flugbetrieb wieder aufgenommen wurde.

Vor Ausreisen über Land wird gewarnt, da die Nationalstraßen derzeit Ziele von Angriffen terroristischer Gruppen sind.
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Koordinierte Angriffe erschüttern mehrere Landesteile Malis
25.04.2026 - n-tv

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Reisewarnung Mali 26.04.2026 | Ausreiseempfehlung

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Mali
Stand 26.04.2026

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Aktuelles; Terrorbedrohung)


Aktuelles
Am 25.04.2026 kam es zu Kampfhandlungen in mehreren Stadtteilen von Bamako sowie in Kidal, Gao und weiteren Landesteilen.

In Bamako besteht seit dem 25.04. zunächst bis Dienstag, 28.04., eine Ausgangssperre von 21.00 Uhr abends bis 06.00 Uhr morgens. Auch für andere Regionen gelten Ausgangssperren.

Der internationale Flughafen Bamako ist seit dem 26.04. um 6.00 Uhr wieder geöffnet.

Vor Reisen nach Mali wird gewarnt.

Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, an einem sicheren Ort zu bleiben und Mali auf dem Luftweg zu verlassen, wenn die Sicherheitslage dies zulässt.

Vor Ausreisen über Land wird gewarnt, da die Nationalstraßen derzeit Ziele von Angriffen terroristischer Gruppen sind.


Terrorbedrohung
Die Aktivitäten der Terrorgruppe JNIM im Süden Malis haben in den letzten Monaten stark zugenommen. Gezielte Angriffe auf Treibstofftransporte haben seit September 2025 zu zeitweise massiver Treibstoffknappheit in der Hauptstadt Bamako geführt. Das Risiko weiterer Angriffe auf Transporte und erneuter Treibstoffknappheit besteht fort. In Bamako besteht zudem ein erhöhtes Risiko für Terroranschläge. Mögliche Ziele sind u.a. Einrichtungen der malischen Sicherheitskräfte und der Regierung, aber auch öffentliche Orte einschließlich des internationalen Flughafens (BKO). Siehe hierzu Kapitel „Aktuelles“.

Insb. vor dem Hintergrund der Vorfälle am 25.04.2026 wird auch in der Hauptstadt sowie in Südmali zu besonderer Vorsicht geraten.
  • Beachten Sie die Reisewarnung für Mali.
  • Bleiben Sie an einem sicheren Ort.
  • Führen Sie stets einsatzfähige Kommunikationsmittel mit sich.
  • Meiden Sie Menschenansammlungen sowie Einrichtungen der malischen Sicherheitskräfte (z.B. Kasernen und andere militärische Anlagen) und Regierungsgebäude (z.B. Cité Administrative).
  • Achten Sie auf ausreichende Bevorratung mit Treibstoff. Sollte es zu Menschenansammlungen vor Tankstellen kommen, meiden Sie diese.
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Mehr dazu:

Mali’s Defence Minister Sadio Camara killed during coordinated attacks
26.04.2026 - Al Jazeera

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Reisewarnung Mali 26.04.2026 | Ausreiseempfehlung - Update

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Mali
Stand 26.04.2026 - update

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Aktuelles)


Aktuelles
Die Al-Qaida-nahe, islamistische Terrorgruppe Jama’at Nusrat al-Islam wal-Muslimin (JNIM) und die Front de libération de l’Azawad (FLA) haben in den frühen Morgenstunden des 25.04.2026 einen Angriff auf Einheiten und Einrichtungen der malischen Regierung in Kati, Kidal, Gao, Bourem, Sévaré/Mopti sowie eine Militärbasis am internationalen Flughafen Bamako durchgeführt. Westliche Ausländer oder Einrichtungen waren nicht das Ziel der Angriffe.

Die malischen Behörden haben bekanntgegeben, die Lage unter Kontrolle gebracht zu haben. In Kati gab es auch am 26.04.2026 Berichte über vereinzelte Schusswechsel im Rahmen von gezielten Anti-Terror-Einsätzen.

