Unten ein Foto des fraglichen südlichen Längsufers des Umm el Ma (Mutter des Wassers). Die Düne kommt aus größerer Höhe und fällt im Nahbereich des Ufers mit Maximalgefälle (ca. 30°) ins Wasser ab. Das Ufer ist mit Schilfstreifen gesäumt, die bis ins Wasser reichen. Einige Palmen stehen ebenfalls da rum. Wo in GE ein "Strich" in diesem Bereich zu sehen ist, kann man nicht mit einem Fahrzeug fahren, ohne Gefahr zu laufen, entweder umgekippt in den See zu rollen oder im Ufermorast zu versinken.
Im Gegensatz zu den anderen Erg Ubari-Seen in diesem Gebiet wie Maflu, Lac Tadimka, Gabroun oder gar Mandara (kein Anspruch auf Vollständigkeit), die durchaus nahezu bis vollständig trockenfallen können, habe ich den Umm el Ma bei vielen Besuchen über das Jahr verteilt nicht mit übermäßig fluktuierenden Wasserständen gesehen, deswegen heißt er auch Umm el Ma. Allemal ein etwas trockengefallenes Nordost-Ufer (vor dem Standort) war gelegentlich zu sehen, dort ist es auch ziemlich flach. Niemals habe ich solche Salzkrusten gefunden wie besonders am Mandara.
Der GE-"Uferstrich" südlich wie nördlich erscheint mir eher wie eine geografisch verrutschte, fehlerhafte Überkopierung verschiedener (Falschfarben?-) Luftaufnahmen, aufgenommen zu verschiedenen Zeiten bei Wasserspiegelvarianz.
Es kann natürlich auch ganz anders sein.
Wüstengruß