In Bamako besteht seit dem 25.04.2026 zunächst bis Dienstag, 28.04.2026, eine Ausgangssperre von 21.00 Uhr abends bis 06.00 Uhr morgens. Auch für andere Regionen gelten Ausgangssperren.

Der internationale Flughafen Bamako ist seit dem 26.04.2026 um 06.00 Uhr wieder geöffnet.

Fluggesellschaften haben während der Ausgangssperre in Bamako ankommende bzw. startende Flüge für die nächsten Tage gestrichen. Bitte überprüfen Sie im Einzelfall die Bestätigung Ihrer Flugverbindung.

Vor Reisen nach Mali wird gewarnt.

Deutschen Staatsangehörigen wird empfohlen, an einem sicheren Ort zu bleiben und Mali auf dem Luftweg zu verlassen, wenn die Sicherheitslage dies zulässt.

Vor Ausreisen über Land wird gewarnt, da die Nationalstraßen derzeit Ziele von Angriffen terroristischer Gruppen sind.
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BPfeilB Gewalt in Mali

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Reisewarnung Mali 27.04.2026 | Ausreiseaufruf

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Mali
Stand 27.04.2026

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Aktuelles; Sicherheitslage in Mali; Terrorbedrohung)
- Sicherheit (Ausreiseaufforderung)


Aktuelles
Vor Reisen nach Mali wird gewarnt.

Deutsche Staatsangehörige werden aufgefordert, Mali auf dem Luftweg zu verlassen.

Vor Ausreisen über Land wird gewarnt, da die Nationalstraßen derzeit Ziele von Angriffen terroristischer Gruppen sind.

Sicherheitslage in Mali

Die Al-Qaida-nahe, islamistische Terrorgruppe Jama’at Nusrat al-Islam wal-Muslimin (JNIM) und die Front de libération de l’Azawad (FLA) haben in den frühen Morgenstunden des 25. April 2026 einen Angriff auf Einheiten und Einrichtungen der malischen Regierung in Kati, Kidal, Gao, Bourem, Sévaré/Mopti sowie eine Militärbasis am internationalen Flughafen Bamako durchgeführt. Westliche Ausländer oder Einrichtungen waren nicht das Ziel der Angriffe.

Die malischen Behörden haben bekanntgegeben, die Lage unter Kontrolle gebracht zu haben. In Kati gab es auch am 26. April 2026 Berichte über vereinzelte Schusswechsel im Rahmen von gezielten Anti-Terror-Einsätzen. Die Sicherheitslage bleibt volatil. Erneute sicherheitsrelevante Vorfälle können nicht ausgeschlossen werden.

In Bamako besteht seit dem 25. April 2026 zunächst bis Dienstag, 28. April 2026, eine Ausgangssperre von 21.00 Uhr bis 6.00 Uhr. Auch für andere Regionen gelten Ausgangssperren.

Der internationale Flughafen Bamako ist geöffnet, Fluggesellschaften haben während der Ausgangssperre in Bamako ankommende bzw. startende Flüge für die nächsten Tage jedoch gestrichen.

Terrorbedrohung
Die Aktivitäten der Terrorgruppe JNIM im Süden Malis haben in den letzten Monaten stark zugenommen. Gezielte Angriffe auf Treibstofftransporte haben seit September 2025 zu zeitweise massiver Treibstoffknappheit in der Hauptstadt Bamako geführt. Das Risiko weiterer Angriffe auf Transporte und erneuter Treibstoffknappheit besteht fort. In Bamako besteht zudem ein erhöhtes Risiko für Terroranschläge. Mögliche Ziele sind u.a. Einrichtungen der malischen Sicherheitskräfte und der Regierung, aber auch öffentliche Orte einschließlich des internationalen Flughafens (BKO). Siehe hierzu Kapitel „Aktuelles“.

Insbesondere vor dem Hintergrund der Vorfälle vom 25. April 2026 wird auch in der Hauptstadt sowie in Südmali zu besonderer Vorsicht geraten.
  • Beachten Sie die Reisewarnung und Ausreiseaufforderung für Mali.
  • Führen Sie stets einsatzfähige Kommunikationsmittel mit sich.
  • Meiden Sie Menschenansammlungen sowie Einrichtungen der malischen Sicherheitskräfte (z.B. Kasernen und andere militärische Anlagen) und Regierungsgebäude (z.B. Cité Administrative).
  • Achten Sie auf ausreichende Vorratshaltung (Wasser, Lebensmittel, Medikamente, Treibstoff). Sollte es zu Menschenansammlungen vor Tankstellen kommen, meiden Sie diese.
  • Kontaktieren Sie bei Fragen zu gebuchten Flügen Ihre Fluggesellschaft. Prüfen Sie in jedem Einzelfall, ob Ihr Flug durchgeführt wird und ob Sie den Flughafen sicher erreichen können, bevor Sie sich zum Flughafen begeben.
Sicherheit - Reisewarnung
Siehe Aktuelles.

Vor Reisen nach Mali wird gewarnt.

Deutsche Staatsangehörige werden aufgefordert, Mali auf dem Luftweg zu verlassen.

Vor Ausreisen über Land wird gewarnt, da die Nationalstraßen derzeit Ziele von Angriffen terroristischer Gruppen sind.
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BPfeilB Gewalt in Mali

Gruß
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Beiträge: 35280
Registriert: Di 2. Aug 2005, 22:52
Wohnort: NRW / Südl. Rheinland
Kontaktdaten:

Reisewarnung Mali 28.04.2026 | Ausreiseaufruf

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Mali
Stand 28.04.2026

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Sicherheitslage in Mali)


Aktuelles
Vor Reisen nach Mali wird gewarnt.

Deutsche Staatsangehörige werden aufgefordert, Mali auf dem Luftweg zu verlassen.

Vor Ausreisen über Land wird gewarnt, da die Nationalstraßen derzeit Ziele von Angriffen terroristischer Gruppen sind.

Sicherheitslage in Mali

Die Al-Qaida-nahe, islamistische Terrorgruppe Jama’at Nusrat al-Islam wal-Muslimin (JNIM) und die Front de libération de l’Azawad (FLA) haben in den frühen Morgenstunden des 25. April 2026 einen Angriff auf Einheiten und Einrichtungen der malischen Regierung in Kati, Kidal, Gao, Bourem, Sévaré/Mopti sowie eine Militärbasis am internationalen Flughafen Bamako durchgeführt. Westliche Ausländer oder Einrichtungen waren nicht das Ziel der Angriffe. Die malischen Behörden haben bekanntgegeben, die Lage unter Kontrolle gebracht zu haben.

Zuletzt kam es am Abend des 27. April 2026 zu Kampfhandlungen an der Militärbasis beim internationalen Flughafen in Bamako. In Kati gibt es seit dem 25. April 2026 vereinzelte Schusswechsel im Rahmen von gezielten Anti-Terror-Einsätzen. Die Sicherheitslage bleibt volatil.

Der internationale Flughafen Bamako ist geöffnet, Fluggesellschaften hatten während der bis einschließlich 28. April 2026 in Bamako geltenden Ausgangssperre (21 bis 6 Uhr) ankommende bzw. startende Flüge jedoch gestrichen. Eine Verlängerung der Ausgangssperre kann nicht ausgeschlossen werden. Ausgangssperren in anderen Landesteilen bestehen fort.
Auswärtiges Amt


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BPfeilB Gewalt in Mali

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Reisewarnung Mali 29.04.2026 | Ausreiseaufruf

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Mali
Stand 29.04.2026

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Sicherheitslage in Mali; Terrorbedrohung)
- Sicherheit (Terrorismus)


Aktuelles
Vor Reisen nach Mali wird gewarnt.

Deutsche Staatsangehörige werden aufgefordert, Mali auf dem Luftweg zu verlassen.

Vor Ausreisen über Land wird gewarnt, da die Nationalstraßen derzeit Ziele von Angriffen terroristischer Gruppen sind.

Sicherheitslage in Mali

Die Al-Qaida-nahe, islamistische Terrorgruppe Jama’at Nusrat al-Islam wal-Muslimin (JNIM) und die Front de libération de l’Azawad (FLA) haben in den frühen Morgenstunden des 25. April 2026 einen Angriff auf Einheiten und Einrichtungen der malischen Regierung in Kati, Kidal, Gao, Bourem, Sévaré/Mopti sowie eine Militärbasis am internationalen Flughafen Bamako durchgeführt. Westliche Ausländer oder Einrichtungen waren nicht das Ziel der Angriffe. Die malischen Behörden haben bekanntgegeben, die Lage unter Kontrolle gebracht zu haben.

Am Abend des 27. April 2026 kam es zu Kampfhandlungen an der Militärbasis beim internationalen Flughafen in Bamako. In Kati gibt es seit dem 25. April 2026 vereinzelte Schusswechsel im Rahmen von gezielten Anti-Terror-Einsätzen. Auch im Stadtgebiet von Bamako werden Anti-Terror-Einsätze durchgeführt. Die Sicherheitslage bleibt volatil.

Der internationale Flughafen Bamako ist geöffnet, Fluggesellschaften haben während der bis einschließlich 1. Mai 2026 in Bamako geltenden Ausgangssperre (21 bis 6 Uhr) ankommende bzw. startende Flüge jedoch gestrichen. Eine weitere Verlängerung der Ausgangssperre kann nicht ausgeschlossen werden. Ausgangssperren in anderen Landesteilen bestehen fort.

Terrorbedrohung
Die Aktivitäten der Terrorgruppe JNIM im Süden Malis haben in den letzten Monaten stark zugenommen. Gezielte Angriffe auf Treibstofftransporte haben seit September 2025 zu zeitweise massiver Treibstoffknappheit in der Hauptstadt Bamako geführt. Das Risiko weiterer Angriffe auf Transporte und erneuter Treibstoffknappheit besteht fort. In Bamako besteht zudem ein erhöhtes Risiko für Terroranschläge. Mögliche Ziele sind u.a. Einrichtungen der malischen Sicherheitskräfte und der Regierung, aber auch öffentliche Orte einschließlich des internationalen Flughafens (BKO). JNIM hat angekündigt, auch gegen die Zivilbevölkerung vorzugehen, wenn diese sich der Terrorgruppe entgegenstellt.

Insbesondere vor dem Hintergrund der Vorfälle vom 25. April 2026 und den anhaltenden Spannungen wird auch in der Hauptstadt sowie in Südmali zu besonderer Vorsicht geraten.
  • Beachten Sie die Reisewarnung und Ausreiseaufforderung für Mali sowie die geltenden Ausgangssperren.
  • Nutzen Sie kommerzielle Fluglinien zur Ausreise, solange noch Flüge durchgeführt werden. Im Falle einer weiteren Verschärfung der Sicherheitslage muss damit gerechnet werden, dass Flüge storniert und der Flugverkehr nach Mali eingestellt werden.
  • Prüfen Sie in jedem Einzelfall, ob Ihr Flug durchgeführt wird und ob Sie den Flughafen sicher erreichen können, bevor Sie sich zum Flughafen begeben. Bleiben Sie solange an einem sicheren Ort.
  • Kontaktieren Sie bei Fragen zu gebuchten Flügen Ihre Fluggesellschaft.
  • Führen Sie stets einsatzfähige Kommunikationsmittel mit sich.
  • Meiden Sie Menschenansammlungen sowie Einrichtungen der malischen Sicherheitskräfte (z.B. Kasernen und andere militärische Anlagen) und Regierungsgebäude (z.B. Cité Administrative).
  • Achten Sie auf ausreichende Vorratshaltung (Wasser, Lebensmittel, Medikamente, Treibstoff). Sollte es zu Menschenansammlungen vor Tankstellen kommen, meiden Sie diese.
Sicherheit
Terrorismus

Anschläge sind in Mali überall und jederzeit möglich. Vorwiegend islamistische Terrorgruppen sind in ganz Mali aktiv, insbesondere im Norden und im Zentrum (Region Mopti) des Landes, vermehrt jedoch auch im Süden und um die Hauptstadt Bamako. Es kommt regelmäßig zu Anschlägen auf staatliche Sicherheitskräfte und militärischen Kampfhandlungen, die oft auch zivile Opfer fordern. In den nord-östlichen und zentralen Landesteilen sowie in Gebieten entlang der Grenzen zu Mauretanien, Burkina Faso und Côte d’Ivoire sind Terrorgruppen besonders aktiv.

Zunehmend kommt es auch im Süden Malis, inklusive der Hauptstadt Bamako, zu Überfällen und terroristischen Angriffen sowie Kämpfen zwischen Sicherheitskräften und Terrorgruppen.

Für Angehörige westlicher Staaten besteht, insbesondere außerhalb von Bamako, ein hohes Risiko, Opfer von Entführungen und gezielten Anschlägen zu werden. Zudem stellen Landminen oder Sprengfallen eine ernstzunehmende Gefahr dar.
  • Beachten Sie die Reisewarnung und Ausreiseaufforderung für Mali.
  • Machen Sie sich die auch in der Hauptstadt Bamako sowie deren Umgebung bestehende generelle Gefährdung durch terroristische Gruppen bewusst.
  • Seien Sie auch in der Hauptstadt Bamako besonders vorsichtig und meiden Sie nach Möglichkeit Orte und Ausflugsziele, die regelmäßig von Ausländern aufgesucht werden.
  • Meiden Sie Menschenansammlungen (insbesondere vor Tankstellen) sowie Einrichtungen der malischen Sicherheitskräfte (z.B. Kasernen und andere militärische Anlagen) und Regierungsgebäude (z.B. Cité Administrative) weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
  • Vermeiden Sie Überlandfahrten; reisen Sie keinesfalls nachts und treffen Sie Sicherheitsvorkehrungen.
  • Führen Sie stets einsatzfähige Kommunikationsmittel mit sich.
  • Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.
Auswärtiges Amt


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BPfeilB Mali | FLA kündigen weitere Angriffe an

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Reisewarnung Mali 05.05.2026 | Ausreiseaufruf

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Mali
Stand 05.05.2026

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Sicherheitslage in Mali; Terrorbedrohung)


Aktuelles
Vor Reisen nach Mali wird gewarnt.

Deutsche Staatsangehörige werden aufgefordert, Mali auf dem Luftweg zu verlassen.

Vor Ausreisen über Land wird gewarnt, da die Nationalstraßen derzeit Ziele von Angriffen terroristischer Gruppen sind.

Sicherheitslage in Mali

Am 25. April 2026 fanden koordinierte Angriffe durch die Al-Qaida-nahe, islamistische Terrororganisation Jama’at Nusrat al-Islam wal-Muslimin (JNIM) und die Rebellenorganisation Front de libération de l’Azawad (FLA) in mehreren Landesteilen Malis statt. Diese richteten sich in Bamako gegen das Hauptquartier der malischen Streitkräfte (FAMa) in Kati sowie die Militärbasis am internationalen Flughafen in Senou. Betroffen waren zudem die Städte Kidal, Gao, Bourem, Sévaré und Mopti. Westliche Personen oder Einrichtungen waren nicht Ziel der Angriffe.

Auch wenn die staatlichen Sicherheitskräfte die Lage in Bamako inzwischen unter Kontrolle haben, kann es immer noch zu Kampfhandlungen und vereinzelten Schusswechseln im Rahmen von gezielten Anti-Terror-Einsätzen kommen. Im Zentrum und Norden des Landes finden weiterhin Kämpfe statt. Die Sicherheitslage bleibt volatil.

Ausgangssperren in Landesteilen außerhalb der Hauptstadt bestehen fort.

Terrorbedrohung
Die Aktivitäten der Terrororganisation JNIM im Süden Malis haben in den letzten Monaten stark zugenommen. Gezielte Angriffe auf Treibstofftransporte haben seit September 2025 zu zeitweise massiver Treibstoffknappheit in der Hauptstadt Bamako geführt. Das Risiko weiterer Angriffe auf Transporte und erneuter Treibstoffknappheit besteht fort. In Bamako besteht zudem ein erhöhtes Risiko für Terroranschläge. Mögliche Ziele sind u.a. Einrichtungen der malischen Sicherheitskräfte und der Regierung, aber auch öffentliche Orte einschließlich des internationalen Flughafens (BKO). JNIM hat angekündigt, auch gegen die Zivilbevölkerung vorzugehen, wenn diese sich der Terrororganisation entgegenstellt.

Sowohl in der Hauptstadt sowie in den übrigen Landesteilen Malis wird zu besonderer Vorsicht geraten.
  • Beachten Sie die Reisewarnung und Ausreiseaufforderung für Mali.
  • Nutzen Sie kommerzielle Fluglinien zur Ausreise, solange noch Flüge durchgeführt werden. Im Falle einer weiteren Verschärfung der Sicherheitslage muss damit gerechnet werden, dass Flüge storniert und der Flugverkehr nach Mali eingestellt werden.
  • Prüfen Sie in jedem Einzelfall, ob Ihr Flug durchgeführt wird und ob Sie den Flughafen sicher erreichen können, bevor Sie sich zum Flughafen begeben.
  • Kontaktieren Sie bei Fragen zu gebuchten Flügen Ihre Fluggesellschaft.
  • Führen Sie stets einsatzfähige Kommunikationsmittel mit sich.
  • Meiden Sie Menschenansammlungen sowie Einrichtungen der malischen Sicherheitskräfte (z.B. Kasernen und andere militärische Anlagen) und Regierungsgebäude (z.B. Cité Administrative).
  • Achten Sie auf ausreichende Vorratshaltung (Wasser, Lebensmittel, Medikamente, Treibstoff). Sollte es zu Menschenansammlungen vor Tankstellen kommen, meiden Sie diese.
Auswärtiges Amt


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BPfeilB Mali | Rebellen übernehmen Tessalit

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Reisewarnung Mali 21.05.2026 | Ausreiseaufruf

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Mali
Stand 21.05.2026

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Sicherheitslage in Mali; Terrorbedrohung)


Aktuelles
Vor Reisen nach Mali wird gewarnt.

Deutsche Staatsangehörige werden aufgefordert, Mali auf dem Luftweg zu verlassen.

Vor Ausreisen über Land wird gewarnt, da die Nationalstraßen derzeit Ziele von Angriffen terroristischer Gruppen sind.

Sicherheitslage in Mali

Im Zeitraum um das Tabaski-Fest am 27. Mai 2026 besteht ein deutlich erhöhtes Sicherheitsrisiko, insbesondere auch in der Hauptstadt Bamako und ihrer Umgebung. Bereits im Vorfeld wurden in der Hauptstadt Sicherheitsmaßnahmen (Verkehrs-/Personenkontrollen) verschärft. Mit Verkehrsbehinderungen und ungewöhnlichen Menschenansammlungen muss gerechnet werden.

Am 25. April 2026 fanden koordinierte Angriffe durch die Al-Qaida-nahe, islamistische Terrororganisation Jama’at Nusrat al-Islam wal-Muslimin (JNIM) und die Rebellenorganisation Front de libération de l’Azawad (FLA) in mehreren Landesteilen Malis statt. Diese richteten sich in Bamako gegen das Hauptquartier der malischen Streitkräfte (FAMa) in Kati sowie die Militärbasis am internationalen Flughafen in Senou. Betroffen waren zudem die Städte Kidal, Gao, Bourem, Sévaré und Mopti. Westliche Personen oder Einrichtungen waren nicht Ziel der Angriffe.

Im Zentrum und Norden des Landes finden weiterhin Kämpfe statt. Die Sicherheitslage bleibt im gesamten Land volatil; eine erneute Verschärfung kann nicht ausgeschlossen werden.

Ausgangssperren in Landesteilen außerhalb der Hauptstadt bestehen fort.
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